Tatsächlich NOCH NIE davon gehört.
Ich käme nicht in Frage, aber was ist die Mindestprobezeit?
https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes…N&det_id=687333
In §13 wird die Mindestprobezeit wie bisher mit drei Jahren angegeben.
Tatsächlich NOCH NIE davon gehört.
Ich käme nicht in Frage, aber was ist die Mindestprobezeit?
https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes…N&det_id=687333
In §13 wird die Mindestprobezeit wie bisher mit drei Jahren angegeben.
Informatik als Fach bedeutet in NRW fast schon Stellengarantie. Bei uns könntest Du sofort anfangen...
Ich denke es ist jetzt definitiv an der Zeit, nicht weiter über die hingeworfenen Stöckchen zu springen. Wäre ich der TE, würde ich mir einen Ast lachen, wie viele Leute ich hier für mich eingespannt habe und wie es mir immer wieder gelungen ist, den Thread weiter am Leben zu erhalten.
Wie hier mehrfach geschrieben wurde, haben wir doch ein ausgefülltes Freizeitleben. Das Lehrerforum ist doch sicherlich nur ein kleiner Teil davon - lasst uns das doch an genau dieser Stelle einmal beweisen.
Mein Tipp gegen Langeweile:
In Lehrerforen abhängen und sich der Aufmerksamkeit, die man augenscheinlich erhält, erfreuen und kommunikativ so geschickt agieren, dass man im Zentrum der Aufmerksamkeit bleibt.
Jetzt auch einmal on topic:
Es ist schwierig, Dir hier etwas zu raten, weil man letztlich im Dunkeln stochert und Du wahlweise "nicht für mich" oder ggf. auch mal "gute Idee" dazu sagen kannst. Die Frage (nicht Du als Person) hat in der Tat etwas von einem Kleinkind, das nicht weiß, was es machen soll.
Ich würde ein Instrument oder eine Sprache lernen wollen, wenn ich in Deiner Situation wäre.
Ich selbst komme selten in die Verlegenheit, mich in den Ferien zu langweilen, weil bei mir zu Hause (glücklicherweise nur noch) eins von drei kleineren Wesen Deine Frage ganz oft stellt und somit meine Frau und mich und mitunter auch seine Geschwister auf Trab hält. (Die beiden anderen können sich mittlerweile selbst beschäftigen...)
Ich habe mir vorhin auch bewusst die Randbemerkung verkniffen, dass in den Geschichtslehrwerken auch ziemlich viel Quatsch drin steht. Werde bestimmt keine Stunde machen in der Graf Stauffenberg abgefeiert wird. Vielleicht eher eine über Georg Elser.
Also einerseits sprichst Du von Versagensängsten, andererseits erhebst Du Dich über Geschichtslehrwerke und machst eine polemische Bemerkung zu einer Stunde, in der "Graf Stauffenberg abgefeiert wird (sic!)." Das ist aus meiner Sicht eine merkwürdig anmutende Kombination und führt auf den Weg zur Selbstdisqualifikation.
Am Rande: Deine persönliche Haltung zu historischen Ereignissen ist im Unterricht eher sekundär - Du hast einen Lehrplan zu erfüllen, der Dir neben Verbindlichkeiten auch hinreichend Freiheiten lässt. Die beiden von Dir angeführten historischen Personen eignen sich übrigens auch sehr gut für einen Vergleich und für die anschließende Diskussion, wieso das Stauffenberg-Attentat bekannter ist als das Elser-Attentat oder wem man ggf. eher ein Denkmal setzen sollte, bzw. um bei Deinem Wortlaut zu bleiben, wer da abgefeiert wird oder werden sollte. Das kann ich mir in Klasse 10 bzw. in der Oberstufe sehr gut vorstellen.
Nur durch die rechtliche Brille betrachtet:
„Die Schulleitung hat bei der Festlegung der Sitzordnung im Lehrerzimmer das Direktionsrecht, muss jedoch die Mitbestimmungsrechte des Personalrats beachten. Gemäß § 72 Abs. 1 LPVG NRW hat der Personalrat bei Maßnahmen, die die Arbeitsbedingungen betreffen, ein Mitbestimmungsrecht. Dies umfasst auch die Sitzordnung, da sie die Arbeitsumgebung und damit die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte beeinflusst. Die Schulleitung muss den Personalrat vor der Umsetzung der Sitzordnung informieren und dessen Zustimmung einholen. Eine Maßnahme, die der Mitbestimmung des Personalrats unterliegt, kann nur mit dessen Zustimmung getroffen werden. Falls der Personalrat Einwände hat, muss er diese innerhalb einer Woche schriftlich mitteilen.“ (LAG Hamm, Urt. V. vom 13.01.2000 - 17 SA 1712/99)
Danke für dieses Urteil. Leider gibt es das nur bei zwei Portalen hinter einer Bezahlschranke, so dass ich das nicht selbst nachvollziehen kann. Das Thema war ja offenbar eine Kündigung - insofern wundert es mich, was das eine mit dem anderen zu tun hat.
Hast Du hier ggf. eine allgemein zugängliche Quelle?
Ich kenne den Originalthread von damals noch. Das ist lange her - im August bin ich 20 Jahre im Schuldienst (nach dem Referendariat...)
Was ist daran seltsam?
Es könnte auch helfen, zu verstehen, dass ich meine Meinung geschrieben habe.
Habe ich verstanden. Ich empfinde diese Meinung nur als problematisch, da das mit dem Zusammenleben von Kulturen nichts zu tun hat sondern lediglich selbstbezogenes Rosinenpicken ist.
Multikulti heißt für mich, ich suche mir aus den verschiedenen Kulturen aus, was zu mir passt und nicht, dass mir unter dem Label "Toleranz" alles mögliche aller möglichen Kulruren aufgedrückt wird.
Es könnte helfen, sich mit dem Begriff an sich einmal ausführlicher auseinanderzusetzen...
Nun ja, was könnte denn der Grund sein für diese "homogene" Gesellschaft in Polen?
Am Rande: Auch für polnische Menschen gibt es wenig schmeichelhafte Stereotypen. Ich könnte mir vorstellen, dass man sich diese als Pole oder Polin auch eher weniger gerne anhören möchte.
Es gibt durchaus Situationen, in denen aufgrund einer wie auch immer gearteten Erkrankung in Verbindung mit einer eskalierten Konfliktsituation zwischen einer Lehrkraft und der Schulleitung die zuständigen DezernentInnen Abordnungen mit dem Ziel der Versetzung (und einer dann erfolgten Versetzung) vornehmen.
Dann wäre nicht das Personaldezernat sondern der/die schulfachliche DezernentIn zuständig - und er/sie bekommt das im Zweifelsfall auch durchgesetzt. Anekdotische Evidenz, aber dennoch.
Mir wurde nach ein paar Wochen in der Behörde nahegelegt langsamer zu arbeiten, um die Dynamik im Team nicht zu stören.
Ich habe exakt dasselbe gesagt bekommen und mich dann für einen Mittelweg entschieden. Es gab, das muss ich wohl einräumen, ab und an auch von mir bearbeitete Vorgänge, denen ein paar Tage zur "Reifung" der Lösung bzw. des Antwortentwurfs gut getan hätten. Das habe ich dann im Verlauf meiner Zeit dort berücksichtigt.
Sissymaus etwas ähnliches beobachte ich im öffentlichen Dienst. Effiziente Arbeit wird (zumindest in der Behörde in der ich tätig bin) nicht „belohnt“. Es geht schlicht um die vorgeschriebene Arbeitszeit - wie diese gefüllt wird, ist dann eben sehr unterschiedlich. In meiner Wahrnehmung, werden dadurch überschaubare Prozesse teilweise in die Länge gezogen.
Das habe ich in der Behörde teils auch so erlebt. Das ist aber ein systemisches Problem, gerade wenn Vorgänge von verschiedenen Stellen mitgezeichnet werden müssen.
Effizienz kann ja in dem Sinne auch nicht belohnt werden, da Du für die Stunden, die Du arbeitest bzw. Deine Arbeitskraft zur Verfügung stellst, bezahlt wirst und nicht für die Zahl der Vorgänge, die Du im Akkord pro Stunde schaffst. Wäre Letzteres der Fall, gäbe es wahlweise sehr teure Mitarbeiter und/oder sehr schlampige - mit demselben Endergebnis, wenn man die durchschnittliche Qualität der Arbeit betrachtet.
Am Rande: Es kam mitunter vor, dass ich meine Arbeit nach weniger als vier Stunden erledigt hatte und dann wahlweise Arbeit "gesucht" habe oder mich quasi fortgebildet habe, indem ich mir in der Bibliothek einiges an Hintergrundwissen angelesen habe.
Heute hat mein Jüngster am Schlagzeug gesessen und ich habe dazu einen Rock-Song auf dem Klavier gespielt. Unser erstes Familienduo, denn Kind Nr. 1 und 2 haben andere Talente. Nr. 3 ist wirklich gut - obwohl er noch nie Unterricht hatte - das wird sich aber bald ändern. Ich freue mich schon auf die kommenden Jam-Sessions.
Mit dem Ende des Schuljahres in NRW ein kurzes Update und Resümee:
Es. War. Hart - zumindest zwischendurch und gerade während der letzten drei Wochen.
Aber. Eben. Auch:
Das erste Jahr an einer neuen Schule war immer hart. Das zweite Jahr oft spürbar besser - gerade an meiner letzten Schule. Darauf baue ich auch für das kommende Schuljahr an meiner aktuellen Schule.
Für das nächste Schuljahr weiß ich, was anders bzw. besser laufen muss. Das fängt bei mir selbst an und betrifft dann auch den Bereich, für den ich in meiner Schule verantwortlich bin.
Nächste Woche mache ich noch die letzten administrativen Arbeiten - dann ist Schicht im Schacht.
Abi-Feiern - so an diesem Wochenende erlebt - sind immer wieder eine Möglichkeit für das eine oder andere Statement.
Beispiele:
Die Damen haben jetzt Kleider an, die am Rücken und an den Beinen gerafft sind und nur der Abschnitt direkt über dem Po ist gestrichen glatt, so dass eben jener besonders deutlich zur Geltung kommt - analog zu dieser - wie hieß sie gleich - String Leggins.
Die Herren haben klassische Anzüge oder eben einfach nur ein langes Hemd. Interessant fand ich im Kollegium, dass es dort Herren gibt, die mitunter im T-Shirt kommen. Die Bandbreite ist hier von "schluffig" bis "formell".
Auf Schuhe oder Socken achte ich tatsächlich eher wenig bis gar nicht. Das würde mir erst sehr spät auffallen.
Schuluniformen würden diese Probleme weitgehend lösen...
Ich behaupte mal ganz frech, da ich schon viele Pläne an vielen Schulen gesetzt habe, dass ich das kann. Man darf nämlich Schulleitung und/oder Stellvertretung auch mal Nachmittags Unterricht geben. Da ist normalerweise mehr als genug Platz einen Plan kollisionfrei zu setzen. Selbst wenn die Stellvertretung 28 WS hat und nur 4 Ermäßigungsstunden. Das kann man konfliktfrei setzen! (Grundschule ist etwas anderes. Aber ab Sek I geht das.)
Man kann beim Stundenplan so ziemlich alles machen. Kollisionsfreiheit bei einer Sache bedeutet aber unter Umständen Kollisionen bei anderen Sachen. Ganz kollisionsfrei geht es in der Regel nicht.
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