Ich bin ald A15Zler in diesem Schuljahr auf Stufenfahrt gewesen. Ebenso war ich als A14er regelmäßig auf Klassen- und Stufenfahrten.
Lesen und informieren ist besser als Hörensagen.
Ich bin ald A15Zler in diesem Schuljahr auf Stufenfahrt gewesen. Ebenso war ich als A14er regelmäßig auf Klassen- und Stufenfahrten.
Lesen und informieren ist besser als Hörensagen.
Ja, deshalb schrieb ich dann auch im anderen Thread.
Ich sollte wohl künftig so vorgehen, dass ich mich sofort aus Threads wieder ausklinke, wo der/die TE keine Rückfragen beantwortet.
Wir reden von einem Sabbatjahr in vier Jahren und einer aktuell elfjährigen Tochter, die vermutlich noch erst richtig in die Pubertät kommt und wo somit ganz viele Parameter schlichtweg unbekannt und nicht abschätzbar sind.
Da würde ich vielleicht erst einmal abwarten, wie sich die Dinge entwickeln.
Und erneut wurde seitens einer TE auf konkrete Rückfragen geschwiegen, um dann über zwei Monate später einen neuen Thread aufzumachen, der dann gelöscht wurde. Was soll das?
Die "perfekte" Stunde ist die, die Dein Fachleiter oder Deine Fachleiterin bzw. im Examen dann die Prüfungskommission sehen möchte. Natürlich gibt es grundsätzliche Parameter - die sind problemlos zu ergoogeln. Daher erspare ich mir dazu weitere Ausführungen.
Für das, was Du umreißt, musst Du handwerklich gut sein, also gut planen, und performanzmäßig gut sein, d.h. die Stunde auch gut halten können. Und Du solltest die Vorlieben der Fachleitung kennen.
Mit den paar spärlichen Informationen kann ich trotz Behördenerfahrung nicht viel anfangen.
Welches Bundesland? Welche Stelle ist das genau?
Nun ja, es dürfte mittlerweile offensichtlich sein, dass sich die TE wieder einmal aus dem Thread ausgeklinkt hat. Ob es wegen des Argwohns war oder wegen des "Triumphs", dass viele UserInnen hier über ihr hingeworfenes Stöckchen gesprungen sind, muss hier wohl offen bleiben.
Liebe Marie_September,
das tut mir leid zu lesen. Gleichwohl würde ich mir erst dann wirklich Sorgen machen, wenn Du eine klare, unzweifelhafte Diagnose hast. Ich drücke Dir die Daumen, dass es nichts ernstes ist und dass man es in den Griff bekommt.
Die Verfügbarkeit von KI ist eine Realität, an die wir uns gewöhnen müssen. Menschen, die Mühe damit haben, Texte zu verfassen, oder die einfach keinen Spaß daran haben, benutzen natürlich die KI. Daran ist auch gar nichts auszusetzen, das ist wie die Rechtschreibprüfung bei Word. Wir sind es nur noch nicht gewohnt.
Der Unterschied besteht meiner Meinung nach auch nicht darin, ob die Verwendung einer KI angezeigt wird oder nicht. Das ist mir letztlich egal. Der qualitative Unterschied besteht darin, wie sehr die KI mit persönlichen, individuellen Infos gefüttert wurde.
Einen Text auf Basis des Prompts "Verfasse einen Forumsbeitrag für ein Lehrerforum aus Sicht eines überforderten Berufseinsteigers, der um Rat bittet" braucht hier niemand. Ein Text auf Basis eines Prompts wie "Als Berufseinsteiger im Lehramt für XY habe ich folgende Probleme: Überforderung im Umgang mit der Klasse, Kollegium sind Einzelkämpfer, Schulleitung ist unfair, Schüler mögen mich nicht, Eltern machen mir Druck und mein Freund findet ich hab zu wenig Zeit. Verfasse einen Forumsbeitrag für ein Lehrerforum, der diese Probleme deutlich darstellt und um Rat bittet" ist da schon etwas anderes.
Was meinst Du, welche Prompts ich eingegeben habe, um meinen Fake-Beitrag zu erstellen? ![]()
Wenn wir Lehrkräfte Mühe hätten, eigene Texte zu formulieren oder das bei künftigen LehrerInnen-Generationen zu einem Problem werden sollte, dann können wir uns auch allesamt durch Maschinen ersetzen lassen - das ist ja eine der Ursuppen von Dystopien.
Der VBE bietet übrigens regelmäßig Fortbildungen an, die von einem Verwaltungsrichter geleitet werden. Mir ging es auch nicht darum, dass meine Auffassung auf jeden Fall die richtige ist (das ist bei aktuellen juristischen Fragen dann selbst bei ausgebildeten Juristen eher selten), aber dass es eben auch deutlich andere Auslegungen gibt. Und für "zwingende dienstliche Gründe" empfehle ich eine ältere Entscheidung zu genau diesem Thema (nur in Bezug auf Richter, immerhin auch aus NRW): BVerwG 2 C 23.05
Vielen Dank für das Urteil. Ich habe mir die Begründung einmal durchgelesen und komme hier zu der Einschätzung, dass das Urteil nur bedingt auf unseren Fall anwendbar ist.
a) Das Gericht differenziert zwischen "dringenden" und "zwingenden" Gründen in einer Abstufung. In § 63 LBG NRW steht nur "wenn dienstliche Belange nicht entgegenstehen." Das wäre dieser Logik zufolge sogar eine noch niedrigere Schwelle als die, die das Gericht bei den anderen Kategorisierungen gesehen hat. Im konkreten Fall wurde eine 2%ige Mehrbelastung der anderen RichterInnen nicht als "zwingende Gründe" erachtet.
b) Die Beispiele, die das Gericht nennt, so "dringende" oder "zwingende" dienstliche Gründe angeführt werden, lassen sich auf Schule mittelbar übertragen. Es stünde dann zu entscheiden, inwieweit eine nicht mehr gewährleistete vollständige Erteilung von Unterricht nach Stundentafel vorliegt - sprich ob Unterrichtskürzungen im Falle der Genehmigung dieser Teilzeit die Folge wären oder andere KollegInnen hierdurch angeordnete Mehrarbeit leisten müssten. (Die Extrembeispiele von sehr kleinen Fachschaften mit Mangelfächern und dem Wunsch nach voraussetzungsloser Teilzeit lasse ich einmal bewusst außen vor.) Eine Stunde Mehrarbeit entspräche einer Mehrbelastung von ungefähr 4% ausgehend von einer vollen Stelle am Gymnasium.
c) Es muss an dieser Stelle offen bleiben, inwieweit eine jeweils zu beweisende fehlerhafte Personalplanung durch die Schule oder die BR oder das Land die dienstlichen Gründe "schlagen", wenn bzw. weil sie diese selbst evozieren.
Ungeachtet dessen wäre ich gespannt, ob und falls hier bis ganz nach oben geklagt werden sollte, wie das BVerwG hier entscheiden würde.
Das ist faktisch richtig. Gleichzeitig halt auch eine Aussage, hinter der sich Schulleitungen und Behörden gerne mal verstecken, denn häufig sind ja die Streitfälle solche Fälle, bei denen sich der Schritt nicht lohnt. Viele Menschen in Positionen der erw. Schulleitung sind da aber nicht transparent, indem sie die Rechtsunsicherheit eingestehen und dann meinetwegen argumentieren, dass sie ja auch die Verantwortung tragen und deshalb ihrer eigenen Rechtsauffassung folgen. Das wäre ja plausibel. Stattdessen wird so getan, als hätte man das überlegene Rechtsverständnis - was im Einzelfall sogar so sein mag, oft aber eben eher aus diesem Selbstbild der globalen Unfehlbarkeit resultiert.
Die isolierte Kenntnis von Inhalten der einschlägigen Verordnungen findet da ihre Grenzen, wo Ermessensspielräume und Auslegungsvarianten ins Spiel kommen. Immerhin bieten die Verbände hierzu einschlägige Fortbildungen an - unter anderem auch der Justiziar des PhV in NRW.
Solide Rechtskenntnisse sind auch eher etwas, das man sich zusätzlich aneignen muss und im Diskurs mit Leuten, die sich auskennen, sowie in der angewandten Praxis dann vertiefen muss. Das hat man weder als Mitglied der eSL noch als (stv.) SL in dem Sinne mit dem Stellenantritt "erlernt".
Es würde mir persönlich völlig reichen, wenn eine Lehrkraft nicht per se meinen Worten misstraut - zugespitzt am besten noch mit der von Dir vorgetragenen Argumentation, dass man sich ja nicht überall gut auskenne.
Das Gute oder eben auch Schlechte bei divergierenden Rechtsauffassungen - und der Justiziar des PhV ist ja auch kein Verwaltungsrichter - ist, dass im Streitfall eben geklagt werden muss und die Entscheidung der jeweiligen Instanz abgewartet werden muss. Ob sich daraus dann eine verbindlichere Rechtsauffassung ableiten lässt, kommt dann auf die Begründung des Urteils an. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass man seitens der Exekutive bei Entscheidungen des OVG eher geneigt ist, diese auch in die gängige Praxis umzusetzen und die Verordnungen dann mittelfristig anzupassen. Das ist eine Tendenz, die ich wahrnehmen konnte in meiner Zeit in der Behörde, gleichsam natürlich kein Automatismus.
Ähm, mein GPT Fake war völlig unabhängig vom Posting der TE. Denkbar wäre, dass GPT sich daraus bedient hat.
Das ist in der Gesamtübersicht auch erst einmal nicht sofort erkennbar, weil es nicht ausschließlich auf Deine Fächer ankommt.
Wenn Du z.B. Sport und Biologie unterrichtest und reduzieren möchtest, muss jemand anderes die Stunden machen. Das kann wiederum zu einem Engpass an anderer Stelle führen, wenn die KollegInnen zufälligerweise die Kombi Sport/Physik haben und mit letztgenanntem Fach ein Mangelfach unterrichten und genau dort gebraucht werden und im Falle eines "Schiebens" die Unterrichtsverteilung dann nicht aufgeht, weil dann an anderen Stellen das Tischtuch zu klein ist.
Im Rahmen der "vertrauensvollen Zusammenarbeit" zwischen Schulleitung und Lehrkräften erwarte ich von den KollegInnen schon, dass sie meinen Aussagen oder denen meines SL Glauben schenken. Wir haben überhaupt kein unlauteres Motiv, KollegInnen eine voraussetzungslose Teilzeitbeschäftigung nicht zu genehmigen, wenn dienstliche Gründe nicht dagegen sprechen. Fachspezifischer Bedarf bzw. Personalmangel ist DER dienstliche Grund.
Im Gegenteil wäre es für uns mehr Arbeit, diese Gründe zu konstruieren und uns mit Widersprüchen auseinanderzusetzen als das Ganze transparent zu kommunizieren - aber dann eben auch darauf zu bauen, dass man unseren Worten auch vertraut.
Das Misstrauen, das bei plattyplus' Beitrag mitschwingt, mag bei ihm begründet sein - als Grundhaltung fände ich das aber ebenso problematisch wie ein fiktiver Schulleiter, der eine voraussetzungslose Teilzeit aus Prinzip nicht genehmigt.
Danke Bolzbold, deswegen werden die Beiträge (gefühlt) immer länger. Ich hatte mich schon darüber gewundert.
Ich bin erst hellhörig geworden, als der Trollverdacht kam und habe mir dann die Beiträge der TE angesehen. Die Übereinstimmungen waren sofort erkennbar beim ersten Überfliegen...
Liebe Community,
mein Wunsch nach einer Stundenreduktion (Gym, NRW) wurde von der Schulleitung im Gespräch abgelehnt. Die Schulleitung argumentierte, dass ich zwar einen Antrag stellen könne, sie diesen aber ablehnen würde mit der (spannenden) Begründung: "Wenn ich Anträge von Personen genehmigen würde, die keinen Anspruch auf Reduzierung haben, würde die Bezirksregierung mir keine neuen Stellen genehmigen. Wir brauchen aber noch Lehrkräfte für XXX, daher müsste ich Ihren Antrag ablehnen, wenn Sie ihn mir vorlegen."
Weiß jemand, ob diese Argumentation offiziell so richtig ist? Im Grunde wird der Ball dann den Schulleitungen zurück gespielt.Wie wird aktuell in anderen Bundesländern verfahren.. ist es dort auch unmöglich zu reduzieren?
"Früher", also vor ca. 5-6 Jahren, hatte ich eine Reduktion um 5 Stunden, die wurde sofort durchgewunken.
Also ein bisschen eigene Recherche darf man hier schon erwarten.
§ 63 LBG
SGV § 63 Voraussetzungslose Teilzeitbeschäftigung | RECHT.NRW.DE
Und die Synopse auf den Seiten des MSB.
Teilzeitbeschäftigung | Bildungsportal NRW
Die Aussage der SL ist somit richtig. Insbesondere der zweite Satz. Der Ball wird nicht an die Schulleitungen zurückgespielt, sondern er liegt genau dort. Wer sonst sollte denn wissen, wie der Bedarf an Fach X oder Y an den einzelnen Schulen ist? Nicht umsonst sind die Schulleitungen bei TZ-Anträgen mit im Boot.
"Früher" war die Situation tatsächlich günstiger - für beide Seiten.
Schaut mal, was ich "gefunden" habe:
Hallo zusammen,
ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau, was ich mir von diesem Beitrag erhoffe – vielleicht einfach ein bisschen Austausch, Verständnis oder das Gefühl, nicht allein zu sein.
Ich bin seit diesem Schuljahr als Lehrerin an einem Gymnasium tätig, mein erstes Jahr nach dem Ref. Meine Fächer sind Deutsch und Geschichte, und ich habe eine volle Stelle. Fachlich läuft es super – die Schülerinnen mögen meinen Unterricht, ich bekomme regelmäßig positives Feedback von Kolleginnen, und auch die Schulleitung hat schon mehrfach betont, wie gut ich ins Kollegium passe. Ich habe viele Ideen, gestalte meinen Unterricht kreativ, bin engagiert bei Projekten, springe ein, wenn jemand krank ist – kurz: Ich mache meinen Job mit Herz und Anspruch.
Und trotzdem (oder gerade deshalb?) geht es mir gerade alles andere als gut.
Ich bin erschöpft. Emotional, mental, körperlich. Mein Tag beginnt meist gegen 5:30 Uhr und endet oft erst nach 22 Uhr – mit Pausen, die keine echten Pausen sind, weil ich in Gedanken schon bei der nächsten Klassenarbeit, dem Elternabend oder der To-do-Liste bin. Ich sitze abends mit rotem Kopf und pochendem Herz vor dem Laptop, korrigiere Aufsätze, beantworte Mails oder versuche irgendwie, den nächsten Unterrichtstag vorzubereiten.
Am Wochenende schaffe ich es kaum, abzuschalten. Selbst wenn ich mir bewusst eine Pause verordne, plagt mich das schlechte Gewissen: „Du solltest doch…“, „Was ist mit…“, „Hast du schon…?“ – dieser innere Antreiber macht mich wahnsinnig. Freunde und Familie bekommen im Moment nur die Reste meiner Energie, wenn überhaupt.
Ich frage mich manchmal, wie das auf Dauer gehen soll. Ich bin gerade mal 27, liebe meinen Beruf eigentlich sehr – aber so, wie es jetzt läuft, macht er mich kaputt. Und ich frage mich: Liegt es an mir? Mache ich etwas falsch? Oder ist dieses System einfach nicht für Menschen gemacht, die ihren Job gut machen und noch ein Leben daneben haben wollen?
Gibt es hier andere, die Ähnliches erlebt haben – gerade im ersten Jahr? Wird es besser? Gibt es Wege, sich besser abzugrenzen, ohne dass man gleich als „Dienst-nach-Vorschrift“-Typ abgestempelt wird?
Ich freue mich über jede Rückmeldung – vielleicht hilft schon das Wissen, nicht allein zu sein.
Herzliche Grüße
(und danke fürs Lesen bis hierhin)
Lisa
Grüße an Chat-GPT und die entsprechenden Prompts...
Ich habe mir die Beiträge aus März und Mai noch einmal angesehen und es ist offensichtlich, dass hier viel mit Copy&Paste gearbeitet wurde bzw. zum Teil nur einzelne Zahlen ausgetauscht wurden. Mehrere Passagen sind faktisch identisch.
Da kommt man schon ins Grübeln, ob diese Redundanz ein Zeichen aufrichtigen Interesses an konstruktivem Feedback ist.
Es müsste der Beschluss sein, da ansonsten der Termin für die Mahnungen jedes Jahr "fix" wäre.
Werbung