Unter analytischen Gesichtspunkten vielleicht die Frage, wie Spannung aufgebaut wird bzw. wie Dan Brown es schafft, verschiedene Handlungsstränge miteinander zu verweben und den Leser so zu fesseln.
Immerhin ist es bei ihm ja fast schon üblich, dass mehrere Handlungen an verschiedenen Orten parallel laufen (aber im Buch natürlich nacheinander dargestellt werden) und sich hier und da dann kreuzen (in Form der Protagonisten und der "Nebencharaktere).
Es ließen sich somit auch Handlungsstränge und deren Verknüpfungen analysieren.
Ein anderer interessanter Aspekt ist die Verwendung des Faktors "Glück" bzw. Zufall. Einige Passagen wirken etwas konstruiert, man hat den Eindruck, der "Held" musste hier oder da Glück haben bzw. durch Zufall gerettet werden.
Ich habe neben Sakrileg auch Illuminati, Diabolus und Meteor gelesen - jedesmal denkt man, gleich ist es aus mit den Protagonisten, doch dann kommen Onkel Zufall und Tante Glück und retten die Helden und Heldinnen.
Soviel zu meinen spontanen Überlegungen.
Gruß
Bolzbold
Nachtrag:
Unter dem Aspekt "kreatives Schreiben" könnte man natürlich auch einmal so tun, als hätte der Protagonist kein Glück gehabt und die Geschichte an den Stellen, wo er durch ein Wunder gerettet wird, sozusagen "unglücklich" zu Ende gehen lassen.