Beiträge von Susannea

    Vertraue keinen Ämtern sondern prüfe stetig denn sonst wirst du beschissen, ob aufgrund von Unfähigkeit/ Überforderung oder Bösartigkeit…..

    Ich sollte ja die ganzen Unterlagen für die Personalakte noch ein 3. Mal ausfüllen. Ich hatte ja vorher als PKB gearbeitet fürs Ref musste man das alles neu ausfüllen und als ich danach ein Festanstellung bekam, kam das muss ich noch einmal machen, weil die alten Unterlagen schon im Archiv wären. Nunja, keine Ahnung, ob die Sachbearbeiterin dann zum ersten Mal in ihrem Leben das Archiv betreten hat, aber ich habe es natürlich nicht noch einmal gemacht und vor allem auch die Geburtsurkunden usw. nicht noch mal geschickt.
    Und auch die Bescheinigung über die Schwangerschaft haben sie nie von mir erhalten, hätte nämlich das Land bezahlen müssen, wollten sie nicht, sollte ich doch machen oder den Mutterpass kopieren (wollte ich aber nicht, da stehen Sachen, die sie einfach nichts angehen) und somit gab es die nicht.

    Ah, danke! Ich vergesse immer wieder, dass Berlin da ja einen Sonderweg bei der Bezahlung bzgl. der Erfahrungsstufen im TVL geht. Kann mir gut vorstellen, dass sich dieses Konstrukt wirklich auf die Nettobezüge anders auswirkt, als das im Rechner vorgesehen ist.

    Und das macht auch die Abrechnungen so kompliziert, weil man erst finden muss welche Summen gemeinsam das Tabellen-Brutto ergeben müssen. Wenn man das verstanden hat, dann ist es gar nicht so schlimm, aber das ist eben erstmal ein deutlicher Schritt.

    Echt jetzt? Für NDS stimmen die Angaben auf der Seite seit Jahren auf den Cent genau mit meinen tatsächlich erhaltenen Bezügen überein.

    PS: Kann es sein, dass du irgendwelche Freibeträge o.ä. beantragt hast, die in dem Rechner nicht abgebildet werden?

    Nein, habe ich nicht. Das liegt eben an den Stufen die mitgezahlt werden, aber nicht über den Grundbetrag sondern als Zulagen und dann irgendwelche Rundungssachen denke ich.
    Dann stimmen die Abgaben zur VBL auch nie usw.

    Es ist auch nicht notwendig, die Abrechnung zu verstehen, auf der allseits bekannten Seite:

    https://oeffentlicher-dienst.info

    gibt es für jedes Bundesland einen Besoldung-Rechner, da kann man seine Daten eingeben und ein 30 Sekunden sehen, welchen Betrag man ausgezahlt bekommen sollte.

    Die Summe hat noch nie mit einer meiner Abrechnungen in Berlin übereingestimmt, das ist nur ein Hinweis auf die ungefähre Größenordnung, nicht mehr und nicht weniger.

    Ich muss mich doch wirklich wundern, dass einige eine Bezügemitteilung schwierig zu verstehen finden. Was macht ihr denn, wenn eine Stromrechnung kommt?

    Die ist um ein vielfaches einfacher.

    Und ja, ich verstehe meine Abrechnung, bin aber auch schon gefühlte 100x der Personalstelle dazu auf den Keks gegangen bis dann nur noch die Leiterin persönlich die mit mir besprochen hat, aber ich weiß eben auch bei uns im Lehrerzimmer ist das immer wieder ein Diskussionsthema, dass sie viele nicht verstehen.

    Natürlich versuche ich sie dann z.T. zu erklären, aber viele haben da längst aufgegeben.

    Interessant wird es dann wohl vor allem, wenn KK plötzlich selber gezahlt werden muss und es einen Zuschuss vom Land dazu gibt (wohlgemerkt, Angestellt und GKV), das hat bei uns schon zu viel Theater geführt.

    Auf unseren Abrechnungen steht tatsächlich gar nicht so viel drauf.

    Grundgehalt

    Zuschläge - Kinder - verheiratet

    Bei meinem Mann die Zulage .. Ich die Angleichung für a 13 in Stufen und ich meine noch die VL

    Berlin sind ja angestellt und werden nach der Vereinbarung bereits nach Stufe 5 bezahlt, d.h. das kommt auch als Zulage dazu, dann noch die Hauptstadtzulage usw. und die aber alles in Prozenten der Arbeitszeit.

    Ist dann nicht so einfach nachzuvollziehen, wie hoch es sein muss.

    Ernsthaft? Was könnte dringlicher sein als meine Besoldung? Ja wohl nicht die Klassenarbeit der 7c.

    Naja, beim einen bekommst du evtl. Druck, beim anderen nicht.

    Und ja, gerade in Berlin sind die so unübersichtlich die Gehaltsabrechnungen und kommen meist erst viel viel später als das Gehalt, dass es für einige schwierig ist auch nur ansatzweise zu verstehen, was da berechnet wurde.

    Aber für die letzten 6 Monate sollte sie auch keinen Rechtschutz brauchen, sondern das sollte so durchgehen. Hat sie es denn dann hoffentlich sofort beanstandet, dann ist die Frist ja gewahrt.

    Gilt übrigens auch umgekehrt. Das Land Berlin schafft es oft nicht innerhalb von 6 Monaten die zuviel gezahlten Tage aufgrund des Streiks rechtzeitig zurück zu fordern. Haben sie auch Pech, ist dann auch weg.

    Man kann aber nie einen ganzen "Home-Office-Tag" machen und attraktiv sind diese frühen Zeiten für die meisten auch nicht sonderlich. Mein Partner startet gegen 9 Uhr ohne Anfahrt im Home-Office. DAS ist attraktiv.

    Naja, das kann man sehr wohl in den Ferien oder an den "unterrichtsfreien" Tagen, bei uns aktuell auch mit einer Corona-Infektion ganztägig.
    Und ich starte zwar nicht um 9, sondern um 10 oder 10.40 Uhr in der Schule, aber das gefällt mir auch. Im Homoffice meist gegen 8 Uhr, wenn die Kinder weg sind oder auch mal gegen 9 Uhr, wenn ich beim Kleinsten noch was vorher in der Schule zu erledigen habe oder schon einkaufen war.

    Und ja, ich arbeite "nur" Teilzeit (und müsste selbst das nicht, mache es also komplett frewillig) und unterrichte nicht nur, ca. 1/3 meiner Arbeitszeit (Stunden) sind andere Dinge

    Meine Klasse hat eine Doppelstunde Schwimmen.

    Da liegt vermutlich schon der Unterschied, in Berlin gibt es nur eine Stunde Schwimmen laut Stundentafel (dafür eben eine Stunde Sport weniger als der Rest, sprich unsere Jül-Klassen haben eben eine Sportstunde mit nur einer 2/3 Klasse). Zeitlich eingeplant werden muss aber die Stunde natürlich trotzdem mit 2-3 Schulstunden, weil sie ja gar nicht schneller zurück sein können, weil ja der Weg schon 30-60 Minuten je Strecke und Verkehr ist.

    Also wenn der Unterricht um 10:00 Uhr beginnt, hat die nächste Klasse doch bei einer Doppelstunde bis 11:30 Uhr Unterricht im Schulgebäude. Dann können die doch schlecht direkt da bereit stehen, wenn die andere Klasse das Wasser verlässt.

    Doch, das können sie. Weil sie eben nur eine Einzelstunde im Schulgebäude machen und die Zeit zum Umziehen wären ihre Pausen und ja, teilweise knapsen wir dann noch was vom Unterricht davor ab, weil es eben Wasserzeiten (inklusive Umkleideraum immer nur für volle Stunden gibt)

    Die Kinder fahren im Stundenrhythmus,
    10:40, also direkt nach der 3. Stunde in der Pause

    11:40 also in der Hofpause
    12:45 (5 Minuten vor Schluss der 5. Stunde)
    13:40 Uhr direkt im Anschluss an die 6. Stunde

    Das wären nach deiner Rechnung 6 Klassen, die perfekt abgestimmt sich abwechseln?

    Nein, wie kommst du auf 6 Klassen, es sind ja nur 4 Stunden in der Schwimmhalle 11-15 Uhr.

    ? Und wie entscheidest Du dann, welche Kinder zu Hause bleiben, weil doch durchgehend in der Schwimmhalle im Einsatz bist?

    Na in der Vorbereitung- und Nachbereitungszeit zuhause, diese genannten Sachen oben laufen alle außerhalb des Unterrichts in der

    Und wenn die Stunden 60 min dauern, wieso bekommst Du dann nur eine Deputatstunde dafür angerechnet?

    Na weil das doch laut Stundenplan in der Schule nicht mehr sind, das wir die Pausen, die dort von anderen Leuten beaufsichtigt werden, durcharbeiten, das siehst du zu eng, dass man die dann auch als Unterrichtszeit bekommen muss.
    Gibt leider aktuell keine Alternative, wir hoffen endlich die andere Halle, die fußläufig erreichbar ist, wieder nutzen zu können, dann kommen wir mit den 6 Stunden insgesamt hin, selbst bei 5 Gruppen.

    So blieb uns jetzt nur die Alternative, dass wir jetzt selber für Entlastung gesorgt haben, indem wir wenn immer möglich die Kinder nur noch mit einer Person hin- und zurückbegleiten, so dass der andere dann "nur" von 11 Uhr bis 15:20 Uhr dabei ist.

    Funktioniert auch nicht bei uns.

    Bei uns auch nicht, weil keiner sie machen will. 5 Leute nehmen in Berlin von unserer Schule teil, das ist leider sehr dürftig.

    Womit wir wieder bei dem Thema sind: wie erfasst man die Arbeitszeit gerecht - wobei die Betonung auf "gerecht" liegt.

    Da ist zumindest das System hier eindeutig, ob notwendig oder nicht oder wie auch immer spielt keine Rolle, nur gebrauchte Zeit wird eingetragen (und da lassen wir vermutlich schon oft mal die schnelle Antwort weg per Cloud oder Mail, weil zu aufwendig), aber selbst der Gedanke im Bett ist Arbeitszeit und müsste theoretisch erfasst werden.
    und auch die Korrektur vorm Fernseher oder das Aufräumen des Schreibtisches usw.

    Und auch mit dem Gehörschutz. Da wird dann jahrelang gemeckert. Wenn ich den haben möchte, gebe ich die 10 € privat aus. Dann gibt es noch 4 € von der Steuer wieder. Hier geht es doch um meine Gesundheit.

    Für die aber der AG verantwortlich ist und nicht wir dafür verantwortlich sind, dass er nicht gesundheitsgefährdende Voraussetzungen schafft.

    Es ist doch nachmittags und an Wochenende viel lauter.

    Nein, ich gehe nachmittags und am Wochenende auch schwimmen und das ist ein Bruchteil der Lautstärke, die wir da haben, selbst Spaßbad ist dagegen teilweise ein Paradies.

    Für 30 min Unterricht bekomme ich zwei Schulstunden angerechnet. Dazu so gut wie keine Vor- und Nachbereitung im Vergleich zu anderen Fächern.

    Das finde ich schon wieder eine dreiste Behauptung, wenn du nur zweite Kraft warst und das für einen Schwimmlehrer gar nicht beurteilen kannst.
    Wir bekommen pro Schwimmgruppe eine Unterrichtsstunde abgerechnet, inzwischen noch zwei Fahrtstunden dazu.
    Sind von 10:40 Uhr bis 16 Uhr durchgängig im Einsatz (denn nein, selbst eine Toilettenpause ist nicht drin, weil wir durchgängig die Aufsicht für die Kinder haben),
    Und Vor- und Nachbereitung frisst bei mir doch einiges an Stunden. Die Einteilung der Gruppen, die Listen mit den Notfallnummern, die Eintragung sämtlicher Leistungen für Abzeichen, die Vorbereitung der Übungen für den Schwimmwettkampf, die Übungen, die man machen sollte und könnte, weil es nicht nach Schema f bei xy läuft oder weil K eine Schere schwimmt und und und.

    Die Überlegung welche Kinder dürfen warum mit, wenn die Kollegin fehlt, welche bleiben zuhause.
    Wie wird das I-Kind begleitet, kann das Kind sich alleine an- und ausziehen, wie regeln wir die Aufsicht in der Umkleidekabine usw.

    Wir kommen übrigens aktuell auch auf 45-60 (neulich sogar 75, weil der nächste Bus zu spät kam) Wasserzeit, also nein, nicht so kurze Zeiten.

    Achso und ja, jedes Jahr haben die nur ein Jahr schwimmen, bei und jedes Jahr ca. 80 Kinder, die müssen alle bitte auch differenziert (vom noch nie im Wasser gewesen über deutsches Schwimmabzeichen Silber) unterrichtet werden, genau wie in anderen Fächern auch.

    Und der Sportlehrer sagt mir, dass sein Job genauso anstrengend ist, weil so laut.

    Warst du mal in einer Schwimmhalle beim Schwimmunterricht z.B. mit und zwar in einer wo 5-6 Schulen gleichzeitig zur Öffentlichkeit drin sind? Man hat uns vor Corona schon irgendwann Gehörschutz vom AG versprochen, da warten wir heute noch drauf.
    Unser neuer Konrektor, der das mal miterleben wollte sagt klar, das macht er nie wieder in der Halle mit bleiben, das wäre ihm viel viel zu laut. Und da sprach er nicht von unserer Gruppe, wo man Einfluss drauf hätte ;)

    Es ist ja nun wirklich nicht so, dass ein hinreichender Arbeitsschutz ab einer Klassengröße x grundsätzlich nicht mehr möglich wäre.

    Mag für die Sek II evtl. gelten, aber in der Primarstufe steigt eben mit jedem Kind mehr auch der Lärmpegel exorbitant usw.

    Für mich stellt sich die Frage, ob der Dienstherr in der aktuellen Situation noch ausreichenden Gesundheitsschutz sichergestellt.

    Deshalb wird ja ein extra Tarifvertrag Gesundheitsschutz gefordert. Aber auch wenn ich da eine Klassengröße reinschreibe, kann man sich die Kinder ja nicht wieder zurückschieben und somit ist der einfach aktuell bei der Personalnot in vielen Bundesländern gar nicht umsetzbar.

    Ja, dann beziehe ich es mal aufs schulische, denn ja, das Jahr war verdammt kurz und privat endete es hier unpassend.

    Aber im schulischen Kontext war das beste an 2023, dass zum Jahresende alle Digitalpaktgelder ausgegeben werden sollten/mussten und so bekamen wir noch mal auf den letzten Drücker Technik im Wert von 30.000 Euro und eine Beauftragung für das WLAN-Netz außerhalb des Schulbudgets.

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