Beiträge von Susannea

    Also entscheidet die Schulleitung einer Grundschule, nur bislang völlig willkürlich. Was große Hitze ist, muss man aber künftig sinnvollerweise definieren, denn die Sommer werden heißer, Klimawandel gibt's auch in Berlin.

    Nee, sie können, macht aber in der Regel niemand mehr (also ist mir nirgends bekannt), gibt ja nur Chaos und warum auch, wenn eh die selbe Zeit alle da sein müssen vom Personal. Dann muss man auch keine Eltern stressen. Wie gesagt, bei uns werden die Eltern meist auch nicht mehr davon informiert, wenn das ausnahmsweise mal stattfindet.

    Und das heißt doch nicht, dass normaler Unterricht bei Hitze stattfindet, da fehlt dir mal wieder ein wesentlicher Abschnitt.

    Verzeih, dass ich nicht 190 Beiträge inklusive etwa 50 von dir zur Lage deiner persönlichen Lebenssituation aufmerksam verfolgt, sondern stattdessen nachgefragt habe. Eine Info hätte gereicht, stattdessen kommen 10 Beiträge, dass das schon irgendwo steht

    Entschuldige, dass ich erwarte, dass man vollständig während einer Diskussion liest und nicht nur Bruchstücke und dann sagt, man hat die wesentliche nicht gefunden.

    Das wäre der Idealfall, aber wir alle wissen, dass es das zumindest hier in BW (Deutschland?) so nicht gibt an öffentlichen Schulen.

    Hier auch so, kam vor den Ferien wieder der Hinweis, dass es nicht Aufgabe des Hausmeisters ist, aber die der Lehrer auch nicht. Ja wessen denn dann?!? Niemanden, toll. Raus muss es trotzdem alles zur Grundreinigung.

    Ich verstehe nicht ganz, warum es gerade plötzlich ständig um eine bundesweite Regelung geht bei dir Susannea, vielleicht habe ich aber einfach etwas überlesen in der Debatte.

    Weil das der Anfang der Debatte war, dass hier einige eine bundesweite Regelung fordern und wir versucht haben aufzuzeigen, dass das eben keinen Sinn macht und ja, wenn du das nicht gelesen hast, dann hast du den Grundsatz der Debatte überlesen (denn nur genau darum geht es seit 6-7 Seiten)

    Und genau das war ja auch mein Fazit, da Ländersache wird es die wohl glücklicher Weise nie geben.

    Nein, es ist für uns gut lösbar, auch für ganz Berlin, aber eben nicht so, wie ihr es gerne haben wollt, sondern es gibt gute andere Lösungen ohne Hitzefrei.

    Es zeigt eben einfach, dass eine bundesweite Lösung kein Erstreben sein sollte, weil es eben überall andere Voraussetzungen gibt und es zeigt, dass man das auch gut ohne hitzefrei regeln kann, wenn man nur will.

    Zumindest einige wollen aber hier gar nicht!

    Ja, man kann sich auch an dem Wort und der althergebrachten Wortbedeutung aufhängen. Oder man sieht, worum es inhaltlich geht bei "hitzefrei", nämlich darum, dass an besonders heißen Tagen der Schultag früher endet, als womöglich erst nach 15 Uhr, was ein Kurzstundenplan unmissverständlich mit sich bringt, so dass tatsächlich zusätzliche Freizeit entsteht infolge der Hitze, ergo "hitzefrei".

    Nein, wesentlicher Unterschied, Kurzstundenplan ist eben geplant, hitzefrei in der Regel kurzfristig maximal für den nächsten oder übernächsten Tag mit.

    Wieso Stundenplan, das ganze Berliner Konzept, was auch ohne hitzefrei wunderbar läuft, müsste umgestellt werden, weil andere Bundesländer keine Regelung für sich finden.

    Aber glücklicher Weise ist Bildung Ländersache und so wird es hoffentlich nie eine einheitliche Regelung dazu geben, sondern jeder eine Lösung für sein Bundesland finden müssen.

    Gerade weil es diese Betreeungsfragen gibt, lösen immer mehr Schulen das deutlich anders, indem sie eben Kurzstundenpläne machen, die dannnicht erst am Tag selbst kurzfristig angekündigt werden.

    Das ist aber kein hitzefrei. Sondern wie du richtig sagst ein Kurzstundenplan.

    Lehrkräfte können ihre eigentlichen Unterrichtsstunden als Aufsicht absolvieren, da kein anderes Personal zur Verfügung steht.

    Nein, können und dürfen sie nicht, weil nur Unterrichtsstunden abrechenbar sind, Betreuung zählt nicht als erteilte Stunde im Deputat. Außerdem steht natürlich auch anderes Personal zur Verfügung.

    Eine Regelung wird man finden müssen, wenn Schulen kühle und heiße Klassenräume haben.

    Ich kenne keine Schule, wo das nicht der Fall ist.

    Und damit kann man eben arbeiten.

    Wieso schließt man Betreuungszeiten aus?

    Weil eben z.B. Betreuungszeit unserer Zweitklässler Dienstag von 10.40-11.30 Uhr ist, danach Unterricht. Nun soll dann gleich Betreuung sein oder was?!? Was spricht denn dagegen, dass man das innerhalb der Unterrichtszeiten flexibel gestaltet?!?

    Nur weil es bei euch nicht möglich ist oder ihr nicht wollt, müssen alle alles umstellen!??

    Unangekündigt dürfen Grundschulkinder eh nicht nach Hause geschickt werden, das haben wir auch nie erlebt.

    Willkommen in der Realität. Das passiert immer öfter und die Frage wird dann nur noch Anfang des Schuljahres gestellt, ob anzurufen ist oder man sich das Gespräch sparen kann, aber ich habe gerade wieder erlebt, wie man sogar Kinder mit Beeinträchtigung sogar mit dem Schulbus zwei Stunden früher als normal einfach zuhause vor der Tür absetzt.

    Ich bin in der ersten Klasse mal für ein paar Wochen in einen Hort gestopft worden. Schrecklich. Gott sei Dank konnte man sich dann auf die Schlüsselvariante einigen. An Dauerverwahrung in irgendwelchen Instutitionen sehe ich persönlich nicht viel, was man "schätzen" möchte 🙈

    Unsere Schüler haben den Hort sehr gerne, nunja, evtl. nicht alle bis 18 Uhr (solange hat er auf), aber bis 16 Uhr ist mindestens die Hälfte der Klasse da bis 13.30 Uhr eben alle).

    aber wenn, dann könnte man einfach festlegen, dass es - so kenne ich es von früher - um 11 Uhr 25 Grad im Raum sein müssen, dann gibt es zu 11.30 Uhr hitzefrei.

    Das ist eben doch sehr kurzfristig und ob die Temperatur erreicht ist hat eher was mit der Bauweise und dem Raum als der Außentemperatur zu tun, also überhaupt nicht einschätzbar.

    Macht bei einer Halbtagsgrundschule genau 1 Stunde aus und die anschließenden gestrichenen HA.

    Nö, macht es nicht. Wir sind auch Halbtagsschule und zwar wie alle Schulen in Berlin verlässlich, somit macht es dann 2 Zeitstunden aus bzw. eine Hofpause und zwei Schulstunden, denn die Verlässlichkeit geht eben für alle Klassen bis 13.30 Uhr!

    Davon unabhängig könnte man aber Unterricht nach 11.30 Uhr streichen und Betreuung ansagen, sodass - Ganztag oder Halbtag - alle Kinder betreut bleiben, dabei aber nicht länger an den Unterricht gebunden sind.

    Und genau das macht eben bei Verlässlichkeit keinen Sinn oder generell nicht, warum soll man nicht den Unterricht den Gegebenheiten anpassen können und dann individuell entscheiden, wo es wie angenehm ist und ob z.B. der Schwimmunterrricht sogar besser ist als hitzefrei usw.?!?
    Wir haben zwar Unterricht, dürfen aber die pädagogische Freiheit eben noch weiter ausweiten als sie eh schon ist.

    Haben auch einige erst gemeckert (weil sie gerne früher Schluss hätten), geht aber ganz gut. Und eine Wasserschlacht oder selbstgebaute Wasserbomben passt eben auch in den Rahmenlehrplan und macht Spaß und ist damit Unterricht und wetterangemessen

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