Hallo,
sorry, dass ich mich erst jetzt wieder melde.
Bei der Projektwoche werden Muttersprachler aus dem englischsprachigen Raum "eingeflogen" und untergebracht. Diese verbringen dann die Vormittage mit einer Kleingruppe (wobei ein Schüler, der mir davon erzählt hat von 15-20 Schülern sprach...) und erzählt vom Leben in den USA/Canada/ Australien, von Bräuchen und landestypischen Speisen, übt evtl. ein Theaterstück oder etwas anderes ein, kocht mit den Kindern, etc. Arbeitssprache ist den ganzen Tag Englisch.
Inzwischen habe ich auch Schüler aus dem letzten Jahr gesprochen, die das ganz toll fanden, steht und fällt wohl mit der Person, die einem zugeteilt ist.
Im vergangenen Jahr war das ganze freiwillig, ein paar Kinder, deren Eltern nicht zahlen "wollten" mussten also mit Extra-Aufgaben in andere Klassen, in diesem Jahr ist es verpflichtend. Ich weiß gerade nicht, was ich schlimmer finde!
An unserer Schule wäre ein derart teures Projekt auf jeden Fall durch externe Sponsoren finanziell deutlich abgefedert worden...
Du redest nicht zufällig von Interact? DAs hatte die Schule meiner Töchter auch, hat insgesamt 3100 Euro gekostet, die bei uns komplett der Förderverein getragen hat (allerdings machen wir das nie wieder, die Eltern dürfen wenigstens 1-2 Euro auch tragen, dass gehen sie auch nicht so unmöglich mit den Kosten um).