Beiträge von Susannea

    Und gerade weil der Unterricht inklusiv ist, gehört ein großer Anteil des Sonderpädagogik-Studiums mit ins reguläre Lehramt.

    Genau, war bei uns auch so, wir hatten 30 SWS (damals gabs noch keine Credits, sprich 45 Zeitstunden je Woche ein Semester lang), Sozialwissenschaften, Psychologie und Pädagogik inklusive Sonderpädagogik.

    Allerdings sind wir uns hoffentlich alle darüber einig, dass Grundschullehrkräfte (auch ohne höhere Mathematik) ihren Schüler*innen mehr als 2 Seiten im Buch voraus sind.

    Nein, darüber sind wir uns leider nicht einig, denn die Erfahrung zeigt eben, dass das bei einigen nicht der Fall ist. In diverse Fächern.

    Dieser Kompetenzerwerb gehört aber imho viel mehr ins Studium von Grundschullehrkräften als höhere Mathematik, weil die o.g. Kompetenzen die Grundlage der Arbeit sind.

    Dieser Kompetenzerwerb gehört genauso ins Studium, wie höhere Mathematik

    Analysis I Goethe Uni SoSe23 Blatt 5

    Warum genau sollen Grundschullehrer das können?

    Weil sie nicht nur bis Klasse 4, sondern 10 unterrichten dürfen und weil man auch diese Grundlagen braucht um die Notwendigkeiten diverser Dinge in den ersten vier Schuljahren zu erklären.

    Aber wenn man sich einmal überlegt, was unser Dienstherr eigentlich von uns erwartet und fordert, ist das gar nicht mit 43 h die Woche zu schaffen.

    Danke, sehe ich genauso!

    Aber es müssen im Prioritäten gesetzt werden, weil man gar nicht alles schafft. Wenn man aber zu Hause nichts tut, weil man nur Grundschullehrkraft ist, dann hat man einmal das System und die Wichtigkeit der ersten Schuljahre nicht verstanden und auch kein A13 verdient.

    Genau das!

    Es redet doch keiner davon, unstudierte ohne Referendariat als vollwertige Grundschullehrkräfte einzusetzen. Warum muss man in solchen Extremen denken?

    Davon redet niemand außer dir gerade. Aber Grundschullehrkräfte müssen eben in der Regel alle Mathe unterrichten können und da reicht der Oberstufenstoff eben oft als Hintergrundwissen nicht aus.
    Und das sieht man eben in der Praxis.
    Interessant finde ich, dass du über die Praxis redest, die du ja scheinbar gar nicht erleben kannst, weil falsche Schulstufe (achso, jeder von den Grundschullehrkräften darf bis Klasse 10, auch an Gymnasien unterrichten).

    Dass Menschen, die an Grundschulen unterrichten wollen, Analysis I für Mathematiker nicht brauchen und damit überfordert wären, ist weder beleidigend noch ein Wunder.

    Nein, aber Analysis I brauchen sie nunmal und wie gesagt, da sitzen eben auch die Realschullehrer mit drin, was ich erlebt habe, wenn Mathematik das Hauptfach ist (die drei anderen Fächer studiert man in der Grundschulpädagogik und da sind viel mehr Leute dran gescheitert, weil der Schulstoff eben nicht reicht als im Hauptfach) ;)

    Dass Grundschulehrer keine höhere Mathematik können müssen, diese nicht brauchen und ihre Arbeit durch entsprechende Kenntnisse nicht besser wird siehst du doch sicher auch in deiner täglichen Arbeit.

    Hm, also ich behaupte schon, dass die Arbeit besser wird, wenn man die Hintergründe versteht und das man das auch in der täglichen Arbeit sieht, dass die Lehrer die nicht viel mehr als ihre Schüler können und auch nur ein- zwei Seiten im Buch voraus sind schlechteren Unterricht machen und das oft schwieriger zu verstehen ist, als andere, die die Hintergründe verstehen und damit auch anders erklären oder motivieren können.

    Ihr seid etwas abseits deren Einsatz-Gebietes, aber schaut mal nach Circus Phantasia. Der ist hier in OWL quasi der "Platzhirsch". Nachteil: auf Jahre ausgebucht. ;)

    Meine Kinder haben ja alle 4 Jahre auch einen tollen Zirkus mit "Andre Sperlich", aber da machen eben die Artisten das Programm und die Trainer usw.

    Bei uns waren drei Leute vom Zirkus da, die mal geholfen haben, aber wir waren die Artisten bei der Einführungsshow als Kollegium, wir waren 5 Tage lang die Trainer, wir waren die Betreuer, wir waren die Kräfte die den Zirkus (bei uns in der Halle, daher sehr eingeschränktes Angebot) aufgebaut haben, die die heute alles wieder abgebaut haben, aufgeräumt, geputzt usw.

    Wir waren eben einfach die Deppen vom Dienst und jeder Tag eigentlich mit 8-14 Uhr und Samstag 8.30-19 Uhr ist einfach viel viel zu viel, erst recht, wenn man so wie ich 12 Unterrichtsstunden eigentlich hat. Bin zwar erst um 10 Uhr (dafür aber auch nie vor 15 Uhr wieder weg) jeden Tag gekommen, aber trotzdem habe ich damit dann heute schon die 40-Stunden-Woche problemlos voll und Unterricht für nächste Woche ist nicht vorbereitet. Und abrechenbar ist das alles nach Aussage der Schulleitung (im Gegensatz zur Meinung der GEW) alles eben auch nicht.


    Deshalb freue ich mich, dass es endlich vorbei ist.

    Also lineare Algebra und Analysis I und II studieren, wenn ich nachher Grundschullehrer werden möchte? Come on…das ist völlig praxisuntauglich. Dann hättest du sehr bald überhaupt keine Mathelehrer mehr an der Grundschule.

    Der Unterschied bei den fachlichen Anforderungen zwischen LA-Gym-Mathe und LA-GS-Mathe ist wirklich enorm.

    Lass mich kurz überlegen, aber genau das haben wir getan, allerdings damals nur mit den Lehrern der Klassen 1-10 (und ja, damit darf ich auch ans Gymnasium) und angeblichen praktischen Tipps dazu. Nunja, der Didaktik-Prof hatte ja von Grundschuldidaktik keinerlei Ahnung mehr, aber trotzdem war das sehr sehr hilfreich diese Grundlagen zumindest zu haben und ja, auch Stochastik, nicht-euklidische Geometrie usw. haben wir gemacht.

    Dann verstehe ich nicht, weshalb die Beraterin des Lehrerverbands der TE geraten hat, ihre Schwangerschaft lieber erst nach Stellenzuweisung anzugeben, damit diese klappe. Das ist in dem Fall dann ja völlig absurd und obsolet.

    Vermutlich mit der Erfahrung, dass eben doch nicht jeder eine Stelle bekommt. Rein rechtlich darf das ja auch kein Ausschlussgrund sein und trotzdem gibt es teilweise Probleme. Habe ich ja auch selber erlebt.

    Nun ist meine Angst, dass ich keine Stelle bekomme wenn ich sie nachträglich angebe bevor ich eine Stelle zugeteilt bekommen habe.

    Meine Beraterin vom Lehrerverband meinte daher ich sollte die Schwangerschaft erst nach Erhalt der Stelle melden,

    Genau so würde ich es auch handhaben, denn ich habe schon Pferde kotzen sehen (und da gabs dann eben plötzlich keine Ernennungsurkunde, obwohl die schriftliche Zusage da war).

    Klar wäre wohnortnah nett, aber besser weiter weg als gar nicht.

    meine PKV hätte die Haushaltshilfe anstandslos bezahlt, aber eben nur ihre 30%.

    Dann hast du es als Zusatzbaustein, das ist ja das, was ich sage ;)

    Na die 88€ am Tag liegen ja nur minimal unter seinem täglichem Gehalt... :staun: :autsch:

    Das ist aber dann Netto, da wird nichts mehr abgezogen, also evtl. lohnt sich da das schon mal nazurechnen.

    Das ist immerhin ein Netto von über 2500 Euro, also gar nicht so schlecht.

    Wenn eine Mutter oder ein Vater mit dem Kind zum Elternsprechtag kommen, lassen wir uns faktisch nie den Ausweis, die Geburtsurkunde des Kindes oder sonstige Unterlagen zeigen. Wir gehen davon aus, dass das alles schon richtig ist.

    Ich denke, das kommt ganz aufs Umfeld an, da bei uns oft nur größere Geschwister erscheinen und sich die Eltern nicht interessieren oder es nicht verstehen, fragen wir in der Regel immer ab, wer sie sind.

    Aber natürlich eher nicht ob sie das Sorgerecht haben, wobei das bei uns in den Klassenlisten mit drin steht.

    Eigenverbrauch nur um des Verbrauchens Willen ist doch unsinnig.

    Naja, aber verschiebt man dann nicht eher den Verbrauch, so wie wir eben gerade weil die Batterie einen Moment laden muss bevor das Auto weiter ran kann, einen Überschuss hätten.

    Dann werden eben jetzt alle Tablets und Laptops geladen (und meine Tochter glättet sich jetzt die Haare) und die Waschmaschine angeworfen, weil eben die Batterie auch nur maximal 5 KW auf einmal aufnehmen kann, es aber gerade 8 produziert werden und wir üblicher Weise ohne die Dinge keinen Verbrauch von 3KW haben.

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