Ich bin in der ersten Klasse mal für ein paar Wochen in einen Hort gestopft worden. Schrecklich. Gott sei Dank konnte man sich dann auf die Schlüsselvariante einigen. An Dauerverwahrung in irgendwelchen Instutitionen sehe ich persönlich nicht viel, was man "schätzen" möchte 🙈
Unsere Schüler haben den Hort sehr gerne, nunja, evtl. nicht alle bis 18 Uhr (solange hat er auf), aber bis 16 Uhr ist mindestens die Hälfte der Klasse da bis 13.30 Uhr eben alle).
aber wenn, dann könnte man einfach festlegen, dass es - so kenne ich es von früher - um 11 Uhr 25 Grad im Raum sein müssen, dann gibt es zu 11.30 Uhr hitzefrei.
Das ist eben doch sehr kurzfristig und ob die Temperatur erreicht ist hat eher was mit der Bauweise und dem Raum als der Außentemperatur zu tun, also überhaupt nicht einschätzbar.
Macht bei einer Halbtagsgrundschule genau 1 Stunde aus und die anschließenden gestrichenen HA.
Nö, macht es nicht. Wir sind auch Halbtagsschule und zwar wie alle Schulen in Berlin verlässlich, somit macht es dann 2 Zeitstunden aus bzw. eine Hofpause und zwei Schulstunden, denn die Verlässlichkeit geht eben für alle Klassen bis 13.30 Uhr!
Davon unabhängig könnte man aber Unterricht nach 11.30 Uhr streichen und Betreuung ansagen, sodass - Ganztag oder Halbtag - alle Kinder betreut bleiben, dabei aber nicht länger an den Unterricht gebunden sind.
Und genau das macht eben bei Verlässlichkeit keinen Sinn oder generell nicht, warum soll man nicht den Unterricht den Gegebenheiten anpassen können und dann individuell entscheiden, wo es wie angenehm ist und ob z.B. der Schwimmunterrricht sogar besser ist als hitzefrei usw.?!?
Wir haben zwar Unterricht, dürfen aber die pädagogische Freiheit eben noch weiter ausweiten als sie eh schon ist.
Haben auch einige erst gemeckert (weil sie gerne früher Schluss hätten), geht aber ganz gut. Und eine Wasserschlacht oder selbstgebaute Wasserbomben passt eben auch in den Rahmenlehrplan und macht Spaß und ist damit Unterricht und wetterangemessen