Beiträge von Susannea

    Najaaa... OHPs haben zumindes den Vorteil, idR vorhanden zu sein, und "nur" eine Steckdose zu brauchen (wobei ich durchaus schon "Kollegen" erlebt habe,die eine halbe Stunde nicht merken, dass der Stecker eben da nicht drin steckt, und sich wundern, wieso das Gerät nicht funktioniert...)

    Sowas gibt es bei uns noch genau einmal je Stockwerk, glaube ich. Oder einmal je Gebäude.

    Bolzbold

    Wofür gibt es Kindergeld? Ich lese auch nichts davon, dass sie alleinerziehend sein wird.

    Hätte sie das Angebot nicht bekommen, wäre sie doch wohl auch schwanger geworden. Dann hätte man auch irgendwie klarkommen müssen.

    Wirkliche Existenznot und Lebensstandard halten wollen sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

    Wenn es wirklich so prekär bei den beiden aussieht, hätte sie gar nicht erst schwanger werden dürfen. Wir leben schließlich nicht mehr in den 50ern.

    Das kann doch aber bitte nicht dein Ernst sein. Kinder sollen nur die bekommen, die damit keinerlei Sozialleistungen brauchen?!? Ich glaube es ja langsam. Nein, Kindergeld reicht eher nicht, also ja, für den Unterhalt des Kindes (gibt es ja auch erst ab der Geburt) am Anfang sicher, aber doch nicht für den Unterhalt der Mutter und das ist nun mal deutlich davon abhängig, was man davor gemacht hat.

    Das Problem ist eher ein anderes: In der Regel gehen junge Mütter nach der Elternzeit erst einmal in Teilzeit. Die anderen Stunden müssen dann durch Vertretungskräfte aufgefangen werden, die ihrerseits immer nur befristet beschäftigt werden können, weil die volle Stelle durch die Teilzeitkraft ja "belegt" ist. Ein Überhang durch unbefristete Beschäftigung der Vertretungskräfte als reguläre Kräfte beim Aufstocken der Stunden der Teilzeitkraft ist systemisch nicht gewünscht.

    DAs ist doch aber scheinbar ein NRW Problem, hier werden die offenen Stunden nicht mit Vertretungsverträgen aufgefangen, sondern mit normalen Stellen, klar kann das dann mal zu Umsetzungen führen, aber da war eh viel mit Quereinsteigern Refs usw. abdecken müssen, habe ich das in den letzten 7 Jahren bei uns in der Schule nicht erlebt.

    Wir haben alle Vollzeitverträge und die dann befristet reduziert

    Vom Anbieter habe ich das Geld von der Klassenfahrt meiner Tochter zurück, die 100 Euro Stornokosten, die dann das Land Brandenburg bezahlen soll sind noch nicht bei mir auf dem Klassenkonto angekommen.

    Wenn ich mich auf so eine Stelle bewerbe, eingestellt werde, dann nach 6 Monaten erst mal auf unbestimmte Zeit weg bin und das vorher schon genauso geplant habe, dann habe ich auch als Mann gelogen.

    Auch, wenn das mit dem Thema nicht mal am Rande etwas zu tun hat: meine Frau und ich fangen demnächst an, Kinder in die Welt zu setzen und selbstverständlich bleibe ich dann die erste Zeit daheim beim Kind und reduziere danach erheblich, damit meine Frau weiter arbeiten kann. Sie verdient mit ihrem eigenen Betrieb erheblich mehr als ich und kann gar nicht sinnvoll für längere Zeit reduzieren.

    Können wenigstens gebildete, reflektierte Menschen mal damit aufhören, aus jedem Scheiß ein Frauen gegen Männer Problem zu machen?

    Das Problem machst du daraus, nicht wir. Indem du unzulässige Fragen stellst bzw. Lügen konstruiert, denn nein, es ist keine Lüge, wenn sie sagt sie ist gewillt da 2 Jahre zu arbeiten, aber dann eben erst nach Mutterschutz und evtl. Elternzeit ;)

    Wenn eine Frau dann kurz nach Anstellung ein Bäuchlein bekommt und sagt, dass sie schwanger ist bzw. deswegen ausscheidet, ist es ziemlich offensichtlich, dass es bewusst verschwiegen wurde.

    Dann sagt sie es eben erstmal nicht! Und dann kann dir hinterher niemand mehr sagen, ob du es da schon gewusst hast oder nicht.

    Wenn ich die Wahrheit sage werde ich (vielleicht) nicht eingestellt, deshalb lüge ich? Komische Einstellung.

    Nein, du beantwortest diese Fragen einfach nicht, weil sie nicht gestellt werden dürfen, aber ja, der Gesetzgeber erlaubt dir sogar zu lügen! Warum wohl?!?

    Wenn du dich dazu entscheidest, die Stelle am BG anzunehmen, musst du aber damit rechnen, dass du da keinen Fuß mehr auf die Erde bekommst, wenn du schon mit einer Lüge in das Beschäftigungsverhältnis einsteigst.

    Letztendlich hat sie dann einiges an Zeit sich um eine Versetzung zu kümmern, aber wie gesagt, ich sehe auch keine Lüge mit der sie startet, wenn sie nicht hinrennt und sagt: "Ich bin schwanger!"

    Übrigens haben wir gerade den Punkt, wo der Kollege nun 1,5 Jahre ausgefallen ist, ab dem Moment, wo bei seiner Freundin Probleme in der Schwangerschaft auftraten bis eben jetzt zum nächsten Schuljahr und nein, überhaupt nicht geplant, vorhersehbar usw.

    Aber bei uns nimmt ihm das keiner übel und es hat keinerlei Auswirkungen, genauso wenig wie die Schwangerschaften der Frauen, die aus der 1. Elternzeit gar nicht wieder gekommen sind und nun erst nach Kind 2 oder 3 kommen usw.

    Du meinst "gute" in deinem Sinne.

    Ich würde nie jemanden fest einstellen, der so etwas nachweisbar verschwiegen hat. Langfristig wird sich so ein Verhalten auch eher nachteilig auf die Chancengleichheit von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt auswirken. Irgendwann wird sich jeder Chef, Direktor etc. denken "Vielleicht ist sie schwanger und sagt nix; nehme ich lieber den Mann.".

    Naja, dann wärst du für mich keine gute Schulleitung, denn diese hat Verständnis für so etwas, weil sie eben weiß, dass man mit offenen Karten selten eine Chance hat und es deswegen eigentlich verschweigen "muss", wenn man die haben will! Und nein, deine übrigen Sachen halte ich für ziemlichen Unfug, denn so ein Verhalten ist genau deshalb erlaubt, weil man nur so eine Chance auf dem Arbeitsmarkt hat und nachweislich verschwiegen willst du wie genau feststellen?!? Das ist und bleibt immer nur eine Mutmaßung, denn alles, was es nachweisen könnte, geht dich als Schulleitung nichts an. Genau einer der Punkte, um solche Schulleitungen und Personalabteilungen den Wind aus den Segeln zu nehmen, warum ich nie jemandem den Mutterpass gezeigt habe, meine Sache und muss ich nicht.

    Ich habe nachher auch bevorzugt es zu verschweigen und bin damit gut gefahren und da die Schulleitungen die Art und Weise vieler Schulleitungen kennen, hat da eine gute Schulleitung keinerlei Probleme mit, wenn du es verschwiegen hast.

    DAs klingt doch gut, ich bin auch für den Rest der Woche zuhause (dafür erst vor einer Stunden nach Hause gekommen) und dann nur noch Montag zur Zeugnisausgabe und Räumen, danach geht es hoffentlich in den Urlaub, denn mein Mann hat gerade versucht mich dann doch komplett für die Kinderbetreuung einzuspannen und ist mit dem Fahrrad gestürzt und mit dem ganzen Gewicht auf die Schulter gefallen, bei über 100kg nicht so wenig.

    Aktuell ist das ja in Berlin im Anfang. Bisher müssen die Lehrer zur Charitè (also die die teilnehmen), nach den Ferien sollen die in die Schulen kommen. Bisher zahlt das wohl das Land Berlin (oder die Charitè oder wer auch immer jedenfalls nicht die Lehrer), sonst würde ja keiner an dem Versuch teilnehmen. Bisher wird da angeblich niemand überlastet, soll ja sogar ausgebaut werden, also scheint es auch genügend Kapazitäten zu geben.

    Ich lege dann einfach auch die Blätter für die späteren Stunde vor der ersten Stunde hin. Die Schüler sehen dann, dass es für Mathe ist und wissen inzwischen auch, dass sie das dann einfach für später liegen lassen sollen.

    Bei uns sind aber auch alle Tische mit den Namen beklebt und die Schüler haben feste Plätze, so dass ich weiß, wo ich Blätter hinlegen muss.

    DAs klappt natürlich bei uns gar nicht, wir können froh sein, wenn alle Blätter nach dem Unterricht in der Mappe landen und der nächste nicht noch die von Vordermann da hat, da wären die dann weg. Zumal Vorgabe ist, zur Reinigung müssen alle Tische leer sein, sonst kann ja nicht gereinigt werden ;)

Werbung