Beiträge von Susannea

    Das Problem ist, das es Sachen gibt, die sind mit 5 h schon nicht erlaubt, weil sie klar gegen z.B. deine Freistellung zur Betreuung von Kindern laufen, aber andere sind problemlos damit zu vereinbaren (nur Vormittagstätigkeit bei Kindergarten und Schulkindern usw.) Es gibt da in den meisten Bundesländern wirklich keine klare Zahl, das kommt auf den Bearbeiter und die Begründung an.

    Du kannst es doch relativ einfach begründen, deine "normale" Tätigkeit lässt sich mit der Kinderbetreuung nicht vereinbaren, weil die Kinderbetreuung im Ausland notwendig ist (weil dein Mann dort hin geht), aber eine Tätigkeit dort vor Ort, lässt sich natürlich vereinbaren.

    Und wie willst Du die Eltern nun "bestrafen"? Das geht doch nur, indem Du den unschuldigen Schüler bestrafst. Für mich ist das hier wieder ein klassisches Beispiel, wie die alt-preußischen Relikte "Schulpflicht" und "Berufsbeamtentum" den Lehrerberuf eigentlich ad absurdum führen.

    Wieso wird der Schüler bestraft, wenn es als unentschuldigt gilt und somit die Eltern eine Schulversäumnisanzeige bekommen=.

    Und wo haben wir hier Berufsbeamtentum? Hier gibt's leider nur noch "alte" Beamten, wir sind alle Angestellt ;)

    Hier heißt es, wenn eine die dienstlichen Belange zulassen, dann ist dies zu berücksichtigen bei Konferenzen. Sprich, du musst dich mit der Schulleitung einigen.
    Bei uns müssen die meisten Teilzeitkollegen zu allen Konferenzen, aber die haben mehr als die Hälfte der Stunden, ich habe 11 von 28 Stunden (minimale Stundenzahl nach dem BEEG) und damit muss ich nicht zu allen.

    wenn du damit den eigenen Schokikonsum meinst: d'accord! :lach:


    Aber in der Ausgangsfrage ging es ja nicht um die eigene Schokolade oder um die für die Schüler, sondern um die für Kollegen. warum sollte die denn arbeitsnotwendig sein?

    Nein, der eigene geht leider nicht durch, das sieht das Finanzamt als Privatvergnügen, das würde bei der Menge wohl auffallen ;)

    Nein, die Süßigkeiten der Schüler du wenn ich dann einmal im Jahr etwas für die Kollegen mitbringe (wobei es bei uns dann selbstgemachtes Essen, wie Kuchen usw. gibt und keine gekauften Süßigkeiten ;) ) dann nehme ich das einfach dazu (also würde ich Süßigkeiten kaufen für die Kollegen ;) den Kuchen natürlich nicht).

    Das finde ich aber sehr inkonsequent denn hier geht es ja um die Verpflichtung des Lehrers gegenüber den SuS. Im Krankheitsfall bist Du Deinem Arbeitgeber Rechenschaft schuldig, damit haben die SuS nichts zu tun.

    Was ist daran von mir inkonsequent?
    Vom Gesetzgeber mag das sein, damit habe ich aber nichts zu tun.

    Ich halte mich an die Vorschrift, die es gibt. So zügig wie möglich. Wie lange das aber ist, ist ja ein weit gefasster Raum.

    Und doch, das hat schon etwas damit zu tun, das eben vom Gesetzgeber vorgegebene Regeln, egal für wen, einzuhalten sind.

    Egal ob für Schüler (die damit auch nichts zu tun haben, sondern die Eltern!) oder für Lehrer.

    ... und was sind dann die Konsequenzen für die uneinsichtigen Eltern?

    Gelten bei euch die gleichen "strengen" Regeln für das Lehrer-Kollegium? Korrigiert z. B. jeder innerhalb der vorgesehenen Frist seine Prüfungen? Was passiert, wenn die Frist nicht eingehalten wird? Welches Recht haben dann die SuS? Dürfen die dann sagen "die Noten akzeptieren wir nicht, die Prüfung wurde nicht innerhalb der Frist korrigiert"?

    Ja, die gelten, diese Regeln, Lehrern wird z.B. dann anteilig Geld abgezogen, wenn die Krankschreibung nicht rechtzeitig da war usw.
    Korrekturvorschriften gibt es keine feste Zeit.

    Es ist strittig. Jeder Handelsvertreter oder Firmeninhaber, der seinen Kunden ein Geschäftsessen spendiert, darf das - samt der eigenen Kosten - als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen.

    Sobald ich Süßigkeiten an die Schüler verteile, verhalte ich mich IMHO analog. Im Zuge der steuerlichen Gleichbehandlung sollten die Kosten demnach absetzbar sein.

    Mein Finanzbeamter sieht das anders. Er argumentiert, dass ich keine Kundenpflege betreiben muss - weil mir meine Kunden nicht abhanden kommen können - demzufolge der Kundenstamm keiner Pflege und keiner Nettigkeiten bedarf.

    Ich plädiere dafür, dass jeder Finanzbeamte ein 6-wöchiges Praktikum an einer Hauptschulklasse zu absolvieren hat - damit er merkt, welcher Pflegeaufwand betrieben werden muss :teufel:

    Guter Punkt ;)
    Ich definiere es einfach anders, für mich sind es Arbeitsmittel, ohne kann ich nicht arbeiten, genauso wie die anderen kleinen Belohnungen usw.

    was wilst du denn jetzt noch????
    das attest war doch da....

    Es war aber nicht fristgerecht da und das obwohl darauf aufmerksam gemacht wurde. Oder gibt es diese Frist bei euch nicht?
    War das nur eine einfache Bitte, dass es vor den Ferien zu bringen ist?

    Bei uns kann man z.B. nachträglich auch nicht mehr beurlauben, die Frist ist einfach abgelaufen usw. und das finde ich müssen Eltern auch lernen.

    Genauso wie Schüler lernen müssen, dass Hausaufgaben die zum nächsten Tag auf sind nicht erst am übernächsten ohne Konsequenzen vorliegen können usw.

    In Niedersachsen wird man als Vertretungslehrer mit 2. Staatsexamen in TV-L 11 eingruppiert. Egal ob H/R- oder Gymnasiallehrer und egal ob Oberstufeneinsatz oder nicht. Das ist schon etwas frustrierend, wenn man dann trotzdem einen LK hat und Klassenleitung etc.

    Bei uns bekommen Vertretungslehrkräfte mit 2. StEx dann natürlich das selbe, wie die, die sie vertreten. Einziger Unterschied ist eben die Befristung. Also Stundenzahl usw. ist auch gleich

    Wir haben ständig, wenn Stammpersonal krankheitsbedingt ausfällt, junge Leute als Vertretungskräfte da, welche maximal das 1. Stex. haben.
    In der Regel arbeiten sie Vollzeit (bei uns in NRW in der Grundschule mit 28 Std.)
    Sie verdienen doch nicht allen Ernstes genausoviel wie jene, die sie vertreten?

    Nein, das ist hier eindeutig nicht so, sondern es liegt mindestens eine Stufe dazwischen (E10 für 1 StEx mindestens E11 fürs 2, StEx) Stundenzahl ist bei beiden die selbe Grundlage, fest wird immer Vollzeit eingestellt und man reduziert, Vertretungsstelle wird mit so vielen Stunden, wie benötigt werden eingestellt. Maximal voll (Grundschule 28, Sonderschule 26,...)

    Bist du da nicht besser bei HolidayCheck aufgehoben? :) PS: Im Urlaub schaut man nicht aufs Geld. ;)

    Merkwürdige Einstellung und sicher total abhängig von Kinderzahl, Einkommen usw.
    Dann lieber Urlaub und aufs Geld schauen (tue ich übrigens immer, auch im Urlaub natürlich!) als gar kein Urlaub!

    Wir haben im Fernsehturm oben Eis gegessen und dabei drehst du dich dann einmal komplett rum, da waren dann auch keine Wartezeiten dabei, weil wir zu einer bestimmten Zeit einen Tisch reserviert hatten ;)
    Kostet aber auch noch mal einiges.

    Verkehrsmuseum finde ich auch gut, muss gar nicht unbedingt Spektrum sein, ist aber auch empfehlenswert.

    Mitmachmuseum gibt es wohl zwei. Meine Tochter war jetzt gerade in einem Nähe Bornholmer Str. und fand es total toll.

    Potsdam hat ja nicht nur ein Schloß, rund um den Schlosspark sind einige, die historische Mühle usw. aber ob das wirklich so interessant für Kinder ist, ich weiß nicht.

    Ich glaube nicht, dass du etwas zu befürchten hast, du hast etwas für die Schule gemacht und hast die Dienstanaweisug befolgt in die Schule zurückzukommen. Oder lautete eine Dienstanweisung heute morgen, "Sitzen Sie da und drehen Däumchen"?

    Also hast du höchstens eigenmächtig dir selber Arbeit beschafft. Das sollte doch nur nett verstanden werden können.

    Ich würde mich aber wohl auch an den Personalrat wenden und fragen, wie das weiter laufen soll.

    Mikael: Bei uns ist zwar meist ein Mitglied im Haus, aber sicherlich nicht im Büro anzutreffen, die haben ja auch noch selber Unterricht und das nicht gerade wenig (unsere Konrektorin ist z.B. Klassenlehrerin in einer 4).

    Zeichnet sich nicht gerade Berlin dadurch aus, dass man eben genau das nicht hat?Das und die ggf. langen Fahrtzeiten waren jedenfalls vor nicht allzu langer Zeit Grund genug für mich, es nicht in Berlin zu machen.

    Das hängt von der Schule ab, aber ja, oft tut es das, da eben anleitende Lehrer keine Pflicht mehr sind.


    Hallo,
    möchte mich insofern anschließen, dass ich 15 Unterrichtsstunden, zumal ohne Erfahrung, für "'ne Menge Holz" halte. Und gehaltstechnisch ist es wirklich nicht berauschend, um es mal milde auszudrücken. Als ich nach dem 2. Stex zunächst eine PKB-Stelle übernahm, hat mein Schulleiter (der kannte sich auch noch nicht aus), zunächst versehentlich in seinem Rechner das Gehalt für PKBler ohne 2. Stex. berechnet - ich kann mich nur erinnern, dass ich fast umgekippt wäre. :uebel:

    Naja, das kommt immer darauf an, welchen Studiengang du hattest, denn mit einem Fach z.B. bekommst du auch mit 2. StEx nur E11 und somit nicht wesentlich mehr, ist ja nur eine Gruppe drüber! Also evtl. hat der Schulleiter auch eine ganz falsche Gruppe gewählt ;)

    Also wenn eine Vertretungslehrkraft für ein dringend benötigtes Fach gebraucht wird, ist möglicherweise Bereitschaft da, nach Tarif zu bezahlen. Wenn auch nicht in derselben EG, wie einer mit 2. Stex oder so.

    Machen sie in der Regel. Das liegt hier mit Sicherheit an der betreffeden Schule, denn die regeln ja ihren Vertretungsbedarf selber.

    PKB-Stellen werden alle nach Tarif bezahlt, eine Honorarstelle ist keine PKB-Stelle, das sollte noch mal klargestellt werden. Da will evtl. der Schulleiter ihm etwas gutes tun oder das Geld aus eiem anderen Topf nehmen.
    Ich zumidnest fand während meiner Studienzeit Honorarbezahlung (teilweise zusätzlich zum Tarif) genial, weil es steuer- und sozialversicherungsfrei war, weil es unter den Übungsleiterfreibetrag fiel.

    Übrigens bezahlt Berlin ja teilweise gar nicht so schlecht, zumindest anfangs, ich würde erst jetzt mit drei Kindern in Brandenburg entsprechend viel Geld bekommen!

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