Beiträge von Susannea

    Dann ist der Einsatz digitaler Medien offenbar politisch nicht gewollt. Das ist aber doch kein Grund aus privaten Mitteln derartige Ausstattung zu kaufen.

    Naja, der Dienstherr erwartet, dass man seine Arbeit in einer bestimmten Zeit schafft, schaffe ich das nicht, ist es mein Problem. Wenn ich mir damit aber Zeit und Arbeit sparen kann (oder Wege zur Schule, so wie mit der Fernwartung), dann bezahle ich lieber das als mit Zeit, Weg, Kraftstoff usw.

    Nunja, bei uns heißt es Studientag, aber wenn ich mir die letzte Veranstaltung angucke, wo ich schon bei der Begrüßung mich fragte, was die geraucht hat die Dozentin (weil so esoterisch), ist das auch nicht besser.

    Und ja, ist toll, dass wir dafür eine Fortbildungsbescheinigung für x Stunden erhalten, aber bei uns wären solche Sachen wie ihr sie macht sogar offiziell zur Teambildung erlaubt, bräuchten wir dringend, aber stattdessen kommt so ein Mist.

    Dürfen wir den Eltern auch nicht erzählen, dass wir Armen geübt haben usw. und damit wertvolle Zeit verschwendet haben und sie gucken mussten, wo sie ihre Kinder lassen.

    Achja, immerhin hatten wir ca. 30 Minuten fürs Klassenteam, da kann man dann doch viel besprechen. Und hinterher heißt es wie toll das alle fanden, aber es wäre ständig gequatscht worden oder was anderes gemacht worden und das Feedback wären Sachen gewesen wie "ich habe gelernt, wie ich meine Zeit sinnvoll parallel nutzen kann.

    Da fragt man sich doch dann auch, wo es hakt.

    Standard-Apps zur Textverarbeitung, zum Browsen usw. sind bereits vorinstalliert, besondere Bedarfe müssen ganz normal beantragt und dann zentral zur Verfügung gestellt werden.

    Naja, was ist Standard, viele Berliner Schulen arbeiten mit einem SBE-Server, die Verwaltung dieses geht natürlich nicht über die Dienstgeräte weil weder GUILogin noch die Logodidact-Konsole darauf installiert ist. Klar können wir es beantragen, vorhergesagte Bearbeitungsdauer 1 Jahr!!!!

    Und bitte das vorher auch alles schön von der Schulkonferenz genehmigen lassen, total bekloppt, weil es ja soviele trifft.

    Oder Active Inspire, wo die meisten digitalen Tafeln in Berlin mit arbeiten ist nicht drauf, das haben sie dann immerhin selber irgendwann drauf gezogen, den Worksheetcrafter auch.

    Die Anfrage nach der arabischen Tastatur (immerhin haben die Lehrkräfte für den Mutterspracheunterricht die Geräte auch bekommen) haben sie mir nach 6 Monaten zurückgeschickt mit dem Hinweis das hätte sich wohl erledigt.

    Auf den Schulleitergeräten (die natürlich andere haben) sind die Ports für Beamer gesperrt, die werden auch nur für jeden einzelnen Schulleiter frei geschaltet, wenn der persönlich dort anruft. Es ist dort bekannt, aber informiert hat man die Schulleiter nicht, die wundern sich nur, warum, die Beamer mit ihrem Gerät nicht funktionieren, kostet also vermutlich unnötig viele Arbeitsstunden bis jeder weiß warum nicht.

    Das Zeugnisprogramm von der Senatsverwaltung mit dem wir eigentlich arbeiten sollen ist nur bei einigen Geräten drauf, dann war es ganz wieder runter, nun wieder bei einigen drauf.
    Und so ist die Liste fortzusetzen mit Aktionen, die keinerlei Nutzen für die Lehrkräfte haben, sondern nur Zusatzarbeit.

    Gute Besserung.
    Wir scheinen es gerade noch geschafft zu haben in die Ferien ohne Ansteckung, sowohl Hort bei meinem Kind als auch bei mir in der Schule war die Ausfallrate (und ja, nachweislich Corona) heftig an den letzten Tagen.
    Wir sind Freitag noch alle geimpft worden (bis auf ein Kind, was Sonntag unbedingt in Stralsund beim Handball im Tor stehen musste, da brauchen wir nun für die 5. Impfung noch einen neuen Termin), aber der Zwerg zum 4. Mal, wir alle anderen zum 5. Mal und ich gleich noch mit gegen Grippe.
    Hoffen wir, das es hilft.

    Diesmal auch außer Impfarmen und schweren Gliedern keine Nebenwirkungen bei mir.

    Genau, das ist bei unseren auch so, als Schneidbrett oder Fernseher sind sie zu nutzen.

    Knaller, eine Kollegin ist Sehbehindert, der AG stellt ihr diesen Winzbildschirm, die KK bezahlt sogar eine App um alles zu vergrößern, aber die Beantragung der App dazu soll ungefähr ein Jahr dauern und geht auch nur, wenn die Schulkonferenz dem zustimmt.


    Aber sonst ist noch alles okay, denke ich mir.

    Wir haben bisher noch welche auf Reserve, aber die Vertretungskräfte kriegen gar keine Geräte, die Referendare auch nicht. Leute die ausscheiden geben sie auch wieder ab, damit reicht es bisher ganz gut. Außerdem gibts die Geräte, die die Leute wieder abgeben, weil man damit nichts anfangen kann.

    Nochmal, die schalten während der Öffnungszeiten einen AB oder auch während anderer Zeiten, einen AB extra für Absagen usw. das spart einfach viel Zeit und ja, man muss auch außerhalb der Öffnungszeiten absagen können, sonst kann man eben nicht sagen, das die Zeit nicht eingehalten wurde. Dazu bedarf es keinesfalls mehr Personal

    Auf der verlinkten Seite habe ich nur einen kurzen Passus zu Beamten gefunden. Zu Entgeltgrenzen, an denen sich die Zahl der Kindkranktage ausrichtet (bzw. die eine Gleichsetzung mit Angestellten nach sich ziehen), habe ich nichts gefunden.

    In dem kurzen Passus wird übrigens richtigerweise auf die Zuständigkeit der Länder für die Landesbeamten verwiesen. Eine bundeseinheitliche Regelung wird hier also explizit verneint.

    Darum ging es ja bei mir gar nicht, sondern um die Anzahl.

    Und das ist dort klar angegeben.

    Und alles andere ist dann wohl deine Interpretation, denn von der Grenze steht da überhaupt nichts drin.

    Könntest du mir sagen, woraus sich das ergibt? Ich habe nun schon fleißig gegoogelt, aber noch nicht die richtige Quelle finden können. Bisher nur einige Kommentare dazu, nie aber die konkrete Rechtsgrundlage. Das würde mich sehr interessieren und freuen.

    Klar, habe ich auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums gefunden, das sollte vermutlich reichen ;)

    Kinderkrankentage und Kinderkrankengeld | BMG (bundesgesundheitsministerium.de)

    Dann wird zurecht geschimpft, dass sie nicht erreichbar sind aber auf der andere Seite klingelt dort von 8:00-18:00 Uhr durchgehend das Telefon.

    Genau deshalb haben viele nur noch einen AB geschaltet und rufen nur zurück, wenn sie dafür Zeit haben oder es was bringt. Bei einer Absage bringt es ja beiden nichts. Wenn ich aber keinerlei Möglichkeit habe abzusagen kann ich auch nicht hinterher sagen, es muss gezahlt werden, weil nicht abgesagt wurde.

    interessant an dieser Diskussion finde ich ja, dass 3 Seiten über einen verschobenen Termin gesprochen wird und keiner in Frage stellt, warum man einen Arzttermin Absage für eine Vertretungsstunde. Hätte ich einen Arzttermin in meiner unterrichtsfreien Zeit ausgemacht und man würde mich für Vertretung einplanen, dann würde ich mit Hinweis auf den Termin versuchen aus der Vertretung raus zu kommen. Und weil ich ansonsten alles bereitwillig übernehme wäre ich mir zu 100% sicher, dass ich den Termin wahrnehmen könnte. Ich mein, welcher Grund als ein Arzttermin ist bitte besser um zu erklären, dass man keine Vertretung übernehmen kann?

    Aber ein abgesagter Termin wegen einer Vertretungsstunde war doch nicht vom TE.

    Und ja, ich hätte den vermutlich auch nicht abgesagt, zumal es ja nicht NUR ein Arzttermin war, sondern einer der auch bei Nichtwahrnehmung noch Kosten verursacht.

    Seitdem biete ich keine Gesprächstermine mehr an.

    Das finde ich schon heftig und dürftest du bei uns auch gar nicht.
    Schon alleine, weil mit jedem Schüler zweimal im Schuljahr ein Elterngespräch in der Grundschule neuerdings zu führen ist und das nicht alles bei den Klassenlehrkräften liegen kann.

    Aber, ich biete bis auf die zwei Tage, wo dafür für alle der Unterricht ausfällt generell nur noch Termine für Eltern an, wenn ich eh da bin. Also in meiner Freistunde oder zwischen Unterrichtsende und Gesamtkonferenz z.B. (sind immerhin 2,5 h, da habe ich neulich fast 20 Leute mit ihren Cloudzugängen abgehandelt in der Zeit, auch wenn einige verärgert waren, dass sie warten mussten, aber das können sie ab, sonst warten wir ja auf sie ;) )

    Bisher hat das noch nie zu größerem Unmut geführt. E-Mails bearbeite ich in meiner Kernzeit (nicht außerhalb, nicht am WE, nicht in den Ferien) und nach einigen Monaten war es plötzlich auch den Ausbildern/Eltern klar, dass der Herr nicht mehr 24/7 zur Verfügung steht. Das täte (gesundheitlich) sicher dem ein oder anderen Kolleg/in auch gut.

    Bei uns führt das regelmäßig zu Unmut, schon weil ich eben nicht jedem Elternteil die Cloud einrichte und schon gleich nicht fünfmal usw. In Ausnahmefällen dürfen sie dann zu den o.g. Terminen kommen.

    Kernzeiten habe ich keine, das finde ich für uns viel passender, ich beantworte eben auch Mail nachts um 2 Uhr wenn ich da gerade Zeit und Lust habe, aber dafür eben Nachmittags manchmal stundenlang nicht, weil die Zeit meinen Kindern gehört (das einzige wo einige Eltern echt noch etwas dazu lernen müssen, dass wir in der Unterrichtszeit in der Regel eben keine Mails und Nachrichten in der Cloud beantworten können). Wenn ich in der Schule bin fällt das oft aus, also so kurzfristige Sachen sind dann schlecht für sie.

    So ein Bewerbungsverfahren mit Stellenausschreibung, Bewerbungsgespräch, neuer Vertrag usw. dauert unterm Schuljahr doch einfach viel zu lang.

    Was dauert daran lange? Die meisten Bundesländer haben eine Datenbank, wo alle in Frage kommenden eine Mail erhalten, die Stellen sind in der Regel ab sofort und dann nach hinten befristet, also je nachdem wie schnell man reagiert und ob es passt geht das total schnell.
    Bei uns ist bei PKB-Stellen soviel ich weiß sogar die Zustimmung des PR- und der Frauenvertretung entbehrlich, wird also direkt in der Schule ausgefüllt der Vertrag, die Unterlagen per Fax vorab rüber, dann das ganze in die Post, am nächsten Tag könnte man eigentlich anfangen (oder auch am selben), dauert genauso lange wie in der Schule zu fragen wer aufstockt, denn auch da gibt es bei uns einfach einen PKB-Vertrag oben drauf.

    Für mich ist eher ungewöhnlich, wenn man da noch Vorlauf hat, denn der Bedarf ist ja in der Regel (wenn es nicht gerade REHA oder ähnliches geplant ist), gerade jetzt da.

    Ich glaube Aviator geht es darum, dass er Montags morgens den Termin für Montags irgendwann absagen wollte (da kurzfristig verhindert), er aber niemanden erreichen konnte (AB). Allerdings stimme ich dir zu, dass er auch wenn er jemanden erreicht hätte, es nicht 48 Stunden eher gewesen wäre.

    Aber, auch bei kürzerer Zeit hätte man einen Ersatz evtl. bestellen können, kann man so nicht, wenn man die Absage verhindert. Das finde ich schon wirklich nicht in Ordnung und würde da dringend drauf hinweisen, dass dann aber auch zur Pflicht der Praxis gehört, dass Absagen angenommen werden. Denn doch die Urteile scheinen eindeutig, wenn damit kein Ausfall entsteht, weil andere Leute behandelt o.ä. in der Zeit, dann muss die Pauschale nicht gezahlt werden.

    Bei Kassenpatienten hab ich noch nie davon gehört, dass sowas berechnet wurde.

    Doch, hatten wir bei der Logopädin meiner Tochter auch, das schöne war nur, wir hatten den Termin nicht von ihr auf den Zettel geschrieben bekommen, kannten ihn also gar nicht, Geld wollte sie trotzdem haben. Habe ich natürlich nicht gezahlt, hätte sie ja einklagen können und da ich sie eh doof fand wäre eine verweigerte Weiterbehandlung auch nicht so schlimm gewesen.

    Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich derzeit überhaupt einen Arbeitsvertrag habe und wie es mit den Sicherheiten steht, die mir dieser Arbeitsvertrag gibt. (Haftpflichtversicherung, Unfall, Sozialversicherung, Krankenversicherung etc.) Meine Idee geht mehr in Richtung "Streik". Muss ich denn ohne Vertrag arbeiten gehen? Oder bleibe ich da nicht besser zuhause?

    Das ist doch genial, wenn du gerade arbeitest und du keinen schriftlichen Arbeitsvertrag vorliegen hast, dann ist der nämlich auf jeden Fall unbefristet, Damit hätten sie nun auch keinerlei Chancen mehr in irgendeiner Instanz, denn Befristung bedarf grundsätzlich der Schriftform. Ansonsten braucht man nicht unbedingt einen schriftlichen Arbeitsvertrag und es gilt trotzdem alles genauso, wie wenn der da wäre, also da musst du dir keinerlei Sorgen machen.

    Zuhause bleiben allerdings gibt ihnen Zündstoff.

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