Beiträge von silja

    Schön wäre dann auch ein prozentualer Vergleich des Anteils der Ü80-jährigen an der Gesamtbevölkerung.

    Meck-Pomm hat 7,8%, Berlin nur 5,6 % und die sind auch nicht so weit in der Fläche verteilt wie in M-P, die bekommst du besser geimpft.

    Gutes Beispiel! Wenn mich jemand als "Spinner" bezeichnet, muss ich dann mit "Spinner" oder Schlimmerem zurückantworten? Natürlich müssen sich beide Parteien an die eigene Nase fassen, aber wenn man ins selbe Horn bläst, ist man dann besser?

    Du willst es anscheinend nicht begreifen. Es ist nicht dasselbe Horn, „Spinner“ ist noch viel zu harmlos für dieses asoziale Pack.

    Kris24: Wir können auch gerne nur noch auf dem Niveau von "halt die Fresse", "Spinner" und "Idioten" miteinander kommunizieren, am besten noch negative Ausdrücke für die Mutter des jeweils Anderen, aber irgendwie denke ich, dass die deutsche Sprache mehr zu bieten hat als das Vokabular manch eines 14-jährigen Hauptschülers im Brennpunkt.

    Mein Hausarzt meinte dazu trocken, er kann impfen. Er braucht keinen Testlauf. Es ist Schuld der Politik, dass in Deutschland das Impfen so katastrophal voran geht. Andere Länder lachen sich inzwischen kaputt über Deutschland. Was fehlt ist nur eines: Impfstoff, und den hat man u.a. deshalb nicht, weil die EU-Kommission lieber 3 Monate lang gefeilscht und verhandelt und optimiert und gestritten hat, während andere einfach bestellt haben. Wir bürokratisieren und perfektionieren uns gerade zu Tode - andere impfen bei IKEA und an allen möglichen verfügbaren Orten.

    Welche anderen Länder lachen sich kaputt? Diejenigen, denen es in Europa ähnlich geht wie Deutschland, weil es genauso wie Deutschland von der Impfpolitik der EU getroffen ist? Oder Länder wie Großbritannien, die im Verhältnis zur Einwohnerzahl deutlich mehr Todesfälle als Deutschland haben?

    In SH ist die Vergabe der Impftermine übrigens von Eventim organisiert und läuft sehr gut.

    Ich denke der Unterschied ist, ich liebe meinen Beruf, er ist nicht nur irgendein Job (während des Studiums habe ich zeitweise im Migros gearbeitet. Da ging es mir nur um das Geld, ich tat meine Pflicht und nicht mehr).

    Da muss ich spontan an: „Ach was, ich liebe keine Staaten, ich liebe meine Frau!“ (Heinemann) denken.

    Ich mag meinen Beruf, ich mache ihn gerne und hätte gerne eine professionelle, zeitgemäße Ausstattung an der Schule. Aber ich liebe ihn nicht.

    Es ging um Lockerungen und das sind Schulöffnungen doch wohl auch. Und ich ging völlig naiv davon aus, dass es in einem Lehrerforum vorrangig um Schule geht.

    Mein Fehler. (Ironie - so weit ist es also gekommen, dass ich mich gezwungen sehe, das dazu zu schreiben.)

    Die Politik entschied sich vor wenigen Monaten für die "mitgehangen, mitgefangen"-Strategie, indem es möglichst deutschlandweite Regelungen geben soll. Wenn ein LK eine lächerlich niedrige Inzidenz haben soll, locken jedoch womöglich keine Lockerungen, weil irgendwo am anderen Ende Deutschlands die Zahlen in die Höhe schnellen. Daher ja: Wenn die Zahlen in den Hotspots sinken, profitieren auch die Leute in Gegenden mit niedrigerer Inzidenz indirekt davon. Zumindest solange bis die Politik Anderes entscheiden sollte.

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    Anyway, die Inzidenz war bei und vor Kurzem zwar noch niedriger, aber was auffällt, ist dass die Sterberate und die Anzahl der Intensivpatienten zuletzt konstant gesunken sind. Effekte der Impfungen?

    Das ist doch großer Quatsch.

    Selbst innerhalb eines Bundeslandes wird zwischen einzelnen Kreisen unterschieden. Kreise mit höherer Inzidenz ließen die Schüler länger in Distanz als Kreise mit niedriger Inzidenz.

    Das was du hier abfällig als "monetäre Gewinne" klassifizierst, ist für viele Einzelhändler die Lebensgrundlage. Für diese geht es um die Existenz und nicht um die x-te Million auf dem Konto. Ich glaube nicht, dass jemand von uns hier schon einmal ernsthaft Existenzängste verspüren musste, insofern dürfte es auch schwer sein, sich in diejenigen einzufühlen.

    Da glaubst du falsch. Es soll tatsächlich Lehrer geben, die bereits vor ihrem Lehrerdasein ein Leben mit Höhen und Tiefen und Existenzängsten hatten. Ich zb war Alleinerziehende Mutter von 2 Kindern, bevor ich überhaupt mit dem Lehramtsstudium began.

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