Beiträge von Susannea

    Ist zwar nicht das Thema, aber das ist in Bayern auch so. Man startet das Ref mit 8 Stunden eigenverantwortlichem Unterricht.

    Doch, ist auch das Thema, weil es gefragt wurde. Mich nerven Leute, die der Meinung sind, wenn Anfragen oder Diskussionen nicht mehr zur Überschrift passen, weil sie sich gewandelt haben, müssen sie aufhören. ;)
    Das ist der Sinn eines Forums, dass man dann neue Aspekte aufgreift usw. Sonst müsste man nur eine Antwort-Variante haben.

    Susannea Starten bei euch die Referendare sofort mit eigenen Klassen, bei denen sie alles selbst verantworten müssen?

    Ja, tun sie.
    Also nicht mit eigenen Klassen, die musst du in Berlin gar nicht haben, aber mit eigenverantwortlichem Unterricht. Es gibt eine maximale Zahl, die man haben darf und da die Schule 6 Stunden für den Referendar "bezahlt" müssen die in der Regel auch mindestens gemacht werden.

    . Was sie nicht machen darf ist das Diktat zu bewerten- das dürfen aber auch Anwärter: innen im ersten Ausbildungsabschnitt noch nicht alleine machen

    Das scheint dann wieder so eine Bundeslandsache zu sein, denn:

    An unserer Schule arbeiten mehrere Studenten als Vertretungskräfte, sie erteilen alleinverantwortlich Unterrichtet inkl. Lernzielkontrollen jeder Art...

    ist bei uns genauso, jeder Quereinsteiger, jede PKB-Kraft und sonstige Vertretungskraft darf und muss das genauso wie die Referendare alleine machen. Wobei einen Teil ja die FK festgelegt hat.

    Mal aus Interesse: Woher bekommt ihr noch Tests? Bei DM gibt es fast nie welche und wenn, sind die ruckzuck weg, habe letztens bei einer Apotheke welche gekauft und zugleich welche online bestellt, die waren ALLE ausgetrocknet, auch die aus der Apo. Das waren knappe 40 Euro für den Eimer.

    Bei uns gibts immer noch genügend in der Schule, ansonsten hat Lidl die hier regelmäßig

    Was habt ihr für merkwürdige Fahrten? Sowas habe ich noch nie erlebt. Wir sind bestenfalls als Mannschaft mal irgendwo hingefahren. Wer nicht wollte oder konnte, ist daheim geblieben.

    Das wiederum finde ich merkwürdig, schon ich bin als Kleinkind mit auf Fahrten gewesen, wo der ganze Verein gefahren ist und so machen es hier alle Vereine, dass zu Rasenturnieren in der Regel mit dem ganzen Verein gefahren wird, während wir früher noch in Gastfamilien geschlafen haben, schläft man nun eben alle zusammen in einer Halle oder Klassenräumen. Achso, da dort aus allen Bundesländer Mannschaften und Vereine sind und das so machen, kann das nicht so merkwürdig sein ;)
    Wobei, einige zelten auf dem Platz.

    Zu meiner Zeit gab es die Wehrpflicht noch. Ich habe mich für die Laufbahn als Reserveoffizier entschieden. Wir hatten selbst in der Grundundausbildung mehr Zeit für uns und mehr Platz, als auf jeder Klassenfahrt. Zudem sind alle, rie da sind, aus einem gemeinsamen Grund da.

    Das ändert auch nichts daran, dass Schüler heute außerhalb der Schule nicht in solche Situationen kommen.

    Kommt man in vielen Sportvereinen bei vielen Fahrten. Wir hatten als letztes 100 Kinder in einer Turnhalle zusammen als Unterkunft oder 150 in einer Turnhalle mit zwei Mensaräumen. Dann auch noch Altersunterschied von bis zu 6 Jahren, das haben sich die meisten auch nicht wirklich so ausgesucht. ;)

    Dein eigenes Ipad kannst du nicht über eine eigene Haftpflichtversicherung absichern, falls du das gemeint haben solltest.

    Aber über die Hausratversicherung, da sind bei uns alle Geräte gut mit abgesichert und damit ist dann auch der Sprung in den Pool mit Handy in der Tasche kein wirkliches Ärgernis.

    Packung ob im Fach deponieren (falls weiblich) und ich habe immer einen DIN A4 Unterrichtsplaner, da steht am Ende das ganze Schuljahr komprimiert drin. Hebe die auch alle auf, zur Erinnerung für später.

    Ich nutze z.B. nur A5 und den der GEW in A6 nehmen meine Kinder ab und an, denn mir passt er nicht.

    Ich habe da vor allem alle Schwimmabzeichen notiert in der 3. Klasse und kann somit sogar ohne Zettel darüber Auskunft auch drei Jahre später in der 6. Klasse geben (also natürlich von uns selber abgenommene oder überprüfte) ;)

    Was ich tatsächlich immer mit dabei habe in der Tasche sind Magnete. Die verwende ich nämlich an fast jedem Schultag.

    Falls es noch (magnetische) Tafeln gibt, sind diese kleinen 5mm-Supermagnete klasse und zum saubereren Schreiben ein Kreidehalter in der Größe der Schulkreide (gibt 2 unterschiedliche Größen).

    Genau da ist der Punkt, weshalb man unbedingt schauen sollte, was die Schule hat. Ich hatte früher immer Magneten in Massen in der Tasche, viel verwendet usw. Tja, bei uns sind nun 90% der Tafeln nicht magnetisch. Also liegen sie seit ca. 10 Jahren jetzt zuhause auf meinem Schreibtisch ungenutzt.

    Kreide z.B. haben wir soviel, dass ich eine ganze Packung im PC-Raum habe, Schwämme soviele übrig gehabt, dass wir 1000 Stück zum basteln genutzt haben usw. weil das alles nur noch für einzelne Tafeln genutzt wird aber in Schulmenge da ist und die passte auch nicht in meinen Kreidehalter rein, aber so selten, wie ich sie nutze ist das auch egal.

    Auch wenn du nicht in der Grundschule bist, empfehle ich aus Erfahrung der Sek 1 bei meiner Mutter wirklich immer Taschentücher dabei zu haben ;)

    Aber ansonsten würde ich gucken, was es wo vor Ort gibt, gibt es Whiteboards (dann würde ich wohl einen entsprechenden Stift immer in der Tasche haben) usw. Kugelschreiber bietet sich auch immer an. Also nichts wirklich weltbewegendes, was man oft eh schon zuhause hat.

    Kenne mich ja überhaupt nicht aus, wie das derzeit abläuft. Aber kommt es gar nicht mehr auf das Familieneinkommen an? Sprich, wird jeder als "Single" berechnet? Ich habe damals die vollen 600 DM erhalten, weil mein Mann noch Student war und ich 1 Jahr "Erziehungsurlaub" genommen habe.

    Ja, es wird jeder einzeln berechnet und in einer Familie können auch zwei Leute gleichzeitig Elterngeld erhalten, aber eben jeweils abhängig vom eigenen Einkommen und doch, das Familieneinkommen zählt noch, wenn man als Familie die 150.000 Euro zu versteuernden Einkommen im Jahr überschreitet, dann gibt es gar nichts mehr.

    Ich greife Susannea vor:

    Natürlich nicht immer!!! Es gibt auch Studierende oder Menschen, die gar kein Einkommen hatten, sie haben dann 300 Euro. Also nicht "immer".

    Oder die vorher schon in Teilzeit waren und genau so weiter machen, die bekommen das auch oben drauf, gibt also diverse Fälle, wo das klappt.

    Wobei Leute ohne AG (bei Studierenden wird das inzwischen ähnlich wie bei AN gehandhabt) gar keine Elternzeit haben ;)

    Wo ist mein Denkfehler… in der Elternzeit hat man doch immer weniger Geld … es sind ja nur 65%- maximal 68%.

    Nicht unbedingt, du kannst ja Teilzeit arbeiten und damit eben Einkommen und Elterngeld haben und somit fast das selbe an Geld zur Verfügung (oder sogar mehr, wenn du genauso viel Stunden in Teilzeit wie vorher arbeitest und nur den Sockelbetrag an Elterngeld oben drauf bekommst), wie vorher oder es ist auch möglich einige Tage über die KK als Haushaltshilfe bei GKV-Mitglieder zu erhalten usw. usw. aber ja, der Regelfall ist, dass man weniger hat.
    Der Denkfehler liegt also dabei, dass Elternzeit nicht immer gleichbedeutend mit 100% zuhause oder weniger arbeiten ist.

    Aber es zeigt eben, dass viele völlig erstaunt davon sind, dass 1800 Euro weniger ist als man sonst zur Verfügung hat.

    Das bezog sich auf mein damaliges Gehalt. Oder hatte ich es falsch verstanden, dass es maximal 1800 Euro gibt?

    Nein, alles korrekt und ja, natürlich haben damit einige (so wie du eben) in Elternzeit weniger Gehalt gehabt als vor der Elternzeit und sich somit verschlechtert.
    Ich finde aber traurig, dass manche Leute so scheinbar gar keine Ahnung haben, was welche Berufsgruppen verdienen.

    Bei mir werden nun schon mehrere Jahre gar keine Belege mehr verlangt, ich muss sie halt für Nachfragen vorhalten. Ich dachte das sei bundesweit so, wenn man die Steuererklärung elektronisch macht.

    Bundesweit ist, dass du sie nicht gleich mit einreichen sollst/musst, aber trotzdem darf das Finanzamt ohne auch nur irgendwas weiter zu machen, sagen, sie möchten sie alle, in Teilen oder wie auch immer haben bevor sie einen Bescheid erstellen.

    sonst wurde immer sowas gefragt, ich hab alles geschickt, sie haben die z.T. hunderte Belege geprüft und gut)

    Die Krönung war bei uns, dass sie sich dann darüber beschwert haben, dass ich ihnen die nicht vorsortiert habe bzw. sie die Sortierung anders haben wollten.

    Pech, ist bin nur verpflichtet vorzulegen, das geht auch im Schuhkarton (was es nicht mal war, sondern alle fein säuberlich aufgeklebt und nummeriert, aber eben nicht so, wie sie das erwartet haben, sondern so, wie ich es bei WISO eingegeben habe).

    Was soll denn heißen „Arbeitstage genau benennen“?

    Ich notiere in meiner Steuererklärung immer die Anzahl der Arbeitstage (Entfernungspauschale), das ist doch nicht kompliziert! Da muss man auch nix rechtfertigen.

    Arbeitstage genau benennen heißt eben das du genau sagen musst, wann du gearbeitet hast, es wird damit vermutlich (so steht es jedenfalls drin) nicht mehr reichen einfach zu sagen 210 Tage irgendwann im Jahr.

    Ich fürchte/erwarte aber, dass das einige Jahre lang viel Ärger mit dem FA gibt, bis es dann zu einer sauberen richterlichen Klärung kommt.

    Genau das sage ich ja und damit ist es eben erstmal keinesfalls einfacher für uns.

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