Beiträge von Djino

    Zitat von Plattenspieler

    Das gleiche gilt für Migranten, Behinderte, ... Warum so eine Einseitigkeit im Bildungsplan?


    Wenn ich mich an die Lehrwerke erinnere, mit denen ich aktuell arbeite: Im Deutschbuch und im Englischbuch findet sich (in mehreren Jahrgängen) die Thematisierung von Migranten. Ebenso die Thematisierung von Behinderten. Jeweils werden diese "Personengruppen" als "vollwertige", "natürliche" Mitglieder der Gesellschaft gezeigt (ist alles völlig normal und nicht der Rede wert).
    Aber Schwule oder Lesben? Fehlanzeige.
    Deshab die Gegenfrage: Warum so eine Einseitigkeit im Unterricht?
    (Und als Antwort auf Plattenspielers Frage: Wenn sich diese Einseitigkeit nicht mit der statistischen Verteilung "betroffener" Personen in der Bevölkerung erklären lässt (was eben nicht der Fall ist) - vielleicht ist ein besonderer "Aktionsplan" tatsächlich keine schlechte Idee...).

    Zitat

    Die I-Kids arbeiten in D mit dem Fö-Lehrer an ganz anderen Sachen wie ich mit den "Regelschülern" und nun sitzen sie 2 Stunden mit drin sozusagen als "Gasthörer". Ich versuche sie so gut es geht mitmachen zu lassen.


    Schau mal, ob du es hinbekommst, dass sie inhaltlich (in deinem Unterricht) zwar am selben Thema arbeiten wie die anderen SuS - aber mit ganz anderen Materialien, Aufgaben etc.
    Wenn du z.B. am Thema Märchen arbeitest (und die Regelschüler fleißig eigene Märchen schreiben, ...), könnten die I-Schüler über mehrere Stunden hinweg (anhand von Material, dass du ihnen zur Verfügung stellst) Merkmale erarbeiten: Wie benimmt sich eine typische Hexe im Märchen, welche Hilfen bekommt ein Held, wie beginnen Märchen meistens, wie enden sie meistens. Ihre Ergebnisse können die I-Kindder dann den Regelschülern vorstellen (Plakate, Vortrag) und so auch in den Unterricht integriert werden / sind nicht nur "Gasthörer".
    Ähnlich könnte es in Englisch sein: Arbeit (auf Deutsch) z.B. an der Region, die im Lektionstext vorgestellt wird (also eher geographisch orientiert), spätere Hinzufügung einzelner ausgewählter englischer Vokabeln oder kleiner Szenen, die aus der Lektion stammen.
    Insgesamt ist es (meiner Erfahrung nach) oftmals einfacher, wenn man die Fachgrenzen nicht zu streng beachtet & z.B. mathematische, künstlerische, geschichtliche Aspekte durchaus mit in die Unterrichtsgestaltung mit einfließen lässt. Außerdem ist es in den unteren Jahrgängen meist noch einfacher, gemeinsame Themen & durch I-Kinder für Regelschüler vorstellenswerte Inhalte zu finden. Die Aufbereitung von (bzw. Anknüpfung an) theatertheoretischen oder philosophischen Texten für SuS, die nicht oder so gut wie gar nicht lesen können, gestaltet sich schon etwas schwieriger... da wird man wieder ganz konkret: Was ist Theater, wie sieht es dort aus, welche Personen, Gegenstände finden sich dort, ... für diejenigen, die besser lesen/versehen können, mit (längeren) Definitionen, für die anderen vielleicht nur als Bildauszug aus einem Gesamtbild & Ziehen von Strichen zwischen Bild und Wort.

    Hallo,

    werden denn die I-Kinder zielgleich oder zieldifferent unterrichtet? Ich würde doch denken: zieldifferent (zumindest im Moment - beim Förderschwerpunkt Lernen hofft man ja manchmal durchaus, dass im letzten Schuljahr der Förderschwerpunkt aufgehoben und ein Hauptschulabschluss erlangt werden kann). Insofern ist das mit der Bewertung (und den Zeugnissen) doch auch ganz anders zu sehen. Z.B. für das Kind mit Down-Syndrom bietet sich ein Berichtszeugnis (also in Textform, ohne Noten, nur mit Darstellung der absolvierten Unterrichtsinhalte und der darin gezeigten Motivation, Ausdauer, Leistung etc.) an.

    Bzgl. der Unterrichtsinhalte etc.: Dort würde ich zieldifferentes Arbeiten vermuten, insofern ließe sich (gerade in Englisch) die Verwendung eines anderen Lehrwerks (Grundschullehrwerk, und dabei die Förder-/ Differenzierungsmaterialien) überlegen - falls das nicht schon zu anspruchsvoll ist (zumindest für das GE-Kind könnte das so sein).
    Ansonsten habe ich als "Quellen" für Unterrichtsmaterial diese gefunden (Auswahl... "reine" Grundschulseiten können oftmals auch brauchbares/anpassbares Material haben):
    http://vs-material.wegerer.at
    http://www.zaubereinmaleins.de/
    http://www.lern-kiste.de/
    http://www.gpaed.de/
    http://www.persen.de/

    Und für die SuS, die nur langsam oder gar nicht lesen: Ein Bild sagt manchmal mehr als tausend Worte... http://sclera.be/en/vzw/home ; http://www.do2learn.com/picturecards/printcards/index.htm )

    Bei uns kommt ja in der 6. Klasse für die Regelschüler noch die zweite Fremdsprache hinzu - insgesamt werden die Fremdsprachenstunden häufig verwendet, um mit Therapeuten zu arbeiten, lebenspraktische Fähigkeiten (wie kochen, gehen, Toilettengang, ...) zu erwerben etc. - Vielleicht (zumindest langfristig für das GE-Kind) ebenfalls eine Option?

    Ihr erhaltet übrigens vom Schulträger für die I-Kinder zusätzliche Gelder, um Materialien anschaffen zu können (immer berechnet auf der Grundlage der (Schul-)-Vorjahres-I-Kinder-Anzahl - falls ihr im ersten Durchgang seid, fehlt das Geld, dennoch sollte eure SL für Materialien Gelder finden können).

    @ Paulchen: Ich weiß schon, dass die AG auf die Prüfung vorbereitet, und dass deshalb nur die dort sitzen, die an der Prüfung teilnehmen möchten. Aber was ist mit denjenigen, im Laufe der AG feststellen, dass sie vielleicht doch noch ein Jahr warten sollten (damit sie überhaupt oder besser bestehen)? Es ist außerdem merkwürdig, wie vielen SuS entgeht, dass am Tag der Prüfung das runde Jubiläum der Großmutter ansteht (kommt ja immer so unerwartet) und deshalb (relativ) kurzfristig sich doch nicht zur Prüfung melden.
    Eine negative Einstellung habe ich dazu ganz und gar nicht (und habe bei uns an der Schule schon so manche Prüfung organisiert). Und die Zeugnisbemerkung zur Sprachprüfung ist dann negativ, wenn man sich zwar mit großem Engagement darauf vorbereitet - aber leider doch durchgefallen ist. Da DELF (und andere Zertifikate) manchmal Monate auf sich warten lassen, ist das mit der Entscheidung, ob Zeugnisbemerkung oder nicht auf der Grundlage des Bestehens recht schwierig...

    Hallo,

    ich halte dieses Vorgehen für mehrfach problematisch.

    Der Chor (davon gehe ich jetzt einfach mal aus) ist eine kostenlose Arbeitsgemeinschaft.
    Die DELF-Prüfung kostet Geld (und je nach Geldbeutel gar nicht mal so wenig). Somit sind Kinder aus finanziell weniger gut gestellten Familien benachteiligt (oder auch Schüler aus den Familien, die so ein Zertifikat als "Quatsch" ansehen, und dafür nicht zahlen, auch wenn sie das Geld dafür hätten). Einen Zuschuss (oder eine Komplettübernahme der Kosten) der Arge oder der Sozialverbände oder... gibt es nicht. Wer also das Geld nicht hat, hat keine Chance auf eine Verbesserung der Zeugnisnote.

    Ebenso problematisch ist die Zeugnisbemerkung über die AG-Teilnahme zu sehen: Wer erfolgreich teilgenommen hat & ein Zertifikat erworben hat, hat dieses Zertifikat als Beleg für sein Engagement. Wer nur an der AG teilnimmt (und den Zeugnisvermerk erhält), aber aus den verschiedensten, evtl. finanziellen, evtl. zeitlichen Gründen nicht an der Prüfung teilnimmt, wird im Zeugnis hoch gelobt - hat aber das Zertifikat nicht. Wie wird ein potentieller Arbeitgeber dies interpretieren (mir fallen zu viele Negativ-Interpretationen ein, als dass ich einen solchen Eintrag bei einem Nicht-Prüfungs-Teilnehmer oder einem Nicht-Besteher auf dem Zeugnis sehen wollte...).

    Außerdem: Wie organisiert ihr eure AG: Nach Niveaus? Oder eine AG für alle? Wie "verbucht" ihr das (erfolgreiche) Engagement (in der Zeugnisnote) in einem für die Klasse eigentlich zu niedrigen Niveau? Wie das Engagement in einem für die Klasse eigentlich zu hohem Niveau? Kann man das überhaupt auf Klassenstufen & Noten umrechnen, oder sollte man lieber deutlich machen, dass es bei externen Sprachprüfungen um die aktive Sprachverwendung geht (also um zu zeigen, was man alles bereits kann) - und im Unterricht auch immer wieder um das, was man noch nicht kann, also eben um den Spracherwerb?

    Eine letzte Frage: Wie ist die AG zeitlich organisiert? Haben alle Schüler eines Jahrgangs die Möglichkeit teilzunehmen - oder liegt die AG vielleicht bei einigen parallel zum Fachunterricht? Und falls das in diesem Jahr so organsiert ist, dass das "passt": Wird das in den darauffolgenden Jahren für die betroffenen Jahrgänge wieder so sein (oder wird der bereits benannte fiktive zukünftige Arbeitgeber in einem Jahr sehr viele DELFer (in den Zeugnisbemerkungen) wahrnehmen, im Jahr darauf gar keinen - und diesen Mangel an Engagement den Schülern zuschreiben, denn schließlich hatten die Jahrgänge davor das ja alle gemacht...)

    In sehr vielen Browsern hilft die Tastenkombination "Strg" + "+" beim Vergrößern (und das ganze mit "-" beim Verkleinern). Wer eine Maus mit Mausrad verwendet, kann vielleicht auch die Strg-Taste gedrückt halten, und an der Maus mit dem Mausrad nach oben oder unten drehen.

    Zitat von Alhimari

    Übrigens waren alle meine bisherigen Aspis Regelschüler (in Bayern). Erst mit dem Übertritt auf die weiterführenden Schulen wurde es schwierig.


    Um ein (hoffentlich ermutigendes) Gegenbeispiel zu bringen: Ich habe an unserer Schule schon so manche erfolgreiche SuS (Asperger und Kanner) gesehen...

    Zitat

    Ich warte übrigens schon auf den "Pausenerlass": "Beim Betreten des Pausenhofs SOLL ein Helm getragen werden..." Falls was passiert, wären Land und Schulträger fein raus, nur die dumme Pausenaufsicht würde in die Röhre schauen...


    Etwas OT: Aber du hast kürzlich schon von der Beweislastumkehr bei der Aufsichtspflicht gelesen, oder?
    Lehrkräfte müssen die Erfüllung ihrer Aufsichtspflicht nachweisen und den sogenannten „Entschuldungsbeweis“ führen: Urteil vom 13.12.2012 hat der Bundesgerichtshof - Az.: III ZR 226/12 (zur Amtshaftung von Aufsichtspflichtigen - in Anlehnung an https://de.wikipedia.org/wiki/Aufsichts…tzung_%28BGB%29 )
    Wobei ein Regress (dem Schulträger/Land gegenüber) wohl nur bei erwiesenem Vorsatz oder erwiesener grober Fahrlässigkeit möglich ist...

    Zitat

    und wenn ich das richtig verstanden habe, misst sich die Lehrerzuweisung an der Schülerzahl.


    Das fände ich echt merkwürdig (aber man kennt aus der Schule ja so manche Merkwürdigkeit). Meiner Meinung nach sollte die Lehrerzuweisung von der Anzahl der zu unterrichtenden Stunden abhängen
    (plus eventuell zugestandene Entlastungsstunden etc., aber die fallen bei uns (aber eben ein anderes Bundesland) so gut wie gar nicht ins Gewicht, das macht bei einer Schule mit deutlich mehr als 20 Klassen nicht mal eine Stelle aus).

    Wieso entsteht bei euch durch G8 ein Lehrerüberschuss?
    Die Schüler erhalten doch den Unterricht, den sie zuvor in neun Jahren erhielten, in acht Jahren (halt mit mehr Nachmittagsunterricht etc.)... das bleibt in der Summe der Unterrichtsstunden (= Lehrerbedarf) doch gleich - oder?

    Hallo,

    das Schreiben an die Eltern kann doch einen ungefähren Preis nennen - und den lieber etwas zu hoch als zu niedrig.
    Für deine Planung: Unsere letzte Parisfahrt (mit dem Flugzeug, da relativ wenige Interessenten) hat pro Schüler knapp über 400 Euro gekostet (Zug, Flug, Unterkunft, Carnet, Versailles, Seine-Fahrt, Eiffelturm & noch ein paar kostengünstige Programmpunkte mehr).
    In den Jahren zuvor sind wir mit dem Bus gefahren (etwa 350 Euro).
    Wir hatten jeweils ca. 5 Übernachtungen (und eine Nacht im Bus bei der Busfahrt).

    Busunternehmen wollen ihr Geld oftmals erst nach der Fahrt haben, die Unterkunft nimmt vielleicht erst einmal eine Anzahlung (bis zu einem bestimmten Termin - und bis dahin hast du die Anzahlung der Schüler).
    Also alles halb so wild.

    Deshalb:
    1) Infoschreiben an die Eltern (Elternabend zur Information?) mit ungefährer Preisangabe (und Angabe, was enthalten sein wird im Preis); gleichzeitig: Möglichkeit zur verbindlichen Anmeldung
    2) Parallel Anfragen bei Busunternehmen & Unterkunft etc.
    3) Buchung erst bei Vorliegen einer ausreichenden Anzahl an verbindlichen Anmeldungen - Unterschrift unter Vertrag durch Schulleitung.
    4) Danach dann an die Detailplanung gehen

    Als Lehrkraft bist du nicht nur für's Unterrichten (und Unterricht Vor- und Nachbereiten) zuständig. Jeder im Kollegium übernimmt die eine oder andere zusätzliche Aufgabe - egal ob A13, 14, 15, .... - der Unterschied ist nur, dass "A14er" etc. mehr Aufgaben wahrnehmen (kurz gefasst).
    Also kann man dich "zwingen" - so wie man auch eure Kontaktperson zur Polizei, den Suchtbeauftragten, den Beauftragten für die Verkehrserziehung, die Gleichstellungsbeauftrage, die Verantwortlichen für die Schulhomepage, den Brandschutzbeauftragten, den Beauftragten für die Erste Hilfe, den Sicherheitsbeauftragten für den inneren Bereich, den Beauftragten für die Bibliothek, die Sammlungsleiter in den verschiedensten Fächern, den SV-Lehrer, ... (die Liste ließe sich noch eine Weile fortsetzen...) "gezwungen" hat, die Aufgabe zu übernehmen. (Es mag sein, dass die eine oder andere benannte Aufgabe bei euch Teil einer A14 Stellenbeschreibung ist, dass andere Aufgaben durch Entlastungsstunden "abgefedert" werden. Insgesamt bleibt aber immer noch genug Arbeit übrig, dass jeder im Kollegium, der nicht ganz neu an der Schule ist, mindestens eine zusätzliche Aufgabe übernimmt.)
    Nur als Fachobmann - und dann auch noch für ein eher "kleines" Fach - wird man heutzutage übrigens nicht mehr A14er...

    (Das Fachcurriculum muss übrigens durch die Fachkonferenz verabschiedet werden - weshalb eine frühe Beteiligung der Fachkollegen ganz sinnvoll ist...)

    Teilweise gibt es ja auch Unterschiede, aus welchem Grund man das Stundendeputat reduziert hat. In NDS haben nur diejenigen, die aus familiären Gründen reduzieren, Anspruch auf einen freien Tag. Wenn andere den auch bekommen, ist das aber kein "gesetzlich geschützter" freier Tag. (Wobei es Kollegen gibt, die, obwohl sie aus familiären Gründen reduziert haben, darum bitten, an jedem Tag eingesetzt zu werden, da sich die kürzere Anwesenheit in der Schule leichter vereinbaren lässt mit Betreuungsangeboten für pflegebedürftige Kinder/Eltern/...)

    Wenn von vornherein klar ist, dass man in den nächsten x Wochen/Monaten deutlich mehr unterrichten wird, kann man (in NDS) auch ein "offizielles" Arbeitszeitkonto beantragen. Die dort angesparten Stunden können dann in den darauffolgenden Schuljahren abgebummelt werden, für ein Sabbatjahr herangezogen werden, ...
    Als Teilzeitkraft kann man in dem Fall (in den nächsten x Wochen/Monaten deutlich mehr unterrichten) auch die Erhöhung des Stundendeputats (also statt 70 vielleicht 85%) überlegen. Dies ist im Vergleich zur Vergütung von Überstunden finanziell deutlich attraktiver.

    (Und lehnt die Schulbehörde [nicht der Vertretungsplaner oder der Schulleiter, die dies nicht entscheiden können] die hier genannten Möglichkeiten ab, kann sich die Schule insgesamt positionieren, dass sie zwar alles versucht hat, um Stundenausfall zu minimieren, aber offensichtlich die Ressourcen nicht zur Verfügung stehen...)

    Zitat

    Darüber hinaus ist dies für dich evtl die Möglichkeit das Kollegium, das deinen Ausfall kompensieren muss, auf andere Art zu entlasten.


    Leicht offtopic: Wusstet ihr eigentlich, dass die anschließende Elternzeit in der Schulstatistik nicht gewertet wird? Die Abwesenheit zählt als normale, kurzfristige Abwesenheit, die über den normalen Vertretungsplan geregelt wird, die abwesende Lehrkraft wird statistisch als anwesend berechnet (schön,wenn eine Schule eine rechnerisch so positive Unterrichtsversorgung hat...)
    Und da behauptet dann das Land, es sei so familienfreundlich... wohl eher nicht, es sind die Kollegen, die die Stunden zusätzlich machen müssen.

    Zum Rechtlichen:
    Kollektivstrafen sind nicht zulässig.
    Einfaches Nachsitzen (so wie bei den Simpsons: "Schreibe 100x xy") ebenfalls. (Wenn man allerdings in der zusätzlichen Zeit Gelegenheit gibt, an "Problemfeldern" zu arbeiten, Versäumtes aufzuholen, soziale Kompetenzen zu trainieren, ist das zulässig.)

    Aber wenn man z.B. nur kurz eine Aufgabe zu Ende vergleicht (und so sehr wenige Minuten überzieht), ist dies keine Kollektivstrafe - sondern eher pädagogisch sinnvoll, da eine Sicherung der Arbeitsergebnisse stattfindet.
    (Es wäre eine, wenn ich alle Schüler - ohne Ansehen ihrer Mitarbeit/ihres Störens 45 Minuten nacharbeiten lasse, weil in neun Stunden je fünf Minuten Arbeitszeit durch Stören verloren gegangen wären).

    Allerdings sollte das Überziehen nicht die Regel sein (sondern wenn notwendig ab und zu die Ausnahme).
    Man könnte zudem (wenn Schüler das Diskutieren anfangen...) mal nachfragen, an welchem Tag, in welcher Stunde sie tatsächlich zum Stundenbeginn, also mit dem Klingeln, mit ihren Materialen bereitliegend still am Tisch saßen, um sofort die Stunde beginnen zu können...

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