Beiträge von Shadow


    ... Laut Erlass sind das bei LE 2,6 Std pro Woche und bei ES 3,5. Damit wäre ich ja nicht mal sehr weit unter dem Richtwert.
    Wie sieht das bei euch an den Schulen aus? Wie wird der Einsatz der Sonderpädagogen geregelt? Werden sie ausschließlich im GU eingesetzt oder erhalten sie auch Stunden für andere Tätigkeiten, die dann wiederum im GU fehlen?
    Ich erachte die "anderen Tätigkeiten" nicht als unwichtig, frage mich nur, inwieweit man den GU deswegen reduzieren sollte.

    Bei uns wurde schon letztes Jahr vom Schulamt kommunziert (und vermutlich gibt es da auch irgendeinen neuen Erlass zu), dass es diese Stundenzuordnung zu den Förderschwerpunkten bei LES eben nicht mehr gibt. Lediglich GE und KM (?) haben immer noch Anspruch auf die angegeben Stunden, da sind es glaub ich 5 Stunden pro Woche.
    Der Einsatz der Sonderpädagogen wird je nach Schule und Konzept anders geregelt.
    Sonderpädagogen mit vielen Stunden imTrainingsraum einzusetzen, halte ich auch nur bedingt für sinnvoll. Aber vielleicht habt ihr besonders viele ES Schüler an der Schule, die oft im Trainingsraum landen und das wäre ja dann wieder als Entlastung für die Kollegen zu sehen.

    Ich habe dir eine PN geschickt.

    Es gibt keinen Ausweg. Einzig und allein die Entlassung aus dem Beamtenverhältnis und die Neubewerbung auf normale Grundschulstellen, verbunden mit Gehaltseinbußen und dem Risiko, nicht erneut verbeamtet zu werden.

    Alternativ könntest du dich in deiner Gegend umschauen, ob es inoffizielle Schwerpunktschulen gibt, die mit mehr Sonderpädagogen ausgestattet sind. Dort haben SoPä tatsächlich oft die Möglichkeit, in einem richtigen Team eine Klasse zu leiten. Du könntest versuchen, ob du dich an eine solche Schule versetzen lassen kannst. Aber das ändert natürlich kurzfristig auch nichts.

    Hallo Naane,
    ich denke, dass es sehr vielen Sonderpädagogen im GL genau so geht, wie du es schilderst.
    Da sich die Rahmenbedingungen nicht verändern lassen, ist es äußerst schwierig, in dieser Situation zufrieden zu bleiben.
    Da kann man sich noch so oft die vermeintlichen Vorteile schön reden, es bringt nichts.

    Käme es für dich vielleicht in Frage, an eine Förderschule zu gehen bzw. dich versetzen zu lassen? Da hättest du eher die Chance, wenigstens eine Klasse leiten zu dürfen und eine Beziehung zu den Kindern aufbauen zu können.

    LG

    Nur die wirklich starken Kinder entwickeln die Verbindungen selber, so zumindest unsere Erfahrung.
    Alle anderen machen einen Lehrgang dazu und üben die Verbindungen ganz klassisch. Ob das jetzt dem Konzept entspricht oder nicht, war uns erstmal egal. Hauptsache die Schrift ist lesbar und nicht so schrecklich wie die VA. Und das kann ich so unterschreiben.

    Da bin ich auch auf Erfahrungen gespannt! Allein das Konzept überzeugt mich gar nicht und die wenigen Alltagsbeispiele, die ich bisher gesehen habe, waren gruselig.
    Shadow, von dir höre ich zum ersten Mal zumindest ein "waren gar nicht so schlecht" und ich habe das Gefühl, davon bisher einfach immer die ungünstige Seite mitgeschnitten zu haben.

    Was genau meinst du mit "immer die ungünstige Seite mitgeschnitten zu haben"? Ich steh gerade auf dem Schlauch, sorry!

    Ich kenne einige Schulen, die sich damit beschäftigt haben und dann auf die Grundschrift umgestiegen sind.
    Fakt ist: Schüler mit feinmotorischen Problemen haben mit nahezu jeder verbundenen Schrift Schwierigkeiten. Solche Schüler werden sich auch mit der Grundschrift nicht viel leichter tun. Aber es spricht ja auch nichts dagegen, dass solche Schüler eben bei einer Grund- oder Druckschrift bleiben.
    Im Vergleich zur VA kann ich nur sagen, dass die Kinder, die die Grundschrift gelernt haben, deutlich lesbarer und sauberer schreiben. Allerdings würde ich auch immer empfehlen, einen kleinen Lehrgang zu den "Verbindungen" zu machen, es braucht einfach Übung und die meisten Schüler brauchen diese Anleitung, WIE sie verbinden sollen. Bei manchen entwickelt es sich aber auch wirklich individuell.
    Bislang ist mir alles lieber als die VA. Von daher sind die meisten mit der Grundschrift halbwegs zufrieden.

    Ich lese gerade den Thread und bin ganz erstaunt, dass noch keiner die GRUNDSCHRIFT in den Raum geworfen hat.

    Viele Grundschulen sind hier in den letzten Jahren tatsächlich darauf umgestiegen. Ich bin auf Erfahrungswerte gespannt, gerade, wie sich die verbundene Schrift dann entwickelt. Das, was ich bisher gesehen habe aus Schülerhand, war jetzt gar nicht so schlecht. Aber Übung braucht es natürlich trotzdem, die Buchstaben zu verbinden.

    Ist es ein Open Air Gelände, wo extra für das Konzert mobile Bühnen aufgestellt werden?
    In aller Regel sind die Tribünen so hoch, dass man auch im Sitzen in der 1. Reihe über die Stehplätze hinweg zur Bühne sehen kann. Zu 100% kann dir das natürlich nur der Veranstalter sagen, den hast du ja schon angefragt.

    Was ich allerdings zu bedenken gebe und weshalb ich dazu raten würde, die Plätze in der 1. Reihe zu behalten, ist folgendes:
    Je nachdem, was es für eine Veranstaltung oder ein Konzert ist, kann es gut sein, dass auch die Leute auf den Sitzplätzen von Beginn an stehen! Und dann würde dein Sohn in der 6. Reihe tatsächlich weniger sehen, da er einfach kleiner ist. Da wäre die 1. Reihe meiner Meinung nach besser.

    Und denk ggf. an Lärmschutzkopfhörer...
    Viel Spaß!

    Hallo zusammen und vielen Dank! Ich habe nun eine, in meinen Augen, seriöse Quelle für den Download der Grundschrift gefunden. Falls noch jemand Interesse hat, auf der Website vom Grundschulverband...

    Ich finde es gut, dass du dir im Vorfeld überhaupt Gedanken zu diesem Thema gemacht hast! Das machen leider nicht alle Erstklasslehrer und es werden munter irgendwelche Schriften von Arial über Times, Courier New bis hin zur Comic Sans genutzt. Das geht in Klasse 1 gar nicht, da bin ich voll und ganz bei dem, was Anja82 schreibt.

    Achte auch darauf - aber das ist dir sicherlich klar- dass du an der Tafel ebenfalls formklar und bewegungsrichtig schreibst und zwar genau die Schrift, die die Kinder erlernen und wie es im Lehrwerk vorgegeben ist. Sollte wenigstens in Klasse 1 selbstverständlich sein, ist es aber leider nicht immer. Lege auch Wert darauf, dass man große und kleine Buchstaben deutlich voneinander unterscheiden kann und dass du z.B. als i-Punkt keine Kreise malst. Alles schon gesehen.

    Ich habe mal gelesen, dass Comic Sans die beste Anschrift für Personen ist, die sich mit dem Lesen schwer tun. Auf welchen Studien das beruht kann ich allerdings nicht sagen.

    Das würde ich für eine 1. Klasse allerdings nicht empfehlen.
    Zwar kommt die Comic Sans durchaus einer Druckschrift in vielen Dingen nahe und ist sicher in diesem Zusammenhang besser als die sonstigen gängigen, aber dennoch werden nicht alle Buchstaben so abgebildet, dass sie eindeutig erkennbar sind für Erstleser.

    Von daher kann ich jedem Erstklasslehrer nur raten, sich an der zu erlernenden Schrift zu orientieren und sich die Druck- oder Grundschrift für den PC zu beschaffen. Wird vieles erleichtern.

    „Leichte Sprache“, wenn man es denn so nennen möchte, ist m.E. doch nichts anderes als das, was die allermeisten Grundschullehrer und Sonderpädagogen schon seit vielen Jahren im Rahmen der Differenzierung machen. Ein komplexer und vom Satzbau anspruchsvoller Text, der für den Großteil der Klasse absolut geeignet ist, wird für lese- oder sprachschwache sowie lernbehinderte Kinder vereinfacht, so dass sie am Thema auf ihrem Niveau mitarbeiten können. Halte ich für absolut legitim und unverzichtbar.

    An meiner Uni (NRW) sind tatsächlich sehr viele Studenten an Mathe gescheitert. Ich war in Mathe früher in der Schule eher unterer Durchschnitt und musste an der Uni viel lernen und üben. Das hat dann aber glücklicherweise gut funktioniert und die Klausuren waren später kein Problem mehr.

    Gibt es für dich keine Möglichkeit ohne Mathe, also SEK I / II?

    In der Aufzählung der Redner steht

    „Rede der Stufenkoordinatoren Frau X und Herr X“, aber „Grußwort des Vorsitzenden Herrn Z“ -


    Für mich ist es genau so richtig, wie es dort steht.
    Vom Prinzip her könnte man höchstens eine Gender-Diskussion entfachen, wenn die Frau die weibliche Form bevorzugt.
    Aber das Wort Stufenkoordinatoren bezeichnet mehrere Personen und somit ist Frau und Herr richtig.
    Im zweiten Fall Herr mit n ist für mich auch korrekt.

    Wenn diese Aufzählung irgendwo in einem Programm erscheint, wird es aber sowieso niemandem auffallen, schätze ich ;)

    Hallo,
    nein, du musst nicht Regelschule und Förderschule vorschlagen.
    In der Regel wird nur eine Schulform vorgeschlagen.
    Es gibt allerdings auch Ausnahmen, z.B. wenn sich die beiden Gutachter nicht einigen können (auch wenn ein einheitlicher Vorschlag das Ziel sein sollte) oder wenn es Argumente für beide Schulformen gibt.
    Die Eltern äußern ihren Wunsch und wenn der Wunsch Regelschule heißt, kommt das Kind auch auf die Regelschule. Das letzte Wort hat allerdings die Schulaufsicht, die das entscheidet. Um ein Kind gegen den Willen der Eltern auf eine Förderschule zu schicken, muss meiner Erfahrung nach schon sehr viel zusammenkommen, also ein wirklich sehr auffälliges Kind im emotional-sozialen Bereich beispielsweise.
    LG

    Die DAZ Kinder haben drei Stunden pro Woche extra Förderung in der flexiblen Vorbereitungsklassen (also dort sind aus allen Klassenstufen die DAZ-Kinder in unterschiedlichen Konstellationen). Aber ich habe nicht das Gefühl, dass Ihnen das viel bringt. Die Kollegin dort ist auch ziemlich überfordert mit der Aufgabe und hat auch keine Lehrersusbildung und noch dazu hat sie den Kindern jetzt die Namen der Bustaben (also „be“, „de“ usw.) beigebracht anstatt die Laite, was uns Erstklasslehrern das Leben natürlich schwer macht und beim Leseen und Schreibenlernen nicht wirklich hilft.

    Das ist ja wohl nicht wahr! :autsch:
    Was soll man dazu noch sagen.

    Wenn ich als SL einer Förderschule die Wahl habe, dann behalte ich die originär ausgebildete Sonderpädagogin und ordne die VOBASOF-Kollegin ab. Insbesondere dann, wenn so offensichtlich ist, dass deren Ausbildung so mau ist.

    Das ist durchaus auch noch ein Argument, wohl wahr.
    Auf der anderen Seite kann man es so pauschal ja nicht sagen, es mag ja auch enorm engagierte VOBASOF Kolleginnen geben, die mit einem studierten Sonderpädagogen sehr gut mithalten können. Da entscheidet sich vielleicht ein SL auch mal bewusst für die VOBASOF Variante.

    Aber die Abordnung in den GU ist und bleibt wohl immer ein Restrisiko.

    Puh, das ist wirklich ziemlich verzwickt und ich befürchte, dass du da niemals eine rechtssichere Antwort von der Bez. Reg. bekommst.

    Beim ZfsL Dortmund steht "...haben die Möglichkeit, sich auf speziell ausgeschriebene Stellen an Förderschulen oder für den Gemeinsamen Unterricht an Grundschulen (A 13 gehobener Dienst ) zu bewerben, wenn sie bereit sind, dauerhaft eine solche Tätigkeit auszuüben".


    Das spricht ja leider dafür, dass es kein Zurück mehr gibt, wenn du den Vertrag für die Beamtenstelle erstmal unterschrieben hast.


    Du kannst aber auch VOBASOF beenden und dann diesen Vertrag NICHT unterschreiben. Das geht natürlich, du wirst nicht gesperrt und du könntest dich dann immer noch auf Regelschulstellen bewerben. Dann hättest du zumindest als Bonus bei der Bewerbung, dass du durch die VOBASOF-Geschichte Erfahrung im Bereich der SoPä hast. Kann ja auch nicht schaden, wenn du alles gut begründen kannst.


    Im allergrößten Notfall, wenn du einige Jahre als SoPä gearbeitet hast und feststellst, dass es doch absolut gar nicht Deins ist, kannst du immer noch deine Entlassungsurkunde beantragen und dich neu bewerben auf Regelschulstellen, musst aber dann das ganze Prozedere der Verbeamtung wieder durchlaufen. Ist ein Risiko, aber machbar.


    Letztlich musst du überlegen, was überhaupt deine Beweggründe sind, als SoPä zu arbeiten oder eben nicht. Du wirst dir dabei ja was gedacht haben, sonst hättest du dich ja sicher schon längst auf eine Regelschulstelle beworben ;)

    Richtig, ich bin nicht verbeamtet sondern bin derzeit angestellt mit einer Stelle, die auf vobasof hinausläuft. Von der Bezirksregierung bekommt man leider in der Tat diesbezüglich nur wischi-waschi infos wie "es könnte sein, möglicherweise, xy hat gesagt, aber z sieht das soundso" :daumenrunter: Und solche (Un-)aussagen helfen mir leider überhaupt nicht.
    @Shadow kennst du dich da näher aus? Also aus erster Hand als Absolvent oder über Bekannte?

    Knebelverträge mit "du kommst hier nicht raus" kann ich nämlich so gar nicht gebrauchen.

    Ich muss nochmal nachfragen, sorry. Was bedeutet "angestellt mit einer Stelle, die auf VOBASOF hinausläuft"?
    Hast du dich über leo auf diese Stelle beworben, oder gab es einen anderen Weg? Also du hast dich zur VOBASOF verpflichtet, nimmst aktuell an der Maßnahme teil, bist aber nach wie vor angestellt und nicht auf Probe verbeamtet?

    Die Bezirksregierung rückt bewusst nur mit wischi-waschi Infos raus. Solange so ein Mangel an Sonderpädagogen besteht, wirst du aus der Nummer nicht rauskommen. Sonst würden sie dir sicherlich schriftlich bestätigen, dass dies prinzipiell möglich ist. Aber das tun sie nicht, also wäre ich sehr skeptisch.
    Es spricht ja erstmal nichts dagegen, VOBASOF zu Ende zu bringen und sich dann ggf. doch auf eine Regelschulstelle zu bewerben.
    Dass die Durchfallquote sehr hoch wäre, kann ich nicht bestätigen, denn es werden ja händeringend SoPä gesucht und da reicht zum Bestehen ja auch einfach ein ausreichend. Ich habe VOBASOF nicht gemacht, kenne aber einige und bin aus anderen Gründen ein bisschen in der Thematik drin.

    genau, soweit so gut ☺ Wie sieht die Lage aber nun aus, wenn ich nach erfolgreicher Ausbildung als Sonderpädagoge verbeamtet werde? Angenommen ich würde nach ein paar Jahren doch wieder zurück in mein Regelschullehramt wollen. Laut Aussgae mancher Ansprechpartner wäre das unmöglich. Das sagt nicht jeder und ich kann das irgendwie auch nicht glauben. Wie du schon sagtest, die können ja nicht kommen und mein Zeugnis einsacken. (Hoffe ich)

    Ich muss nochmal nachfragen: Du bist Regelschullehrerin, aber noch nicht verbeamtet (!), hast also vermutlich eine Vertretungsstelle?
    Du absolvierst die VOBASOF Ausbildung. Wenn du damit fertig bist, erhältst du eine feste Stelle als Sonderpädagogin und wirst damit auch verbeamtet.
    Soweit richtig?
    Wenn dem so ist, stehen die Chancen tatsächlich schlecht, wieder ins Regelschullehramt zurück zu kommen, auch per Laufbahnwechsel.
    Dein altes Lehramt geht aber nicht verloren. Du kannst natürlich deine Entlassung beantragen und dich neu bewerben mit dem alten Lehramt, aber das ist natürlich mit Risiken verbunden und das wirst du vermutlich nicht wollen.
    Solange du von der Bezirksregierung keine klare - schriftliche!!! - Aussage erhältst, dass du irgendwann per Laufbahnwechsel ins Regelschullehramt zurückkommst, kann ich dir nur raten:
    Lass die Finger von der VOBASOF!

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