Beiträge von Susannea

    Also entschuldige mal, die Lehrergehälter kommen doch nicht "von der Schule". Und als Angestellter würde ich es mir durchaus überlegen, wie ich es am geschicktesten anstelle, um nicht in den Krankengeldbezug zu rutschen. Ein Beamter hat diese Sorgen ja nicht.

    Doch, kommen sie in Berlin. Die PKB-Stellen werden aus dem Schuletat bezahlt (jede Schule hat einen bestimmten Etat für PKB-Kräfte), egal ob die zu vertretende Lehrkraft Beamter oder Angestellter ist und wenn der alle ist, dann hast du entweder Glück und andere Schulen geben dir was ab oder du kannst keine Vertretungen mehr einstellen. Und ab 6 Wochen muss das eben wohl nicht mehr über den Etat laufen, sondern kommt vom Schulamt. Und letztendlich ist es bis zu einer bestimmten Wochenzahl ja für Angestellte auch egal mit dem Krankengeld, weil es aufgestockt wird auf das normale Gehalt. Und die Unterbrechung sorgt ja dann auch nicht dafür, dass das wieder von vorne zählt.

    Also doch, das Geld für die Vertretung muss dann von der Schule kommen und somit hat die einen finanziellen Nachteil!

    Ok, zu schnell gelesen.

    Aber die Tatsache, bei Nicht-Einsatz für Vertretungsunterricht in so einer Situation (Zwangsanwesenheit im Lehrerzimmer) überhaupt an die Möglichkeit einer Minusstunde zu denken, ..., darauf können echt nur Lehrer kommen.

    Gruß !

    Nein, das geht in der freien Wirtschaft auch ganz gut, überlege mal, wieviele Minijob-AN z.B. denken, wenn sie Urlaub haben, bekommen sie auch keine Geld, weil sie nicht gearbeitet haben. Ist ja auch nichts anderes!

    Hallo,

    ich würde mich auch an deiner Stelle länger krankschreiben lassen. Das entspannt einfach auch "im Kopf" viel mehr. Jetzt wieder Gedanken machen müssen "Was denken die von mir wenn ich mich in den Ferien nicht krankschreiben lasse sondern erst zu Schulbeginn wieder" - da kommen doch erst recht Fragen auf mit denen man sich gedanklich beschäftigen muss - und grade aus dieser gedanklichen Beschäftigung mit dem Job muss man ja raus!

    Hier z.B. macht das auch nicht nur einen schlechten Eindruck für die Schule sondern finanziell viel aus, bei einer längeren Krankschreibung kommt das Geld meist aus einem anderen Topf, somit würde die Schule finanziell schlechter dastehen, wenn du die Krankschreibung unterbrichst.

    Ich wohne nun einige Jahre in Sachsen liebe Leute, mich kann so schnell nichts mehr schocken, was verkrustete Strukturen und "mitteldeutschen Charme" angeht :schimpf: :sabber: Aber in Berlin gehts wenigstens lustig zu!

    Dann wird dich da keine Überraschung erwarten, wobei ich immer das Gefühl habe hier gibt es eben doch noch den Unterschied zwischen Herkunft aus den alten und den neuen Bundesländern.
    Auch wenn das oft nicht gerne gehört wird.

    Ja, Berlin sucht Lehrer, vor allem aber im Grundschulbereich. Sek I und Sek II ist eben auch nicht unbedingt mit einer Stellengarantie, vielen gehen daher dann an die Grundschule, auch die Studienräte.

    Bezahlt wirst du auch da dann nach Abschluss und nicht nach Arbeitsort.

    Gezahlt wird aktuell in der höchsten Erfahrungsstufe bei Neueinstellung, aber es wird eben nicht mehr verbeamtet und du hast keine Möglichkeit mehr, mehr Geld als bei einer tariflichen Erhöhung zu erhalten.
    Bist also bereits oben.

    Hat alles Vor- und Nachteile. Ob man dort arbeiten will, hängt wohl in erster Linie von Schulleitung und Kollegium bzw. Schülern und Eltern ab.
    Das macht viel aus.

    Ob man in Brandenburg arbeiten will, muss man sich auch überlegen, vor allem, ob man verbeamtet werden will. Aber auch das ist wohl abhängig von s.o.

    Aktuell würde ich z.B. in Brandenburg verbeamtet nur genauso viel wie angestellt in Berlin bekommen durch Kinder- und Familienzuschlag.

    Empfehlungen interessieren uns in der Regel genauso wenig wie Zeugnisse von der vorherigen Schule.

    Wohnen in Berlin ist nicht meines. Ich brauche ein Eigenheim und ganz ehrlich, nicht zu den Berliner Preisen, da bin ich lieber 20 km weiter und dann zu vernünftigen Preisen, aber auch der Speckgürtel wird teurer.

    Umziehen für Kinder ist ja immer so eine Frage, aber wenn dann bietet sich nach der 4. oder der 6. Klasse eben an.


    Ich mache es also genau andersrum als immergut und finde es gut so und würde es auch immer wieder so machen und empfehlen.

    Ich arbeite nicht Vollzeit, habe aber z.B. mein kleinstes Kind immer direkt nach dem Unterricht wieder da und arbeite grundsätzlich Abends (meist von 22 bis 24 Uhr) und auch am Wochenende mal noch zusätzlich einen Nachmittag.

    Bisher bin ich damit auch in Vollzeit im Ref (da allerdings nur mit zwei Kindern und schwanger) recht gut gefahren.

    Ich habe zu dem Zeitpunkt allerdings z.B. auch die Kinder nicht immer direkt wieder da gehabt, da kommt man auch noch mal gut zu etwas.

    Also Nachmittage, Abende und Wochenenden frei wird nicht klappen.

    Guck, dass du möglichst viel an dem freien Tag schaffst, wenn dann die Kinder auch nicht da sind oder wenn eben doch, dann an den Abenden.

    Ich schrieb es oben bereits: Für Vollzeitkräfte gilt 1 Monat, für Teilzeitkräfte eine Woche. Immer noch geht es um Beamte.

    Wo hast du geschrieben, dass es nur um Beamte geht?!? Du sagst doch, bei euch hätte ich Minusstunden, also beziehst du das auch auf Angestellte.
    Es gilt immer Bundesrecht, wenn dort nicht eine Ausnahme durch die Länder möglich ist und das sehe ich hier auch nicht, wenn das BGB gilt.
    Anders ist es z.B. bei Urlaub, Elternzeit usw. da sind Beamten explizit ausgenommen.

    Wie schon geschrieben interessiert das Blatt überhaupt nicht, denn Gesetz geht vor, zumindest für Angestellte und die gehen ja auch keinen dienstlichen Tätigkeiten nach.
    Bei Hitzefrei z.B. dürfen wir die Schule auch nicht verlassen, sondern müssen Schüler betreuen (da verlässliche Halbtagsschule), also gibt es kein Hitzefrei ;)

    Achso und es ist auch damit nicht wirksamer, wenn es gegen das Arbeitsrecht verstößt, wenn man es auf Grundlage vom Beamtenrecht erstellt und runterschreibt, gilt auch für Angestellte Lehrkräfte.
    Aber das hat ja z.B. die GEW eh schon klar gestellt.

    Also nein, ich darf keine Minusstunde bekommen und ich bekomme sie auch sicherlich nicht, denn ich lasse mir dies nicht gefallen und so sieht es auch bei vielen meiner Kollegen aus.

    Und genau das geht eigentlich nicht (bzw. nur so lange, wie es keine Folgen für die Lehrkraft hat): Solange ich als Arbeitnehmer oder Beamter meine Arbeitskraft anbiete (also eben die Schule nicht verlasse, sondern auf Zuruf arbeiten könnte), ist der Arbeitgeber in der Pflicht, mich im festgelegten Umfang mit Arbeit zu versorgen.

    Genau so ist es und bei uns hat es auch noch keiner gewagt etwas Gegenteiliges behaupten zu wollen auch in NRW habe ich als Angestellter zumindest keine Minusstunde dabei, das sagt das Gesetz und das geht nun mal vor ;)

    Bei uns wäre das definitiv eine Minusstunde. Es geht hier ja lediglich um deine wöchentlichen Unterrichtszeiten, wenn die nicht erfüllt werden, hat man in NRW Minusstunden. Ob du die Zeit genutzt hast, um deinen Unterricht vorzubereiten oder die Bibliothek zu sortieren etc, ist leider unerheblich.

    Nein, es darf keine Minusstunde sein, ja, was ich in der Zeit mache, ist unerheblich, ob ich schlafe, ein Buch lese oder vorbereite, solange ich auf Zuruf arbeiten könnte, darf es keine Minusstunde sein. Ich biete meine Arbeitskraft ja an und bin anwesend.

    Aber wenn ihr nicht eingesetzt werdet, gibt es dafür keine Minusstunde, oder?

    Ähnlich ist es bei uns auch, aber es ist nicht explizit geregelt, da ich aber keine Freistunden mittendrin habe, kann ich eh nicht zur zusätzlichen Vertretungsstunde rangezogen werden, also warte ich die Stunde im Lehrerzimmer und mache oft noch Dinge für die Schule und dann kann es keine Minusstunden geben.

    Ich habe meine Notenliste rechtzeitig vor der Zeugniskonferenz incl. Bemerkungen abgegeben. Es liegen alle Noten vor. Es geht ja nur darum, wer diese Noten und Versäumnistage jetzt ins Formular überträgt, wer diese ausdruckt und wer sie unterschreibt.
    Ich kann gerne die Noten und Schülernamen eingeben, dann muss aber jemand anders die Zeugnisse drucken und die Fehltage ergänzen.
    Aber ausgedruckt original unterschrieben im Sekretariat abgeben kann ich sie nicht.

    Das würde ich genauso kommunizieren, du bist eben gerne bereit zu helfen, soweit es dir möglich ist, hinfahren ist eben nicht möglich.

    Aber gar nicht darauf reagieren ist glaube ich nicht wirklich förderlich.

    Ich wurde aufgefordert, die Zeugnisse Mittwoch 12.00 unterschrieben abzugeben.
    Allerdings habe ich heir weder die Dokumentenvorlage, noch die Papiere, keine Versäumnisliste und keinen Laserdrucker, sondern nur Tintenstrahl.
    Ich halte das für eine unlösbare Zumutung.

    Dann ist es doch ganz einfach, du teilst mit, dass sie in digitaler Form gerne am Dienstag bei dir abgeholt werden können um xxx Uhr, wenn man dir Montag die Dokumentenvorlage und die Versäumnisliste zukommen lässt.
    Eingeben wirst du sie vermutlich können, aber der Rest sollte dann nicht dein Problem sein, denn du bist weder verpflichtet die Gerätschaften noch die Materialien für den AG zu stellen.

    Deshalb wurden sie an meiner Ref-Schule z.B. immer im Sekretariat gedruckt für alle Klassen.

    Hier interessiert der Nachweis niemanden, wenn etwas passiert und du hast die Schwimmfähigkeit nicht kontrolliert, bist du verantwortlich. Gibt dazu so einen tollen Film, wonach man sich dreimal überlegt, was man überhaupt noch mit denen macht.

    Schwimmer sind übrigens bei uns auch bereits Kinder mit dem Seepferdchen oder ohne Abzeichen, wenn sie schwimmen können!

    Hallo,

    grundsätzlich ist die Teilnahme an Konferenzen Pflicht. Eine teilweise Teilnahme ist nicht möglich und auch problematisch, da dies ja zu einer Beschneidung von Rechten führen könnte. Allerdings sind nach einem Urteil des BVerwG Teilzeitkräfte bei allen dienstlichen Tätigkeiten entsprechend ihrer Quote zu entlasten. Ist eine teilweise Teilnahme nicht möglich, so ist eine andere Entlastung zu gewähren.

    Das Urteil ist noch relativ neu und das Verfahren wurde auch zur Neuentscheidung an das OVG Lüneburg zurücküberwiesen, so dass zu den Details, wie das ganze zu regeln ist noch kein Urteil vorliegt. Ich denke sobald das Urteil des OVG Lüneburg vorliegt, wird diese Frage nochmal aktuell werden und auch eine SL müssen wohl ihre Denkweise überdenken.

    http://www.bverwg.de/presse/pressem…jahr=2015&nr=60

    Grundsätzlich ist deine Aussage falsch, denn dies mag in deinem Bundesland so sein, hier z.B. ist es eben nicht Pflicht bzw. gut teilbar.

    Wo ist das Problem? Bei uns sind Teilzeitkräfte an Sprechtagen eben nur die anteilige Zeit da. Das wird vorher entsprechend mitgeteilt. Natürlich geht das. Die haben ja auch weniger Schüler.

    Das haben wir bei uns leider noch nicht durchgesetzt, werde ich aber das nächste Mal ansprechen, denn ich muss keine drei Stunden da hocken, dafür das mich drei Eltern sprechen wollen, weil ich eben nur in zwei Klassen unterrichte und das mit Nebenfächern.

    Bei Konferenzen sind wir nur anteilig da, sprich, nicht immer alle Gesamtkonferenzen, Stufenkonferenzen nur vereinzelt, Fachkonferenzen eben auch weniger (hat ja meist auch weniger Fächer) usw.

    Wie kommst du auf eine Verjährung ab 6 Monaten? Die Regelfrist für Verjährungen liegt bei 3 Jahren ab Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstand UND der Gläubiger davon Kenntnis erhalten hat (oder hätte erhalten können ohne grobe Fahrlässigkeit).

    Laut Tarifvertrag sind Ansprüche innerhalb von 6 Monaten geltend zu machen, sonst sind sie verjährt!

    Aber wie? Sie bekommt ja nur eine verminderte Pension, weil sie ja jahrelang Teilzeit gearbeitet hat und Pension ja eh weniger Geld bedeutet als Gehalt. Ein gewisser Selbstbehalt muss ihr ja gelassen werden. Wahrscheinlich ist sie längst hops, bevor sie alles zurückgezahlt hat.

    Bei der Summe kann es doch gut sein, dass sie einen Großteil davon gespart hat.

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