Je nach Dienststelle kann man seine Bewerbung auch elektronisch, d.h. per Mail einreichen.
Beiträge von Bolzbold
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Aus eigener Erfahrung:
Die Berwebung wird direkt an die in der Ausschreibung angegebenen (Dienst)Stelle geschickt. Sie muss nicht über die Dienstpost verschickt werden - das wäre mir beispielsweise kurz vor Ende der Bewerbungsfrist auch zu unsicher. Abgesehen davon musst Du Deinem Schulleiter nicht sofort mitteilen, dass Du Dich bewirbst. Es wäre aber fair, dies irgendwann zu tun, weil Du bei erfolgreicher Bewerbung an die neue Stelle abgeordnet wirst und es für Abordnungen formal keinen Ersatz in Form von Neueinstellungen etc. gibt.
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Hallo,
Du kannst mit der Rückkehr aus der Elternzeit versetzt werden unabhängig von der Probezeit - zumindest hat meine Frau vor zehn Jahren das durchbekommen. Das lag allerdings daran, dass wir zwischendrin umgezogen waren und somit der Anspruch auf wohnortnahen Einsatz die Versetzung ermöglich hat. .
Ein Gespräch mit dem Schulrat / der Schulrätin ist hier aber sicherlich sinnvoll. -
Klingt soweit richtig.
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In so einem Kollegium würde ich nicht arbeiten wollen.
Krankmeldungen aus Trotz finde ich völlig daneben, zumal das ausschließlich auf Kosten der KollegInnen und der SchülerInnen erfolgt.Ob solche KollegInnen dann die nötige Nachsicht mit ähnlich veranlagten Schülern an den Tag legen? Oder dann doch eher "quod licet Iovi, non licet bovi"?
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Firelilly, das Grundproblem Deiner Argumentation ist wieder einmal, dass Du Dir Extrembeispiele konstruierst, anhand derer Du die Legitimation für das von Meike völlig richtig dargestellte Dienstvergehen herstellen möchtest.
Dieses "stellt Euch mal vor, es wäre so und so und so und dann passiert dies und dies und dies" führt in der Sache nicht weiter.Fakt ist, dass eine mutwillige Krankschreibung mit der Intention, entgangenen Erholungsurlaub zu kompensieren, rechtswidrig ist.
Fakt ist auch, dass man mit dieser Problematik anders als von Dir dargelegt umgehen muss. -
Das war 2005, als ich angefangen habe, nicht anders mit uns "jungen Wilden". Der Unterschied damals war nur, dass 2/3 des Kollegiums damals aus etablierten, seit 15 Jahren im eigenen Saft kochenden KollegInnen bestand, das uns jungen Wilden SEHR deutlich gemacht hat, was es von derartigen Formen von Überenagement und überall "hier" schreien hielt. Das war die berüchtigte "(Ober)Studienratsmentalität". Da hätte man den Eindruck haben können, die 68er hätten niemals stattgefunden.
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Ja, man kann darauf aufmerksam machen, indem man eine so genannte "Überlastungsanzeige" einreicht, in der man die Gründe für die Überlastung darlegt. Je nach Unterrichtsverteilung und außerunterrichtlichem Einsatz kann da ja ganz schön etwas zusammenkommen.
Mit der Überlastungsanzeige machst Du gleichzeitig klar, dass es passieren könnte, dass Du Deine Tätigkeiten nicht zu 100% gut ausüben können wirst und es so zu Fehlern oder Unzulänglichkeiten kommen kann.
Letzteres würde dann aber nicht mehr auf Deine Kappe gehen können, sofern nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt, weil Du über die Überlastungsanzeige ja darauf hingewiesen hast.Ein Gespräch mit dem Lehrerrat (Personalvertretung in der Schule) und dem Bezirkspersonalrat könnte ebenfalls helfen. Hier muss man nur ggf. aufpassen, dass der Personalrat nicht per Du mit dem Schulleiter ist.
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Das RP hat meines Erachtens völlig korrekt gehandelt.
Der Mutterschutz hat mit der Gewährung von Teilzeit nichts zu tun und hebt diesen stattgegebenen Antrag auch nicht auf - wieso auch?
Hier liegt der Denkfehler bei der TE.Nun plötzlich noch den Antrag zu stellen, die TZ aufzuheben, um während des Mutterschutzes in den Genuss der vollen Bezüge zu kommen, ist in der Tat rechtsmissbräuchlich. Wieviel wann vorher gearbeitet wurde oder nicht mehr im Zuge des Mutterschutzes spielt dabei keine Rolle.
Da hätte sich die TE selbst früher informieren müssen und aktiv drum kümmern müssen. Das kann man von studierten Menschen erwarten. Ihre scheinbaren Rechte meinen sie ja augenscheinlich auch zu kennen.
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Kannst du das konkreter beschreiben? Ich empfand die Szenen im Film auch eher als harmlos. An manchen Stellen im Film habe ich sogar geweint, vor Rührung. Weit weg von dem was wir an Horror in Schule fast täglich erleben und weswegen die Lehrer in Saaarbrücken heute auf die Straße gegangen sind.
Ich fand die dort gezeigte Schülerschaft gruselig - und die haben sich ja wegen der Kamera im Raum vermutlich noch am Riemen gerissen. Ohne Kamera dürfte da die Post abgehen.
Wenn DAS die Zukunft Deutschlands sein soll, dann gute Nacht.Die interviewten Kollegen haben mit der Analyse der Problematik völlig recht.
Darüber hinaus dürften die beiden zu den oberen 10% der besonders Resilienten gehören - und zwischen den Zeilen hört man sehr deutlich heraus, wie ihnen der Job an die Gesundheit geht bzw. zu gehen droht.Ich sage ja: Antiwerbung für den Beruf vom Feinsten.
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Ich habe mir die Doku gerade angesehen.
Eine größere Antiwerbung für den Beruf kann es eigentlich nicht geben - vor allem für potenzielle KollegInnen, die an Haupt-, Real- und Gesamtschulen unterrichten wollen.Ganz, ganz gruselig.
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Ist das Teil des Lehrplans? Fachfremd hin oder her, aber man kann in Musik nicht alles machen, was man möchte.
Musik und Bewegung ist sicherlich Teil des Curriculums. Dann wäre es denkbar, dass die Schüler eine Choreographie zu einem ihnen bekannten Stück erstellen.
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Ich weiß nicht, was ich von dem Ursprungsposting halten soll. Das klingt mir zu sehr nach jemandem, der uns jetzt mal erklären will, wie das Ganze funktioniert...
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Die AfD ist eine rechtsradikale Partei solange Höcke und Co. dort die Fäden ziehen. Die Union wird solange nicht mit denen koalieren.
Das hoffe ich sehr - und wenn es nach mir ginge, auch darüber hinaus (nicht).
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Solange die Angst vor sozialem Abstieg und der Futterneid so ausgeprägt sind wie bei uns in Deutschland - und das bei eigentlich guten wirtschaftlichen Bedingungen, werden die Rattenfänger immer ausreichend Zulauf haben.
Die CDU muss sich in der Tat so positionieren, dass rechts von ihr keine Partei mehr Platz hat, aber natürlich ohne selbst zu "rechts" zu werden.
Die SPD muss ihre Ideologie auf den Prüfstand stellen und sich überlegen, was sie möchte. Links und rechts geht eben nicht. Mit AfD und Linke ist die SPD so gesehen fast überflüssig geworden. -
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"Schüsse in die Luft" von Kraftklub scheint hier sozialkritischer und treffender zu sein, als zunächst gedacht...
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Oh, dafür brauche ich keinen Harzler.
Ein Gespräch mit einem Nicht-Lehrer, der sich über die "zwölf Wochen bezahlten Urlaub", die "Halbtagsjobber" oder die "Willkürbenoter" auslässt, wird sich mit Argumenten bestenfalls in der Situation selbst überzeugen lassen. Sobald der Nicht-Lehrer wieder woanders ist, wird er weiter lästern.Interessant ist, dass diejenigen, die Lehrer als Nachbarn oder Freunde haben, sich tatsächlich überzeugen lassen - weil sie es selbst unmittelbar über den Lehrer im Bekanntenkreis erfahren.
Dieses Prinzip müssten wir nun auf die Situation in Chemnitz übertragen. Da helfen keine Worte, hilft kein Überzeugen, hilft keine Strafe. Das Gegenteil von dem zu erfahren, was man behauptet gehört zu haben oder meint zu, DAS hilft.
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...also sollten diese besser gehen (oder meinetwegen auch "gegangen werden") bevor solche kranken Ideologien "Mehrheiten" werden können.Wie gesagt... die Welt ist groß... wenn die einen "großen Führer" wollen... wie wäre es mit Einwanderungsbemühungen nach Nordkorea?
Vielleicht ist DAS ja mal ein "abschreckendes Beispiel" für "solche Leute".
Das ist ein unpassender Vergleich, weil wir von Außen ja hinreichend über die Missstände in totalitären Regimen erfahren und dort selbstredend nicht leben wollen - auch nicht die blau-braunen Anhänger.
Die AfD propagiert im Gegensatz zu den Nazis nicht den totalitären Staat. Die AfD suggeriert eine Perspektive - so utopisch oder dystopisch sie auch sein mag - für diejenigen, die sich von den anderen Parteien im Stich gelassen fühlen.
Die AfD macht mit der Anfälligkeit großer Teile der Bevölkerung für Fake News, Verschwörungstheorien, Pauschalisierungen, Angst und Hass Politik. Es ist gerade "in", dem Staat, den Parteien, den Politikern zu misstrauen, weil man dann ja - bei allem Unsinn, den man im Zuge dessen von sich geben kann - aus seiner (beschränkten) Sicht sich suggerieren kann, einen Wissensvorsprung zu haben und dementsprechend den anderen, die auf- oder erklären wollen, mittels pauschaler Diffamierung als "Gutmenschen" oder "linksgrünversifft" die moralische Integrität abzusprechen.Demokratie kann aufgrund der Meinungsvielfalt unendlich langsam im Entscheidungsfindungsprozess sein, aber immerhin dann für sich in Anspruch nehmen, dass eine Entscheidung demokratisch legitimiert ist.
Die perverse Logik einger blau-brauner Anhänger ist, dass wie auch in Weimar und 1933 ein "starker Mann" an der Spitze das Ruder schon wieder herumreißen wird. Gleichzeitig kann man sich dann ja auch von individueller Verantwortung für die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland freisprechen. "Ich habe das so NIEMALS gewollt", "ER hat es doch befohlen", "ich folgte nur meinem verführten Herzen" heißt es dann in ein paar Jahren wieder genauso wie nach 1945.Und das mit dem Auswandern werde ich auch überlegen, falls hier eines Tages der Mob an die Macht kommen sollte.
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Der Staat wird das Vertrauen dieserr Bürger erst dann zurückgewinnen, wenn er genau das tut, was diese Bürger wollen. Und das wäre sehr wahrscheinlich nicht immer rechtsstaatlich.
40 Jahre Diktatur und StaSi-Überwachung hinterlassen offenbar ihre Spuren. Dass im Kapitalismus der Staat eben nicht immer für alles zuständig ist, "haben einige noch nicht verstanden" (zitiert nach Ulbricht kurz vor der Gründung der DDR im Oktober 1949). Insofern sind wir in der Tat politisch wiedervereinigt, gesellschaftlich aber noch lange nicht.
Wir haben im Westen seit ca. 60 Jahren Gastarbeiter und deren Nachfahren leben. Zum Teil integriert, zum Teil nicht. Und die Fremdenfeindlichkeit war im Westen in den 50ern und 60ern relativ hoch.
Im Osten fehlt diese Tradition, da kann man von den Menschen nicht erwarten, dass sie Flüchtlingen mit "Refugees welcome" begegnen, insbesondere, wenn sie Angst vor sozialer Stagnation oder gar Abstieg haben. Da sorgt man sich eben von der durch die Flüchtlinge scheinbar gefährdeten Butter auf dem eigenen Brot.Das werden wir so bald nicht in den Griff bekommen, weil man gegen irrationale (oder womöglich sogar berechtigte) Gefühle nicht mit Argumenten ankommt. Erst wenn sich klar zeigt, dass die Ängste unbegründet sind, dass man selbst "weiterkommt" oder sich in der eigenen Stadt "etwas zum Positiven tut" (was auch immer das im Einzelfall sein mag), werden die Menschen dort nicht mehr so anfällig für Rattenfänger sein.
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