Wahrscheinlich werdet ihr nicht nur reine LUZis (Lehrer-Unterrichts-Zimmer) einrichten können, sondern z.B. für nicht voll arbeitende Kollegen auch FaZis (Fach-Zimmer) haben.
Dabei wird es "Raum-Gewinner" und "Raum-Verlierer" geben. Bei der Einrichtung von LUZis übernimmt dann der "einziehende" Kollege im Allgemeinen ganz selbstverständlich die Verantwortung für den Raum (so dass er sauberer, geordneter, fachgerecht eingerichtet sein wird).
Überlegt euch auch, wenn ihr eine so große Schule seid, ob eure Gänge breit genug sind, damit SuS alle 45 Minuten (oder besser: alle 90 Minuten?) sich dort "hindurchschieben". (Und seien wir doch mal ehrlich, auch im Klassenprinzip wechselt (fast) jede Klasse mindestens 1x täglich den Raum (für Sport, Naturwissenschaften, Unterricht in Kursen (Fremdsprachen, Religion), ... Eine so große Veränderung sind LUZis da eigentlich nicht mehr.)
Sollten LUZis bei euch nicht passen, vielleicht sind FaZis eine Alternative. Dann evtl. mit Anordnung in sinnvollen Zusammenhängen (z.B. eine Etage (Fremd-)Sprachen, ein Gang Geschichte & Politik, etc.). So könnte man den Fächern entsprechend auch die Gänge dekorieren & benötigte Materialien (Atlanten, Wörterbücher, Modelle, ...) in räumlicher Nähe lagern (das verhindert auch "schleppenden" Unterricht...).
Beiträge von Djino
-
-
Falls du dich tatsächlich zur Kündigung entschließt: Formuliere das Schreiben vielleicht wieder als Antrag für die Freigabe, aber diesmal mit dem Zusatz "hilfsweise Entlassung aus dem Beamtenverhältnis". So sollte dem Sachbearbeiter klar sein, dass ein einfaches "Nö" zu deinem Versetzungsantrag nicht dazu führt, dass du im Land bleibst. Du gehst sowieso, insofern könnten sie dem Antrag zustimmen (und darauf hoffen, dass sich das Tauschverfahren mehr als ein Schuljahr hinzieht & du so noch ein wenig erhalten bleibst...).
-
Lass die Schüler die Zählung deutlich markieren:
Bleistift verwenden
hinter jedem 10. Wort ein Strich - gleichzeitig im Rand ein Strich
auf jeder Seite werden die Striche im Rand gezählt & die Gesamtzahl auf der Seite aufgeschrieben
Wörter, die am Ende der Seite übrig geblieben sind, werden noch dahinter geschrieben (also kein Übertrag auf die nächste Seite)So ist die Zählung leichter nachvollziehbar, grobe Unregelmäßigkeiten fallen leichter auf (sind aber natürlich nicht ganz ausgeschlossen...)
-
Ein ähnliches Thema gab's schonmal: Entpflichtung von Aufgaben . Driftete zwar schnell ins leichte OT ab, aber vielleicht kann einer der "damaligen" Schreiber ja noch von Erfahrungen berichten...
-
Zitat
Ich könnte mir vorstellen, dass man eine gewisse Anzahl von Beiträgen/Threads festlegt und nach dieser geleisteten Arbeit automatisch von den Moderatoren eine Fortbildungsbescheinigung erhält.
Nein! Bitte nicht!
Es gibt/gab hier im Forum schon genug User, die ohne dass sie wirklich etwas beizutragen hatten, einfach nur gepostet haben. Mit einer solch pauschalen Regelung sind solchen "Laber-und-am-Thema-vorbei"-Threads vorprogrammiert...
Wie wär's stattdessen hiermit: Auch für das passive Mitlesen von x Themen gibt es die Fortbildungsbescheinigung. Damit kein Missbrauch betrieben werden kann, erstellt der Threadersteller zum Abschluss der Diskussion ein kurzes Quiz - nur wer das richtig beantworten kann, erhält den "Schein".
-
Für die Eiligen:
Eine fertige Bullshit-Bingo-Vorlage findet sich hier: http://www.mcs-rheda.de/bullshit_bingo.htm . -
Für das Thema "Analyse und Interpretation von Kurzgeschichten" suche ich noch eine mögliche "Adaption" für Schüler, die nur wenig (bzw. teils gar nicht) lesen können.
Ich dachte evtl. an einen kürzeren (oder auch etwas längeren) Text, der gemeinsam erarbeitet werden kann. Als Ergebnis könnte eine "multimediale" Umsetzung (über mehrere Stunden hinweg) als Hörspiel entstehen. Dabei könnte der Text (an den entsprechenden, durch die SuS zu findenden Stellen) mit Geräuschen etc. (selbstgemacht oder "vom Band") umgesetzt werden, vielleicht könnte der Text auch mit selbstgemachten Fotos (oder aus dem Internet gesuchten Bildern) "bebildert" werden. Alles, was mir noch fehlt, ist ein geeigneter Text...Hat vielleicht jemand einen Vorschlag? -
Wenn ich mich recht erinnere, dann gibt es diese "strenge" Regelung nur bei schwerbinderten / gleichgestellten Bewerbern [korrigiert mich, falls ich mich falsch erinnere...]
Weiteres zum Auswahlverfahren findet sich z.B. hier. -
Ich frage mich aber wirklich auch, wie und ob man das Thema mit anderen Fächern als Ek, Ch, Bio und ggf. Ethik einfließen lassen soll/kann. Es steht doch wohl auch nicht im Lehrplan dieser Fächer.
Nun ja, in Englisch stehen [je nach Bundesland...] die unterschiedlichsten Themengebiete im "Lehrplan" - climate change ist dabei nur eines (wir hatten z.B. auch schon cloning). Tatsächlich kommt das Thema durchaus auch in Klasse 9 oder 10 (und nicht nur ab und zu bei den Abiturvorgaben) vor.
Zugegebenermaßen muss man fragen, wie tief wir in der Fremdsprache in das Thema einsteigen können - und inwiefern die SuS nicht schon weitergehende Kenntnisse in den von dir genannten Fächern erworben haben... aber "bei uns" ist es dann ja oftmals eher (motivierender) Sprechanlass und nicht so sehr "wissenschaftliche" Beschäftigung... -
Aber das ist doch von der Schule abhängig, dies kann die Schule doch alles haben, wenn sie will!
Wie, kann man jetzt Wunschlisten abgeben, was man an Ausstattung haben will? (Oder habe ich da ein Ironiezeichen übersehen?)
Hauswirtschaft, Kochen, Werken, Nadelarbeit etc. sind keine regulären Schulfächer an Gymnasien. Also gibt es auch nicht die räumliche Ausstattung / Materialausstattung.
Schülerfirmen sind AGs. Diese sind nachrangig. Zunächst muss der normale Unterricht abgedeckt sein. Ist die Schule unterversorgt (und man ist leicht bei weniger als 90%), dann müssen AGs, Förderstunden, Forderangebote - auch während des laufenden Schuljahres - gestrichen werden. -
Biolehrer... erinnert mich an den nachmittäglichen Bio-Unterricht in Klasse 9.
Neues Thema. Frage: Was sind Fossilien? Eindringliches Schweigen.
Ich zu meiner Nachbarin: Da vorne steht eins. Hat sie leider nicht verstanden. Wurde aber vorne gehört... Ups... -
Zitat von Susannea
Das wäre ja ein Traum Grundschulklassen mit 26 Kindern und nur eine Klasse und die den ganzen Tag.
Das ist wahrscheinlich ein Missverständnis. Dacla ging es darum, dass wir am Gymnasium eine Klasse oftmals nur ein- oder zweimal pro Woche sehen (auch als Klassenlehrer).
Und das macht den bei der Inklusion teils noch wichtigeren Aufbau persönlicher Beziehungen (zu Schülern und Eltern) wesentlich schwieriger. (Konkret: Die I-Kinder in der einen Klasse sah ich im ersten Halbjahr für genau eine Stunde - aber Deutsch ist ja auch nicht so wichtig [wenn manches Kind gar nicht oder nur mit großen Schwierigkeiten liest].) -
Zitat von Plattenspieler
dass Lehrer sich für etwaige Probleme und Lernschwierigkeiten der Schüler nicht verantwortlich fühlen, weil sie die Schüler ja im Zweifel herabschulen können, da sie nicht auf diese Schulform "passen".
Das "Herabschulen" ist allerdings systemimmanent verankert / teils notwendig:
Schüler, die Probleme haben, erhalten am Gymnasium keine Hilfe.
Sozialpädagogen oder Schulpsychologen? Fehlanzeige. Die kommen nicht an unsere Schulform. Und wenn Eltern beim Klassenlehrer anrufen, weil ihr suizidales Kind gerade durch sie fixiert werden muss, damit es sich nicht selbst verletzt, dann ist das immer noch kein Grund für externe Hilfe (Kinder- und Jugendpsychatrien haben lange Wartelisten).
Externe Angebote? Schließen explizit Gymnasiasten aus. Z.B. erhalten schulentfremdungsgefährdete Schüler keine Hilfe, da bei diesen (angeblich) der Hauptschulabschluss nicht gefährdet ist.
Die einzige Möglichkeit, Hilfe zu erhalten, ist für diese Schüler und deren Eltern der Wechsel der Schulform - und auf einmal sind schulintern und schulextern Hilfsangebote verfügbar. -
Ihr habt doch sicher eine Frauen-/Gleichstellungsbeauftragte. Und einen Personalrat.
Die könnten sich (mit Verweis auf entsprechende Landes- und Bundesgesetze) doch mal mit deinem Chef unterhalten...
(Fehlt ja eigentlich nur noch, dass er bei Neueinstellungen Geschlecht und jüngeres Alter als "Risikofaktoren" mit in die Einstellungsüberlegungen mit hineinnimmt.) -
Bei dem Aufwand, den chilipaprika für diese Arbeit betreiben muss, fällt mir das ein:
[Blockierte Grafik: http://graphjam.files.wordpress.com/2009/01/song-c…ime-grading.jpg](Auf Schülerseite wohl eher das hier: http://graphjam.memebase.com/2009/06/01/son…research-paper/ )
-
Zitat von Moebius
Die Hürden an der Schule liegen etwas tiefer, da kann eine Arbeit auch rein reproduktiv sein.
Zumindest in Niedersachsen darf eine Facharbeit nicht rein reproduktiv sein. Im SVBL (Schulverwaltungsblatt) 6/97 heißt es z.B.:
Zitat von SVBL 6/97Die Facharbeit gibt den Schülerinnen und Schülern exemplarisch Gelegenheit zur vertieften selbständigen wissenschaftspropädeutischen Arbeit. Sie bezieht sich auf den Unterrichtsgegenstand des Kurshalbjahres und soll den Rahmen von 15 Textseiten in Maschinenschrift nicht überschreiten. Die Schülerin oder der Schüler hat durch Unterschrift am Ende der Facharbeit zu versichern, daß sie oder er diese selbständig angefertigt, keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel benutzt und die Stellen der Facharbeit, die im Wortlaut oder im wesentlichen Inhalt anderen Werken entnommen wurden, mit genauer Quellenangabe kenntlich gemacht hat.
(Text lässt sich hier nachlesen.)Zumindest diese fehlt in der eingangs erwähnten Facharbeit.
Die reine Wiedergabe einer Biografie (auch wenn sie aus verschiedenen Quellen zusammengetragen wird) ist deshalb übrigens keine ausreichende Leistung (da selbstständiges Denken, Recherchieren nicht möglich sind).
(Und ja, ich weiß, der oben zitierte Erlass ist von 1997 und das neue Seminarfach gibt es erst seit 2006, aber die neuen Empfehlungen hatten für die Ausgestaltung ausdrücklich auf die alten Regelungen verwiesen, so dass sie somit weiterhin Gültigkeit haben sollten.)
-
Das hier steht bei uns schnell greifbar im Schrank: http://lehrerrundmail.de/wordpress/2010…en-raupenspiel/
(Aufgaben dazu finden sich hier: http://www.deutschstunden.de/Lehrer/Spielerisches.html und hier: http://www.online-kollegium.de/material/mater…ult.html?&query[all]=raupenspiel&media=ALL&x=0&y=0 ) -
Bevor wir uns nun unsere gesamten, sich ständig widersprechenden Erfahrungen "vorhalten" [habe selbst absolut problemlos im SoSe begonnen, kenne viele, die - mehr oder weniger problemlos - die Uni gewechselt haben], möchte ich noch einmal auf das hier hinweisen:
Zitat2) Bei Fragen zu Studienbedingungen hilft als erstes die jeweilige Uni (Studienberatung, Asta, etc.).
Alles andere ist wenig sinnvoll. Hier geht es um eine konkrete Uni - die hat ihre eigenen Regeln und wird am ehesten wissen, was geht (und was nicht sinnvoll ist).
-
Zu klären wäre noch die Frage, wer die Verträge unterschrieben hat: Vertragspartner sollte eigentlich die Schule sein, unterschrieben werden Belegungsverträge etc. dementsprechend eigentlich / besser (je nach Bundesland...) durch die Schulleitung.
Was dann mit den Kosten passiert? Wer weiß. -
1) Hier sind auch Damen unterwegs.
2) Bei Fragen zu Studienbedingungen hilft als erstes die jeweilige Uni (Studienberatung, Asta, etc.).
3) Ein Lehramtsstudium kann in jedem Semester aufgenommen werden, was spricht gegen Sommersemester (insbesondere, wenn die Uni es anbietet, wär's sinnlos, gäb's das nicht).
4) Natürlich kann man im Lehramtstudium auch die Uni wechseln.
5) Wenn der einzige Beweggrund / der einzige wahrgenommene Vorteil für das Lehramt die Möglichkeit des Uni-Wechsels ist, sollte man es sich noch einmal genau überlegen mit dem Studium.PS: !!!!! (So viele Ausrufezeichen...)
Werbung