Beiträge von Susannea

    In unserem Anschreiben stand Freitag, spätestens Montag. Also einen Tag später. Ich gehe von einem Run auf die Termine aus, der heute startet. Jetzt weiß ich auch, warum heute Mittag die Seiten schon so schlecht funktionierten. Naja. Egal. Habe mich drauf eingestellt, dass ich erst im Juni nen Termin bekomme und in diesem Schuljahr nicht mehr unterrichte.

    Seit heute gibt es Termine ab Montag, zwar dann auch mit AZ, aber dafür eben nicht erst im Mai. Vor allem Tempelhof soll viele Termine haben

    Passt glaube ich am besten hierher.

    Die Tests, die bereits seit Montag in Brandenburg in den Schulen durchgeführt werden kommen erst am 24.3. am Erfurter Flughafen aus China an, dann müssen die Sachen in die Schule transportiert werden und dort die einzelnen Komponenten für die Schüler zusammensortiert werden.

    Vermutlich sollte nicht ab 15.3. sondern 13.5. in Brandenburg getestet werden.

    "Die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, Britta Ernst (SPD), hat sich gegen eine starre Orientierung an Inzidenzwerten bei Schulschließungen ausgesprochen. ... Klar sei aber auch, dass die Kommunen handeln müssten, wenn die Inzidenzwerte in „einen hohen dreistelligen Bereich“ anstiegen."

    https://nuernberger-blatt.de/2021/03/kmk-vo…entieren-85240/

    Ja, hat sie ja deutlich gezeigt, dass sie davon nichts hält. Die Zahlen sind über 100 und sie macht die Schulen auf :autsch:

    Und der Anstieg kann nur auf die Öffnung der Grundschulen zurückzuführen sein, denn es gab keine anderen Änderungen/Lockerungen 2 Wochen vor dem Anstieg.

    Berlin ist weit weg. (Wenn, dann wäre eher CDU oder AFD als grün etc. gewählt worden und genau erstere haben am meisten verloren. )

    Aber gerade die CDU hat sich in BW nicht mit Ruhm bekleckert, allen voran Eisenmann. Und Kretschmann hat gerade bei Eltern in BW doch sehr an Ansehen gewonnen.
    Wenn dann dort noch bundespolitische Fehler oder Fehler der Partei dazu kommen, dann erklärt das genau die Zahlen, die BW jetzt hatte. Wie gesagt, ich gehe davon aus, dass die 2-4 Wochen später noch heftiger gewesen wären.

    Bei uns hat es die Stadt hervorragend organisiert (Baden-Württemberg startet erst nach Ostern), die Schule auch (alle Kollegen stehen bereit, damit die Gruppen geteilt werden können, damit ein positiv getestetes Kind nicht alleine ist), aber die Eltern wollen nicht.

    (Nach meinen Erfahrungen im vergangenen Jahr gibt es bei uns einige Eltern, die Sorge haben, im Fall der Fälle mit in Quarantäne zu müssen, ich bin mehrfach diese Woche gefragt worden, ob man muss, nein in Baden-Württemberg nicht. Anderen Eltern ist es egal, sie unterschreiben vielleicht irgendwann oder auch nicht (welchen Nutzen hat mein Kind ..., sollen sich die anderen ruhig testen lassen), es sind vor allem die vorsichtigen, die sich testen lassen und die vermutlich kaum infiziert sind. Querdenkerkinder mit Maskenattest lassen sich nicht testen. Es hat schon einen Grund, warum ich die Chance mit AstraZeneca jetzt genutzt habe, ich habe lange geschwankt zwischen warten und FFP3 oder AstraZeneca.

    Nach den Rückmeldungen, die ich von Eltern aus BW erhalten habe ist dies aber leider nicht überall dort so und vor allem ist eben von der guten Organisation zu wenig bis zu den meisten Eltern durchgedrungen.
    Denn genau solche Fragen, was mit positiv getesteten Kindern passiert, leider auch solche Fragen, wie der Datenschutz dabei eingehalten werden kann (wie unsinnig sich um so etwas aktuell Gedanken zu machen, aber egal) usw. sind die Fragen, die auch aus BW immer wieder kommen ;)

    Und ja, auch die Frage nach der Quarantäne, weil immer noch Eltern nichts von Zahlungen über das Infektionsschutzgesetz gehört haben und denken ohne zusätzliche private Versicherung stehen sie bei Quarantäne ganz ohne Einkommen da.

    Ja das denke ich auch ich überlege halt ob ich die Stelle wirklich erst antrete und dann erst das mitteile .

    Wenn vorher alles fest ist mit Wechsel usw. und auch nichts mehr zurück geht, dann würde ich es wohl vorher sagen, damit sie nicht unnötig viel Arbeit in Planungen stecken, die dann hinfällig sind.
    Aber ich würde aktuell zuerst an deine Sicherheit denken und dann erst an die Schule.
    Nach Antritt erst was zu sagen kommt meist nicht ganz so gut an, wäre mir aber, wenn es sonst Nachteile für dich bedeuten könnte, egal.

    Sieht man schon was? Wenn nicht, würde ich nichts sagen bevor du den Wechsel nicht schriftlich bestätigt bekommen hast, aber sobald das in trockenen Tüchern ist, würde ich es mitteilen, damit sie evtl. gar nicht mehr mit dir planen.

    Vorher würde ich es nicht machen, damit der Wechsel platzt.

    Hmm. Aber das wäre dann ja schon eine Erklärung dafür, dass es an Deutschlands Schulen möglicherweise (!) schlechter läuft. Fehlende Bereitschaft zur Kooperation. Da kann die Politik irgendwie nichts dafür.

    Doch, schon und die Schulen an sich auch bzw. die Schulämter, weil oft nicht transparent und verständlich genug kommuniziert wird oder es so chaotisch läuft wie aktuell (und das ist Politik-Problem, oft nicht Schulproblem), dann kommt natürlich weniger Kooperation.

    Hier auch etwas positives (auch wenn gleichzeitig durch Corona und Masken doch teilweise etwas absurd).

    Wir waren gestern das erste Mal seit dem Lockdown wieder schwimmen mit der einen Klasse. Durch den Wechselunterricht und die strikte Teilung also "nur" eine Gruppe mit 10 Kindern und diese 10 dann aus Klasse 2/3.

    Es war toll, wir durften/mussten in die Traglufthalle, so dass es zwei größere Rutschen in ein riesiges Nichtschwimmerbecken gab und wir hatten die komplette Halle für uns alleine, keine andere Schule da.

    Bei den fünf 2. Klässlern war auch eine Schwimmerin dabei, die sogar schon Silber hatte und bei den restlichen Kinder waren die Nichtschwimmer auch gut schon auf den richtigen Weg (einer schwamm schon fast komplett, obwohl er behauptete das noch gar nicht zu können) und es waren keine Kinder dabei mit Angst vor dem Wasser (oder gar fehlender Wasser/Schwimmbaderfahrung).

    Die Kinder und ich hatten viel Spaß, wir hatten einen lieben Vater der uns begleitet hat und uns das alles ermöglicht hat, indem er uns begleitet hat als 2. Aufsicht.

    Klar war ich hinter komplett platt, aber das hat sich gelohnt und ich hoffe, dass wir das nach den Osterferien noch einmal wiederholen können (da ich auch mit meinen Kindern mit wechsel bin ich leider nur alle zwei Wochen Donnerstags in der Schule), daher geht das nächste Woche leider nicht.

    Aber das sind tolle Momente, wo die Kinder einfach mal wieder fast "normal" (naja, auch im Wasser muss man sie immer wieder an den Abstand erinnern) Kind sein dürfen!

    Immer noch nicht?! :staun: Ich glaube, du solltest wirklich nochmal das mit dem Umzug nach BW überdenken. Rübermachen und geimpft werden kann auch sexy sein.

    Ehrlich gesagt denke ich auch manchmal, wie das mit den West-Kontakten ist, denn außer unserer Sekretärin, ihrem Sohn und mir gibts wohl bei uns an der Schule keine "Wessis" oder die sind so jung, dass sie den Unterschied gar nicht mehr kennen ;)

    Ja, doch, weil es inzwischen belastbare Zahlen gibt, die zeigen, dass es durch Lockdown zu einer Zunahme von mentalen Störungen bei Kindern und häuslicher Gewalt gibt. Ganz davon abgesehen, dass es Bildungsrückstände bei Kindern aus bildungsfernen Familien gab.

    Tja, das ist mir zu allgemein, bei uns an der Schule gab es die eben nicht und die Probleme auch nicht, weil sie eben entsprechend in der Notbetreuung waren, aber deshalb muss man nicht alle gefährden.

    Das kann dann aber nur an den beengten Klassenräumen liegen. Draußen ist es noch zu kalt, also wäre mit derzeit leerstehenden öffentlichen Gebäuden?

    Kris24: Es war ein Vorschlag. Deine Einwände sind nachvollziehbar. Hättest du noch eine Idee, außer "Alles ist scheiße. Müssen wir halt zurück ins Distanzlernen."?

    Nee, nichts beengte Klassenräume, die sind eigentlich groß genug, die Kinder aber zu klein den Abstand einzuhalten auf Dauer.

    Und damit ist Distanzlernen einfach besser und ungefährlicher. Und ehrlich gesagt ist das doch auch nicht wirklich ein Problem, also hier sind bis auf wenige Ausnahmen alle Kinder so weit, wie sie sein sollten, wenn die Schulen offen wären.

    Für den besseren Vorschlag müsste man wissen, wo die Infektionen herkommen. Wenn es die Schulen sind, muss irgendwie versucht werden, größere Abstände zwischen den Schülern hinzubekommen. Kommt man da aufgrund der Bauweise trotz Wechselunterricht an seine Grenzen, könnte man zusätzlich Hallen oder derzeit leer stehende Gebäude ausweichen.

    All das bringt jedoch nichts, wenn es wirklich die privaten Treffen sein sollten...

    Also hier steigen eindeutig die Zahlen seit der Schulöffnung wieder.

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