Beiträge von Susannea

    Die Grenzen sind doch offen und ich weiß nicht, wer mit dem Auto wo hin gefahren ist.

    Wie kommst du darauf, dass die offen sind? Wenn du einreist musst du vorher registriert sein, sonst darfst du nicht einreisen und das wird an der Grenze kontrolliert, genauso wie du aktuell z.B. nur an bestimmten Übergängen usw. rüber kommst. Von offenen Grenzen ist man hier weit entfernt.

    Wenn tatsächlich so viele Atteste von Hausärzten verworfen wurden, würde ich davon ausgehen, dass eben sehr viele dieser Atteste medizinisch nicht haltbar waren oder nicht mehr zwingend erforderlich sind, weil man inzwischen eben auch wieder FFP2-Masken in den Apotheken bekommt.

    Bei uns sind es ja nur wenige Erzieher, die nicht mit Kindern bisher arbeiten durften und die sind die, die sogar ohne MNS durch die Gegend laufen, das mit dem Händewaschen usw. auch nicht so genau nehmen und dann eben auch ohne Schutz plötzlich in der Klasse auftauchen. Da erwarte ich dann auch etwas mehr Selbstschutz und Vernunft, wenn sie doch ein Risiko haben.

    Was mir Angst macht, dass die Langzeitschäden eine immer größere Rolle spielen.

    In Schleswig Holstein habe ich gerade gehört, hat der Amtsarzt von 780 Risikopatienten nur knapp über 30 anerkannt.

    Der Großteil der 780 Lehrer hatte ein Attest vom eigenen Arzt. Hat das auch jemand gehört? Das wäre ja unglaublich.

    Ja, habe ich auch gehört und wundert mich nicht wirklich, wenn ich mir angucke, wer bei uns warum ein Attest hat. Und passt zu dem, was eine Ärztin erzählt hat, dass sie nicht schuld sein will und daher lieber das Attest ausstellt.

    Die Rechnung des Finanzamts ist meiner Meinung nach korrekt. Das Haus gehört dir nur zur Hälfte, entsprechend sind die Zinsen sozusagen auch nur 50% Deine.

    Die Rechnung kann nicht korrekt sein, weil ja nur 10% der Möbelkosten anerkannt werden und wie du richtig sagst, dass Arbeitszimmer ja mindestens zur Hälfte Eigentum ist.

    Die einen möchten, dass sich ihre Kinder bitte nicht anstrengen müssen, den anderen ist alles zu wenig,

    die einen möchten mit digitalen Möglichkeiten nicht behelligt werden und alles analog bekommen, die anderen fragen nach Unterricht per Videokonferenz.

    Alles natürlich ganz unabhängig von den tatsächlichen örtlichen Gegebenheiten, wobei Eltern gerne die eigenen Bedingungen sehen und auch beachtet haben möchten, dies aber dann bei Lehrkräften und in Schulen nicht berücksichtigen.

    DAs nennt sich Differenzierung und muss ja im Unterricht auch geleistet werden, also auch im Homeschooling.

    Doch, haben wir, aber wenn die Lehrer sagen, sie erwarten alle Kinder haben Drucker und Scanner zuhause, damit sie die Aufgaben alle einschicken können und dann aber sagen, sie korrigieren es dann aber nicht, weil sie keinen Scanner haben (oder nicht alle ausdrucken und einscannen wollen), dann läuft doch was falsch.

    Aber genau DAS ist ein Problem, das nicht von der Lehrkraft verursacht wurde, sondern vom Träger.

    Mail-Adressen u.a. konnte man seit Jahren einfordern ... und es passierte nichts.

    Doch, die Lehrer hatten sofort zu Beginn der Schulschließung eine Mailadresse bekommen, es war wohl nachher sogar ein Telefonsupport für jede Klasse eingerichtet, der aber auch nicht bekannt gegeben wurde. (Jede einzelne musste von jedem Lehrer durch die Eltern persönlich angefordert werden und das kann nicht sein).

    Tatsächlich darf man Eltern wie Kindern auch ruhig sagen, dass die gestellten Aufgaben Pflicht sind und sie mit der Erledigung der Schulpflicht nachkommen.

    Tja, aber das waren sie ja gar nicht in vielen Bundesländern, hier war alles freiwillig, zumindest in Brandenburg und auch Berlin hat das nicht so gehandhabt (wenn auch nicht so eindeutig geregelt).

    Tatsächlich habe ich auch wenig Verständnis, warum man nicht täglich mit seinem Kind 10-15 min lesen üben kann, vor allem, wenn es große Probleme im Lesen hat. Das sind für mich ganz normale Hausaufgaben, die ein Kind mit Schwächen auch sonst nicht allein bewältigen kann.

    Tja, aber auch das kann ohne Schulschließung nicht immer von den Eltern geleistet werden, wenn sie eben z.B. nicht da sind, das muss also dann manchmal an anderer Stelle geleistet werden oder eben an den Tagen wo es geht (und das wäre bei uns während der Schulschließung sicher auch nicht täglich gegangen), aber da erwarte ich z.B. eben, dass Notbetreuung usw. auch mitziehen und nicht sagen, mehr als eine Stunde täglich bekommen die Kindern nicht zur Verfügung.
    Und nein, ich verlange nicht viel, sondern genau das, was ich auch erfüllt habe z.B.

    für Struktur sorgen, die Kinder zum Arbeiten anhalten, vorhandene PCs/Notebooks, Tablets, Smartphones, ... zur Verfügung stellen

    Struktur sorgen ja, Arbeiten anhalten ja, Geräte zur Verfügung stellen, eben nur, wenn sie da sind, aber es geht darum, dass eben oft kommentarlos Buchaufgaben, Arbeitsblätter oder neue Themen bearbeitet werden sollten, ohne irgendwelche Erklärungen geht das aber nunmal nicht.

    Beispiel bei meiner Tochter: Gezeiten stehen plötzlich im Arbeitsblatt, Kinder haben noch nie was von gehört. Ja aber im Unterricht wussten die Kinder dann doch auch immer, dass damit Ebbe und Flut (was im Text erwähnt war, in der Tabelle hieß es dann aber Gezeiten) gemeint waren. Im Unterricht erwähnt man es dann kurz, im Homeschooling muss das also auch vermerkt werden, wurde aber nicht.

    DAs bezieht sich leider auf alle drei Schulen, denn auch bei mir an der Schule haben Kollegen sich gar nicht zurückgemeldet z.B. und sind vollkommen abgetaucht. Zitat meiner Kollegin: "Wer jetzt als Lehrer nicht mehr Freizeit hat, der macht irgendwas falsch!":autsch:

    Und all das von dir aufgeführte war eben genau das, was ich bei meinen Kindern und eben dann auch bei einigen Kollegen an meiner Schule bemängelt habe.

    Ja, sind sie, denn du beantragst VZ und reduzierst dann nur in EZ und die muss dir ja genehmigt werden und sobald die beendet ist bist du wieder in VZ.

    Du musst dann aber eben genau festlegen, wenn du nach der Geburt anmeldest, welche Zeiten innerhalb der ersten zwei Jahre du nimmst.

    Meine Erwartung an die Lehrer meiner eigenen Kinder am Gymnasium: sinnvolle Aufgaben stellen, gerne größerer Umfang, Lösungen bereitstellen, Rückmeldung geben, für Fragen zur Verfügung stehen. Dabei ist mir vollkommen egal, auf welchem Weg das geschieht (Mail, Lernplattformen, Videokonferenzen, ...), ich unterstütze alle.

    Homeschooling soll bitteschön ohne jegliche Einbeziehung der Eltern mit größtmöglichem Lernerfolg beim Sprössling laufen

    DAs erwarte ich generell in Grundschule und Gymnasium so. Aber zusätzlich eben bei relativ freier Zeiteinteilung und der Berücksichtigung, dass nicht alle Zeiten für alle für Videokonferenzen gehen.

    Aber weder die Überlegung, noch die freie Zeiteinteilung, noch die Rückmeldung, noch die Überlegung, dass die Kinder das ohne Eltern erklärt bekommen müssen, ist berücksichtigt worden und das geht auf Dauer gar nicht.

    Zu den Schülergeräten: Bei uns werden sie SuS, die die Schulbücher gestellt kriegen, zuerst bedient. Schon für diese werden nicht genügend Geräte vorhanden sein.

    Dass man dann pro Familie erst einmal ein Gerät herausgibt, haben wir auch angedacht, um so mehr Familien mit einem Gerät ausstatten zu können.

    Aber dann kann man eben auch nicht sagen, dass sie zu bestimmten Zeiten etwas machen müssen, wenn man sich nciht komplett abspricht, weil es sonst eben auch nicht reicht.

    Entweder bin ich noch nicht ganz wach oder ich stehe heute auf der Leitung... Ich verstehe leider deinen Post überhaupt nicht, insbesondere verstehe ich nicht, was du mit dem zweiten Satz aussagen willst.

    Was genau siehst du nicht so? Dass nicht jede/r SoS ein Leihgerät von der Schule benötigt? Warum sollen wir denn jemandem noch eines ausleihen, wenn er/sie doch schon ein eigenes Gerät zuhause hat??? Ich habe ja nicht gesagt, dass sich die SuS nun selber ein Laptop, Tablet oder einen PC kaufen sollen. Und um den Kauf von Scannern und Druckern ging es doch überhaupt nicht!?

    DAs Zitat gehört da nicht rein! Daher passt es nicht, sollte das

    Reichen eure Endgeräte, um für die ganze Familie eine weitere Homeschoolingphase zu organisieren? Wenn nicht oder nur unzureichend würde ich "ja" sagen, damit euer Kleiner sich in die Schulsysteme einarbeiten kann mithilfe seiner Lehrkräfte und eine eventuelle, erneute Fernlernphase gut ausgestattet meistern kann. Ihr seid ja auch nicht die Einzigen, die gerade Endgeräte shoppen wollen. Unter Umständen braucht das je nach gewünschtem Modell dann sowieso etwas Vorlaufzeit.

    hier stehen, dann passt es ;)

    Und genau das ist aber hier das Problem gewesen, dass Vorausgesetzt wurde, dass man die Geräte eben auch hat und die 24/7 am Tag. UNd die haben eben zumindest bei uns recht wenige gehabt.

    Also bei uns wird der Anteil der Fläche am Haus angerechnet ohne nur anteilige Anrechnung und Materialien, die nur im Arbeitszimmer genutzt werden werden zu 100% angesetzt, wenn die Nutzung 100% beruflich ist, sonst eben nur 90% z.B., aber sicher nicht nur 10%,, weil die Fläche 10% des Hauses ist, das ist ganz sicher falsch.

    Also einfach wieder solange du kannst Einspruch einlegen und abwarten, wir warten auf das Ergebnis der 2017er Steuererklärung immer noch, Einspruch ist vom Dezember 2018. :autsch:

    Es muss ja auch nicht jede/r Schüler*in ein Endgerät von der Schule gestellt bekommen, da eine ganze Reihe von SuS schon welche zuhause zur Verfügung haben (bei meiner gerade entlassenen Klasse hatte fast die Hälfte der SuS einen eigenen PC, ein Laptop oder ein Tablet). Diese SuS benötigen ja nicht noch ein zusätzliches Leihgerät ;) .

    Nein, sehe ich nicht so. Ich arbeite als Lehrer so, dass eben wenig Zeit an digitalen Endgeräten und vor allem nicht zu festgelegten Zeiten reichen müssen. Hier gab es von 53 benötigten 22 Endgeräte vom Land Berlin und auch da nur eines pro Familie mit eingeplant, so dass das eben reichen muss. Und nein, wir werden auch keine weiteren Scanner oder Drucker kaufen, sollen meine Kollegen anders mit den Medien arbeiten als sie es bisher versucht haben, irgendwo muss dann man gut sein. Wir haben 12 Endgeräte für 5 Leute, aber es gibt eben Dinge, die gibt es nur ein oder zweimal und nicht alle Möglichkeiten zu jeder Zeit.

    Genau, bei uns waren es in den letzten 3 Schuljahres zusammen 10 Euro, aber ja, die Klassenfahrten werden dann auch über das Konto abgerechnet und ja, damit habe ich mich dann mit dem Klassenlehrer angelegt, weil seine berechnete Summe nicht hinkam und damit ein geringer Betrag (unter 10 Euro) aus der Klassenkasse finanziert werden sollte, wo ich gesagt habe, dass muss erst abgesprochen werden, zumal Kinder mit waren, die nicht in die Klassenkasse eingezahlt haben und andere eingezahlt haben, aber nicht mit waren.

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