Die Regelung im Runderlass ist bewusst allgemein gehalten - da ist alles mit eingeschlossen. Im Zweifelsfall fragt man die Schulaufsicht.
Beiträge von Bolzbold
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In NRW ist es nicht zulässig.
Ziffer 6.2 des so genannten Wandererlasses:
6.2 Die Beförderung von Schülerinnen und Schülern mit privaten Kraftfahrzeugen ist wegen der damit verbundenen Risiken grundsätzlich nicht zulässig. Abweichungen hiervon können nur in begründeten Ausnahmefällen und mit dem schriftlichen Einverständnis durch die Schulleiterin oder den Schulleiter zugelassen werden. Das Trampen (Autostop) ist verboten.
(Vgl. BASS 2024/2025 - 14-12 Nr. 2 Richtlinien für Schulfahrten) -
Wäre da eduki nicht die erste Anlaufstelle?
Urheberrecht – eduki -
Naja, man reagiert entsprechend. 70% Fehlzeit ist eigentlich nicht mehr bewertbar, somit keine Versetzung, kein Einbringen des Kurses oder eben ultimativ kein Abschluss.
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Ihr erachtet bei 70% Fehlzeiten eine Bewertbarkeit noch als gegeben?
Vielleicht ist das das Problem... -
Wie gesagt, es droht dann eine zeitliche Normierung der Dauer, die bestimmte Aufgaben einzunehmen haben. Selbst wenn man von einem Durchschnittswert ausgeht, dürfte das Ganze spätestens dann entsprechend "passend gemacht" werden, wenn dadurch höhere Kosten durch einen höheren Personalbedarf entstünden.
Vor diesem Hintergrund ist der letzte Satz von fachinformatiker sicherlich für viele von uns zutreffend - immer vorausgesetzt, dass unsere Arbeitsergebnisse auch akzeptabel sind.
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Die Arbeitszeit ist ein Scheinmessinstrument, da es den Output der Arbeit nicht erfasst.
Wenn ich 20 Akten innerhalb eines Arbeitstages erledigen soll und das in vier Stunden schaffe, habe ich die anderen vier Stunden "frei". Ich hätte damit faktisch "nur" vier Stunden gearbeitet. Aber mein Output wäre genauso hoch wie bei jemandem, der das in acht Stunden erledigt.
In unserem Beruf ist es aber so, dass wir eine Vielzahl an Aufgaben, die regelmäßig wie spontan auf uns zukommen, innerhalb unserer Arbeitszeit zu erledigen haben. Wann und wie wir das tun, ist egal. Wir sind dabei für einen vertretbaren qualitativen Output sowie für unsere Effizienz - auch angesichts der Erhaltung unserer Gesundheit - selbst verantwortlich.Ich weiß nicht, ob ich da eine Arbeitszeiterfassung haben wollte.
Eine Arbeitszeiterfassung würde auch den Zeitbedarf bestimmter Tätigkeiten normieren und das wahrscheinlich aus rein fiskalischen Gründen zu unseren Ungunsten.
Gleichzeitig würde dadurch bei hocheffizienten KollegInnen die Menge der Arbeit steigen, da es ja dann nicht sein kann, dass sie - um beim Vergleich zu bleiben - 20 Akten in vier Stunden abarbeiten und dann nichts Produktives mehr tun.
Das schafft ganz andere Formen von Ungerechtigkeit wie von erheblichen Überlastungen bei KollegInnen die aus den Korrekturen oder langwierigen Beratungsgesprächen oder, oder, oder nicht herauskommen.
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Wäre es nicht interessant, wenn wir alle unser Netto Gehalt hier veröffentlichen würden? Darf man das? Mit Angabe bestimmter Merkmale wie Verbeamtung Ja/Nein, Steuerklasse etc.
Würde auch den Anfang machen.
Nein, wäre es nicht. Das meiste wurde dazu bereits von den VorschreiberInnen dargelegt.
Wo ist denn aus Deiner Sicht der konkrete Mehrwert außerhalb des Stillens der eigenen Neugier?
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Zusammenfassend können wir als festhalten, dass die hier an der Diskussion beteiligten UserInnen die Notwendigkeit eines 3.000 Euro teuren Laptops mehrheitlich bezweifeln.
Ferner möchtest Du versuchen, das Ganze dennoch beim FA durchzubekommen - für die (anscheinende bzw. scheinbare) Notwendigkeit eines solchen Geräts hast Du ja hinreichend Gründe genannt.
Damit ist doch eigentlich alles gesagt (nur noch nicht von jedem), oder? -
Interessant ist, dass die Arbeitszeitverordnung in NRW, die für Beamte gilt, ausdrücklich NICHT für Lehrkräfte gilt...
(vgl. § 1 Abs. 2 AZVO SGV § 2 (Fn 6) Regelmäßige Arbeitszeit | RECHT.NRW.DE )
Für uns gelten die schwammigen Formulierungen der ADO - hier § 13 ADO.
Daher muss man wohl die Ferien bzw. den Teil der Ferien, der über den Urlaubsanspruch hinausgeht - und die man in der Regel keine 8 Stunden täglich arbeitet - als Kompensation erachten.
Rechtlich wird man einem 10- oder 12-Stunden-Tag nicht viel anhaben können.
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Grundsätzlich mache ich mir sonst keine Notizen. Ich lese auch Klausuren im Regelfall nur einmal (außer Abiklausuren), dann lege ich die Bewertung fest. Mehr und kann ich in der mir zur Verfügung stehenden Arbeitszeit nicht leisten. Das war in den ersten Dienstjahren sicherlich anders, aber inzwischen mache ich den Job seit 20 Jahren und verlasse mich hier auf meine Bewertungskompetenz.
Dito. Alles andere ist sonst innerhalb des uns durch die Gesamtheit unserer Aufgaben gesetzten zeitlichen Rahmens nicht mehr zu schaffen.
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Das Abstandsgebot zwischen einem/einer MitarbeiterIn, der stellvertretenden Dienststellenleitung und der Dienststellenleitung beträgt in vielen Fällen jeweils eine Besoldungsstufe. Wieso das im Schuldienst anders laufen soll, erschließt sich mir nicht. Je nach Referat in einer Behörde hat man da nur eine Handvoll MitarbeiterInnen unter sich. Daran kann es also nicht liegen.
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Die "Unterstellung" kam hier gleichwohl nicht von den Sprachenlehrkräften.
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Mir scheint, es geht ums Prinzip.
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Weil historisch betrachtet das Studium zum Gymnasiallehrer 8 Semester Regelstudienzeit hatte und man zudem noch extra SEK. I Inhalte studieren musste im Gegensatz zu Sek I, welches nur 6 Semester dauerte.
Es musste also ein finanzielles Bonbon geben, um Leute zur Studium SEK. II zu bewegen.
Das wird gerne bei der ganzen Debatte gerne verschwiegen.
Ich halte es für sachlich falsch, hier von einem finanziellen Bonbon zu sprechen.
Die Diskussionen zur Wertigkeit der Lehrämter, die ich hier seit 20 Jahren immer wieder verfolgen konnte, zeigt ja, dass bei der erstmaligen Festlegung der Besoldung und der Zugangsvoraussetzungen zum Schuldienst das Sek-I-Studium als weniger komplex bzw. die Lehramtsausbildung Sek I und Primarstufe als "weniger anspruchsvoll" erachtet wurden und teilweise immer noch werden. Dies war gepaart mit den Zugangsvoraussetzungen zum gehobenen Dienst, der ein Studium von sechs Semestern voraussetzte, im Gegensatz zum höheren Dienst, der acht Semester voraussetzte.Die Attitüde einiger (Ober)StudienrätInnen hier im Forum entbehrt ja mitunter nicht eines gewissen Dünkels. Dieser stammt sicherlich nicht von dem finanziellen Bonbon, das es angeblich bedurft hätte, sondern er stammt von der Selbstwahrnehmung, eine hochwertigere Ausbildung genossen zu haben und an einer "besseren" Schulform zu unterrichten - und somit den Besoldungsabstand auch verdient zu haben.
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Und dann kommt das eher kleine BK mit 110 Klassen. Oder das große BK mit 250 Klassen.
Schlimmer geht immer.
Eindeutig ist: Schulleitung/Leitung wird nicht angemessen wertgeschätzt. Sieht man deutlich an den offenen Stellen. Trotzdem bin ich dafür, dass alle Schularten gleich bezahlt und aber auch gleichen Zugang zu Beförderungsstellen haben. A13 für alle ist toll, aber wenns danach nicht weitergeht, ist das ebenso blöd. Am BK in NRW ist es jedenfalls schon eher schwierig, mit A13 in Pension zu gehen.
304 von aktuell 371 ausgeschriebenen Schulleitungsstellen (inkl. Stellvertretung) sind für Grundschulen. Das geht schon seit vielen Jahren so. Das Problem ist bekannt.
KonrektorIn für A13, RektorIn für A14.
Am Gymnasium sind das jeweils zwei Besoldungsstufen höher (A15Z und A16).
Demnächst also alle Primar- und Sek-I-Lehrkräfte auf A13. Da MUSS etwas passieren.
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In Artikel 21 GG heißt es so schön, die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit.
Ich nehme es schon seit über 20 Jahren wahr, dass der "Wille des Volkes" (der dürfte gleichwohl kaum eindimensional monolithisch sein...) von den Parteien geflissentlich ignoriert wird. Die Parteien haben Ideologien und Vorstellungen, wie Deutschland sein soll. Diese bieten sie alle vier Jahre bei den Bundestagswahlen zur Abstimmung an. Ich habe mich zunehmend in den letzten Jahren mit keiner der demokratischen Parteien vollständig identifizieren können - entsprechend habe ich bis auf braun-blau auch schon für alle großen Parteien irgendwann einmal gestimmt.
Irgendwie kann ich mich des Gedankens nicht erwehren, dass ein Grund für den Erfolg der AfD sein könnte, dass diese eben diese Willensbildung berücksichtigt bzw. eher ein Ergebnis einer vorherigen vorhandenen Willensbildung ist, als dass sie die rechte Ideologie dem Volk aufgedrängt hätte. Somit fühlen sich dann auch ihre WählerInnenschaften dort besser aufgehoben und sind dann auch so schnell nicht mehr von dort wegzubewegen.
Ausgehend von dieser These wähnt sich die AfD in der Gewissheit, dass ihre WählerInnen sie nachhaltiger unterstützen und sich diese WählerInnen von der AfD stärker repräsentiert fühlen als dies bei den anderen Parteien der Fall ist.
Das ist ein nicht unerhebliches Problem - und ein AfD-Verbotsverfahren, ganz gleich, wie das ausfällt, wird daran nichts ändern.
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Willkommen in Deinem ersten Jahr.
Ich habe an mittlerweile drei Schulen (nach dem Ref.) neu angefangen - jedesmal war das erste Jahr besonders kräftezehrend. Die SchülerInnen kennen Dich noch nicht und testen (sich und Dich bzw. an Dir) aus. Die Abläufe und Prozesse sitzen noch nicht (wie sollten sie auch), die Effizienz und das klare Trennen von Wesentlichem und Unwesentlichem, Wichtigem und weniger Wichtigem muss sich erst einstellen. Und darüber hinaus ist man an einigen Schulen "Schütze Arsch", weil man noch in der Probezeit ist und somit sich mittelbar sogar freiwillig klein macht und jede Zusatzaufgabe ohne Klagen "mit Freude" übernimmt.
Da mussten wir alle einmal durch. Ich mache es gerade das dritte mal durch - und selbst mit über 50 Jahren und in Führungsverantwortung ist es an der neuen Schule so wie von Dir beschrieben. Klar, ich bin erfahrener und in einigen Dingen effizienter, aber trotzdem ist das erste Jahr immer kräftezehrend.
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Bei Englisch gebe ich dir, was die Aufgabenformate betrifft recht.
Aber von Deutschkollegen habe ich schon sehr oft gehört, dass sie die Analyse noch nie selbst geschrieben haben. Vielleicht sind die besonders faul, mag sein.
Ich schreibe sie nicht selbst. Aber ich muss den Text zumindest durchgehen und die möglichen Ergebnisse stichpunktartig herausschreiben, damit ich überhaupt legitime Bewertungskriterien habe - das gilt für Deutsch (das ich nicht unterrichte) wie für Englisch. Wenn man sich da einen faulen Lenz macht, mag man damit durchkommen, aber dass die Bewertungskriterien dann fundiert sind, wage ich zu bezweifeln. Und es würde mich wundern, wenn die SchüerInnen da nicht auch in der Luft hängen, es sei denn, die guten Noten werden verschenkt.
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Ohne die Karnevalstage wäre das in der Tat knackig geworden.
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