Auch wenn ich sicher kotzen würde, müsste ich bis 16 Uhr in der Schule sein am Freitag. Vermutlich gewöhnt man sich aber auch dran...
Das wäre aber ja schon mal ein toller Schritt, bei uns fangen Gesamtkonferenzen z.B. erst 16:00 Uhr frühestens an.
Auch wenn ich sicher kotzen würde, müsste ich bis 16 Uhr in der Schule sein am Freitag. Vermutlich gewöhnt man sich aber auch dran...
Das wäre aber ja schon mal ein toller Schritt, bei uns fangen Gesamtkonferenzen z.B. erst 16:00 Uhr frühestens an.
Alles anzeigenAn meiner Schule gibt es
- einmal im Halbjahr eine Gesamtkonferenz, da werden Dinge beschlossen, auf die wir gut vorbereitet sind, weil die Informationen rechtzeitig da waren (mail, Mitteilungsordner)
- einmal im (halb)Jahr eine Fachkonferenz - am Ende des Schuljahres zur Vorbereitung desselben und manchmal noch eine für Aktuelles
- im Schnitt zwei Mal im Jahr eine Dienstversammlung wegen aktuellem Anlass, manchmal auch weniger.
- diverse Gremien in denen Freiwillige sind (Schulkonferenz etc)
- Personalversammlung (ein-zwei Mal), Teilnahme freiwillig.
- pädagogische Konferenzen (zwei Mal im Jahr)
Nun gut, das mag bei euch klappen. In Berlin kann dies aber z.B. aktuell nicht klappen, denn es soll jede Schule durch den neuen Rahmenlehrplan ein Schulinternes Curriculum neu schreiben. Damit das funktioniert, braucht es Zeit. Bei uns ist es so geregelt worden, dass dies aktuell in Mathe und Deutsch in den Fachkonferenzen passiert, andere gibt es dementsprechend gerade gar nicht. Diese beiden sind dann verpflichtend für alle, auch wenn sie aktuell weder Deutsch noch Mathe unterrichten. Man muss sich für eine entscheiden.
Dann gibt es die Stufenkonferenzen, die finden deutlich seltener statt, sind aber auch notwendig, um z.B. aktuell die neuen 3. Klassen oder 1. Klassen einzuteilen usw.
Ich vermutet, pädagogische Konferenzen sind das, was bei uns auf der Gesamtkonferenz mitläuft, dann kommen wir mit ca. 4 Gesamtkonferenzen hin. Dienstbersprechungen gibt es bei uns mindestens zweimal im Halbjahr, manchmal auch öfter, ist auch notwendig, aber mindestens eine davon liegt in den Präsenztagen.
Für Personalversammlungen muss freigestellt werden vom Dienst, da fällt dann Unterricht aus.
Damit sind wir dann aber weit über 8 Termine und das ist alles notwendig (meiner Meinung nach). Aber sicher muss es nicht jede Woche sein, aber da sind wir beim nächsten Problem, die Frist, die bei uns ab und an nicht eingehalten wird (Donnerstag Nachmittag für Dienstag, ist einfach zu spät!)
Zum eigentlich Thema: Ich denke, der Threaderstellerin bleibt nur ein Versetzungsantrag, wenn die Schulleitung das mit dem Freitag als Konferenztag so durchzieht.
Hätte ich auch gedacht oder eben dagegen richtig ankämpfen, aber ich musste gerade feststellen, dass die TE keinerlei Grüne (mehr) drin stehen hat, warum nicht und auch nicht mehr darauf geantwortet hat. Bei uns ist übrigens der Anteil teilzeitarbeitender Lehrer größer als der teilzeitarbeitender Lehreinnen (also im Verhältnis, nicht in der Gesamtzahl).
Aber mich nervt es, wenn Kollegen belästigt werden, wenn jemand sich nicht organisiert kriegt, obwohl schon vor Beginn des Lehramtsstudium bekannt sein könnte, wie die Arbeitsbedingungen sind.
Die Arbeitsbedingungen sind ja sehr von der Schulleitung abhängig, daher kann es nicht vorher bekannt sein. Und die Anfrage der TE oder die geschlossenen Betreuungseinrichtungen in einigen Orten sind ja wohl keine mangelnde Organisation. Zumal ich eben der Meinung bin, man muss nicht für 7 Tage Betreuung organisieren, wenn man Teilzeit arbeitet!
Und ich bleibe dabei, jemand der Teilzeitarbeiten kann muss nicht 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen, weder für Schulleiter noch für Eltern und hat auch das Recht zu sagen, sein Wochenende beginnt eben früher als bei Vollzeitarbeitenden.
Susannea: Karl-Dieter schrieb nichts davon, dass der Dienstherr dann die Tagesmutter speziell für die Kolleginnen bereitstellt. Das ist auch nicht seine Aufgabe.
kl. gr. frosch
Davon redet hier auch keiner, sondern für jeden Kollegen mit Kind, der in der Koferenzfreitagnachmittag sitzen muss und keine Kindertagesstätte haben kann, weil die alle zu sind, muss eine Tagesmutter gefunden werden. Die Lösung von euch mit einer, wäre wohl die bessere, denn alles andere würden die zuständigen Stellen wohl kaum mitmachen!
Aber Tatsache ist einfach, das ein Konferenznachmittag Freitag in einem Gegend, wo die Betreuungsstätten zu haben, nicht geht, wenn man die Vereinbarung einhalten will!
Manchmal kann man sich das Leben aber auch selbst schwer machen. In der freien Wirtschaft heißt es dann : "Wenn du es nicht hinbekommst: Tschüss - da vorne warten noch 10 andere, die deinen Job machen können"
Das kann ja mal jemand bei uns probieren, denn in der freien Wirtschaft gibt es 10 andere, bei uns muss man dann 10 Quereinsteiger aus der Wirtschaft holen, weil man keine Lehrer hat. Also kein Argument und ja, damit kommen wir dann auch manchmal. Mach das so und wir suchen uns eine andere Schule, die nimmt uns mit Kusshand! Manche Schulleitungen wollen eben nur den Weg!
Aber ich brauche nun einmal das Vollzeitgehalt, und meine Kinder brauche ich auch.
Das mag ja sein, aber dann gestehe eben anderen zu, dass sie das nicht brauchen und für ihr Teilzeitgehalt auch nur Teilzeit arbeiten wollen!
Bei mir gibt es deshalb keine GLKs am Freitag. Punkt.
Genau so sehe ich das einfach auch, denn unter den Bedingungen der TE geht das einfach mal nicht und das trifft ja nicht nur sie!
Tagesmutter u.ä. zählt auch zur Kinderbetreuung.
Zusätzliche Tagesmütter für alle Kollegen mit Kindern damit Konferenzen stattfinden können, wenn die "reguläre" Betreuung an dem Tag immer früher endet, ich glaube es auch langsam.
Leute, macht mir keine Panik Hab mich gerade echt erschrocken.
Also, der ursprüngliche Vertrag von 09.01.-29.08.17, Befristungsgrund: Vertretung Elternzeit, Probezeit: 6 Monate; Zusatzvertrag zum Arbeitsvertrag: Weiterbeschäftigung bis 29.08.2018
Entsprechend eine 4-wöchige Kündigungsfrist in meinen Fall, oder?Danke euch!
Genau, Vertrag genau ein Jahr und somit eine vierwöchige Kündigungsfrist außerhalb der Probezeit. In der Probezeit (und darin sollte man dann ja noch sein), sind es nur 2 Wochen, aber zum Monatsschluss.
Nimm die Kinder doch einfach mit zur Konferenz. Haben bei uns auch schon Kollegen gemacht. War kein Problem.
Mal davon abgesehen, dass das weder für Kinder noch für Lehrer ein Spaß ist, geht dies ja auch nur, wenn man die Zeit hat zwischendurch die Kinder zu holen.
Das sollte bei dir der Fall sein (Vertrag über gesamtes kommendes Schuljahr),
Bei uns werden die Ferien am Ende des Vertrages immer rausgenommen, womit man eben nicht auf 12 Monate kommt. Also da muss wirklich genau geguckt werden, wann Vertragsbeginn und wann Ende sein soll.
Nun, der TV-L NRW gibt ja ganz normale Kündigungsfristen vor (eben 4 Wochen oder länger). Warum sollte ein Arbeitsverhältnis nicht einseitig vom Arbeitnehmer kündbar sein? Die Zeiten der Leibeigenschaft sind vorbei
Hat jemand zu der benannten Situation bereits Erfahrungen gemacht?
Na wenn du das alles so toll weißt, warum fragst du dann?!?
DAs hat nichts mit Leibeigenschaft, sondern dem Vertragsrecht zu tun und auch der TVL schränkt eine Kündigung bei befristeten Arbeitsverträgen klar ein (schließt sie aber nicht ganz aus). Auch dir kann nicht gekündigt werden, also das ist in der Regel zum Vorteil des AN!
Also die wesentliche Frage ist ja dann befristet mit oder ohne Grund, aber das weißt du ja, steht ja alles im TVL!
Ansonsten sehe ich da eher schwarz mit der Kündigung, denn ein Schuljahr sind in der Regel keine 12 Monate und eine Kündigung nach Ende der Probezeit ist nach Absatz 6 (§30TVL) nur bei einer Vertragsdauer von länger als 12 Monaten möglich.
Somit wären wir dann wieder an dem Punkt, dass der Vertrag nicht kündbar ist!
Allein in unserer Gemeinde (9000 Einwohner) gibt es vier Horte. Drei davon haben jeweils bis 16.30 Uhr bzw. 17 Uhr geöffnet. Jeweils in Laufdistanz zu den Grundschulen.
Und selbst hier, wo das so ist, kann man sich den Hort auch nicht aussuchen, der gehört zur Grundschule und die wird zugewiesen. Selbst Wechselanträge mit der Begründung, dass man in 2 Monaten umzieht, wurden abgelehnt mit dem Hinweis, dass bis 3km Schulweg zumutbar ist. Also muss man dann nehmen, was der Hort hergibt.
Ja! Bei dir! Ist aber nicht überall so! Gerade in den letzten Tagen wurde in den Medien darüber berichtet, dass die U3-Betreuung noch schelcht ist (trotz Rechtsanspruch!) Du kannst nicht von deinem Ort auf ganz Deutschland schließen.
Und selbst in der ehemaligen DDR ist man eben an den Hort der zugeteilten Schule, die nicht gewechselt werden kann, gebunden. Wie der offen hat ist nicht beeinflussbar (bis auf z.B. zwei Tage, wo bei Bedarf bis 17:30 Uhr auf ist statt 17 Uhr).
Berlin ist es genauso, da gehört die EFÖB ja in die Schulen und da muss man die Zeiten nehmen, die die anbieten.
Aber dann wird der Vertrag ja nicht gekündigt, sondern es gibt einen Auflösungsvertrag (im beiderseitigen Einvernehmen), oder?
Genau das ist der Punkt, das ist ja keine einseitige Kündigung.
Wie du deine Kinderbetreuung regelst, ist aber deine Privatsache.
Eben nicht, der Dienstherr muss zumindest mir hier soweit entgegen kommen, dass das vernünftig regelbar ist, so schreibt es die Vereinbarung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf vor, sprich sind die Kitas alle Freitag Mittag zu, darf er dort keinen festen Konferenztag einführen! Denn auch wenn da sonst Nachmittagsunterricht wäre, der muss mich ja nicht unbedingt betreffen.
Welche Kündigungsfrist zählt nun? Wird die tatsächliche zurückliegende Beschäfigungszeit <6 Monate = 4 Wochen bis zum Kündigungsdatum oder die noch bis dahin unerfüllte Vertragslaufzeit von 1,5 Jahren = 6 Wochen als Kündigungsfrist herangezogen?
Wenn explizit drin steht, dass der Vertrag trotz Befristung kündbar ist, dann ist die tatsächlich zurückliegende Beschäftigungsfrist entscheidend. Sonst ist der Vertrag nicht kündbar.
Ich denke auch, dass eben dann die Sicherung das Vergleichen oder betrachten der Ergebnisse sein muss. Sprich, alle Knete-Zs in einen Kasten stellen oder die Pfeifenreiniger auf ein Plakat kleben usw. und das dann so platzieren, dass es von den Schülern weiterhin gesehen werden kann.
Meine Tochter hatte übrigens auch zerschnittene Buchstaben, die sie zusammen kleben mussten zu dem Buchstaben, also wie ein Puzzle. Das wäre auch die Möglichkeit einer Station.
Dann vielleicht das Einkreisen von Zs auf einem Bogen oder alle Felder mit Z ausmalen, so dass ein Bild entsteht o.ä.
Schon an Connis Antwort sieht man, wie unterschiedlich es sogar in einem Bundesland sein kann.
Bisher wurde nach den Schülern bemessen, zum nächsten Schuljahr gibt es zumindest bei uns im Bezirk ein Kontingent, was keinem Schüler zusteht, sondern der Schule, denn es gibt keine "Inklusionskinder", dann hätten wir ja "Integration" nur unter anderem Namen fortgeführt.
2) Dementsprechend wird sich um die komplette Klasse gekümmert, wenn es eine Doppelsteckung gibt. Zusätzlich gibt es bei uns noch temporäre Lerngruppen, da sind 1-8 Schüler drin. Somit wären wir dann auch gleich bei 3. (und 4. entfällt damit)
Aktuell haben wir vier Sonderpädagogen bei uns an der Schule, die sind auch nur bei uns, aber die Stundenzahl reicht bei uns (3-zügig über 6 Jahre) trotzdem nicht aus bzw. machen sie dann eben kaum noch Fachunterricht, wo sie noch viel dringender Gebraucht werden würden, es muss also jeder Kollege mit seinen Kindern alleine irgendwie klar kommen.
aber deine Vorbereitungs- und Korrekturzeit reduziert sich doch auch bei entsprechend reduzierter Stundenzahl. Ebenso die Teilnahme an Klassen- bzw. Versetzungskonferenzen und die Besucherzahl an Elternsprechtagen.
Und was nützt mir eine reduzierte Besucherzahl an Elternsprechtagen, wenn die Lehrer von 17-19 Uhr anwesend sind, dann sitze ich zwei Stunden nutzlos rum, mangels Material in der Schule kann ich dann meist nicht mal die Zeit als Vorbereitungszeit nutzen.
Und wie kommst du darauf, dass die Teilnahme an Klassen- und Versetzungskonferenzen dann weniger sind. Bei uns bekommen die Teilzeitkollegen meist keine Klasse, sondern nur Fachunterricht, was zur Folge hat, dass ich z.B. mit nur 11 Stunden (39%) in 6 verschiedenen Klassen unterrichte. Die Vollzeitkollegen haben bei Glück genau eine Klasse, nämlich ihre. Also wer hat dann die geringere Anzahl Klassen- und Versetzungskonferenzen? Und damit muss sich dann meine Vorbereitungs- und Korrekturzeit dann exorbitant verringern, wenn ich nicht ständig über meiner Arbeitszeit sein will.
Natürlich liegt das evtl. alles auch an einem fehlenden Teilzeitkonzept, aber der offizielle Vorschlag der dazu kam, ist wohl so bekloppt, dass zumindest bei uns im Bezirk die Frauenvertretung den abgelehnt hat!
Ich glaube du hast dich verlesen. Susannea hat ja gerade davon gesprochen, dass der AG (die Schule, der Staat) sich nicht um die Kinderbetreuung kümmert.
Nein, es war schon richtig, doppelte Verneinung ![]()
Also doch, der AG hat sich aufgrund der "Vereinbarungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf" auch darum zu kümmern, dass das klappen kann. Wenn also in dem Bundesland die Betreuungsstätten in der Regel mittags zu machen, dann muss der AG das bei der Festlegung des Konferenztages auch berücksichtigen!
Wie sollen denn die angesetzten Lernziele erreicht werden, wenn die Schüler frei in der Themenwahl sind?
Wer spricht denn davon? Aber der Lehrer ist inzwischen recht frei in der Themenwahl, wenn er damit die Kompetenzen erreicht.
Wie sollen Klassenarbeiten konzipiert (so offen, dass jeder etwas schreiben kann?)
Das frage doch die Leute, die die Rahmenlehrpläne mit Beispielthemen und dem Ziel des Erreichens der Kompetenzen gesetzt haben, aber ja, es gibt auch Klassenarbeiten, die ganz anders funktionieren und jeder alleine macht ![]()
Noten gegeben und die Versetzung in die nächste Klassenstufe geprüft werden?
Da wären wir wieder bei den störenden Noten und eine Versetzung muss hier nicht geprüft werden, sondern wenn eher ein Verweilen
(aber das nur, wenn alle Fördermöglichkeiten ausgenutzt wurden, was bei fehlendem Geld wohl nie der Fall sein wird.
Ein gewisser Anteil Differenzierung kann für leistungsschwächere oder -stärkere Schüler hilfreich sein
Womit wir schon wieder dabei wären, dass doch noch nach ganz anderen Dingen differenziert werden muss ![]()
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