Mal aus eigener Erfahrung:
Ich wohnte derzeit im Rheinland, die erste Planstelle war am Niederrhein, also ziemlich genau auch 100km. Und da war die A4 noch Großbaustelle.
Es war für mich völlig klar, dass ich in den Ort, in dem ich arbeite, umziehen würde.
Einmal dort habe ich mich nach Hobbies etc. umgesehen - einige Kontakte zu den Leuten von damals gibt es auch heute noch.
Später bin ich dann wieder ca. 60km täglich gependelt, da ich mit meiner jetzigen Frau zusammengezogen bin und sie 40km in die entgegengesetzte Richtung pendeln durfte. Das hat uns an den Rand unserer Kräfte gebracht (also das Pendeln, nicht das Zusammenziehen...).
Mit dem ersten Kind haben wir mit der Rückkehr aus der Elternzeit ihre BR-übergreifende Versetzung mit wohnortnahem Einsatz quasi "erzwungen" - wir waren während der Elternzeit nämlich in die Ecke gezogen, wo wir heute noch wohnen. Ich war immer noch an meiner ersten Schule, sie in der Schule am Ort.
Dann kam der Wechsel in die Behörde - und inklusive der Zeit der Rückkehr in den aktiven Schuldienst bin ich sechs Jahre wieder gependelt. Nie. Wieder.
Mit dem letzten Wechsel an meine aktuelle Schule habe ich dieses Problem nicht mehr - und - Achtung es folgt wieder eine Aussage mit Disclaimer bezüglich der Halbwertszeit
- ich will es auch gar nicht mehr anders haben.