Beiträge von Susannea

    Darf ich mal doof nachfragen. Du bekommst 5 Stunden für die IT-Betreuung? Sind da besondere Aufgaben bei. Ich bekomme momentan eine... Vielleicht muss ich mal neu verhandeln.

    Ja, ich bekomme 5 Stunden und die reichen nicht. Besondere Aufgaben, weiß ich nicht, ich mache eben alles alleine ohne zusätzliche Hilfe (nunja, offiziell kommt jemand für 8h in den Schulwochen zu festen Zeiten, ohne Rücksicht darauf ob gerade Bedarf ist oder nicht, aber der kostet aktuell eben mehr Arbeit als er Zeit spart), inklusive Images schreiben, Netzwerk patchen, Switches einbauen, Beamerlampen tauschen, Beamerfilter säubern, Beamer einstellen, PCs säubern usw. Zusätzlich dann eben Betreuung der Schulcloud für Eltern und Kollegen und Einrichtung von Itslearning für Kollegen und Kinder. Und Einrichtung und Aktualisierung und Betreuung der Schüler IPads, Wartung geht leider nicht, das hat der Senat gesperrt.

    Der Senat stellt 1,5h, die Schule muss mindestens genauso viel noch drauf packen, also drei sind die mindestens erlaubte Anzahl Ermäßigungsstunden. Die fünf sind momentan ein Glücksfall, weil z.B. eine Stunde einfach bei der Anzahl Teilungsstunden usw. in meiner Klasse übrig blieb.

    Das lag mir bei den Ausführungen von Maylin85 auch auf der Zunge. Die Übernahme weiterer Aufgaben kann gerade dann sinnvoll sein, wenn diese mit Entlastungsstunden in angemessenem Umfang einhergehen. Selbst 0,5 Entlastungsstunden sind bereits fast 1 Zeitstunde, die man pro Schulwoche mal zur Abwechslung mit anderen Aufgaben als Unterricht und Korrekturen verbringen kann.

    DAs ist ja hier auch so, diese 5 Stunden für IT sparen mir immerhin einen zusätzlichen Tag zur Schule fahren ein (naja, leider nicht immer, gibt es oft genug, dass ich eben dann in den Ferien o.ä. doch mal zusätzlich wegen PC-Problemen hin muss, aber das versuchen wir gerade zu umgehen, nur mag Iddeploy und Teamviewer zusammen noch nicht so, wie ich)

    Zwar hinkte die technische Umstellung der Zertifikate der Anpassung etwas hinterher und es wurden auch noch nach der Verkürzung Zertifikate mit (scheinbarer) Gültigkeit von 6 Monaten ausgestellt, der Sprecher der ABDA wies aber im Februar schon darauf hin, dass dennoch Abweisungen der Zertifikate möglich sind, wenn die Infektion länger als 90 Tage her sei und kein zusätzliches Impfzertifikat vorliege. Insofern sind die Genesenenzertifikate gerade nicht 6 Monate gültig, auch wenn sie dies scheinbar so ausweisen.

    Die Einschränkung auf 3 Monate gilt im Übrigen nur für nicht Geimpfte.

    Dann sind die 6 Monate ja doch korrekt bei uns, die sind übrigens erst im Februar ja überhaupt ausgestellt worden und gleich mit 6 Monaten, aber in Berlin und Brandenburg darf soviel ich weiß auch nach einem Gerichtsurteil eben nicht zwischen geimpft und ungeimpft unterschieden werden bei der Gültigkeit.

    Hast du ein Buch geschrieben, oder wofür benötigt man eine Stunde für eine Mail?

    Wenn man jede Aufgabe erstmal raussuchen muss, dann ins kleinste Detail beschreiben, dann die Sätze so formulieren, dass der andere sie auf jeden Fall verstehen (also Niveau sehr gering), sich aber keinesfalls gekränkt fühlen kann. Die dann noch mit drei Leuten besprochen, damit eben alles erfüllt ist usw.

    Das kostet alles verdammt viel Zeit und wäre vermutlich in der Zeit einfacher einiges selber zu machen, aber nun gut. Außerdem sind diese Mails dann teilweise drei Seiten lang, also ja, halbes Buch.

    Für mich heißt das: Fortbildungen reduzieren.

    Habe ich auch schon überlegt, denn die drei Jahre sind noch nicht um und ich bin bei 9250 Minuten, aber einen Teil kann man nicht reduzieren (Präsenztage, Rettungsfähigkeit, Regionalkonferenz Sport, Medienstammtisch usw.) und einen Teil will man nicht reduzieren, weil eben tolle neue Ideen kommen und die viel Arbeitserleichterung (oder viel neues kostenloses Material) bringen.

    Aber ich habe mir jetzt angewöhnt bei den Online-Veranstaltungen oft nebenher z.B. die Schulcloud-Sachen zu bearbeiten, den Unterricht vorzubereiten oder auch Haushalt zu machen. So spart das wenigstens etwas Zeit und Kraft.

    Kolleg:innen, die Überlastungsanzeigen (wie es hier manchmal empfohlen wird) stellten, haben dadurch bisher auch nichts Positives oder weniger Arbeitszeit erreicht.

    Bei uns hatte es keinerlei Auswirkung, nur der Hinweis des Personalrates, dann sollten wir uns unsere Arbeitszeit eben besser einteilen und solange wir nicht genau benennen könnten, was das Problem ist, hätte sie keinerlei Sinn.

    Das sorgt aber aktuell dafür, dass ich ziemlich sicher bin diese ab nächster Woche jede Woche zu stellen, wenn es keine andere Lösung zu dem IT-Experten gibt.

    Achso, diese Woche bin ich dann Stand heute bei 27 Zeitstunden, meine wöchentliche regelmäßige Arbeitszeit liegt aber leider nur bei 24,3h. Also schon wieder Zeit, die in den Ferien abgebummelt werden muss

    Montag 9-16 Uhr

    Dienstag 10-14 Uhr

    Donnerstag 9.30-18.30

    Freitag eine Stunde

    Samstag 9-15 Uhr

    Sonntag?

    Also hast du trotzdem weitergearbeitet?

    Naja, welche andere Lösung hätte es denn gegeben?!? Ich habe alles was an dem Tag ging an den IT-Experten abgeben und dann die Schule fluchtartig nach dem Unterricht verlassen, den Rest der Woche musste ich dann trotzdem die dringenden Dinge alleine machen und die Nachbereitung seiner (Nicht)-Arbeit kostet auch einiges an Zeit. Aber sonst können ja alle anderen nicht wirklich arbeiten.

    Ich sehe also keine andere Lösung als aktuell immer wieder darauf hinzuweisen, dass wir ohne den Herren mehr Zeit hätten für wichtige Dinge und Schule kein geeigneter Arbeitsplatz für ihn ist. Denn ich zitiere ihn gerne dazu:

    Zitat

    Denn er muss nach seinem FAhrplan arbeiten, den er sich vorher überlegt hat und wenn dann mal ein Drucker kaputt geht, dann muss das eben mal 7-8 Wochen warten bis es in seinen Fahrplan passt, sonst setzt ihn das unter Druck und verursacht Stress.

    Was dies mit uns bzw. mir macht, muss ich wohl nicht sagen, aber dazu hat er wenigstens dann entsprechend Antwort diesmal von der Schulleitung bekommen, dass das so eben nicht geht im System Schule.

    Auch künftig möchte er übrigends, dass wir pro Jahr 600 FoBi-Minuten erbringen (gerade heute gelesen: neue Lehrkräftefortbildungsverordnung). Frage mich gerade, ob da die Teilzeit irgenwie berücksichtig wird.

    DAs wurde es doch diesmal schon nicht. Also ein schlechter Scherz, zumal wichtige und sinnvolle Fortbildungen, wie Erste-Hilfe leider dabei nicht mitgezählt werden. Aber hej, das ist dann ja alle zwei Jahre schon mit der Auffrischung der Rettungsfähigkeit erreicht. DAs sind ja jedes Mal schon 540 Minuten. Und eine zumeist unsinnige Fortbildung an den Präsenztagen kommt ja auch noch dazu.

    Könnte das evtl. daran liegen, dass die Hälfte der Kolleg:innen in Teilzeit arbeiten?

    Eigentlich nicht, denn wenn mehr Leute in Teilzeit arbeiten sind eben auch mehr für Klassenleitungen da.

    Ich habe vor den Winterferien einen Winterferien einen ähnlichen Versuch unternommen, ich habe für die IT-Sachen 5 Unterrichtsstunden aktuell.

    Joah, ich war Montag vor dem Unterricht schon 45 Minuten damit beschäftigt, Nutzer in der Cloud usw. einzurichten, von 13.30 bis 16.30 Uhr damit beschäftigt die IT in der Schule zu machen und dann Abends noch eine Stunde für die tolle Mail an den IT-Experten. Außerdem dann Dienstag früh eine Stunde Gespräch mit ihm und habe in dem Gespräch dann gleich angemerkt, dass damit die IT-Arbeitszeit für die Woche bereits erreicht wäre und wir hätten es erst Dienstag früh um 10 Uhr und ich ginge nicht davon aus, dass dies die Kollegen, die PCs und vor allem die Eltern und Schulleitung mit der Schulcloud interessieren würde, dass ich meine Arbeitszeit bereits erreicht hatte.

    Gab ein dummes Gesicht und ein "das kann doch gar nicht sein". Als ich das dann vorgerechnet habe, wurde dann aber klar, dass es doch sein kann und ich eben keine Zeit mehr dafür hätte noch 8 Zeitstunden den IT-Experten zu beaufsichtigen, sondern er eben selbstständig arbeiten muss und deutlich mehr Zeit in der Woche hat als ich für die Sachen und deutlich weniger in der Zeit leistet.

    Aber geholfen hat es nicht wirklich was.

    Aber nicht doch, das sind alle Freizeitbeschäftigungen....

    Genau, das kommt nämlich bei uns immer wieder, das das doch alles unsere Freizeit ist und deshalb wir gar nicht zuviel arbeiten ;)

    ch bin auch der Meinung, dass das Suchen von Informationen Arbeit ist und effizienter sein kann als der Besuch einer FoBi in Poselmuckelheim mit An- und Abreise, Kaffee-Begrüßung und Mittagsverpflegung.

    Nur kann ich die Informationen suchen evtl. auch weglassen, der AG schreibt mir aber 1800 Fortbildungsminuten in drei Jahren vor, also muss ich die auch besuchen ;)

    Und wenn das dann so kompetente Dozenten sind, wie heute zur Bibox, dann ist es auch einfach reines Zeit absitzen, denn meine Frage hat ihn technisch komplett überfordert (aber statt das zuzugeben wird dann wieder was vom Pferd erzählt), also muss ich trotz Fortbildung heute zur Bibox schon wieder mit dem technischen Support telefonieren und hoffen, dass da diesmal der erste Mitarbeiter die Frage versteht (beim letzten Mal war es leider erst der dritte).

    Das widerspräche ja der Aussage der neuen Berliner Schulsenatorin, die doch irgendwas vor den Winterferien gesoffen hatte, was sie nicht wirklich vertragen hatte und meinte, gute Lehrer würden in der Woche Ferien das komplette 2. Halbjahr vorbereiten.

    Und dann ist ja die Frage, was ist alles Arbeitszeit, die Gespräche und der Austausch mit den Kollegen? Konferenzen, klar, aber auch jede Ag, jede Fortbildung, jedes Elterngespräch usw.

    Dann kommt man mit den Zeiten niemals hin.

    Bei uns steht in der Warnapp bei allen 2G+, egal ob 3 Mal oder 2 Mal geimpft und genesen oder nur genesen.

    Und egal wie oft vorher geimpft, bei allen steht "das Genesenenzertifikat gilt höchstens bis zum xx.08.22"

    Und wer kontrolliert denn da wirklich ob höchstens auch gilt,...

    In der CovPass App steht da irgendwie gar nichts so direkt sichtbar.

    Genau, da steht gar nichts, das muss man mit einer Lese-App einlesen (da steht aber, dass die 2. Impfung verwendet wird gerade und nicht das Genesenen-Zertifikat) und ja, bei uns wird bei allen Spielen beim Einlass mit der Lese-App kontrolliert und nur wer danach darf, darf rein (und das bleibt in Berlin zumindest beim Handball auch erstmal so). Ausnahme sind eben Schüler, die immer als getestet gelten und damit eh rein dürfen, daher aktuell kein wirkliches Problem.

    Unser Kinderarzt hatte da eine super informierte Sprechstundenhilfe zu sitzen, die mir erklärt hat, mein Kind könnte ja nicht vor mehr als 90 Tagen das zweite Mal geimpft worden sein (ähm doch, war Mitte Dezember), denn Off-Label habe sie eh noch nie gehört und man würde auch nirgends jemanden finden, der Kinder entgegen der Stiko impft.

    Ähm ja, ich habe dann mal bei einer anderen Kinderärztin die ich kenne angefragt ;)

    Aber nun ist es bei uns ja noch etwas komplizierter, denn 2. Impfung schon mehr als 90 Tage her, Infektion aber erst 6 Wochen und nun?!?

    Habe ich es eigentlich richtig verstanden, dass bei Kinder von 5-12 der Impfschutz und damit auch der Schutz vor Quarantäne nach 90 Tagen abläuft, eine booster-Impfung aber nicht vorgesehen ist? 🤔

    Joah, nur eine 4. Impfung empfiehlt die Stiko da.

    Und das genesen zählt irgendwie dann auch nicht wie Booster dazu oder die Programmierung ist so schlecht in manchen Apps (scheint so zu sein, denn in der Corona-Warnapp ist mein Kind 2G+, in der CovPass-App nicht, weil er da nur die 2. Impfung nimmt.

    Ich vermute, dass das als zynisch empfunden werden kann: aber es gibt da keine Diskrepanz. Denn sollte es eine solche (längerfristig) geben, so dürfte so oder so eine Dienstpflichtverletzung vorliegen. Entweder, indem die Arbeit nicht umfassend genug erledigt wird oder - was wahrscheinlicher ist - indem Missstände und Fehlentwicklungen beim Arbeitspensum nicht unverzüglich gegenüber dem Dienstherrn angezeigt und Bedenken geltend gemacht wurden.

    Moment, wie kommst du darauf, dass wir diese Missstände nicht äußern, nur interessiert es niemanden wirklich, Konferenzen müssen ständig und überlang stattfinden, ohne wirklichen Inhalt usw. Was also ist daran dann die Dienstpflichtsverletzung (die es eh nicht geben kann, da keine Beamten?!?)

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