Leute, die GEW macht Probleme, wo keine sind. Vielleicht will sie ja von den aktuellen Problemen (z.B. in NRW) ablenken, bei denen sie gegen Frau Sommer nicht ankommt.
Adenauer hat seinerzeit im Titaniapalast 1952 die dritte Strophe des Deutschlandliedes anstimmen lassen nach einer Rede, die er gehalten hat, und hat damit Theodor Heuss genötigt, die dritte Strophe als "alte neue" Nationalhymne anzuerkennen.
Schon damals hatte ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung kein Problem damit, diese Hymne weiter zu verwenden.
1990 im Rahmen der Wiedervereinigung wurden auch neue Alternativen diskutiert, u.a. den Text der DDR-Hymne auf die Melodie des Haydn-Streichquartetts zu singen, weil beide Texte bis auf eine Ausnahme identisches Versmaß aufweisen. Dennoch blieb man bei der "westdeutschen Hymne". Die Kinderhymne beispielsweise wurde schon 1950 als neue Hymne diskutiert, aber abgelehnt. Das ist ein ganz alter Hut.
Jetzt haben wir seit 16 Jahren im vereinten Deutschland diese Hymne.
Was den Aktualitätsgehalt der Hymne angeht, so ist der Text Tradition und soll uns an alte Werte aus der Mitte des 19. Jhs. erinnern. Wieso muss man jetzt auf Biegen und Brechen etwas Neues schaffen? In wievielen anderen Hymnen dieser Welt ist der Text den aktuell? Sollen die Bürger Frankreichs heute noch auf die Barrikaden, um gegen mordgieriges Tyrannentum anzukämpfen? Wohl kaum.
Also man kann sich auch Probleme machen, wo keine sind.
Und die GEW sollte sich lieber um wirklich wichtige Dinge kümmern als um so einen - Entschuldigung - Scheiß!
Gruß
Bolzbold
edit: wollte nochmal deutlich machen, dass ich keine abweichende Meinung habe - TinaNE hat mich ja darauf hingewiesen.

