ZitatHier wurde das im Sinne der Transparenz gemacht, allerdings war die andere prüfende Person unzufrieden, weil sie nicht wollte, dass ihre persönlichen Notizen an die SuS gehen, ggf sogar in sozialen Medien eingestellt etc.
Nochmal: Hier liegt ein völlig falsches Verständnis von Transparenz vor. Dieses falsche Verständnis und der möglicherweise zugrundeliegende Absolutheitsanspruch an das Maß an Transparenz in Verbindung mit der Weitergabe der Bögen sind das Problem. Ob die Sorge des Kollegen berechtigt ist oder nicht, ist vor dem Hintergrund völlig belanglos. Im Sinne einer konstruktiven Zusammenarbeit sollte man gleichwohl ohnehin niemals Unterlagen, die nicht von einem selbst erstellt wurden, gegen das Wissen und den Willen der anderen Beteiligten herausgeben. Das muss man doch nicht wirklich diskutieren, oder?