Beiträge von Bolzbold

    ("Disclaimer": Wenn hier im Thread vom "unteren Drittel" geschrieben wird, dann denke ich an die KuK, die nach Beginn Ihres Unterrichts auf den Schulhof rollen, sich dann im Lehrerzimmer erst mal eine Tasse Kaffee holen, um dann gemütlich in den Unterricht zu schlendern. Schwellenpädagogik inklusive. Oder die ohne Ausnahme an allen Tagen mit Dienstbesprechungen etc. sich krank melden. Oder die, die sehr regelmäßig montags krank sind. Dass alles sind dann auch die Kandidat*innen, die bei der Übernahme von zusätzlichen Aufgaben fehlen - oder sich mit dem Allerwertesten auf die Erledigung setzen.)

    Ich schwanke gerade zwischen danke, das entspricht meiner Beschreibung für das "untere Drittel" und dann muss ich noch ein "unteres Zehntel" ergänzen und vielleicht lassen wir die Dritteltheorie einmal weg und nehmen in Anlehnung an die "Buchstabentheorie" weiter oben lieber individuellere Beschreibungen.

    Letztlich ist das aber vermutlich auch egal, solange wir die Phänomene treffend beschreiben.

    Abschließend ein letzter Gedanke zum "engagierten oberen Drittel": an einer meiner Vorgängerschulen zeichnete sich dieses Drittel durch ein permanentes Generieren von Mehrarbeit für den Rest des Kollegiums aus und war damit maßgeblich dafür mitverantwortlich, dass das "untere Drittel" eine zunehmend konsequentere Verweigerungshaltung eingenommen hat. Auch solche Mechanismen sollte man evtl. im Auge behalten.

    Vielen Dank, das ist eine interessante und nachvollziehbare Sichtweise. Das gab es an meiner ersten Schule.

    Echt, alle Ideen und Vorgehensweisen, die hier genannt wurden, setzt du schon um?

    Nein, das missverstehst Du. Einiges wird umgesetzt, anderes steht demnächst an - die die Revision des Geschäftsverteilungsplans und ein Blick auf die Belastungssituation der KollegInnen - nur um Beispiele zu nennen.

    Ich finde es schwierig, wenn jemand, der selbst ein Beförderungsamt bekleidet, denselben Wunsch von anderen als "Anspruchshaltung" abtut.

    Wenn man 15 Jahre Aufgaben übernommen hat und so blöd war, das nicht in einem Bereich zu tun, den der Chef zufällig für wichtig hält oder überhaupt auf dem Schirm hat, kann man die Lust verlieren, das noch 15 weitere Jahre zu tun. Insofern kann ich die Antwort bestens nachvollziehen.

    Es geht nicht um den Wunsch nach Beförderung. Das sei jedem und jeder gegönnt. Es geht darum, dass Zusatzaufgaben mitunter nur dann übernommen werden, wenn man in absehbarer Zeit eine Beförderungsstelle bekommt. Ich kann das isoliert verstehen - nur kann das nicht funktionieren, weil das System es nicht hergibt.

    Ich war lange genug einer von den "Blöden", die Du hier beschreibst. Und daher habe ich für mich andere Konsequenzen gezogen, ohne jedoch mein Engagement einzustellen oder komplett die Motivation zu verlieren. Mir war klar, dass ich eben diese damals noch locker 20 Jahre weiter in dem Beruf sein würde.

    Ich leite keine Schule, aus dieser Perspektive ist das sicher anders, so wie halt immer alles eine Perspektivfrage ist. Mich muss auch niemand zur Arbeit motivieren. Wenn aber die Wahrnehmung meiner Schulleitung wäre, dass irgendwer nicht genug macht, würde ich ihr als erstes empfehlen, mal zu fragen, wer eigentlich was macht und dafür Wertschätzung entgegenbringen.

    Ich habe eben diese Wertschätzung an meiner letzten Schule erfahren und an meiner aktuellen Schule mitbekommen, dass KollegInnen eben dies vermissen (nicht von mir persönlich aber generell von Schulleitung.) Da muss ich anteilig ran, keine Frage. Da ich aber wie mehrmals geschildert hier Vorbilder hatte, versuche ich mich daran zu orientieren.

    Noch ein Gedanke, mit dem ich keine Erfahrung habe, was ich aber schon mehrfach gehört habe: Es gibt Schulen, die vor Beginn des Schuljahres in einer Arbeitsgruppe alle Aufgaben sammeln, die halt einfach gemacht werden müssen. Dann werden die Aufgaben - je nach Aufwand - mit „Punkten“ versehen. Auch Klassenleitungen werden da mit einbezogen. Zu Beginn des Schuljahres werden dann in einer Gesamtkonferenz - abhängig von der Gesamtanzahl der Aufgaben und dem Deputat - festgelegt, wer wieviele „Punkte“ übernehmen muss, und dann suchen sich alle Lehrkräfte entsprechend ihres Punktekontos Aufgaben aus.

    Ich bin immer nicht sicher, ob das ein guter Weg ist, Aufgaben zu verteilen, denn das bedeutet ja noch nicht, dass diejenigen, die Aufgaben übernehmen, das auch wirklich und engagiert machen. Aber es istzumindest transparent…

    Vielen Dank - das ist gar keine so schlechte Idee.

    Mal so als 0-8-15-Schaf gesprochen: Ich brauche halt ne Vision bzw. ein Ziel.

    Ich würde mich als überdurchschnittlich belastbar einschätzen und habe grundsätzlich eine hohe Arbeitsmoral. Ich wähle aber sehr genau aus, wo ich Zeit investiere.

    In meinen ersten Jahren waren meine Arbeitsstunden im Job gesundheitsgefährdend hoch, dies zahlt sich jetzt jedoch aus: Die Vorbereitung geht leicht und schnell von der Hand. Das Kerngeschäft erfordert also nicht mehr meine gesamte Soll-Arbeitszeit (außer zur Korrektur-Hochsaison).

    Daher habe ich meine Fühler nach weiteren Betätigungsfeldern ausgestreckt und bin vielerorts nicht auf Interesse und Förderung gestoßen, sondern eher auf Gleichgültigkeit bis Gegenwind. Schnell habe ich kapiert, dass Engagement keinen Einfluss aufs Gehalt hat, also sollte schon wenigstens emotional etwas dabei rumkommen.
    [...]

    In unserem Bundesland ist die Schulleitung ohnehin ein zahnloser Tiger. Nahezu alle sind Beamte, es gibt faktisch keine Beförderungen, Beurteilungen haben einer albernen Quote zu folgen und interessieren eh niemanden...es geht also nur über eine Vision, mit Druck ist nichts zu erreichen.

    Das hätte auch von mir stammen können.

    Bei mir ist es aktuell so, dass ich noch im Anfangsstadium der Schulleitungstätigkeit stecke, was grob dem damaligen "Junglehrer" entspricht. Ich habe aktuell Visionen (brauche dafür aber keinen Arzt) und Ziele, die ich an meiner Schule verfolgen bzw. umsetzen möchte.

    Sollte das eines Tages nicht mehr so sein, werde ich gehen bzw. etwas anderes machen. Wenn man sich einmal von seiner ersten Liebe äh Schule getrennt hat, fällt einem das beim zweiten oder dritten Mal dann bedeutend leichter.

    Die Zeiterfassung wird zu ganz vielen Problemen führen - sofern sie überhaupt annähernd realistische Werte für einzelne Tätigkeiten ausweist.

    Es läuft dann alles auf zu wenig Personal hinaus, das eben nicht auf Bäumen wächst. Also muss dann getrickst werden, dass das Ganze trotz Zeiterfassung wieder passt. Es wird dann Pauschalen für einzelne Tätigkeiten geben, die lächerlich gering bemessen sein werden. Beispielsweise 10 Minuten durchschnittliche Korrekturzeit für eine vierstündige Deutsch-LK-Klausur.

    Das Ganze wird vielen derjenigen, die noch motiviert und engagiert sind, den Rest geben.

    Entlastungsstunden würde ich nicht erfragen, sehr wohl aber, an welchen Aufgaben ich denn dann kürzen soll, denn meine Arbeitszeit ist ja bereits völlig für andere Aufgaben verplant. Ich habe kein Problem damit, weniger Unterricht zu planen, aber dann soll mir die Schulleitung das so sagen.

    Wenn Du so argumentierst, könntest Du immer sagen, dass Du "voll" bist und nichts darüber hinaus mehr machen kannst. Man könnte seine Unterrichtsvorbereitung ja auch böse gesprochen künstlich aufblähen...

    Erst einmal danke für die Rückmeldungen bis hier. Das meiste von dem, was hier an Ideen und Vorgehensweisen genannt wurde, wird gegenwärtig gemacht bzw. steht jetzt demnächst an.

    Ich möchte noch zwei Aspekte von Moebius aufgreifen, über die ich noch ein wenig nachdenken muss.

    "- Mache dir klar, dass sich manche Menschen nur begrenzt durch Motivation packen lassen. Wer sich einmal daran gewöhnt hat, mit minimalem Aufwand zu Arbeiten, wird sich sehr schwer damit tun, dies wieder merklich zu steigern.

    Der Mensch als Gewohnheitstier - ja, das kann ich isoliert nachvollziehen. Aber das würde letztlich bedeuten, dass man hier nichts bewegen kann.

    - Wenig Engagement ist für sich genommen erst mal niemandem vorzuwerfen. Die Frage ist: kommt derjenige seinen dienstlichen Pflichten nach und erledigt er seine Aufgaben. Es ist legitim, einfach nur seine Arbeit zu machen. Das ist in der Kommunikation wichtig, weil Gespräche schnell abgleiten, wenn man allgemein über "mangelnde Motivation und Engagement" redet, die Kritik muss konkret sein."

    Da sind wir schnell in dem Bereich der Pflichten, die laut ADO über den eigentlichen Unterricht und die damit unmittelbar verbundenen Aufgaben hinausgehen - hier § 10 Abs. 1. Daraus ergibt sich dann die Frage, wieviel Einsatz man beispielsweise bei der Planung und Durchführung von Schulfesten o.ä. erwarten kann.

    "Bekomme ich dafür Entlastungsstunden"?
    "Bekomme ich dafür eine A14-Stelle?"

    Das sind die Fragen, die dann als Reaktion auf die Bitte, dieses oder jenes zu übernehmen kommen. Ich finde diese Anspruchshaltung schwierig, zumal ja auch hinlänglich bekannt ist, dass es von beidem nicht genügend gibt...

    - Wie bei Schülerinnen und Schülern läuft Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Leistung ganz viel über Beziehungsarbeit. Ist nicht zu unterschätzen.

    Bei Funktionskräften, die ihre Vorbildfunktion nicht erfüllen, Aufgaben nicht erledigen, die eigentlich ihrer Funktion entsprechen o.ä. hilft vermutlich nur ein klares direktes Gespräch. Ich habe hier selbst Erfahrung, aber noch keine gute Lösung gefunden.
    Hm, da sind vermutlich keine neuen Ideen dabei…

    Das sind zwei Aspekte, die ich einmal aus Deinem ausführlichen Beitrag herauspicken möchte. (Danke für den Beitrag als Ganzes.)

    Ersteres mache ich, seitdem ich an der Schule bin, ganz bewusst, was bei den betroffenen KollegInnen auch gut ankam. Sie fühlten sich gesehen, gehört und ernst genommen. Einige kannten das so gar nicht.

    Das mit den Funktionskräften ist so eine Sache... da müssen wir demnächst ran und die Aufgabenzuschnitte verbindlicher definieren.

    Aus aktuellem Anlass möchte ich die Frage stellen, wie Ihr, soweit in Schulleitungsfunktion, mit KollegInnen umgeht, die "verloren gegangen" sind.

    Damit meine ich KollegInnen, die ihr Engagement auf das allernötigste reduziert haben, sich von allen zusätzlichen Aufgaben oder Veranstaltungen fernhalten und auch bei einer A14-Stelle die ihr übertragenen Aufgaben nicht oder unzureichend übernehmen und in ihrem ganzen Auftreten deutlich machen, dass sie unzufrieden sind oder bereits in die innere Emigration gegangen sind.
    Ausgehend davon, dass ein Kollegium zu ungefähr einem Drittel aus hochmotivierten und engagierten, einem Drittel aus durchschnittlich engagierten und einem Drittel aus "verlorenen" besteht, bedeutet dies eine nicht unerhebliche Belastung für das obere Drittel.

    Ich würde diese "verlorenen" KollegInnen gerne zurückholen bzw. dabei helfen, ihren Weg in die Herde zurückzufinden.

    (Nur zur Klarstellung: Mit Herde meine ich nicht eine unbewegte, farblose Masse an Menschen, die sich ohne eigenen Willen nach dem Willen des Schäfers bewegen.)

    Wie würdet Ihr das anstellen?

    Ja, aber man kennt ja seine Pappenheimer. Solche Reaktionen sind immer Ausdruck eklatanter Führungsschwäche und wenn man eine Leitung mit diesem Problem hat, das weiß man das, dann tritt das nicht erst bei dieser Problematik auf.

    Meine Frau und ich haben jeweils solche Schulleitungen erlebt - gleichzeitig war meine letzte Schulleitung ein absolutes Vorbild hinsichtlich ihrer Führungskompetenz. Das war sicherlich auch ein Faktor, weshalb dieses Problem gar nicht auftrat.

    Ich möchte schlicht von mir keine Bilder im digitalen Raum, wenn ich keinerlei Kontrolle darüber habe, wer wie wann wo Screenshots etc. erstellt und was damit weiter geschieht. Ganz grundsätzlich.

    Diese Bilder werden nicht gespeichert - und alle Kollegen wissen (zumindest sollten sie das), dass keine Mitschnitte gemacht werden dürfen.

    Im dienstlichen Kontext sehe ich da keine reelle Gefahr.

    Streng genommen könnte auch jemand heimlich auf einer Konferenz in Präsenz Bilder oder Videos von Dir anfertigen. Ich halte solche Situationen jedoch für arg konstruiert.

    Wenn wir die Aufmerksamkeit der KollegInnen auf Konferenzen in Präsenz wie digital zum Maßstab unserer Entscheidungen oder der Bewertung der ursprünglichen Frage machen, dann kämen wir wohl schnell zu der Erkenntnis, dass man am besten gar nicht erst eine Konferenz ansetzt. Das führt gleichwohl in der Sache nicht weiter.

    Was wirklich ärgerlich ist, das sind KollegInnen die wirklich nur physisch auf Konferenzen präsent sind und die wichtigen Inhalte nicht mitbekommen, später aber die Schulleitung fragen, wie dieses oder jenes geht, das wäre ja schließlich nieee gesagt worden. (Soviel auch zum Thema, man informiert sich selbstständig, wenn man gefehlt hat...)

    Ich selbst würde keinen Kollegen dazu dienstverpflichten, seine Kamera bei digitalen Konferenzen einzuschalten. Wenn wir die technischen Probleme einmal außen vor lassen, möge man mir aber einmal stichhaltige Gründe dafür nennen, wieso man die Kamera ausgeschaltet haben will.

    Dafür spricht, dass man sein Gegenüber - insbesondere die Personen, die sprechen - sehen kann und neben der Sprache eben auch noch Gestik und Mimik mitbekommen kann, was aus meiner Sicht die Kommunikation erleichtert.

    Aber wenn keine Kamera eingesetzt wird, dann ist doch der ganze Zweck der Konferenz ad absurdum geführt. Oder nicht? Vielleicht ist der Zweck einer Konferenz doch nicht, dass alle Kollegen in irgendeiner Kachel zu sehen sind?

    Es ist in meinen Augen ein erheblicher Unterschied, ob man aufgrund technischer Gegebenheiten nolens volens auf die Kamera verzichtet, oder ob ein Kollege im Extremfall eine dienstliche Anweisung haben möchte oder deren Rechtmäßigkeit anzweifelt.

    Rein kommunikativ ist es mir wichtig, bei Konferenzen diejenigen, die gerade reden, zu sehen. Man kann in der Tat darüber streiten, ob die anderen dann zwingend zu sehen sein müssen.

    Für pragmatische Lösungen bin ich grundsätzlich zu haben.

    Unsere Video-FoBi und Konferenzen finden weiter ohne statt, da das System sonst immer noch blockiert und man gar nicht teilnehmen kann.

    DAS ist in meinen Augen etwas ganz anderes. Das gab es auch zu Corona-Zeiten in der Behörde, weil die IT-Infrastruktur mit dem Datenaufkommen durch Videokonferenz hoffnungslos überfordert war - gerade bei Konferenzen mit 20+ Teilnehmenden.

    Warum sollte es? Ziel einer Konferenz ist nicht, sich zu sehen.

    Es ist immer wieder unterhaltsam, wir du einfache Anweisung hinter vermeintlich "wertschätzender Kommunikation" versteckst. Diese Verlogenheit ist wirklich anstrengend. Glücklicherweise ist ehrliche Kommunikation noch nicht ausgestorben.

    Nicht minder unterhaltsam ist Deine Deutung. Den Schuh kann ich mir leider nicht anziehen.

    In diesen (alten) Thread passt das am besten:


    Wie ist die aktuelle Lage (in B.-W.):

    Kann eine Schulleitung fordern, dass Lehrer in Online-Konferenzen die Kamera an machen?

    Ich habe die AI befragt und es existiert laut ihr keine gesetzliche Regelung, Lehrkräfte dazu zu verpflichten bzw. eine solche Weisung wäre womöglich nicht durchsetzbar. Recht sollte sich aber nicht nur an Prinzipien sondern auch an der Lebensrealität orientieren. Was ist der Unterschied zwischen einer Konferenz vor Ort und einer Videokonferenz?

    Ich finde die Frage nach der Verpflichtung zum Einschalten der Kamera zugegebenermaßen befremdlich. Würde man die Kamera nicht verwenden, würde das den Sinn und Zweck einer Konferenz ad absurdum führen.

    Weder in der Behörde bzw. zwischen den Behörden, noch auf Schulebene habe ich in NRW eine solche diese Diskussion mitbekommen.

    Klar kann man das rechtlich bis aufs Letzte ausfechten - das geht dann womöglich bis nach Karlsruhe - aber wem ist damit gedient?

    Die andere Frage wäre, welche stichhaltigen Gründe gäbe es denn, angesichts der existierenden Technik, die Kamera nicht einzuschalten?

    Lasst uns als Szenario doch eine Lehrerkonferenz oder ähnliches mit Dienstgeräten nehmen.

    Ich würde den KollegInnen zur Wahl stellen, dass wir entweder eine Videokonferenz mit Kamera abhalten oder eben eine vor Ort. Letzteres ist rechtlich klar geregelt und durchsetzbar. :) Da die KollegInnen, die weiter weg wohnen, nicht gerne länger bleiben oder zweimal fahren wollen, war das an meiner alten Schule nie ein Thema.

    Hallo und herzlich willkommen hier im Forum.

    In NRW arbeiten aktuell im Rahmen der so genannten Vorgriffsstellen Gymnasiallehrkräfte seit einigen Jahren hälftig in Abordnung an Grundschulen oder an Sek I Schulen. Ein dauerhafter Wechsel ist mit der Anpassung der Besoldung im Sek I Bereich auf A13 vermutlich leichter.

    Ich würde Dir empfehlen, dass Du Kontakt mit der Personalsachbearbeitung bei der für Dich zuständigen Schulaufsicht aufnimmst und Dich diesbezüglich beraten lässt.

    Das Ganze kann nur dann enden, wenn beide Seiten - Palästinenser und Israelis - bedingungslos den Frieden wollen, mit der Gewalt aufhören und wenn beide Seiten einsehen, dass nur ein friedfertiges Miteinander Wohlstand und Sicherheit in der Region gewährleisten.

    Das alleine ist schon eine absolute Utopie. Wenn wir jetzt neben den Palästinensern und den Israelis noch die militanten Gruppen der anderen muslimischen Länder einbeziehen, stehen die Chancen bei exakt null.

    Es ist der Hass auf den Westen und die Dominanz des Westens gepaart mit einem Minderwertigkeitskomplex, der seine Anfänge im Aufstieg Europas hat und den traurigen Höhepunkt im Imperialismus fand, später dann repräsentiert durch die Existenz des Staates Israel.

    Das Problem ist viel größer als nur der Konflikt Israelis gegen Palästinenser - und deshalb wird man diesen Konflikt nicht lösen können. Zu viele Player, zu viele widerstreitende Interessen.

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