Beiträge von Bolzbold

    Das wird bei einem bereits bestehenden Blockungssystem kein Oberstufenkoordinator oder Stundenplaner so deichseln. Der LK findet in der Regel an mindestens drei Terminen statt. Eine Verschiebung oder ein wie von Dir vorgeschlagenes Modell würde nur dann funktionieren, wenn die Schüler allesamt keine Belegungskonflikte dadurch haben. Ob allerdings 20 Schüler wegen der persönlichen Befindlichkeit einer Lehrkraft ggf. stundenplantechnische Nachteile in Kauf nehmen sollen, steht auf einem anderen Tablett.

    Passt halt so gut, also kann man das ja mal bitte für mich machen. Auch wenn Du es vermutlich nicht so meinst - aber den roten Teppich würde ich als Schulleitung Dir in diesem Fall sicherlich nicht ausrollen.

    Die Rechtslage ist hier nicht eindeutig. Die ADO lässt hier der Schulleitung entsprechenden Spielraum.

    Es wird Dir im Rahmen Deiner dienstlichen Pflichten nichts anderes übrig bleiben, als die Praktikanten zu anderen Zeiten zu besuchen. Wenn das seitens des Betriebs nicht möglich ist, rufst Du eben nur an und besprichst das Ganze am Telefon. Die ADO verlangt von Dir (immerhin) nicht, das Unmögliche möglich zu machen.

    Alle diese Fragen werden in § 16ff der geltenden OVP (Prüfungsordung für das Referendariat) geklärt.

    https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes…N&det_id=407537

    Mit dem Vorwurf, bewusst benachteiligt zu werden, wäre ich aus der Distanz vorsichtig. Sollten die an der Ausbildung Beteiligten auf der Basis der OVP nachweislich falsch oder rechtswidrig gehandelt haben, steht Deiner Freundin die Möglichkeit offen, Beschwerde oder Widerspruch - je nach Art der "Benachteiligung" - einzulegen.

    Da Du ansonsten aber kein Lehrer zu sein scheinst, muss ich Dich leider sperren, da Du keine Schreibrechte besitzt. Ggf. kannst Du Deine Freundin dazu überreden, hier selbst einen Account anzulegen. Für ihre eigenen Belange sollte Deine Freundin auch selbst einstehen können - gerade wenn sie so existenzbedeutend sind.

    Beim sebstständigen Handwerker kommt auch noch das unternehmerische Risiko dazu.

    Was Nachhilfe angeht, sage ich eventuellen Interessenten immer, dass das bei mir zu teuer wäre - nicht zuletzt auch deswegen, weil ich keine Zeit dafür habe. Wirklich nachhaltige Nachhilfe setzt nämlich auch eine intensive Diagnostik und gezielte Übungen voraus - das geht deutlich über die 08/15 Nachhilfe eines Studenten oder eines Schülers hinaus.

    Ich finde die Nichtgenehmigung von TZ einen heftigen Einschnitt in die persönliche Lebensplanung. Niemand geht in TZ, weil er weniger Geld haben möchte, sondern weil er Zeit benötigt für andere Sachen. Leider oftmals auch, um wieder "aufzutanken", um weitere Jahre im Beruf zu überstehen. Hier wird ausgenutzt, dass das Land nahezu einziger "Arbeitgeber" ist und dass es keinen Vertrag gibt, der die Rahmenbedingungen von Arbeitebedingungen konserviert.

    Einerseits richtig, andererseits: You knew what you signed up for...

    Es geht mir auch nicht darum, die Motivation der Pensionäre in Zweifel zu ziehen. Ich habe lediglich den Effekt beschrieben, der entsteht wenn eine spürbare Anzahl an Pensionären weiter arbeiten möchte.
    Derselbe Effekt ist auch zu beobachten, wenn Junglehrer und A14-Aspiranten jede Zusatzaufgabe übernehmen und dadurch der Schulleitung suggerieren, dass sie mit jedem Projekt durchkommt. Es ist in beiden Fällen keine böse Absicht - aber der Effekt, den das Ganze hat, ist eben mitunter eher ungünstig.

    Es geht hier weniger darum, denen da oben eine Lehre zu erteilen, als vielmehr darum, dass arbeitsbereite Pensionäre suggerieren, dass man das Problem des Lehrermangels zumindest anteilig so in den Griff bekommen kann und nicht anderweitig (noch) größere Anstrengungen unternehmen muss.

    Ich denke, wir können uns Diskussionen über Umgangsformen künftig sparen. Dieser Thread, der eigentlich nur die Frage nach dem Verbleib einer Userin klären sollte, zeigt das Problem doch sehr deutlich. Besonders problematisch finde ich aber, dass ein User hier Spekulationen über die Gründe des temporären Ausscheidens einer anderen Userin anstellt, dabei kräftig austeilt, aber selbst offenbar nicht erkennen mag, dass der eigene Tonfall und die eigenen Umgangsformen - zumindest in meinen Augen - völlig unangemessen sind.

    Ich möchte Froschs Entscheidung keinsfalls unterlaufen, möchte aber aus fachlicher Sicht etwas beitragen:

    a) Die Entscheidung darüber, ob ein Schüler aufgenommen wird oder nicht, trifft die Schulleitung. Der OK gibt in der Regel ein Votum ab, was die Schulleitung mit zur Grundlage ihrer Entscheidung nehmen kann.
    b) Dass es an Schule X nicht die gewünschte Leistungskurs-Kombi gibt, halte ich als Motivation für hinreichend stichhaltig.
    c) Das Defizit in einem Kernfach ist selbst, wenn es durchläuft, unproblematisch, sofern nicht noch drei bis vier weitere Defizite in einbringungspflichtigen Kursen dazukommen. Solange der Schüler formal in die Q-Phase versetzt werden kann, ist es zwar nicht verkehrt, ein Auge auf die Defizite zu haben, sollte aber nicht maßgeblich für eine Entscheidung für oder gegen die Aufnahme des Schülers sein.

    Insgesamt sehe ich hier keinen stichhaltigen Grund, dem Schüler die Aufnahme an der gewünschten Schule zu untersagen.

    Hat der TE schon die APO-GOSt diesbezüglich konsultiert?

    Ja, ich finde das auch schade. Warum ist das so?

    Ich weiß jetzt nicht, was in dem Fall vorgefallen ist, aber mir ist in den paar Monaten, in denen ich hier bin, auch schon aufgefallen, dass so mancher Post doch recht barsch oder überheblich ist, nur weil der Autor vielleicht eine andere Meinung vertritt. Ich überlege immer sehr genau, wie ich etwas formuliere, damit ich keine blöde Reaktion bekomme. Das nervt nämlich.

    Ich frage mich machmal, ob manche Mitglieder in real life auch so mit ihren Kolleg*inn*en reden...? :angst:

    Das ist eine Diskussion, die wir hier immer wieder geführt haben und immer wieder führen (werden). Vielleicht hilft sie uns aber dabei, unser eigenes Verhalten ab und an zu reflektieren, was sich dann ggf. auch in den künftigen Beiträgen widerspiegelt.

    also fakt ist, dass mein arbeitsvertrag noch bis februar gilt. ich kann jetzt einfach schön brav bis februar versuchen, mein bestes in der schule zu geben, aber das ist doch für beide seiten auch nicht so die lösung. laut schulleiterin gab es massive beschwerden seitens der kollegen und eltern über mich...ich habe auch nachgefragt, was das für beschwerden waren und es bezog sich meist auf die fehlende unterrichtsdisziplin in meinem unterricht, unzuverlässigkeit gegenüber kollegen und fehlenden unterrichtsvorbereitungen...mhm, dennoch werde ich das gefühl nicht los, dass denen einfach alles zu kompliziert mit mir wird.

    Lieber Exodus,

    fehlende Unterrichtsdisziplin mag ärgerlich sein, ist allein betrachtet aber vielleicht noch tolerierbar. In Kombination mit Unzuverlässigkeit gegenüber Kollegen und fehlender Unterrichtsvorbereitung jedoch ein ernstes Problem. Stimmen die Vorwürfe denn?

    Mit Lehrplan, aber in anderer, alternativer Form ist als dauerhafte Lösung oder als Lösung über einen längeren Zeitraum gar nicht zulässig - erst recht nicht in der gymnasialen Oberstufe. Fachfremder Unterricht ist in der Sek I sehr verbreitet, gerade wenn so der Klassenlehrer mehr Stunden in der Klasse haben kann. Das wäre auch eine kurzfristige Option bei Lehrermangel in bestimmten Fächern.
    Eigenverantwortliches Arbeiten oder digitale Klassenzimmer können immer nur ergänzende oder kurzfristige Lösungen sein, die niemals von Dauer sein dürfen. Das ist weder rechtlich noch pädagogisch sinnvoll.

    Wie wäre es, wenn Du mal mit Vorschlägen ankommst, wie man den Unterricht trotzdem durchführen kann?

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