Beiträge von Susannea

    Du meinst "gute" in deinem Sinne.

    Ich würde nie jemanden fest einstellen, der so etwas nachweisbar verschwiegen hat. Langfristig wird sich so ein Verhalten auch eher nachteilig auf die Chancengleichheit von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt auswirken. Irgendwann wird sich jeder Chef, Direktor etc. denken "Vielleicht ist sie schwanger und sagt nix; nehme ich lieber den Mann.".

    Naja, dann wärst du für mich keine gute Schulleitung, denn diese hat Verständnis für so etwas, weil sie eben weiß, dass man mit offenen Karten selten eine Chance hat und es deswegen eigentlich verschweigen "muss", wenn man die haben will! Und nein, deine übrigen Sachen halte ich für ziemlichen Unfug, denn so ein Verhalten ist genau deshalb erlaubt, weil man nur so eine Chance auf dem Arbeitsmarkt hat und nachweislich verschwiegen willst du wie genau feststellen?!? Das ist und bleibt immer nur eine Mutmaßung, denn alles, was es nachweisen könnte, geht dich als Schulleitung nichts an. Genau einer der Punkte, um solche Schulleitungen und Personalabteilungen den Wind aus den Segeln zu nehmen, warum ich nie jemandem den Mutterpass gezeigt habe, meine Sache und muss ich nicht.

    Ich habe nachher auch bevorzugt es zu verschweigen und bin damit gut gefahren und da die Schulleitungen die Art und Weise vieler Schulleitungen kennen, hat da eine gute Schulleitung keinerlei Probleme mit, wenn du es verschwiegen hast.

    DAs klingt doch gut, ich bin auch für den Rest der Woche zuhause (dafür erst vor einer Stunden nach Hause gekommen) und dann nur noch Montag zur Zeugnisausgabe und Räumen, danach geht es hoffentlich in den Urlaub, denn mein Mann hat gerade versucht mich dann doch komplett für die Kinderbetreuung einzuspannen und ist mit dem Fahrrad gestürzt und mit dem ganzen Gewicht auf die Schulter gefallen, bei über 100kg nicht so wenig.

    Aktuell ist das ja in Berlin im Anfang. Bisher müssen die Lehrer zur Charitè (also die die teilnehmen), nach den Ferien sollen die in die Schulen kommen. Bisher zahlt das wohl das Land Berlin (oder die Charitè oder wer auch immer jedenfalls nicht die Lehrer), sonst würde ja keiner an dem Versuch teilnehmen. Bisher wird da angeblich niemand überlastet, soll ja sogar ausgebaut werden, also scheint es auch genügend Kapazitäten zu geben.

    Ich lege dann einfach auch die Blätter für die späteren Stunde vor der ersten Stunde hin. Die Schüler sehen dann, dass es für Mathe ist und wissen inzwischen auch, dass sie das dann einfach für später liegen lassen sollen.

    Bei uns sind aber auch alle Tische mit den Namen beklebt und die Schüler haben feste Plätze, so dass ich weiß, wo ich Blätter hinlegen muss.

    DAs klappt natürlich bei uns gar nicht, wir können froh sein, wenn alle Blätter nach dem Unterricht in der Mappe landen und der nächste nicht noch die von Vordermann da hat, da wären die dann weg. Zumal Vorgabe ist, zur Reinigung müssen alle Tische leer sein, sonst kann ja nicht gereinigt werden ;)

    Ich gehe vor der ersten Stunde durch die Räume und lege die Blätter auf die jeweiligen Tische.

    DAs machen wir, wo es geht für die 1. Gruppe auch, zwischen beiden Gruppen haben wir aber, wenn alle pünktlich abgeholt werden und die anderen nicht zu früh kommen nur 30 Minuten in denen gereinigt wird, da klappt das selten, zumal die Kinder einfach selten den selben Platz haben :engel:

    Ich wäge auch ab. wenn ich das Arbeitsblatt nciht austeile, sondern die Schüler es einzeln von einem Extra-Tisch holen, ich es beamere oder sonst was, habe ich immer genug Abstand. Mit genug Abstand ist die Ansteckungsgefahr deutlich niedriger als ohne. Das ist meine Abwägung.

    Aber du hast eben ein BK, mit Grundschülern ist das sicher ein deutlich höheres Risiko, weil sie nicht mal den Weg bis zum Mülleimer in der Regell schaffen ohne an einem Tisch stehen zu bleiben, jemanden zu knuffen o.ä.

    Braucht es denn in NRW noch diesen ganzen Aufwand? In meinem Landkreis gibt es derzeit 3 (!) infizierte Fälle - seit Tagen kam kein neuer dazu.

    Aber das kann sich eben täglich ändern, wir haben aktuell 27 bekannte Verdachtsfälle hier im Ort und die Ergebnisse sollen heute oder morgen kommen und da eben Brandenburg beschlossen hat, dieser ganze Aufwand muss nicht mehr sein, bedeutet das für uns auch, dass wir den Schulbesuch meiner Töchter ab Montag neu überdenken müssen. Wir sind ja glücklicher Weise in der Lage dies selber entscheiden zu dürfen in Brandenburg, aber ja, hier wäre es mir im Moment bei sovielen Verdachtsfällen den Aufwand wert (und es handelt sich um eine Kita, wo ich sicher bin, dass Geschwisterkinder bei meiner Tochter an der Schule sind), ohne eher nicht.

    Hier wird ja die Maskenpflicht ausgeweitet, dafür entfällt das Kontaktverbot. Ich mache mir aktuell keine Sorgen um die Einschulungsfeier meines jüngsten, eher gerade um den Urlaub, je nachdem, was heute und morgen die Testergebnisse der 27 Verdachtsfälle in einer Kita hier sagen.

    In der Schule meiner Tochter wird es jetzt bis zu den Ferien lustig. Hortbetreuung nimmt ab Montag den Regelbetrieb auf (aber neben der Notbetreuung wenigstens), Schule bleibt im Schichtbetrieb usw. sprich die Kinder dürfen in den Hort erst ab 11:30 /1/2), 12:30 (3/4) und 13:30 (5/6) kommen, sprich ich könnte nun mein Kind jeden Tag von 13:30 bis 17 Uhr in den Hort schicken, darf aber nicht über 10 Stunden wöchentlich kommen (und Essen gibt es auch keines mehr, weil es das nur bis ca. 13:20 Uhr gibt) und freitags ist es am lustigsten, Schulschluss ist 12:30, mit Essen evtl. 12:45 Uhr und dann muss sie bis 13:30 Uhr das Gelände wieder verlassen :autsch:

    Ich glaube, ich weiß warum ich mitgeteilt habe, mein Kind kommt nicht mehr in den Hort, denn das hilft mir aktuell alles so gar nicht wirklich!

    Da ist die Streitfrage übrigens dann nämlich auch, wann sind die Lehrer (laut Hort von spätestens 9 Uhr bis s.o.) zuständig und wann die Erzieher (nur von 6-9 und von s.o. bis 17(30) Uhr):sterne:

    Gestern habe ich im Radko gehört, dass Bremen auch solch ein "Ferienprogramm" plant um den SuS Nachhilfe anzubieten (Dauer wohl zwei bis drei Wochen). Diese Kurse sollen aber nicht von Lehrer*innen sondern von Lehramtsstudent*innen geleitet werden.

    Sollte bei uns auch so sein oder pensionierte Lehrer, andere pädagogische Personal usw. sie finden nur schlecht Personal, daher wurde nun gefragt, ob nicht von uns jemand Lust hätte (die Schulhelfer, die es machen wollen würden z.B. dürfen aber nicht).

    Ok, also auch wenn ich in Berlin unterrichte, ab Montag ist zumindest in Brandenburg der Abstand zwischen den Schülern abgeschafft, wobei die Formulierung eigentlich für mich sich las, als ob zwischen Schüler und Lehrer der Abstand bleiben muss, aber die Begründung der Abschaffung sagt dann genau das, das eben Erklärungen mit 1,5m Abstand schwer sind und der deshalb nicht mehr vorgeschrieben ist.

    Hast du die Kinder mal Probleme mit anderen Lehrern/Fächern ansprechen lassen? Das war hier bei meiner Tochter ein großes Thema und hat dann auch wirklich was in dem Bezug gebracht, weil die Ansagen/Anfragen einzelner Eltern/Kinder einfach ignoriert wurden bzw. als nur Einzelmeinung wahrgenommen wurden. Daher fühlten sich dann die Kinder etwas im Stich gelassen und als sie merkten es geht vielen so und die Klassenlehrerin hilft ihnen, half das der Klassengemeinschaft auch noch mal etwas.

    Bei uns im Umkreis hat nun eine GS nen positiven Fall eines Schülers gemeldet. Lehrer und Kurs müssen in Quarantäne.

    Ich hoffe, ihr habt für die ersten zwei Ferienwochen nichts gebucht...

    Naja, aber das kann dir genauso mit anderen Treffen passieren und ja, wir werden bereits am Mittwoch (24.6) fahren, da die Zeugnisse hier alle vorher sind (oder wir die Zeugnisausgabe so ablehnen)

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