Beiträge von Shadow

    Vielleicht kannst du in der gedruckten Version noch einige Fehler (verschiedene Fehlertypen) stehen lassen, die das Kind dann verbessern und ggf. mit der entsprechenden Rechtschreibregel begründen soll.
    Dann wären es nur noch einige ausgewählte Schwerpunktfehler, die das Kind dann sicherlich auch als Hausaufgabe verbessern könnte.

    Du solltest erstmal in Erfahrung bringen - wie Bear schon schreibt -, ob er überhaupt unsere Zahlen kennt und schreiben kann.

    Dann solltest du da ansetzen. Da kannst du theoretisch normales Grundschulmaterial für Erstklässler nehmen, sozusagen einen Ziffernschreibkurs. Natürlich geht das bei älteren Schüler schneller, da reicht vielleicht auch eine Kopie mit allen Zahlen, erstmal bis 10, zum üben.

    Ich würde wirklich ganz klein anfangen und schauen, ob er + und - bis 20 rechnen kann. Es ist dann schon schwer genug für ihn, sich die Zahlen zu "übersetzen" bzw. die Zahlen dann nach und nach zu lernen.
    Unsere arabisch sprechenden Schüler haben einen "Lernrückstand" (bewusst in Anführungszeichen) von ca. 3 Jahren. Das liegt aber auch daran, so habe ich erfahren, dass sie zum Beispiel manches später lernen. So das Lesen, das sie erst im 2-3. Schuljahr lernen, da die arabische Schrift so schwer ist.
    Wenn es sich dann noch um ein Flüchtlingskind handelt, was vielleicht ein Jahr auf der Flucht war, dann ist es in dieser Zeit auch nicht zur Schule gegangen. Das gilt es auch zu bedenken.

    Aber vielleicht ist der Junge ja auch schon viel weiter, das wirst du schnell herausfinden! Viel Erfolg! :)

    Wir hatten das an der Grundschule leider auch schon.
    Das Kind einfach auf die Förderschule schicken, geht ja heute leider gegen den Willen der Eltern nicht mehr.

    Bei Selbst- und Fremdgefährdung hilft nur, das Kind sofort abholen zu lassen bei solchen Vorkommnissen und dann natürlich eine Ordnungsmaßnahme nach der anderen durchziehen, mit mehrwöchigen Schulverweisen. Das kann hingehen bis zum Schulausschluss, das wäre dann ja quasi euer Ziel. Aber das ist natürlich nicht so einfach und geht auch nicht so schnell. Parallel dazu nicht nur den Eltern, auch dem Schulamt ganz gehörig auf die Nerven gehen und Druck machen. Natürlich alles dokumentieren. Hilfreich ist auch, wenn Eltern der betroffenen Kinder oder Kollegen selbst zum Schulamt gehen und dort die Situation schildern.

    Alternativ kann man es ja auch mal versuchen mit sachlichen Argumenten (kleinere Klassen auf Förderschule etc.) und gutem Willen, vielleicht lenken die Eltern von sich aus ein, wenn der Leidensdruck zu groß wird.

    Und an alle gerichtet: Wie läuft Inklusion bei euch an der Schule?

    Ich kann nur das bestätigen, was du auch schon selbst geschrieben hast.
    Es läuft vielerorts genauso, auch an Grundschulen.
    Sicher gibt es Ausnahmen, wo es besser läuft. Das sind meist die Schulen, die komischerweise mehr Personal und Sonderpädagogen haben und wo ein Sonderpädagoge für maximal 2 Klassen zuständig ist. Da kann man dann als Sonderpädagoge wirklich mehr erreichen und auch Absprachen treffen.
    Aber insgesamt kenne ich fast nur Sonderpädagogen, bei denen es so läuft, wie du es schilderst. Man ist in vielen verschiedenen Klassen, womöglich noch an mehreren Schulen und schneit eben mal für ein Stündchen in eine Klasse. Dort sitzt man dann bestenfalls neben dem Schüler, kommt sich vor wie ein Schulbegleiter und unterstützt ihn bei seinen Aufgaben und kann ihm vielleicht noch etwas erklären. Das wars dann auch schon, nächste Stunde, neue Klasse.
    Leider scheint das so gewollt zu sein. Es muss eben scheitern, vielleicht wachen dann entsprechende Leute mal auf.

    Nimmt man das gute Ding als Ruhesignal, ähnlich der Klangschale in der Grundschule, oder wie?
    Oder ist das was aus dem Sportunterricht?

    Die Frage ist ernstgemeint, ich kenne Pfeifen nur aus der Turnhalle ;)

    Hallo Schmeili,

    es gibt für diesen Ting Stift Material vom Finken Verlag für DaZ:


    http://www.finken.de/komm-zu-wort-hoer-bilder-buch.html

    Allerdings ist es fraglich, ob sich die Anschaffung wirklich lohnt.
    Meiner Erfahrung nach ist das zwar anfangs durchaus interessant, aber das lässt sehr schnell nach, gerade bei jungen Kindern.

    Habt ihr Laptops in der Klasse?
    Vielleicht gibt es Programme, die sich anbieten.
    Bei der klassischen "Lernwerkstatt" gibt es einen DaZ Kurs, wenngleich das jetzt nichts sooo Tolles ist, aber durchaus ok für zwischendurch, wenn das Kind sich mal beschäftigen soll. Dort gibt es auch Deutsch-Übungen wie Anlaute hören, vergleichen usw. Das können auch DaZ Kinder machen, da sie sich jederzeit z.B. das Bild zum Anlaut benennen lassen können.

    Dann hab ich mal was von "Multidingsda" gehört, auch ein PC Programm.
    Damit habe ich allerdings keinerlei Erfahrungen.

    http://www.profax.de/index.php?p=102

    Material zu finden, mit dem sich die Kinder alleine und selbstständig beschäftigen können, ist wirklich schwer, v.a. wenn sie noch ganz am Anfang stehen und noch gar nichts lesen oder schreiben können.
    Ansonsten kann man natürlich in Partnerarbeit prima so Spiele wie Memory (Bild - Bild) spielen, dann immer beim Aufdecken die Bilder benennen lassen etc. Aber da brauchts natürlich immer mindestens ein weiteres Kind zu.

    Viel Erfolg ;)
    LG

    Interessantes Thema.
    Ich kenne es von vielen Schulen so, dass statt plus und minus einfach andere Formulierungen gewählt werden, die zur Note geschrieben werden.
    ("Das war knapp" "fast besser..." usw.)
    Da geht es dann aber auch nur darum, dass die Schüler / Eltern die Leistung in der Arbeit oder im Test besser einschätzen können.

    In Klasse 3 und 4 sehe ich weniger das Problem, bei den ganz Kleinen
    bringt alleine das ständige Rein- und Rausrennen der Lehrpersonen Unruhe.
    Hatte ich mal: An einem Tag vier Bezugspersonen für die Erstis, also, ich weiß nicht!!!

    Zudem ist in der Klassenstufe das mit den Ritualen, etc. so wichtig,
    trotz Absprache macht das doch jeder anders...

    Sehe ich auch so.
    Gerade die Kleinen brauchen eine Bezugsperson, die täglich mehrere Stunden in der Klasse ist.
    Ich hatte mal den Luxus und hatte fast jeden Tag 4 Stunden in meiner Klasse.
    Das war traumhaft :)

    Wie wichtig findet ihr denn die Schreibrichtung bei Ziffern?
    Ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass Kinder die Ziffern zwar schon schreiben können, wenn sie eingeschult werden, aber den Stift bei den meisten Ziffern von unten ansetzen, anstatt wie es die Schreibkurse vorsehen von oben.
    SOmit habe ich immer entschieden, dass auch die kleinen Zahlenprofis nochmal den Ziffernschreibkurs machen dürfen/müssen.


    So habe ich es ebenfalls immer gemacht.
    Die meisten habens dann auch umgelernt und bei ganz hartnäckigen Fällen habe ich es dann geduldet, solange die Ziffer lesbar war.
    Bei manchen Zahlen wäre es mir ja noch egal, aber z.B. bei der 6, wenn das Kind in der Mitte beginnt, wird das meist keine vernünftige 6.
    Also kurzum, ich bestehe in der Regel auf die vorgegebene Schreibrichtung. In der Uni und im Ref. habe ich dazu nichts gelernt.

    Stationsarbeit zu den Ziffern - gerade am Anfang der 1 - finde ich auch schwierig. Pausenbrot hats ja schon treffend beschrieben.

    Du kannst noch immer Teile zitieren, indem du den Text markierst. Dann poppen 2 Möglichkeiten auf. "Zitat speichern" - falls du noch mehr Textstellen markieren willst oder "ZItat einfügen" dann beginnt die Antwort.

    Bei verschachtelten Zitaten ist das tatsächlich nicht mehr so einfach. Die einfachst Möglichkeit - wenn auch dann nicht mehr WYSIWYG wäre auf den Knopf "BB Code" zu klicken (das ist das Quadrat oben links in der Leiste, wo auch Fett, Kursiv ... sind.

    Das klappt, klasse!
    Danke!!

    Und zur Not nehme ich dann den "BB Code", auch das hab ich ausprobiert, geht! :D

    Einen Schulbegleiter kann ich ja vermutlich erst beantragen, wenn ich das Kind ein wenig beobachtet habe, oder? Man muss doch da zigtausend Sachen angeben, was die Schule alles nicht leisten kann usw.


    Uns wurde noch einmal klar gesagt, dass NUR die Eltern einen Schulbegleiter / Integrationshelfer beantragen können. Ob das so einheitlich geregelt ist in NRW, weiß ich nicht. Einen Bericht musst du dann natürlich trotzdem noch schreiben.

    Ich finde es wichtig, sich von den Eltern unterschreiben zu lassen, dass sie das Kind im Fall der Fälle abholen.

    Da hast du dir aber Arbeit gemacht, das wäre nicht nötig gewesen, danke! :)

    Ich habe auch versucht, einzelne Buchstaben zu löschen und die Taste nicht zu lange gedrückt zu halten. Aber in dem Beispiel von oben kann ich das "indidi schrieb" gar nicht wegmachen, ohne dass dann plötzlich alles weg ist. Auch wenn ich ganz vorsichtig mit der Taste umgehe.
    Da kommt dann "Zitat bearbeiten" zum Vorschein.
    Vielleicht macht aber auch Übung den Meister, ich probiere es einfach weiter aus, wird schon noch klappen. :)

    Shadow,
    du klickst auf den grünen Stift, dann unten rechts auf "Zitate" und dann auf "Zitate einfügen".

    Ja, so habe ich das auch gemacht.
    Wie gesagt, es erschien auch in der Antwortbox.
    Hier klappt es auch mit dem bearbeiten, wie man sieht. :)

    In dem geschilderten Fall handelte es sich um ein längeres Zitat: jemand hatte mehrere verschiedene User in einem Beitrag zitiert.
    Ich wollte alle anderen Zitate, die nicht mich betreffen löschen und das ging dann nicht...
    Könnte es daran liegen, dass mehrere Beiträge zitiert wurden?

    Ich hänge mich mal dran, haben ebenfalls Probleme beim Zitieren und zwar in folgendem Fall:

    Ich möchte von einem Beitrag nur einen Teil zitieren, eben den Teil, der an mich gerichtet war.

    Früher war es so, dass ich entweder nur einen Teil zum Zitieren auswählen konnte oder einfach das löschen konnte, was ich nicht zitieren wollte (was z.B. an andere gerichtet war oder nicht in den Zusammenhang passt).

    Das hat aber heute nicht funktioniert. Ich habe auf Zitat geklickt, es erschien dann auch alles unten im Antworttextfeld, aber ich konnte nichts löschen.
    Was mache ich falsch? Oder kann man nicht mehr nur "Teile" zitieren?

    Zitat: "Problematisch sind vor allem soziale Brennpunkte und noble Stadtviertel."

    @ Landlehrer

    Das kann man meiner Erfahrung nach so nicht pauschalisieren. Ich habe mittlerweile sowohl Brennpunktschulen als auch noble Stadtviertel und Landidylle durch.
    Ich kann definitiv nicht bestätigen, dass auf dem Land die Schüler "angenehmer" sind als in der Stadt.

    Wenn ich wählen könnte, würde ich trotzdem immer LAND bevorzugen, nicht wegen der Schule, sondern wegen des Drumherums. Landei halt.


    PS. Ich komm mit der Zitierfunktion nicht klar, die will nicht so, wie ich will.

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