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Original von Sonnenkönigin
Da haben wir eine andere Auffassung von Arbeitsmoral und Kollegialität. Ich war schwanger und bin bis zum letzten Tag ganz normal arbeiten gegangen, obwohl ich auch Komplikationen hatte, und ich bin direkt nach der Schutzfrist wieder gekommen.
Das hat schon etwas sehr Selbstgerechtes, wenn man seine eigene Situation als Maßstab für das Verhalten anderer nimmt und daraus die Legitimation für pauschale Unterstellungen ableitet.
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Es ist doch wohl ein offenes Geheimnis, dass man gerade als Privatversicherter seinen Arzt dahingehend beeinflussen kann, ob er einen krank schreibt oder nicht und wie lange. Und wer kann einen Krankheitsverlauf auf 6 Mon. voraussehen?
Nun, aufgrund Deiner Arbeitsmoral dürftest Du ja wohl nicht aus eigener Erfahrung sprechen können - aber woher nimmst Du dann Deine Weisheiten?
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Ich finde es wirklich dreist, wie dieses System zu Lasten der Kollegen ausgenutzt wird, die aus Pflichtgefühl NICHT bei jedem Pieps krank machen und solange für die ständig ausfallenden Kollegen einspringen müssen, bis sie selbst wirklich (!) krank werden.
Was hat das mit dem ursprünglichen Problem zu tun?
Und was ist ein Pieps und was nicht?
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Und komischerweise steigt die Anzahl der Krankheitstage, sobald die Herrschaften verbeamtet werden, ist schon seltsam, oder?
Sorry, aber das ist zumindest für mein Umfeld, für das ich glaube sprechen zu können, Unsinn.
Höre ich aus Deinem Posting eine gehörige Portion Sozialneid heraus?
Woher nimmst Du die Anmaßung so über Dein Umfeld zu richten?
Wir haben in unserem Kollegium einige Schwangere gehabt und haben noch immer eine. Und wenn eine von diesen Kolleginnen ausfällt, dann vertritt man sie und fertig. Ich glaube, eine Schwangerschaft ist sicherlich noch einer der Gründe, wo man am ehesten Verständnis für zeigt.
Ich habe aber auch schon die Erfahrung gemacht, dass gerade Frauen sich nach Schwangerschaften darüber definieren, wie "tough" sie doch waren und wie heldenhaft (Achtung Ironie!) sie das alles durchgestanden haben und dann mitunter auf andere Frauen, die da vermeintlich nicht mithalten konnten, herabgesehen haben. In dem Punkt habe ich den Eindruck, scheint die Solidarität unter Frauen noch Nachholbedarf zu haben.
Gruß
Bolzbold