Beiträge von Susannea

    Schantalle, das hängt aber vermutlich auch vom Bundesland ab, in Berlin muss ja die Grundschule bis 13:30 Uhr die Betreuung sicher stellen und somit geht dies nur durch Lehrer oder Erzieher und da die Beamten ja auch arbeiten müssen, können sie die Aufsicht übernehmen. Mehr wird es dann meist eh nicht, wenn man dann zwei Klassen z.B. gleichzeitig hat, weil eben nicht genug Lehrer/Erzieher da sind.

    @Susannea

    Den Einwand kann ich ad hoc nicht nachvollziehen. Geltendes Recht ist geltendes Recht - und es lohnt sich, dieses zu kennen, ganz gleich wie gelegen einem das in der jeweiligen Situation kommt oder auch nicht kommt.

    DAs kann nicht geltendes Recht sein, weil ein Angestellter gar keinen Dienst hat ;)
    Es ist also inhaltlich schon falsch, woher soll man dann wissen, ob der Rest richtig ist. Und wie gesagt, es ist auch vollkommen unlogisch diese Unterscheidung, weil sie nie autreten wird, da kein Angestellter sich wohl für seinen freien Tag oder das Wochenende krank meldet, wenn er nicht eh krankgeschrieben ist.

    Okay: dann noch mal deutlich
    "AN MEINER SCHULE" ... wissen die KollegInnen nicht mal, warum jemand nicht da ist, bzw. dass jemand streikt.

    Ich habe einmal mitbekommen, wie eine angestellte Kollegin unserem Schulleiter mitteilte, dass sie streiken wird. Selbstverständlich mit Hinweis, dass sie Materialien bereitstellt und so weiter. Am Streiktag fehlte sie, ich war nicht die Vertretung, der vertretende Kollege wusste nicht, warum sie nicht da ist (würde man auch so nicht unbedingt nachfragen, wenn man nicht selbst Kontakt hat: "Selbst krank? Kind krank? Todesfall? Fortbildun? Streik?" ENtweder wird es erzählt, man weiß es oder es war's.

    chili

    Ganz ehrlich, dann ist die Kollegin sogar zu blöd zum Streiken, denn da ist ja der Sinn, dass dies bekannt ist, sonst kann ich mir das auch klemmen. Das der Schulleiter dies nicht unbedingt weiter erzählt, ist doch klar.

    Hier noch eine rechtsverbindliche Quelle:

    https://www.phv-nw.de/system/files/f…rkrankung_1.pdf

    Mit der Quelle schießt man sich aber ins eigene Bein, denn Tarifbeschäftigte können keinen Dienst versäumen und wenn auch nur an Arbeitstagen, also braucht man ab dem 3. Tag eine Krankmeldung und nicht mehr, denn niemand kann ja nachweisen, dass ich nicht an meinem freien Tag gesund war, wenn ich mich dort nicht krankgemeldet habe.

    Aufsichtspflicht der Schule, das heißt, selbstverständlich wird der streikende Kollege vertreten. Die vertretenden KollegInnen wissen nicht mal den Grund der Abwesenheit. Ob es am Ende eine "richtige Vertretung" oder "nur " eine Aufsicht ist, macht in der Praxis sicher keinen Unterschied.
    Soweit ich es verstanden hatte: eine Vertretung dürfte nicht angeordnet werden, eine Aufsicht schon.

    chili

    Also doch, bei uns ist klar, wer streikt und diese Stunden werden nicht vertreten, sondern nur beaufsichtigt und nur so darf es auch rechtlich sein.

    GUck mal nach, was bei euch das Landesbeamtengesetz dazu genau sagt, für Angestellte ist es nämlich inzwischen möglich zum Beginn des Mutterschutzes die Eltenrzeit zu beenden und demnach auch dann den kompletten Mutterschutz Vollzeit-Geld zu erhalten.

    Viele Bundesländer haben das auch für die Beamten bereits umgesetzt. Ansonsten ja, wenn die Elternzeit beendet ist, wird das aktuell gültige Geld im Mutterschutz gezahlt ab dem Tag, nicht das was direkt davor verdient wurde.

    Kinderkranktage gelten auch nur dann, wenn niemand anderes im Haushalt das Kind betreuen kann. Hat z.B. der Mann gerade Elternzeit => Geht kein Kindkranktag

    Natürlich geht das trotzdem, denn Elternzeit heißt ja nicht zwangsläufig, dass er zur Betreuung des Kindes zur Verfügung steht.

    Ich war sogar im Mutterschutz und mein Mann musste Kinderkranktage nehmen, denn ich konnte das Kind nicht versorgen.

    Mir ist bekannt, dass dies in Deutschland unzulässig ist. Dieser Abschnitt bezog sich auf eine Frage, die gestellt wurde, nachdem ich schilderte, wie es bei uns (in Österreich!!!) gehandhabt wird.Es schadet nicht, auch mal über den Tellerrand hinauszublicken.

    Es bringt hier aber niemanden auch nur ein Stück weiter, denn es geht hier nun mal um Deutschland und die Frage, wie dort damit umgegangen werden soll/ muss. Zumal ganz klar niemand gefragt hat, wie es in Österreich gehandhabt wird, sondern klar, wie man damit dem Deutschen Rechtssystem gerecht werden kann.

    Warum sollte man den Unterricht zu Hause verhindern? Wenn Eltern dies möchten, melden sie ihr Kind für den häuslichen Unterricht vom Schulbesuch ab. Eine Prüfung am Schuljahresende gewährleistet, dass der Lehrplan eingehalten wird (heißt dann Externistenprüfung).

    Aber genau dies ist eben in Deutschland nicht zulässig, das erfüllt die Schulpflicht nicht!

    Ich vermute, der Familienstand wird auch in der Personalnebenakte in der Schule und der Personaldatei im Rechner geführt werden, da wird es zumindest die Sekretärin mitkriegen, die den Eintrag mal einlegen muss.

    Da sind wir wieder dabei, ob es die und in welchem Umfang überhaupt geben darf. Bei uns gibt es keine mehr offiziell.

    Familienzuschlag wird in der Regel beim 3. Kind deutlich mehr, aber auch das Kindergeld wird ja beim 3. Kind um einiges höher.

    Beim 1. und 2. Kind werden deine Bezüge ja nur um 119,66 je Kind erhöht, beim 3. Kind gibt es aber für dieses dann stattdessen gleich 361,26.

    So hatte man mir das bei der Landesschulbehörde gesagt... Erstmal ein Jahr nehmen und schauen, wie es mit dem Kind läuft und sich dann erst auf ein weiteres Jahr mit entsprechender Stundenzahl festlegen. Mir wäre es ehrlich gesagt auch lieber, dass ich direkt die zwei Jahre beantrage. :-/

    Dann melde doch gleich zwei Jahre an und wie gesagt, guck mal nach, wie viel vorher du Teilzeit beantragen musst, bei Angestellten sind es nämlich in Elternzeit nur 7 Wochen z.B.

    Ist das bei euch im Landesbeamtengesetz so vorgesehen ein Jahr zu nehmen und dann zu verlängern? Nach dem BEEG, ginge das nämlich nicht. Da muss man sich für zwei Jahre festlegen. GUck mal evtl. besser noch mal nach, denn viele Landesbeamtengesetze sind an das BEEG angelehnt.
    Das 3. Jahr bleibt auf jeden Fall erhalten.

    Warum meldest du dann nicht gleich 2 Jahre an und 7 Wochen vor dem Ende (spätestens) beantragst du Teilzeit in Elternzeit?

    1. Bekommst du automatisch, nach der Geburt musst du aber die Geburtsurkunde einreichen.

    2. Dazu kann ich leider nichts sagen.

    3. Du musst dich für nach der Elternzeit an die "normalen" Fristen halten, wenn die bei euch ein Jahr früher sind für die Festlegung dann ja, sonst nein. Nach der Elternzeit hast du deinen "normalen" Beschäftigungsumfang wieder und musst dann so wie aktuell auch verfahren wegen Reduzierung. Übrigens beantragst du keine Elternzeit, sondern meldest an ;)

    Falls sie tatsächlich offiziell "arbeitsunfähig" ist, hast du Recht, das habe ich aber auch mehrfach gesagt. Ich habe aber aus diesem Grund nachgefragt, ob sie tatsächlich arbeitsunfähig ist, oder ob sie das hier nur umgangssprachlich benutzt hat. Hat sie ein (individuelles) Beschäftigungsverbot, bedeutet das nicht pauschal, dass sie keine Arbeit verrichten darf.

    Sie hat inzwischen mehrmals wiederholt, dass sie krankgeschrieben ist und kein BV hat! Bei einem individuellen BV darf sie keinerlei Tätigkeiten verrichten, wenn es nicht ausdrücklich drin steht oder der Arzt einschränkt, was sie nicht darf.

    Wie gesagt, du bringst hier aber eben auch individuelle BVs nach §3 und generelle BVs nach §4 (wie fehlende Immunitäten usw.) durcheinander.

    Aber ich denke, das ist ja auch egal, denn hier geht es ja wie schon mehrmals von der TE erwähnt um keine BVs ;)

    Deswegen habe ich hier vom individuellen Beschäftigungsverbot nach § 3 MuschG gesprochen und nicht von den "pauschalen" durch den AG. Bei fehlender Immunität und folglicher Gefahr durch eine z.B. Röteninfektion kann jeder Wald- und Wiesenarzt ein Beschäftigungsverbot erteilen.

    § 3 MuSchG
    Werdende Mütter dürfen nicht beschäftigt werden, soweit nach ärztlichem Zeugnis Leben oder Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der Beschäftigung gefährdet ist.

    Dies erlaubt einem Arzt aber ganz klar nicht, ein BV wegen fehlender Immunität auszusprechen, denn dies gefährdet nicht Mutter und Kind, sondern der Arbeitsplatz tut es dann und damit darf dies nur der AG (oder der Betriebsarzt empfehlen). Also bevor du etwas zum BV schreibst und wie leicht und wann man das erhält usw. beschäftige dich doch bitte erst mal richtig damit, dann wirst du merken, dass diese Aussage, dass der Arzt es bei fehlenden Immunitäten ausstellen darf, vollkommen falsch ist! Denn Immunitäten sind kein BV nach §3, sondern eines nach §4, Absatz 2, 6.

    Denn für ein BV nach §3 muss ein gesundheitliches Problem vorliegen. Eine fehlende Immunität ist aber kein gesundheitliches Problem ;)
    Und weiterhin kann ein gesundheitliches Problem eben zur Arbeitsunfähigkeit führen, dann gibt es keine BV, sondern eine AU (egal wie lange!).

    Zitat

    mit Arbeiten, bei denen sie infolge ihrer Schwangerschaft in besonderem Maße der Gefahr, an einer Berufskrankheit zu erkranken, ausgesetzt sind oder bei denen durch das Risiko der Entstehung einer Berufskrankheit eine erhöhte Gefährdung für die werdende Mutter oder eine Gefahr für die Leibesfrucht besteht,

    Bayern hat es so schön in einem extra Heft dargestellt:

    Die Ärztin oder der Arzt bescheinigt lediglich, ob und – wenn ja – wie lange ein Beschäftigungsverbot auszusprechen ist. Das Beschäftigungsverbot selbst spricht der Arbeitgeber aus.

    http://www.stmas.bayern.de/imperia/md/con…utz-hinweis.pdf Seite 4, also du siehst, du liegst wirklich vollkommen falsch mit deiner Aussage, dass dies jeder Wald- und Wiesenarzt darf usw. Und wie gesagt geht eine AU eh immer vor ;)


    Ansonsten habe ich mich nur genau auf deine Aussagen bezogen und keinerlei andere Dinge mit eingebracht ;)

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