"Erstellt hat die Datei ein Schüler, dem so etwas niemand zutrauen würde."
Den Fall hatten wir schon mehrfach. Es war dann genau der Schüler, dem man es nie zugetraut hätte 
Wie heißt es so schön: "With great power comes great responsibility". Einige Schüler, die sich für besonders kompetent im Bereich der "Neuen Medien" (="Neuland"?) halten, versuchen an ihrer Schule Einfluss zu nehmen auf den Bereich der Medien (bzw. diese zum Nachteil ihrer Mitschüler*innen oder der Schule zu verwenden).
Erwischt wurden diese Schüler immer (also wohl doch kein Neuland für die Lehrkräfte, wohl aber für die SuS...).
"Er selbst behauptet, dass andere seinen Zugang benutzt hätten."
Das sollte laut euren Nutzungsbedingungen bereits "strafbar" sein. Passwörter dürfen nicht weitergegeben werden. Das kann sich natürlich ein Nachbar "absehen". Diese würde ich als erstes "ansprechen". Weitere Personen dürften keinen Zugriff auf die Daten haben. Damit beschränkt sich die Anzahl der "Verdächtigen" auf 3: linker Nachbar, rechter Nachbar, der Schüler selbst.
Und wenn man dies liest: "Er konnte auch eine Reihe von Schülern benennen, die sein Passwort kennen. Wahrscheinlich kennt seine ganze Stufe das Passwort. Die Login Protokolle des Benutzers sprechen Bände.", scheint der Schüler von dem Problem zu wissen und nichts dagegen zu tun. Er trägt also mindestens eine Mitschuld. Sobald ich weiß, dass jemand anderes mein Passwort kennt (kennen könnte!), bin ich verpflichtet, dieses zu ändern!
"Das geht nun schon seit fast zwei Jahren so."
Das schränkt den Kreis der SuS ein. Es muss jemand in den "höheren" Jahrgängen sein, der bereits vor zwei Jahren genug "mediales" Wissen hatte, um dies durchzuführen.
Ihr könnt weitere Hinweise verfolgen:
Was veröffentlicht der Schüler auf YouTube noch? (neben den benannten Videos)?
Gibt es sprachliche Besonderheiten? Wenn man das einmal bei einer Konferenz abspielt, sollten die Äußerungen des Schülers (bzw. seine "Argumentationsstruktur") mehreren Kollegen auffallen / einen möglichen Verdächtigen "liefern").