Beiträge von Bolzbold

    Ist dir eigentlich bewusst, dass Russland ganz offiziell Europa als sein Interessenbereich sieht. Wäre es für dich denn ok, wenn wir später dein Bundesland zum Schutze russischer Interesse an Russland abtreten. Wir wollen nur den Frieden erhalten.

    Das hatten wir ja nach 1945 schon einmal...

    … dafür aber mit der Wahl der Urlaubstage flexibler ist, ggf. Gleitzeit hat, nicht auf Klassenfahrt muss, …

    Wer es als Lehrkraft mit den 41 Wochenstunden Arbeitszeit ernst nimmt und entsprechend die Hälfte der Ferien arbeitet, hat effektiv auch 30 Urlaubstage, ist dazu auf wenige Wochen festgelegt und hat ebenfalls keine „automatische“ Kinderbetreuung.

    Mit kleinen bzw. schulpflichtigen Kindern, um den direkten Vergleich zu bemühen, geht das eben nicht. Da sind die Bedingungen tatsächlich gleich.

    Ich kenne keine Lehrkraft, die in sechs von zwölf Wochen Ferien wirklich jeden Tag ihre 8 Stunden arbeitet. De facto dürfte es so sein, dass die während der Unterrichtszeit angehäuften fiktiven Überstufen ebenso fiktiv in den zwölf Wochen unterrichtsfreier Zeit abgefeiert werden.


    Dann gäbe es da ja auch noch den Punkt, dass in der Behörde der Urlaub in der Regel abzusprechen ist unter den Mitarbeitenden, damit die Dienststelle immer erreichbar ist. Da haben dann zwar KollegInnen mit Kindern Vorrang, gleichwohl ist das Ganze nicht vollständig frei wählbar.

    Die Kinderbetreuung ist insofern gewährleistet, wenn man nicht gerade während der unterrichtsfreien Zeit in der Schule arbeitet - und selbst da nehmen die A15er mitunter ihre Kinder mit. (Selbst während des Corona-Lockdowns im Homeoffice war ich froh, dass ich dauerhaft von daheim arbeiten konnte und so die Betreuung meiner drei Kinder immer gewährleistet war.)

    Mit der Beförderung ist nicht die Arbeitszeit gestiegen sondern die Verantwortung. Mein Argument ist immer, dass Dezernenten in der Bezirksregierung A16 eine Arbeitszeiterfassung haben. Ab 41 Std wird das Konto aufgefüllt und fröhlich abgefeiert. Genauso wie bei Behördenmitarbeitenden, die Beamte sind. Warum sollte das für mich als Beamtin nicht gelten? Wo steht, dass ich mehr arbeiten muss? Muss dann auch der A14er mehr als der A13er arbeiten?

    Ich frage bei jeder neuen Aufgabe: Und was soll ich dafür liegen lassen?

    Hier sollte fairerweise ergänzt werden, dass man in der Behörde wie alle Nicht-Lehrkräfte den Nachteil hat, dass man seine Kinder nicht automatisch in den Ferien betreut hat und dass man bis auf die 30 Tage Urlaubsanspruch dann eben in allen anderen Wochen Dienst schieben muss.

    Wenn das Gesamtpaket an Arbeit nicht in 41 Wochenstunden - dafür aber dann eben auch sechs der zwölf unterrichtsfreien Wochen durchgearbeitet - zu bewältigen ist, gibt es nur noch die Möglichkeit der Überlastungsanzeige. Wenn dann die Arbeit eben nicht mehr fehlerfrei erledigt werden sollte, ist man - Vorsatz einmal außen vor gelassen - aus dem Schneider.
    Anders wird es wohl nicht gehen.

    Ich habe die entsprechenden Vorgaben und Hinweise gerade einmal überflogen. Während bei der schriftlichen Prüfung die Formelsammlung als Hilfsmittel explizit genannt wird, ist dies bei der mündlichen Prüfung nicht der Fall. Ich würde daher auf "nein" plädieren.

    Dreier-Koalitionen und (Noch-)Mehrparteienkoalitionen haben wir seit dem Kabinett Adenauer IV 1961 nicht mehr gehabt, wenn man die Union als eine Partei erachtet. Danach haben wir jeweils bis zur Ampelkoalition immer Koalitionen aus zwei Partnern gehabt. Innerhalb dieser Konstellationen (schwarz-gelb oder rot-grün) gab es jeweils einen Juniorpartner. In der Ampelkoalition ist das nun etwas anders. Ferner hatte die FDP seit 1982 nicht mehr mit der SPD auf Bundesebene zusammengearbeitet. Sie wirkt wie ein Fremdkörper in rot-grün, wenngleich die Grünen bei schwarz-gelb nicht anders dagestanden hätten.
    Welche Dreier-Koalition man auch immer aus den beiden ehemals großen Volksparteien und den beiden "Kleinen" bildet, es wird knirschen.

    Ich bin gespannt, was bei der nächsten Wahl passieren wird. Wahrscheinlich wäre eine schwarz-braune Mehrheit vorhanden. Um das zu verhindern, müsste dann vermutlich eine Deutschland- oder eine Kenia-Koalition gebildet werden. Das wird genauso knirschen wie oben dargestellt.

    Muss man nicht mit "übertrifft die Anforderungen" = 4 Punkte in allen Kategorien bewertet sein? Oder ist das nur ein Lehrerzimmergerücht? Ich habs noch nie irgendwo gelesen, aber vielleicht jemand anderes.

    Das ist bei Bewerbungen auf Schulleitungsstellen der Fall und steht so im Ausschreibungstext - dabei bezieht man sich auf das Ergebnis des Eignungsfeststellungsverfahrens.

    Bei allen anderen Ausschreibungen sind keine Mindestbewertungen aufgeführt. Ob man mit zwei von fünf Punkten jedoch für das angestrebte Amt geeignet ist, darf zumindest in Teilen bezweifelt werden.

    Die Kinder waren bei mir versichert obwohl sie bei meiner Frau hätten versichert sein sollen, da ich keine Beihilfeberechtigung für den Zeitraum hatte. Meine Frau kann schlecht Beihilfe für die Kinder beantragen, obwohl sie bei mir versichert waren. Im Endeffekt muss etwas rückwirkend geändert werden, die Frage ist was die bessere Option ist.

    Die Logik, dass der Versicherungsnehmer auch Beihilfeberechtigter sein soll, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
    In NRW wäre es theoretisch so, dass ab dem Zeitpunkt, wo meine Frau wieder hälftig arbeitet, sie nicht nur einen eigenen Beihilfeanspruch haben wird sondern dann auch die Kinder über sie laufen, da sie Kindergeld und Familienzuschlag erhält. Dann müsste sie künftig die Beihilfeanträge stellen - dass die Kinder bei der PKV über mich laufen, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Es würde mich wundern, wenn das in Bayern komplett anders wäre. Und wenn dem so wäre, könnte man das mit Sicherheit nachlesen.

    Edit:
    § 3 Abs. 2 der BayBhV koppelt den Beihilfeanspruch nicht an den Versicherungsnehmenden der PKV.

    Oh, das finde ich jetzt interessant. Die HV-Klausuren sind bei uns immer die, die am schlechtesten ausfallen mit vielen unterpunkteten Klausuren. Der Schnitt lag dieses Jahr bei 6,6 Notenpunkten. HV-Klausuren führen bei uns nicht selten zu Unterkursen.

    Das finde ich wiederum interessant. Aber OK, ich hatte einen Englisch LK, in dem überwiegend SchülerInnen saßen, die von Anfang an im bilingualen Zweig waren. So eine breite Spitze im Bereich 13-15 Punkten hatte ich in 20 Jahren noch nie. Denen wäre das Medium vermutlich egal gewesen. Ich bin gespannt, wie das bei uns in NRW dann laufen wird.

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