Die Erfahrungen, die Susannea gerade mit ihrer offenen Beschreibung ihres Alltags in Form der hier geposteten Antworten macht, sind für mich eine nachhaltige Bestätigung, dass meine Frau mir bitte eine Bratpfanne über den Kopf hauen möge, wenn ich eines Tages meinen Tagesablauf so zur öffentlichen Diskussion (wohl eher Kritik) stellen würde.
Als Außenstehender ist es immer leicht, die Probleme in den Schilderungen zu finden und Ratschläge zu geben. (Hier taugt der Spruch, dass Ratschläge auch Schläge sind, offenbar etwas.) Ich nehme daraus immer die Kernbotschaft mit, dass, wer perfekt ist, keine Probleme hat. Du hast Probleme? Tja dann...
Beiträge von Bolzbold
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Die Aufforderung oder Hinweise sich zu benehmen durch Moderatoren finde ich legitim. Was nicht legitim ist, wie nun bereits wiederholt geschehen, wenn Moderatoren Meinungsverschiedenheiten durch PMs, in denen mit Sperrung gedroht wird, geregelt werden. Dann lieber ein öffentlicher Hinweis.
Das hat nichts mit meinem ursprünglichen Anliegen zu tun. Das müssen wir aber nicht zwingend in diesem Thread ausdiskutieren.
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Wo steht denn dein Moderatorenstatus?
Davon abgesehen handelte es sich nicht um Privates, sondern ich habe das Gefühl, dass hier schon mehrere ihren Unmut dem Postingverhalten gegenüber geäußert haben. Ich habe im Übrigen das Verhalten kritisiert, nicht die Person, von daher mal tief durchatmen.
Ich fände es sehr bedauerlich, wenn einerseits einer Aufforderung sich zu benehmen nur dann Folge geleistet würde, wenn sie von einem Mitglied des Moderatorenteams käme, andererseits zeitgleich ganz schnell dann die Keule "Willkür", "persönliche Todesliste" oder "Zensur" geschwungen wird.
Leute, wir sind alles erwachsene Menschen, die im realen Leben vermutlich vieles, was man hier lesen kann, nicht so sagen würden. Wir sind in einem Forum. Ich sehe mich als Moderator nicht in der Funktion des Forumspolizisten.Vielleicht mag einfach jeder hier Beteiligte mal reflektieren, was er oder sie zum Tonfall und zur Diskussionskultur in diesem Thread beiträgt.
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Schaut Euch mal die KMK-Infos dazu an. Man hat sich abgesprochen.
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Das Konzept war ursprünglich eine reine Wirtschaftsgemeinschaft - und das ist die EU im Wesentlichen zumindest im Geiste vieler ihrer Bewohner immer noch. Das Nationalstaatenprinzip ist noch nicht überwunden.
In Krisenzeiten haben sich die Menschen immer über die jeweils kleinere Gemeinsamkeit innerhalb eines großen Gebildes definiert bzw. darauf zurückgezogen. "Wir gegen die anderen!"
Erst ist man Europäer, der aber auf einmal die Grenzen dicht haben will gegenüber Nicht-EU-Bürgern.
Dann ist man nicht mehr Europäer sondern primär Deutscher, der die Grenzen dicht haben will und die anderen EU-Staaten als Zahlungsempfänger sieht.
Irgendwann ist man dann Mönchengladbacher, der am liebsten die "Grenze" zum Kreis Heinsberg dicht machen will.
Das lässt sich dann runterbrechen, bis wir wieder im Geiste - und womöglich auch tatkräftig - Grenzen gegenüber Minderheiten ziehen.
Und wenn ich mir die italienische Geschichte so ansehe, dann wundere ich mich über Nazi-Vergleiche überhaupt nicht mehr. -
Zur Entlastung soll mit der Genehmigung so genannter "Korrekturtage" großzügig umgegangen werden. Es ist allerdings dann auch die Aufgabe der betroffenen Lehrkräfte, diese entsprechend einzufordern.
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Hallo zusamme,
ich hätte eine Frage, und zwar:Ich bin gerade im letzten Mastersemester als Lehrämter mit den Fächern Mathematik und Sozialwissenschaften in SEK 2 in NRW. Ich will aus persönlichen Gründen nicht verbeamtet werden. Meine Frage ist, was mir das Referendariat bringt in diesem Fall?
Ich könnte doch ohne Zeit zu verlieren direkt mich für eine Stelle in einer Schule bewerben.
Also was wären denn noch weitere Vorteile, wenn man Referendariat machen würde, abgesehen davon dass man verbeamtet werden kann?
Hätte ich dann ohne Referendariat als Angestellter die selben finanziellen Vorteile wie ein Angestellter mit Referendariat?
Danke im Voraus!Ich bin ehrlich gesagt ein wenig erstaunt ob des Umstands, dass ein offenbar studierter Mensch eine solche Sicht auf bzw. ein solches (Nicht)Wissen über das Referendariat hat. Die Fragen, die Du stellst, wirken für mich eher wie ein Trigger, den sonst nur Trolle verwenden.
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Die Halbjahresfünfen bleiben immer als Warnung wirksam - insofern trifft der zweite Fall doch immer zu.
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Man muss hier auch berücksichtigen, dass nicht in Stein gemeißelt ist, dass der Unterricht nach den Osterferien wieder beginnt. Insofern ist das m.E. eine sehr konsequente Entscheidung, die alle Szenarien bis hin zur Schulschließung bis zu den Sommerferien berücksichtigt.
Wir sollten auch nicht vergessen, dass lediglich eine (!) Minderleistung dann bei der Versetzungsentscheidung nicht berücksichtigt wird. Und bei Abschlüssen zählen alle Minderleistungen, sofern Teil der Abschlussberechnung. So ein großer Vorteil ist das also für die SchülerInnen gar nicht. -
Wir werden Länder haben, in denen das Abitur regulär abgelaufen ist und Länder, in denen das nicht so war. Die Vergleichbarkeit ist damit natürlich nicht mehr gegeben. Es wurde anderenorts schon argumentiert, dass das angesichts dieser Krise egal sei - das kann ich grundsätzlich auch nachvollziehen. Ob das bei der Stiftung Hochschulzulassung genauso gesehen wird...?
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In NRW wurde in der Schulmail Nr. 9 gesagt, dass auf die Schulträger eingewirkt werden soll, dass notwendige Hygienemaßnahmen vor Ort sichergestellt werden. Schutzmasken dürften da wohl nicht drunter fallen, fürchte ich.
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Der Feind eines Forumstrolls: Ich!
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Wer Waffen kauft, muss in einem bis an die Zähne bewaffneten Land im Extremfall dazu bereit sein, diese einzusetzen. Diese Geistesgegenwart und die Entschlossenheit, in unklaren Situationen prophylaktisch als Erster abzudrücken, besitze ich nicht. Und dieses Zögern würde mit einer Waffe in der Hand vermutlich tödlicher sein als ohne.
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Einmal unabhängig von der offensichtlich gewollten Provokation, auf die ich nicht einsteigen werde:
Wenn man diese Entwicklung einmal als Phänomen betrachtet, dann sollte man entsprechende Reaktionen nicht vom Ende her denken - also Männerquote o.ä. - sondern vom Anfang und die Frage beantworten, wieso das so ist.
Wenn immer weniger Männer sich für diese Fächer und diesen Beruf entscheiden, muss das ebenso Gründe haben wie der Umstand, dass Deiner These nach immer mehr Frauen sich für diese Fächer und diesen Beruf entscheiden.
Richtig ist, dass wir langfristig in die Teilzeitfalle an den Schulen rutschen, je mehr Frauen diesen Beruf ergreifen und irgendwann Kinder bekommen und in der Regel ab dann in Teilzeit arbeiten, aber auf eine volle Stelle gebucht sind, so dass die Stundenreduktion nur über Vertretungslehrkräfte, nicht aber über weitere Planstellen ausgeglichen werden kann.
Lösungen kann man meines Erachtens weniger durch Restriktionen erreichen als durch "Bekämpfung" der Ursachen oder - weniger martialisch ausgedrückt - Veränderung der Ausgangssituationen, die die Menschen zu den von Dir angenommenen Entscheidungen bewegen.
Statt zu versuchen, einen Shitstorm zu provozieren, könntest Du ja mal selbst einen Brainstorm vornehmen und selbstständig über Gründe und konstruktive (!) Lösungsmöglichkeiten nachdenken. Dann hast Du auch schon keine Corona-Langeweile mehr und brauchst nicht mehr zu versuchen, weitere Shitstorms zu provozieren. -
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"Bei der Auswahl der Lehrkräfte für die Notbetreuung in den Osterferien und an den Wochenenden bitte ich die Schulleitungen, nach Möglichkeit Rücksicht auf bereits getroffene Dispositionen der Lehrkräfte zu nehmen."
"Soweit die Notbetreuung in die Osterferien fällt, nehmen die Lehrkräfte ihren Erholungsurlaub in anderen Schulferien."
In den anderen Ferien... die man demnächst noch verkürzt, weil man ja was nachzuarbeiten hätte?
Spannend, dass man, wie in einem anderen thread geschrieben hat, eventuell sogar die Besoldung kürzen will?
Ich verstehe es, dass man in diesen Zeit auch am WE und den Ferien Notbetreuung machen muss. Bezüge kürzen ist damit aber nicht vereinbar.
Wenn man mich am WE einsetzt, dann ist das geleistete Arbeit. Wenn dem Staat so wichtig ist, dass seine Staatsdiener da einspringen... dann verdammte Axt bezahl denen ihre Arbeitszeit.
Fürsorgepflicht und Dienstpflicht gilt in beide Richtungen. Der Staat kann doch jetzt nicht mit Dienstpflicht kommen, seiner Fürsorgepflicht dann aber nicht nachkommen.
Welcher Lehrer, der nicht dauerhaft in der Notbetreuung eingesetzt ist, arbeitet gerade wirklich seine 41 Stunden?
Ferien sind, wie Du weißt, nicht mit Urlaub gleichzusetzen. Und ich frage nochmal: Welcher Lehrer arbeitet in den Ferien, die über seinen Urlaubsanspruch hinaus gehen, wirklich seine 41 Stunden?
Für diese 41 Wochenstunden werden wir aber bezahlt. Und die ADO ermöglicht es, wenn Unterricht nicht stattfiunden kann, dass wir zu anderen Augaben herangezogen werden dürfen. Das Land bezahlt uns, ganz gleich ob wir inkompetent, lustlos, faul, nachlässig oder engagiert, gewissenhaft und kompetent sind. Es bezahlt uns faktisch, egal wie lange wir krank sind. Es kann uns in der Regel auch nicht entlassen. Wir Beschäftigten im ÖD sind das Rückgrat dieses Landes. Und angesichts der Privilegien, die zumindest ich in Zeiten wie diesen nicht stärker zu schätzen wissen könnte, sollten wir verdammt nochmal auch selbst dieses Rückgrat haben, um das Rückgrat dieses Landes zu sein.
Was Fürsorgepflicht und Dienstpflicht angeht: Die Realität zeigt, dass diese Pflichten nicht immer zum selben Zeitpunkt zum Tragen kommen - das müssen sie auch nicht. Die Balance muss stimmen. -
Mist, das sollte doch von meinem Account geschrieben werden...

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Dem kann ich mich uneingeschränkt anschließen.
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Für mich kann ich das auf jeden Fall bestätigen!
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Täten wir das nicht, hätten wir keine LehrerInnen werden können.
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Leute, es ist mir bewusst, dass Ihr alle zu Hause hängt, Euren Schülern mehr oder weniger Aufgaben gestellt habt und Euch jetzt langweilt. Aber aus Langeweile hier jetzt Konflikte ausbrechen zu lassen, ist keine gute Idee.
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