Die Theorie dahinter ist ja, dass man mittlerweile während des Studiums bereits mehr unterrichtspraktische Anteile absoviert hat als früher. Insofern ist (auf dem Papier...) ein Teil des Referendariats ins Studium verlagert (was natürlich auch ein Teil der Berufsorientierung ist, so dass man sich noch umentscheiden und einen anderen Abschluss machen kann...).
Zurück zum Thema: Ja, man hat in Niedersachsen ab dem ersten Tag eigenverantwortlichen Unterricht. Zudem ist es den Schulen "untersagt", einen persönlichen Mentor (wie in anderen Bundesländern durchaus üblich) abzustellen. Trotzdem bespricht man sich natürlich mit Fachkollegen, da gibt es meist einige, die sich intensiver um Referendare kümmern als andere.
Zusätzlich zu: Kontakt mit Schule aufnehmen, Fachcurricula & schulinterne Curricula zur Kenntnis nehmen, in der Schule verwendete Lehrwerke kennenlernen (durcharbeiten mit dem Stift in der Hand...), mit Fachobmann Kontakt aufnehmen, hoffen auf frühzeitige (und verlässliche... aber Krankheitsfälle oder Schwangerschaften lassen sich nun mal nicht planen) Unterrichtsverteilung möchte ich zusätzlich anregen: Kontakt aufnehmen mit denjenigen, die parallel im Jahrgang "mein" unterrichten! So lässt sich vielleicht die ungefähre Planung des Schuljahres "abstauben", ab und zu eine Klassenarbeit, die man parallel schreiben könnte, ...