Beiträge von Susannea

    Bleiben wir einfach dabei, Susannea und du seid der Meinung, dass eine Maskenpflicht keine Grundrechtseinschränkung ist.

    Es gab doch gar keine Maskenpflicht, sondern die Schüler haben sich freiwillig für das Tragen der Maske statt digitalem Unterricht entschieden. Also sicher keine Grundrechtseinschränkung zu dem Rest ist eh alles gesagt, das brauchen wir mit dir gar nicht mehr diskutieren, wirst du eh nicht anders sehen!

    Die Wahl für die Schüler ist ja nicht "Unterricht mit Masken und Tests trotz fehlender rechtlicher Grundlage oder "Distanzunterricht"" sondern "Unterricht mit Lehrerin A oder Lehrerin B"

    Wie kommst du darauf? Lehrerin B gibts aktuell nicht und wenn NDS so ist wie hier mit der Situation, dann gibts die auch nicht so schnell und vor allem gibts hier auch bei möglichem Distanzunterricht keine Vertretung.

    Und wie gesagt, die Schüler wurden sicherlich nicht in ihren Grundrechten eingeschränkt!

    Halte ich rechtlich für äußerst fragwürdig.

    Warum?

    Ist wie bei der Wiedereingliederung, es gibt Bedingungen, werden die nicht eingehalten, wird abgebrochen.

    Es hat weder jemand die Lehrerin zu irgendwas gezwungen, noch die Schüler, die haben alleine entschieden, diese Bedingung zu erfüllen statt digitalem Unterricht. War also eine klare Win-Win-Situation für alle drei Seiten.

    Es ist schon merkwürdig, dass die Leute mit einem so schlechten Abschluss die Schuld grundsätzlich nicht bei sich suchen..sondern nur bei den anderen...

    Wie gesagt, diese Abschluss war bei uns der Regelfall (in den Fächern und an der Uni, ich habe einen Teil in Berlin gemacht, siehe da, da waren die Noten für dieselben Arbeiten deutlich besser ;)), alles bessere die Ausnahme ;)

    Und das ich gut bin zeigen ja die Bewertungen jetzt im Unterricht und meine Bachelor und Masternoten (auch wenn die durch die anerkannten Scheine ohne Noten noch runtergezogen wurden, weil damit ja alles mit 4,0 eingetragen wurde).

    Susannea: Dann bist du dieberühmte Ausnahme, worüber ich mich für dich und deine Schüler_innen sehr freue. Ich bin aber sicher, dass du nach diesem Uni-Unglück ein gutes Ref absolviert hast?

    Ich bin sicher, dass ich NICHT die Ausnahme bin und wie ich erwähnte habe ich das Ref auch "nur" mit 4 abgeschlossen aus noch bekloppteren Gründen, die allesamt nichts mit Leistungen zu tun hatten. Und wie gesagt vor allem hatte der Studieninhalt bei uns nichts mit der Praxis z.T. zu tun. Und wenn ich mich an den Bio-Professor erinnere, der gleich erklärt hat, er mag keine Grundschullehrämter und mindestens 50% lässt er immer durchfallen, sonst passt es ihm nicht.


    Nunja. Das war eher bei uns die Regel solche Dinge als die Ausnahme.

    Du meinst also, ich könnte, wenn ich jetzt GKV-versichert bin, anteilig doch etwas über die Beihilfe bekommen?

    Nein, weil du nicht verbeamtet bist gibt es in der Regel keinen Anspruch auf Beihilfe. Das haben nur wenige Bundesländer, musst du nachfragen.

    Was mache ich jetzt?

    Kannst du das Kind auch früher holen? Ich hatte das Kind dann ein-, zweimal mit in der Schule bei sowas, das hat einige Kollegen so genervt, dass ich nun bei sowas nicht mehr unbedingt anwesend sein muss.

    Übernächste Woche finde ich aber für die Vorplanung ausreichend. Freund usw. sind auch nicht da, wo es hin kann?

    Das dachte ich auch. Und eigentlich müsste doch das Landesamt für Finanzen jetzt froh sein, weniger zu zahlen, falls ich das mache mit der PKV? Eine Bekannte war im Ref nicht privat versichert und hat dann z.B. REchnungen für eine Sehhilfe bei der Beihilfe eingereicht und da einen Zuschuss dafür bekommen, aber das ist ja was Anderes, oder?

    DAs ist total was anderes, die musste damals sicher auch noch den Beitrag komplett tragen, bei der Pauschalen Beihilfe bekommst du eben keine Beihilfe mehr, sondern das Land trägt pauschal 50% des GKV Beitrags.

    Mein Kind ist doch aber sowieso über meinen Mann krankenversichert.

    DAs interessiert aber bei den genannten Leistungen nur sekundär, weil das Leistungen sind, die von dir abhängig sind und deinen Versicherungsstatus und wenn du in der PKV bist, dann gibt es diese o.g. Leistungen (Kur, Kinderkrankengeld, Haushaltshilfe, usw. alle nicht für dich)

    Ob wir pauschale Beihilfe haben, weiß ich tatsächlich nicht. Kann mir das das Landesamt für Finanzen sagen? Die haben mich nur darüber informiert, dass ich mich jetzt auch privat versichern kann.;(

    chilipaprika hat recht, das heißt dann anders. Aber ja, da würde ich nachfragen, ob sie denn die 50% übernehmen bzw. was sie maximal und minimal zahlen, denn davon hängt ja die Beitragshöhe (du musst dann ja 100% versichern) ab.

    Über die 350 Euro monatlicher Beitrag wundere ich mich halt, weil du wohl mindestens 42 bist und es erscheint mir für einen Einstiegsalter (selbst bei 50%) günstig,

    Mich wundert das auch, denn das habe ich bei 50% bereits im Einstieg ins Ref fast gezahlt und da war ich noch keine 40.

    Also: die PKVen haben ein System, um dich zu animieren, keine Rechnungen einzutragen.

    Das kommt auf die PKV an, bei mir gabs das alles erst im 2. Jahr, wenn man ein Jahr gar nicht eingereicht hat, daher habe ich solchen Unsinn nie genutzt und ab dem ersten Cent eingereicht.

    (Ist die Pauschale Beihilfe nicht für die Beamten relevant, die sich in die GKV versichern lassen wollen?

    Ja, das heißt eben irgendwie anders bei Angestellten mit der Zuzahlung zur PKV.

    Vom Thema Kur hatte ich schon gehört, also dass die eher in der gesetzlichen Krankenversicherung bewilligt wird, aber ansonsten?
    Du würdest mir also raten, in der gesetzlichen Krankenversicherung zu bleiben...?

    Definitiv ja, wenn dein Kind noch jünger ist.

    Aber ich kriege doch die Kosten zurückerstattet oder ist das falsch? Klar, ich muss in Vorleistung treten. 350 Euro Eigenanteil. Die andere Hälfte zahlt ja das Landesamt für Finanzen. Der Betrag ist deshalb so günstig, weil ich kerngesund bin ohne irgendwelche Vorerkrankungen.

    Habt ihr pauschale Beihilfe?

    Was hattest du denn für einen Stress und Ärger? Ich war ja im Ref privat versichert und konnte keine Nachteile erkennen. Ja, man muss die Rechnungen selbt einreichen und in Vorleistung treten. Aber ich habe gerne die ganzen kostenlosen Zusatzleistungen dafür in Kauf genommen, dass ich dann im Monat einmal eine halbe Stunde die Rechnungen eingescannt habe.

    Daher würde mich wirklich interessieren, welchen Stress und Ärger du meinst.

    Es hat ewig gedauert bis ich überhaupt endlich den richtigen Tarif hatte und die richtige Beitragshöhe abgebucht wurde (nachher haben sie auch locker flockig noch x Monate weiter abgebucht bevor sie das endlich eingestellt haben, obwohl der Vertrag längst gekündigt war bzw. ich automatisch in die GKV gekommen bin. Sie haben ewig die Bescheinigung für die GKV nicht geschickt, womit die dann auch Terz gemacht habe. Scannen war nicht, es mussten immer die Originale sein von den Rechnungen und das per Post. Dann ja, die Vorleistung und es hat ewig gedauert bis das Geld zurück kam. Dann immer die Diskussionen ob sie das überhaupt so zahlen oder das nicht die Beihilfe hätte zahlen müssen usw. und einen vernünftigen Ansprechpartner hatte ich auch nicht, weil die mich immer an eine Dame verwiesen haben hier in der Nähe, die scheinbar selber nicht wusste, was sie tut.

    Hat jedenfalls keinen Spaß gemacht und macht es jetzt noch nicht (weil sie ruhend gestellt ist und ich heute noch behaupte, das stimmt so nicht, was sie da gemacht haben).

    Ich habe übrigens die Erfahrung gemacht, dass man mit Kindern unter 12 in der GKV deutlich besser abgesichert ist, Kinderkrankengeld, Haushaltshilfe, Lohnersatz bei Krankenhausbegleitung, Kur und damit auch evtl. Haushaltshilfe usw. Das fällt alles in der PKV dann weg!

    Ich hatte auch mal ein sehr schwieriges Arbeitsverhältnis, habe aber tatsächlich nie an eine Krankschreibung gedacht, da ich schlichtweg nicht wusste, dass das überhaupt eine Option ist. Der Schritt der Kündigung selbst war eine ziemliche Erleichterung und die letzten Tage habe ich dann auch irgendwie herumgebracht - mit dem Wissen, dass es bald vorbei ist.

    Ich war die letzten Wochen im Ref nach der Prüfung auch krankgeschrieben, denn ich fand meine Schulleitung (die beleidigt war und mich schon in der Prüfung gerne hätte durchfallen lassen) zum K*tzen, im wahrsten Sinne. Ich hatte damit in den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft schon 7 kg abgenommen (und nein, es hörte auch zur 12. SSW nicht auf, ich habe bis zur Geburt so weitergemacht, wenn nachher eben weniger), das wurde erst besser als ich dort nicht mehr war.

    In der nächsten Schule war das kein Problem mehr.

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