Beiträge von Susannea

    DAs greift nur, wenn keiner von beiden im Homeoffice arbeiten kann

    Bisher habe ich keinen Anspruch auf Notbetreuung, auch bei Schulöffnung nicht, denn bisher sind nur Erzieher in der Notbetreuung als pädagogisches Personal mit aufgeführt, das trifft uns nicht, außerdem könnte mein Mann z.T. Homeoffice machen, daher fällt das raus, damit falle ich dann auch als Lehrer im Präsenzunterricht raus, soll mich doch der Ag zwingen, wie auch immer er das machen will.


    Schön ist auch, dass man bisher bei uns nur die Lehrer in Risikogruppen rausnimmt, die mit pflegebedürftigen Angehörigen usw. nicht und dann mitteilt, alle übrig gebliebenen sind flexibel einsetzbar, nein, wohl eher nicht mit drei Kindern zuhause und ich werde die nicht alleine oder mit dem Papa alleine lassen, wenn der arbeiten muss.

    Das sehe ich z.B. überhaupt nicht so. Die Schüler wissen, dass es Aufgaben gibt und dass diese in der Cloud hochgeladen werden. Ich habe vorab einmal zentral abgefragt, ob alle meine Schüler darauf zugreifen können - können sie, wunderbar. Bei Fragen, Problemen und Unklarheiten bin ich jederzeit ansprechbar. Aber ich bin NICHT der Babysitter, der hinterhertelefoniert und versucht faule Schüler dazu zu bewegen Aufgaben zu machen, die laut offizieller Angabe des Ministeriums nichtmals verbindlichen Charakter haben.

    Aber zugreifen und drucken können sind doch schon zwei verschiedene Schuhe z.B.

    und wer erteilt mir das?

    Der Vorgesetzte. Also mit den Wünschen zur SL und der soll dafür sorgen, dass das richtig ausgestellt wird. Bei uns hilft da die Frauenvertretung, ich glaube bei euch sind das Gleichstellungsvertreter.

    ES reicht eben nicht, Arbeitsaufträge per pdf zu verschicken. Wenn man von den Schülern trotz der Bitte um Rückmeldung nichts liest, muss man schonmal anrufen oder zur Not auch hinfahren - das ist unser Auftrag.

    Das wäre ja schon mal eine Variante, die wir für die Grundschule bevorzugt hätten, aber nicht mal das kommt in Mathe. Nur ein Padlet mit digitalen Aufgaben für eine 5. Klasse, wie "wer hat die größte Pflanze in der Wohnung", sorry, aber das ist doch totale Spielerei und bisher sind 6 von 25 Kindern angekommen. Dann doch lieber eine PDF mit 120 Päckchen Aufgaben.

    Interessant wäre ja, ob man nicht einfach sagt, dass bewertet wird... Dann arbeiten die Schüler wenigstens. Und hinterher sagt man eben, dass man nun leider leider doch nicht bewerten darf.

    Ich glaube meine Klasse weiß gar nicht, ob ich etwas bewerte oder nicht :pfeifen:. Sie haben nie gefragt und ich habe nie etwas dazu gesagt.

    Du scheinst es ja aber auch nicht nötig zu haben, damit zu drohen. Das ist ja das, was massiv überall in den Oberschulen sorgt, wenn Drohungen kommen, wenn nicht bis xy abgegeben ist, dann gibt es eine 6 (und das sind keine langen Fristen, die scheitern einfach manchmal an Zeit der Eltern und Technik)

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    Susannea: Das würde mich auch gewaltig frustrieren! Vielleicht wäre da auch einfach mal eine Rückmeldung an die Schulleitung angebracht. Bei uns wird man dann auch gerne mal einbestellt und darf seine Arbeitsweise begründen...

    Was ist jetzt schreibe, ist aus Elternsicht und die Meinung von vielen Freunden mit Kindern:

    Ich möchte hier wirklich nicht alle über einen Kamm scheren, aber ich habe oft das Gefühl, dass gerade an Gymnasien Dinge vorausgesetzt werden und wenn man z.B. keine Endgeräte hat, dann ist das halt persönliches Pech. Die Unterstützung ist oft nur mangelhaft und Lösungen wollen keine gefunden werden. Und ja, ich habe hier ganz viele andere tolle Berichte gelesen von tollen Gymnasiallehrern! Leider erlebe ich in meinem Umfeld oft das genaue Gegenteil.

    Gerade in den schwierigeren Schularten und von Grundschulen höre ich dagegen, dass die Lehrer die Materialien sogar herumfahren und auch wieder abholen und ganz viel Kontakt zu den Kindern suchen. Hier im Ostalbkreis mache ich die Erfahrung, dass, je höher die Schulart, desto weniger pädagogisches Einfühlungsvermögen. Und das war oft auch schon vor den Schulschließungen so.

    Das ist ungefähr die Rückmeldung, die das Gymnasium meiner Tochter vor den Ferien von den Eltern bekommen hat und es ist wirklich dran gearbeitet worden, das muss man sagen.

    Hier habe ich es gerade an die andere Elternvertreterin abgegeben, weil er ja gesagt hat, er will nicht mehr schriftlich mit mir kommunizieren, aber komisch, das wird sie auch tun :pfeifen:

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    Hat mir gerade eine Mutter geschickt, schön die Notenwerte erkl

    Als Lehrer bin ich aber auch auf Rückmeldung der Kids angewiesen, wenn es technische Probleme gibt. Ich für meinen Teil, konnte dann bisher aber immer eine zufriedenstellende Lösung für alle Beteiligten finden.

    Da bei mir alle Schüler Handys mit WLan besitzen, kommunizieren wir darüber natürlich sehr viel. Ja, es funktioniert nicht immer alles beim ersten Versuch und manche Jugendlichen brauchen dann eben auch mal Hilfe von einem Familienmitglied.

    Die Rückmeldung haben wir ihm schon vorher gegeben, es besitzen gar nicht alle Kinder (5. Klasse Grundschule) überhaupt ein Handy oder Tablet, geschweige denn ein Smartphone.

    Er hat die Rückmeldung ignoriert und einfach mitgeteilt, dass er die Kommunikationswege bestimmt und die Regeln usw. Blöd nur, dass z.B. Youtube das anders sieht und sein Video für 11-jährige nicht erlaubt ist.

    Und du willst helfen, das habe ich bei dem Kollegen bisher nicht gesehen, er will bestimmen.

    Bei dem anderen Kind läuft es z.B. gerade etwas besser, denn da gabs wohl deutliche Ansagen der Gesamtelternvertretung, was wie alles nicht geht und das hat die Schule versucht umzusetzen, ich hoffe, dass bleibt jetzt so. Und das eben der Quereinsteiger zwar darüber informiert ist, dass er Übungen, die er einsammelt auch irgendwann und irgendwie korrigiert zurück geben muss, hilft natürlich den Kinder auch wenig, wenn sie trotzdem nicht kommen. Da sind das eben doch Fehler und keine Lernchancen!

    Ich habe es an anderer Stelle schon mal geschrieben: Ich habe an mir auch in den letzten Wochen festgestellt, dass es mir sehr vie schwerer gefallen ist, mich zum Arbeiten zu motivieren. Ich glaube, das ist nicht einfach nur Lethargie oder "Unlust", sondern ein Effekt aus der Gesamtsituation, des Kontaktverbots, der Unsicherheit etc. Das ist wahrscheinlich ganz normal.

    Wenn man diese Erkenntnis akzeptiert, muss man aber auch den Schülern zugestehen, dass es vielen von ihnen auch so geht. Es gibt sicherlich auch die üblichen Abseiler, aber einige kommen bestimmt einfach mit der Situation oder auch mit der Selbstorganisation nicht klar..

    Geht mir gerade ebenso und wenn dann auch noch der Klassenlehrer meiner Tochter meint, es MÜSSEN eben alle TEchnik zuhause haben und ich tue eigentlich nichts anderes um um sie rumzuspringen, dann könnte ich auch lieber schon wieder explodieren, so komme ich nie richtig rein.

    Ich habe ihm vorher gesagt, Technik schön und gut, viele haben sie nicht. Tja, war ihm egal, Aufgaben nicht nur nur auf dem Padlet, sondern auch noch lauter Aufgaben mit drehe ein Video, mache ein Foto, schaue dir ein Youtube-Video zum Padlet an (was leider mit einer Altersbeschränkung ist, die das verhindert) Ehrlich gesagt bin ich dafür dann eben zu sagen, dann hat sie eben die nächsten 14 Tage keine Matheaufgaben (ob sie nun die größte Pflanze im Haus findet usw. interessiert eh niemanden später)

    Susannea, dort steht doch Beschäftigungsverbot, allerdings nicht generell. Der Präsenszunterricht bezieht sich auf Ü60 und Vorerkrankte.

    Ein (Teil.)Beschäftigungsverbot kann für bestimmte Aufgaben ausgestellt werden, also z.B. den Präsenzunterricht, bei einem generellen BV darf gar nicht und nirgends gearbeitet werden.

    Es muss also nur das richtige erteilt werden!

    Wie bei so vielen anderen Dingen auch (digitaler Unterricht mit privat gekauften Geräten, klassenfahrten, die privat gezahlt werden, kinderfreundliche Ausstattung in Grundschulen). Aber das System funktioniert doch seit Jahrzehnten wunderbar. Deshalb ändert sich da auch nix dran.

    Und wenn du das dann kritisierst (wie man kauft eben keine Briefmarken von seinem Geld usw.) wirst du auch noch angepöbelt von Eltern und teilweise sogar von KOllegen.

    Da steht aber definitiv nichts von einem generellen BV, sondern nur für Präsenzunterricht.

    Hessen schreibt aktuell, dass die Schüler 20 Stunden Unterricht haben sollen.

    Aber dann ja wohl mit dem, was sie zuhause auch alleine bearbeiten, sonst kann das ja gar nicht klappen. Ich gehe davon aus, dass bei uns die Kinder z.B. der 1-3 im Wechsel 1-3 Tage in die Schule kommen und da 4 Stunden oder so haben und man ihnen Sachen erklärt und einführt, die dann zuhause bearbeitet werden. Damit kriegen wir auch die Lehrer die fehlen ausgeglichen, aber die sind ja bisher in der Berliner Planung noch gar nicht drin.

    Weißt du auch was für die Oberschulen zufällig?

    Und was heißt unabhängig vom Status? Kriegt man die, wenn der im HO sitzt oder nicht? Denn HO und Kinderbetreuung steht bei uns für ihn nicht zur Debatte! DAnn bleibe ich zuhause.

    Zwar nicht mein Bundesland, aber ich bin beeindruckt! Hamburg hat bis heute nix außer einer Pressekonferenz gestern Abend zustande gebracht :daumenrunter:

    Aus Berlin und Brandenburg habe ich auch nichts weiter gehört, einige Schulen vermelden z.B., dass alle 4. Klassen ab 18.5. wieder zur Schule gehen, während eine Zeitung vermeldet, dass die 1.-4. Klassen bis zu den Ferien gar nicht mehr zu Schule kommen.

    Warten wir es ab, ich gehe davon aus, wenn sie nicht noch andere Regelungen für Vorschüler oder Notbetreuung finden, dass ich dieses Schuljahr auch nicht mehr zur Schule gehe, denn ich habe Stand heute keinen Anspruch auf Notbetreuung, weil den nur Lehrer in der Notbetreuung, nicht im Unterricht haben. Und mein Mann ist zwar systemrelevant, aber im HO, fällt aber als Betreuung raus.

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