Letztlich geht es darum, wer die bessere Beurteilung hat. Sind beide gleich gut, greift bei A15 noch die Frauenförderung, danach kommen so genannte "Hilfskriterien".
Da hat es schon die wüstesten Überraschungen gegeben. Der/die Hauskandidatin, der/die immer top war, hat plötzlich in der Revision gepatzt. Oder es kommt ein Versorgungsfall aus dem Auslandsschuldienst zurück - der hat Vorrang...
Bei mir war einmal geplant, dass ich als Versorgungsfall aus der Behörde als Koordinator an eine Schule kommen sollte. Was ich dort in den Vorgesprächen erlebt habe, will ich einmal so zusammenfassen:
Schule kann hier durchaus externe Kandidaten abwenden, wenn der Externe (in diesem Fall ich) deutlich spürte, dass er nicht willkommen war und dann auch keinen Sinn darin sah und keine Lust darauf hatte, sich auf ein Spießrutenlaufen einzulassen nur mit der Rückendeckung des Dezernenten gegen die Schulleitung und den internen Kandidaten, der auch noch kommissarischer Koordinator war und im Team geblieben wäre.
Im Nachhinein war es genau richtig so, weil die nachfolgenden Konstellation an meiner letzten Schule, an der ich nach der Behörde war, so optimal war, dass ich ohne diese Erfahrung nicht die Revision A15Z gemacht hätte.
Die Ausgangskonstellation des TE ist in meinen Augen wenig erfolgversprechend und kann nach hinten losgehen. Einfacher wäre es vermutlich, sich auf eine A14-Stelle an einer anderen Schule zu bewerben oder den Weg über den Versetzungsantrag zu gehen. Man kann hier nur hoffen, dass der TE auch noch eine andere Motivationslage hat als "Hauptsache weg von meiner jetzigen Schule", denn das wird bei der Revision oder in den Vorgesprächen sicherlich herauskommen.
(Ich würde den TE ja zu gerne einmal zu seinem Wissen über die Oberstufe "grillen". Das sollte man sich ja nicht erst dann anlesen, wenn man die Revision macht. Und so ganz ohne Erfahrung als Tutor, Jahrgangsstufenleitung o.ä. geht es dann auch nicht. SchiLD, Kurs42 und LuPO kann man sich zwar autodidaktisch draufschaufeln, aber als OK muss man da wirklich fit sein und im Zweifelsfall seinem Team sagen können, wie es geht.)