Beiträge von Susannea

    Same here.

    Das ist dann die andere Seite, sie nutzen die Kontaktmöglichkeiten auch nicht. Aber dann haben wir sie wenigstens rausgegeben. Wobei hier noch mal aufkam, dass einige sich einfach nicht trauen sich zu melden, also keine Rückmeldung heißt leider noch lange nicht, dass alles ok ist. Da ich aber im Gegenzug keine Adressen der Eltern habe, kann ich nur reagieren, wenn sich jemand bei mir meldet.

    Glaube mir, mit diesem Arbeitsaufwand bist du die Ausnahme! Es gibt genügend Lehrer, die nur Aufgaben bereitstellen, aber ansonsten nicht erreichbar sind und/oder keine Rückmeldung geben. Diese fehlende Erreichbarkeit/Rückmeldung wird zurecht kritisiert.

    Sehe ich genauso, bei uns sind einige auch komplett abgetaucht, weswegen mich dann als Musiklehrerin der Klasse die Eltern schon zu Mathe-Aufgaben ansprechen. Ist kein Problem, mache ich auch gerne, aber ich muss dann natürlich auch erstmal rauskriegen, was wie gerade gemacht wurde. Aber auch für mich sind sie nicht wirklich erreichbar.

    Guten Morgen. Ich habe mal eine kurze Frage. Meine Schüler haben zu 80% gar kein Tablet oder keinen PC. Ich bin der Meinung aufm Handy macht eine Videokonferenz wenig Sinn. Sehr ihr das auch so?

    Sehe ich anders, einige meiner KOllegen sind nur übers Handy bei den Videomeetings dabei, das klappt bisher gut, blöd wird es nur, wenn du irgendwas handgeschriebenes z.B. in die Kamera halten willst o.ä.

    Mal ganz ehrlich, bei solchen Posten frage ich mich, ob es Regionen gibt, bei denen die Lebenswirklichkeit tatsächlich so grundsätzlich anders ist oder wie man auf solche Zahlen kommt.

    An unserer Schule - einem normalen, durchschnittlichem Gymnasium in einer mittelgroßen Stadt - gibt es 7 Schüler, die nicht auf digitalem Wege an die Aufgaben kommen können - von 1100. Bei den Videokonferenzen, die bisher stattgefunden haben, ist die Teilnehmerquote 80%-90%.

    Ja, das ist sehr regional, wir hatten ja z.B. auch Drucker abgefragt und in einer Klasse haben 2!!! von 25 Kindern überhaupt einen Drucker zuhause. Warum wohl stellt Berlin aktuell 9500 Leih-Tablets zur Verfügung und warum fragen sie dabei noch ab, ob es überhaupt WLAN usw. gibt, genau, weil das eben bei vielen noch nicht so ist.

    Nein, Susannea, hier gibt's auch nur Notbetreuung, wenn beide Eltern in systemrelevantem Beruf.

    Nö, Bayern hat ja seit gestern eine neue Verordnung, da braucht es nur noch einen und vor allem ist es egal ob jemand im HO ist:

    https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-kindertagesbetreuung.php#Notbetreuung

    Zitat

    Lebt das Kind in einem gemeinsamen Haushalt mit beiden Elternteilen, genügt es, wenn nur ein Elternteil in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist. Dies galt bisher nur für die Bereiche der Gesundheitsversorgung und Pflege.

    https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/faq-coronavirus-betreuung.php

    Zitat

    Habe ich auch dann eine Berechtigung zur Notbetreuung, wenn ich aus dem Homeoffice arbeiten kann?

    Es kommt nicht darauf an, wo die Arbeitsleistung erbracht wird. Gegenstand einer ggf. vom Arbeitgeber vorzulegenden Bescheinigung ist nur die Frage, ob die Tätigkeit dienstlich / betrieblich notwendig ist, auch insoweit kommt es nicht auf den Arbeitsort an.

    In Bayern ist es ausdrücklich verboten, eigene Kinder in die Schule mitzunehmen...

    Da bekommt ihr ja auch die Notbetreuung, egal was mit dem Vater ist, da ist ja explizit drin, dass es egal ist, wo man arbeitet, hier gibt es nur Notbetreuung, wenn der andere eben nicht mobil Arbeiten könnte (ob er es macht interessiert auch nicht).

    Ja, aber als jemand, der in der Schule arbeitet, heißt das doch, dass ICH sehr gefährdet bin, sollte es zu einem Ausbruch kommen. Ich bin doch nicht Verwandte, sondern "Schulmitarbeiter".

    Nein, das heißt, das du die Schüler gefährdest, nicht andersrum. Du wirst höchstens durch Kollegen gefährdet und die sollten es schaffen den Abstand zu halten usw.

    Wir sollen an unserer Schule perspektivisch alle mit "Lernraum Berlin" arbeiten. ich habe da gerade mal einen Blick drauf geworfen und da scheint das auch über WebEx zu laufen... (und interessanterweise habe ich unter der Rubrik "Werkzeuge" auch wieder die Padlets gefunden...danach wurde hier ja auch irgendwo schon gefragt).

    Da kam ja das selbe, Server in den USA, also nicht so komplett sicher, aber das sehen die scheinbar alle anders.

    Bis zu Lernraum Berlin ist bei uns noch keiner gekommen, geschweige denn, dass der irgendwo erwähnt wurde.

    Ich auch nicht, zumal meine KuK an der Schule nun schon wahlweise mit "Teams", "Moodle", "Jitsi" und wie sie alle heißen, arbeiten. Leider hat unsere Schulleitung keine Vorgabe gemacht (was ich persönlich begrüßt) hätte, dass wir uns schulweit auf eines beschränken sollen.

    Bei Teams übrigens genauso wie Cisco Webex unbedenklich, aber mit Server in den USA.

    Keine Ahnung, wie sicher die dann tatsächlich sind ... aber auf dem erwähnten berliner Schreiben werden "empfohlen"(?):

    cisco web und jitsi

    Falls du Cisco Webex meinst, das ist als unbedenklich eingestuft, Server steht aber auch in den USA. jitsi hat die selbe Bewertung wie Zoom erhalten.

    Ich will nicht unverschämt sein, aber könntest Du das mal hier verlinken? Natürlich nur, wenn es öffentlich zugänglich ist und nicht ein Privatgutachten Deines Anwalts 😁.

    Da liegt genau mein Problem, dass die Kanzlei usw. gut sichtbar ist und das Haus des Stiftens das rausgegeben hat. Ich habe dort aber angefragt, ob ich das weitergeben darf, ist allerdings auch schon vom 8.4. und bei den Systemen rennt ja die Entwicklung.

    Bei mir ist gerade das erste Kind, was Anton eben nur halb bearbeitet hat auf die Nase gefallen, da Musik nur ca. 13 Abschnitte hat bei Anton waren wir da nach drei Wochen durch denn es gab von mir NUR Aufgaben in Anton, nichts weiter. Nun hatte ich diese Woche die zwei Abschnitte "Notensystem" und "notenschlüssel- und Linien" als ein Arbeitsblatt zusammengefasst. Kind hatte nach jeweils der Hälfte bei Anton aufgehört zu arbeiten und konnte es nun nicht selbstständig lösen, obwohl man es bei Anton hätte abschreiben können.

    Tja, ich denke so werden sie das auch an anderen Stellen dann merken, wenn sie nicht ordentlich gearbeitet haben. Ich habe nun aber den Hinweis auf die zwei Abschnitte noch mal im Padlet eingefügt, denn es geht ja nicht darum die Eltern zu beschäftigen.

    Ja habe ich schon gehört, dass Elternsprechtage nun so durchgeführt wurde. Habe heute gerade von einer Kanzlei eine Auflistung über Videokonferenz-Tools und die Bedenklichkeit nach DSGVO bekommen und da stand bei Zoom immer noch, dass es nicht ganz sicher wäre, aber im Gegensatz zu anderen nicht "nicht verwendbar" ist.

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