Das Problem ist oft genug nicht der eine Kollege, sondern die Kombination verschiedenster Wünsche verschiedenster Kollegen. Diese sind entweder familiär oder durch Teilzeit oder durch Behinderung begründet. Wenn man im "Band" unterrichtet (z.B. Religion oder Werte und Normen), ist man auch gebunden an die Wünsche der anderen Kolleg:innen im Band.
An Schulen, an denen im "Doppelstundenmodell" unterrichtet wird, ist eine Freistellung allein für die erste Stunde nicht hilfreich. Da kann man dann eben erst ab der 3. Stunde verplant werden - und dann kann es bei der insgesamt zu unterrichtenden Anzahl an Stunden knapp werden...
Vielleicht erst mal in der Schule nachfragen, warum nicht alle angegebenen Wünsche umgesetzt werden konnten. Auf der Grundlage kann man dann ins Gespräch kommen.
["Worst case", den ich mal beobachtet hatte: Ein Kollege hatte so viele Einschränkungen definiert, dass er sein Stundendeputat nicht mehr erreichen konnte - sich aber intensivst beschwerte, dass seine Wünsche nicht alle berücksichtigt wurden...]