Beiträge von Susannea

    Susannea, irgendwie reden wir aneinander vorbei.
    1. Ich bekomme nicht A13, das hab ich doch etwa x mal gesagt. Ich bin keine Beamte. Auch sonst gäbe es keinen Grund, zu irgendjemand ätsch zu sagen.
    2. Ich meinte: wenn GS-Lehrer länger studierten, bekämen sie auch die gleiche EG-Stufe. Das ist in den meisten Bulä nicht der Fall. Auch hier: fühle dich nicht angegriffen, ich wollte nicht deine Inklusionskenntnisse anzweifeln, das war nur ein konkreter Vorschlag.
    3. Tarifverträge sind das Ergebnis von Verhandlungen der Arbeitgeber und der Arbeitnehmervertretung- lang erkämpfte Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Beschäftigte durch Gewerkschaften.
    4. Wenn, wie du anmerkst, nur der Abschluss die Eingruppierung regelt, wie kann es sein, das viele deiner Kollegen E9 verdienen?

    2. Das ist genau der Punkt, nach der Einstufungstabelle müssten sie alle das selbe Gehalt bekommen, zumindest nach den neueren Studienordnungen, denn sie haben alle den selben Abschluss. Nur nach dem wird einsortiert, nicht nach Studienlänge ;) (Du bekommst dann vermutlich E13, läuft ja aufs selbe hinaus ;) )

    Das ist eben genau das, was ich hier die ganze Zeit versuche zu erklären, da läuft doch eh was schief ;)

    3. Und also eindeutig nicht nach Angebot und Nachfrage ausgelegt ;) Aber auch da gings nicht drum, sondern um die Eingruppierungstabelle ;)

    4. Weil falsch eingruppiert wird bzw. weil sie z.T. keine ausgebildeten Lehrer sind (oder nicht fertige, sondern vor dem Ref arbeiten) ;)

    Achso, ich dachte das ist das Thema: wie werden die Beamtensolde festgesetzt und reicht das Geld zum Leben? Und da behaupte ich: A13 reicht gut. Dass sich jeder für sich an seinen Standard gewöhnt und gerne mehr hätte steht ja auf einem anderen Blatt.
    Und zur gleichen Eingruppierung von Grundschullehrern: m.E. könnte man die ganz einfach rechtfertigen, wenn Grundschullehrer noch 2 Semester "Didaktik und Pädagogik bei Inklusion" studieren müssten.

    Also zumindest hier ist Inklusion ganz klar dabei gewesen und wie gesagt hier studieren Grundschullehrer ja auch genauso lange wie Gymnasiallehrer.

    Es ging ja um Grundschullehrer, also zu sagen, ätsch, Grundschullehrer kriegen nicht A13, aber meine A13 reicht locker, ist ziemlich kontraproduktiv!

    Und ob das angemessen oder nicht ist, wurde eben schon an andere Stelle diskutiert und war hier sicher nicht das Thema ;)

    Und nein, es ging eben genau nicht um die Beamtenbesoldung ;)

    Kann mir mal einer erklären, warum es überhaupt Bewerber für Berliner Lehrerstellen gibt?

    Die Stadt zahlt schlecht, ist chronisch pleite, die Schulen verrotten, ... alles Masochisten?

    Gruß !

    Vermutlich, weil du damit dann trotzdem eine sichere Stelle hast.

    Und nur weil das nicht angemessen ist, heißt es ja nicht, dass sie schlecht zahlen. Zumindest anfangs nicht, da bekommst du ja trotzdem die höchste Erfahrungsstufe. Aber im Schnitt zahlen sie unterdurchschnittlich.

    Der/ die BeamtIn soll angemessenen Unterhalt gewährt bekommen. A13 ist mehr als angemessen. Und wenn ich Stellenanzeigen lese, sehe ich, dass ich überall sonst in pädagogischen Berufsfeldern, in denen Hochschulabschluss gefordert ist, deutlich weniger verdienen würde (Museumspädagoge: E9 oder E 10. Sozialpädagoge ebenfalls, teilweise gar kein Tarifvertrag, befristet, Schichtdienst etc.). Und ich bekomme, wie gesagt, bereits 600 Netto weniger pro Monat, als der verbeamtete Kollege mit derselben Ausbildung, denselben Aufgaben und denselben Lebenshaltungskosten.

    Als Beamte/r hat man eine sichere Stelle, die ordentlich bezahlt wird, mir ist nicht klar, warum dabei noch mehr an Gehalt rausspringen sollte. Die Verantwortlichkeiten sind nicht höher, als die eines Physiotherapeuten oder Erziehers. Der Beruf kann sehr anstrengend sein, aber er ist inhaltlich auch absehbar.

    Hm, verstehe mich nicht falsch, aber A13 bzw. E13 wollen wir gerne haben (hier in Berlin), davon sind wir meilenweit entfernt aktuell und dann ist das in Berlin auch noch weniger als in andere Bundesländern, also nein, nur weil es gleich heißt und du deine Höhe als angemessen empfindest, ist sie das lange noch nicht überall, aber das ist ein anderes Thema.

    Viele meiner Kollegen bekommen übrigens nur E9 oder E10.

    Traurig, dass du irgendwie nicht verstehen willst, dass dies aber nichts mit dem Bedarf zu tun hat, denn der ist nun mal mit einem Master in Ingenieurwissenschaften ganz anders als in Sozial- und Geisteswissenschaften, Rechtswissenschaften oder Naturwissenschaften. Laut der Einstufungstabelle bekommen aber alle Angestellten im öD die selbe Entgeltstufe, weil ihr Abschluss Master heißt.

    Wo sind da also Angebot und Nachfrage berücksichtigt ?!?

    Die Frage bleibt bestehen: warum bekommt ein Abschluss mit einer bestimmten "Wertigkeit" Betrag X und nicht Betrag Y?

    Die Frage stellt sich nicht, weil gar keine Beträge drin stehen.
    Warum festgelegt wurde, welche Entgeltstufe welches Entgelt bekommt, weiß ich nicht, aber zu sehen ist deutlich, dass dies wieder sicher nicht nach Angebot und nachfrage ist, denn da wird kein Unterschied gemacht, ob der Beruf gerade gebraucht wird oder nicht. Sondern für den selben Abschluss gibt es das selbe Geld ;)

    Denn nach der Einstufung ist es z.B. egal welcher Master und für was.

    Dass nicht jeder Arbeitnehmer oder gar Beamte seinen Bezahlung individuell mit dem Chef ausfeilscht ist doch klar und was eine Besoldungstabelle ist, ist auch klar. Die Frage ist wie die Höhe dieser Beträge zustande kommt bzw. kam! (Dass deren Entwicklung nicht besonders dynamisch sind, wurde ja schon mehrfach erwähnt)

    Auch das ist an der Tabelle doch mehr oder weniger abzulesen, dass dies nur von der Wertigkeit der Abschlüsse abhängt (und ich glaube kaum, dass die Wertigkeit der Abschlüsse von der Nachfrage abhängt) und nein, ich rede hier immer noch nicht von Lehrer= Beamten, denn das trifft einfach schon lange nicht mehr auf den Großteil zu, weil diverse Bundesländer ja gar nicht mehr verbeamten.

    Es geht hier übrigens gar nicht um die Besoldungstabelle, sondern die der Eingruppierung ;)

    "denn es gibt eben feste Tabellen" - ja, aber die sind ja auch nicht so "fest" vom Himmel gefallen, oder?
    Wie kommen die jeweilen Gehälter-Höhen der "festen Tabellen" zustande, Deiner Meinung nach?


    Edit: Für mich klingt das fast wie "Der Lohn wird nicht durch Angebot und Nachfrage geregelt, sondern durch den Tarif-Vertrag"...

    Sorry, aber evtl. solltest du sie dir mal angucken, sie sind einfach nach Abschlüssen, sprich Diplom, Master, Staatsexamen usw. eingruppiert und sicherlich nicht nach Angebot und Nachfrage und ja, das Gehalt (Lohn bekommen wir alle nicht), wird durch den Tarifvertrag und nicht durch Angebot und Nachfrage geregelt!

    Und genau, weil der die Höhe festlegt, sagt hier der Finanzsenator, dass selbst bei größerem Bedarf, er nichts verändern kann, weil der deutschlandweit gilt der Tarifvertrag.

    Hallo Susannea und Bolzbold,

    können wir uns darauf einigen, dass es bei Beamten anders zugeht als bei "normalen" Arbeitgebern?* Oder seid ihr auch der Meinung, dass das Prinzip "Angebot und Nachfrage" generell nicht vorherrscht auf dem Arbeitsmarkt - nicht bei Lehrern die keine Beamten sind (z.B. auch im Ausland wie USA), und auch nicht bei anderen "normalen" Arbeitnehmern?

    Nein, darauf können wir uns nicht einigen, denn wir reden hier von Lehrern in Deutschland und die sind keinesfalls alle Beamten und da gilt weder für Beamten noch für Lehrer, dass Angebot und Nachfrage das Einkommen regelt )kann ja auch gar nicht im öD, denn es gibt eben feste Tabellen).

    In der Regel würde ich sagen, derjenige, der die Arbeit entworfen hat, denn wenn jemand ei Vertretung macht, den Stoff gar nicht unterrichtet hat und nur für den anderen die Arbeit hat schreiben lassen (also nur beaufsichtigt), dann kann er schlicht ja gar nicht wirklich wissen, wie das ganze korrigiert werden muss.

    Ich finde generell korrigieren ohne das selber dort unterrichtet zu haben, nicht günstig.

    Wenn nun der Lehrer der die Aufgaben gestellt hat weiterhin krank ist, dann muss die SL sich was einfallen lassen, aber ohne Erwartungshorizont, denke ich, kann er die Arbeit nicht fair korrigieren. Und das gehört für mich auch eindeutig nicht zu dem Vertretungsvertrag dazu.
    Selber Arbeiten schreiben lassen und korrigieren ja, aber alles andere, nein.

    Ich hab ein wenig gegoogelt und gesehen, dass man in Berlin die Absicht hat angestellte Grundschullehrer in dieselbe Gruppe einzustufen wie Gymnasiallehrer. Ist wahrscheinlich alles wegen den Wahlen, abar könnte das einen Dominoeffekt auslösen? Oder ist Berlin etwas besonderes, dass man es sich dort leisten kann?

    Das habe ich dir bereits auf Seite 1 mitgeteilt und auch, dass dies in noch mehr Bundesländern gefordert wird ;)

    Das Grundschullehramt Studium ist einfacher und hat zumindest in Bayern eine kürzere Regelstudienzeit.

    Wer erreicht in der freien Wirtschaft bei vergleichbarer Tätigkeit ein deutlich höheres Nettoeinkommen? Ein Gymnasiallehrer hat in etwa das gleiche Nettoeinkomen wie ein angestellter Ingenieur mit IG-Metall-Tarif.

    Wie kommst du darauf, dass es einfacher ist? Wir haben zumindest im Studium (in der Uni!) die selben Kurse belegt und nebeneinander gesessen, auch wenn wir unterschiedliche Lehramtstypen nachher hatten und die Regelstudienzeit soll in Zeiten des Bachelor und Master auch bei allen Lehrämtern gleich sein. Aber ob das hier schon wieder das Thema sein sollte? Das habe wir doch an diverse Stellen schon diskutiert.

    Hm, also mein Mann hat ein deutlich höheres Bruttoeinkommen, allerdings IT, damit ist das Netto natürlich auch deutlich höher! Denn nicht jeder Lehrer ist Beamter ;)


    Weiß hier jemand zufällig bescheid, ob die Lehramtsgehälter in Zukunft näher zusammenrücken bzw. steht sowas überhaupt zur Diskussion? Gibt es Bundesländer, wo das ganze ausgeglichener ist oder ist es bundesweit ähnlich?

    In vielen Bundesländern geht es gerade um gleiches Geld für gleiche Arbeit, Berlin soll z.B. angeblich auch für Grundschullehrer A13/E13 erhalten dann.

    Ja, das ist in Berlin problemlos möglich, bei mir ist es so gelaufen und auch diverse andere haben das so gemacht. Das jemand anders dort hin muss, ist eher unwahrscheinlich, dafür die die Schuldichte in Berlin zu groß.

    Also ich würde eher sagen, in der Regel klappt das, wenn der Schulleiter dich anfordert, denn Seminare gibt es genügend (und werden ja auch Bezirksübergreifend zugeteilt), die Fächer sind nicht wichtig, wenn die dich wollen, geben sie einfach deine Fächer an, da ja kein Anspruch mehr auf Betreuung in der Schule besteht muss da auch niemand dafür da sein.

    Vielen lieben Dank schon einmal für die Antwort und den Link. Meinst Du aber, dass Privatleistungen, die die GKV ja nicht zahlt, somit auch nicht von der Beihilfe teilweise übernommen werden?

    und wie ist es mit Fahrtkosten zu den ganzen Ärzten?

    Fahrtkosten gehen z.T. über die Steuererklärung. Beihilfe übernimmt z.T. Sachen die die GKV nicht zahlt, ist aber recht wenig, meist Zahnersatz und Heilpraktiker betreffend.

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