So viel ich weiß, ist die GEW die einzige Gewerkschaft, die bisher überhaupt irgendetwas erreichen konnte im Moloch Bildungssystem (Arbeitszimmerabsetzung usw. ). Wenn auch zum Teil gegen die Trägheit und die reflexartige Duckhaltung der betroffenen Kollegen, die nicht zu den Demos gehen, die Streiks boykottieren, die Petitionen nicht unterschreiben und lieber jammern und jammern und jammern und jammern. Am besten noch mit "Und was macht die Gewerkschaft??") *stöhn*
Ich als gymnasiale Oberstufenlehrerin liege inhaltlich mit einigem in meiner Gewerkschaft quer, mit anderem nicht, es wird da kontrovers diskutiert und auch immer mal wieder umgedacht, wie jetzt bei der "Inklusion", die ich und viele andere schon immer (in der Umsetzung) kritisch gesehen haben. Eine Gewerkschaft ist ihre Mitglieder und immer im Prozess (hoffentlich!). Und die bestimmen auch den Ton. Wem's nicht passt, der soll eintreten und mitdiskutieren. Diskussionen werden nämlich zugelassen!
Fakt ist: ich lasse mir von niemandem, der sich gar nicht organisiert und/oder einbringt, erzählen, was ihm an (m)einer Gewerkschaft nicht passt.
So wie meine Fußball- Bezirksligavereinsjungs keinen Bock auf Kommentare von der Couch haben. 
Wer sich organisiert, egal wo, macht schonmal was richtig. Noch besser macht er es, wenn er/sie selbst was zur Arbeit in der Gewrkschaft beiträgt. Als Personalrat, als Obmann/frau, als Mensch, der sich in den Arbeitsgruppen und Gremien engagiert. Am Inhalt meckern und inhaltlich selbst nichts beitragen halte ich für ignorierbar. Siehe hier , u.a.
Der VBE ist mir persönlich suspekt gewesen, weil ich nie so recht erkennen konnte, worfür der steht. Und was der aktiv macht. Ich weiß, dass der Verband hier in der Gegend auf fast alle GEW Aktionen draufspringt: nachdem unsere Juristen das geprüft und unsere Arbeitsgemeinschaften die Konzepte ausgearbeitet haben....
Mit mehr ist er mir noch nicht aufgefallen.