Das eigentliche Unding ist ein anderes:
Das jeweilige Bundesland kauft sich durch eine Pauschale, die ja immer gleich hoch ist, vom finanziellen Risiko im Falle von chronischen Erkrankungen etc. frei und bürdet diese Last der Solidargemeinschaft der GKV auf. Die finanziellen Risiken schwer erkrankter Beamter werden somit vergesellschaftet. Bei gesunden Beamten mag das Land draufzahlen, bei chronisch kranken Beamten oder die, die aufgrund von Vorerkrankungen etc. nicht in die PKV kamen, trägt das Risiko zu 100% die GKV. Es wird ja gerne geunkt, dass das die Bürgerversicherung durch die Hintertür sei.
Diese Solidargemeinschaft ist ja schon extrem überstrapaziert, da die 300 oder 400 Euro, die eine fünfköpfige Famile in die Familienversicherung der GKV einzahlt, nicht einmal ansatzweise die Gesundheitskosten bei drei Kindern abdeckt. Die PKV kann hier trotz 2,3fachem Satz, der eigentlich fast immer von den Ärzten etc. abgerechnet wird, offenbar wirtschaftlicher arbeiten. Die Beihilfe zahlt bei den Kindern pauschal 80%, somit trägt das Land hier den größten Anteil der Kosten.