Beiträge von Susannea

    Ich habe ja in den letzten Jahren diverse Lehrerzimmererlebt und ja, eigentlich ist es meistens so schlimm. Und sei froh, wenn es wenigstens einen Geschirrspülergibt, den man einräumen kann, richtig eklig wird es nämlich, wenn es den nicht gibt und dann die schimmligen Tassen auch noch mit der Hand abgewaschen werden müssen, da findet sich nur jemand, wenn eine Ansage kommt in der Regel;)

    Bei uns geht es immer nur für ein komplettes Jahr und muss zum 15.1.für ab dem neuen Schuljahr und bis 15.7. für ab 1.2.beantragt werden. Als Einsteiger haaten wir allerdings die Möglichkeit das für ein Halbjahr und später zu beantragen.


    Und jetzt geht es gar nicht mehr um Ideen für Weihnachtsgeschenke sondern um Argumente für oder gegen diese. Könntet ihr bitte wieder etwas zum Thema zurückfinden?
    Vielen Dank!


    Conni, das verstehst du falsch, denn es geht hier in den letzten Beiträgen um die Art der Geschenke und in welche Richtung dann diese weiter gehen sollten oder welche Ideen eben nicht gut ankommen, ich denke das ist schon auch das Thema, wenn man nach guten Ideen fragt .

    Ich habe übrigens vorletztes Jahr mit meinen 5. und 6. Klässlern große Lebkuchenherzen ausgestochen und verziert (so wie auf dem Weihnachtsmarkt) und schick verpackt, außerdem haben ich mit ihnen Feigensenf und Pralinen hergestellt. So hatten sie gleich einiges abgedeckt. War allerdings Wahlpflicht Kochen und nicht Werken z.B. aber im Matheunterricht habe ich es zu Mengen und Größen auch schon gemacht, dass sie die Mengen anpassen bzw. umrechnen mussten usw. und dann eben in die Praxis umgesetzt.

    Umrechnen ist in der 2. Klasse sicher noch nicht, aber abmessen bzw. abwiegen.

    Ich kann mich da Anja anschließen und vieler meiner Werke gibt es genauso wie die meiner Brüder heute noch bei meinen Eltern oder Großeltern im Haushalt.
    ber ich weiß z.B. das meine Großmutter das ähnlich gesehen hat wie Piksieben und die Geschenke uns zurückgegeben wurden oder gleich entsorgt, die hatte lieber Bilder und die hängen heute noch in ihrem ehemaligen Wohnzimmer, obwohl sie nicht mehr lebt.

    Es gibt also wohl beides überall ;)

    Doch, Mütter ohne Einkommen wie Schülerinnen oder Studentinnen haben früher auf jeden Fall Erziehungsgeld bekommen, 300€ für 24 Monate. Heute bekommen diese Mütter nur noch 300€ für 12 Monate. Das wäre eine Kürzung um 50%.

    Einzige Ausnahme wäre gewesen, wenn eine Schülerin oder Studentin z.B. einen Zahnarzt oder Architekten geheiratet hätte, der über ein überdurchschnittlich hohes Einkommen verfügt. Dann hätte sie kein Erziehungsgeld erhalten, weil das Ehepaar halt finanziell wohlhabend gewesen wäre.


    Sag mal willst du es nicht begreifen: Es wurde bei einem Familien-Jahreseinkommen von 30.000 Euro Brutto gestrichen. Das sind nur 2500 Euro Brutto im Monat, dafür muss man wohl kein Zahnarzt oder Architekt sein. Das ist nach dem, was ich gefunden habe unter dem Durchschnittsverdienst in 2006 gewesen, ;)
    waren ca. 1700 Euro Netto pro Monat. Für eine Familie also nicht wirklich viel!

    @neleablles: Genau die gibt's in Berlin eben auch für Schulleiter und Lehrer, wie das mit Beurlaubung usw. in dem Falle zu handhaben ist und das finde ich auch sinnvoll, denn wäre es wie bei AN, dass die Mütter bis mindestens 8 Wochen nach der Geburt nicht kommen dürften, würde auch jeder meckern, weil man sie benachteiligt und ihnen Chancen raubt!

    Als Studentin hättest Du auf jeden Fall Erziehungsgeld erhalten, 300€ für 24 Monate oder wahlweise 450€ für 12 Monate. Heute würdest Du als Studentin ohne Erwerbseinkommen nur noch 300€ für 12 Monate erhalten. Wenn Du während des Studiums schon verheiratet warst und Dein Mann recht gut verdient hat, ihr zusammen als Ehepaar also über ein überdurchschnittlich hohes Einkommen verfügt habt, dann mag der Anspruch auf Erziehungsgeld in diesem Fall nicht bestanden haben. Das Erziehungsgeld war eben gerade als Unterstützungsleistung für solche Eltern gedacht, die nur über geringe oder keine Einkommen verfügen und der Unterstützung auch wirklich bedurften.

    Durch das Elterngeld wurde das genau umgedreht. Den Müttern mit geringem oder gar keinem Einkommen (Schülerinnen, Studentinnen etc.) hat man die Unterstützung um die Hälfte gekürzt. Dafür bekommen nun wohlhabende Eltern, die früher überhaupt kein Erziehungsgeld bekommen hätten, ein ziemlich hohes Elterngeld.


    Nein man hätte das eben nicht auf jeden Fall bekommen und nein da war auch nicht mit gut verdienen um kein Erziehungsgeld zu erhalten.

    Heute bekommt es eben jeder mit normalem oder keinem Einkommen, nur wird es eben bei welchen ohne Erwerbstötigkei angerechnet, was ich vollkommen ok finde, Damit gibt es endlich weniger Familien die nur des Geldes wegen Kinder bekommen!

    Beim Erziehungsgeld gab es 300 Euro über einen Zeitraum von 24 Monaten für alle. Wahlweise konnte man auch 450€ über einen Zeitraum von 12 Monaten erhalten. Seit der Einführung des Elterngeldes erhalten Schülerinnen und Studentinnen nur noch 300 € über einen Zeitraum von 12 Monaten. D.h. diesen Müttern hat man die Leistung um 50% gekürzt. Dafür bekommen Wohlhabende mit hohem Einkommen durch das Elterngeld viel Vielfaches davon, was sie an Erziehungsgeld erhalten hätten.

    Falsch, jetzt gibt es dies für fast alle, früher ging das nur bei einem Familieneinkommen, was unter einer Gewissen Grenze lag und nicht wie jetzt bei 500.000 Euro im Jahr, sondern nicht mal ein Zehntel davon, da fielen viel raus. Wie gesagt, wir hätten z.B. nicht einen Cent bekommen!

    Viele alleinerziehende junge Mütter hartzen. Seit 2011 wird das Elterngeld auf Hartz 4 angerechnet. Wenn das keine Benachteiligung ist, weiß ich es auch nicht.


    Nein, das ist keine Benachteiligung, denn es wird nur angerechnet, wenn sie nicht gearbeitet haben vorher. Sie bekommen also nicht noch mehr Geld geschenkt, als eh schon! Haben sie gearbeitet gibt es einen Freibetrag von bis zu 300 Euro, also keinerlei Benachteiligung! Ist genau wie früher beim Erziehungsgeld dann bis 300 Euro anrechnungsfrei!


    Beim Elterngeld war es auch schon so, dass man gerade die Mütter ohne bzw. mit geringem Einkommen benachteiligt hat, insbesondere Schülerinnen und Studentinnen waren da die grossen Verlierer. Das ist schon alles ziemlich paradox.


    Wo sind die benachteiligt worden? Sie bekommen ein Jahr lang jeden Monat 300 Euro geschenkt, können ihre Ausbildung in der Zeit sogar fortsetzen und ´das unabhängig von Partnern.
    Ich war beim ersten Kind Studentin und wir haben 4200 Euro mehr bekommen als mit dem Erziehungsgeld, nur so konnte mein Mann auch zwei MOnate zu Hause bleiben. Also ich wüsste nicht, wo ich da benachteiligt wäre!

    Ich nehme mal an, dass alle Bundesländer entsprechende Regelungen in ihren Schulgesetzen verankert haben. Oder kannst Du mir ein Bundesland nennen, dass schwangeren Schülerinnen keinen Rechtsanspruch auf "Schulverbot" vor und nach der Schwangerschaft gewährt, ähnlich dem Beschäftigungsverbot für Arbeitnehmerinnen, wie es im Mutterschutzgesetz geregelt ist?

    Ich denke sowas wäre auch grundgesetzwidrig, weil der Schutz der Mutter in Art 6 vorgeschrieben ist. Und es gibt überhaupt keinen Grund einer schulpflichtiger Schwangeren nicht denselben Schutz zu gewährleisten wie anderen Schwangeren auch. Vielmehr brauchen doch gerade diese Schwangeren einen ganz besonderen gesetzlichen Schutz.


    Ich habe gestern nur ein Bundesland angeguckt und gleich gefunden, wie ich es auch kannte, dass es nicht drin steht: Berlin, dort gibt es so etwas nicht! Reicht dir das als Beispiel, wie gesagt, ein Versuch, ein Treffer ;)

    Übrigens, haben nunmal nicht alle "Mutterschutz" Selbstständige z.B. haben gar keinen und auch AN haben ja vor der Geburt kein Verbot! Sie dürfen arbeiten bis zur Geburt, wenn sie wollen ;) Demnach kann es kein Grundsatz nach dem Grundgesetz sein, dass alle einé Freistellung vor der Geburt haben müssen ;)

    http://www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/themen/schuler…er-schulpflicht

    Also für Schülerinnen gelten da dieselben Schutzfristen wie sie im Mutterschutzgesetz für Arbeitnehmerinnen festgelegt sind. Zudem kann sie natürlich auch schon in der frühen Schwangerschaft von ihrem Arzt ein Schulverbot oder eine Einschränkung der Teilnahme am Unterricht erhalten, wenn der Schulbesuch ihre Gesundheit in irgendeiner Weise beeinträchtigt, die dem Wohl von Mutter und Kind schaden könnte. Da gelten dieselben Regeln wie zum Beispiel auch für eine schwangere Lehrerin.

    Und über die gesetzliche Schutzfrist hinaus hat die Schülerin ein Recht der Schule auf unbestimmte Zeit fernzubleiben, damit sie sich um ihr Kind kümmern kann. Es wäre doch auch ein absoluter Skandal, wenn diese Schutzregelungen für Mütter ausgerechnet für minderjährige Mütter nicht gelten würden.

    Dir ist aber schon aufgefallen, dass dies nur für Niedersachsen gilt, oder? Weil Bildung Ländersache ist, in anderen Ländern gibt es solche Festlegungen eben nicht!
    Zumal hieraus ja klar hervorgeht, dass das MuSchG nicht gilt, sonst müsste man das ja nicht gesondert festlegen ;)

    Schwangere Schülerinnen müssen definitiv nicht bis kurz vor der Geburt noch im Unterricht sitzen. Da gibt es selbstverständlich auch Schutzfristen sowohl vor wie auch nach der Geburt. Und natürlich kann eine Schülerin bis zu drei Jahre Elternzeit nehmen. Ob das nun bei Schülerinnen auch "Elternzeit" oder irgendwie anders heisst, da bin ich überfragt. Jedenfalls gilt für Schülerinnen in dieser Zeit die Schulpflicht nicht. Genauso wie ein Arbeitgeber seine Arbeitnehmerin nicht zwingen kann direkt nach dem Mutterschutz wieder ins Büro zu kommen.

    Alles andere wäre doch auch ein Skandal, wenn Schüler im Fall einer Elternschaft schlechter gestellt wären als Arbeitnehmer.


    Ja, Schüler uns Studenten sind schlechter gestellt als Arbeitnehmer, denn sie müssen z.B. ihren Beitrag bei der KK weiterzahlen, wenn sie zur Kindererziehung zu Hause bleiben usw .denn solche Freistellungen gibt es eben nur mit Elternzeit! Und doch, in einigen Bundesländern müssen Schüler bis kurz vor der Geburt im Unterricht sitzen, in der Uni ja auch z.B. usw.
    Mich hat keiner freigestellt, als ich mit dem ersten Kind schwanger war, ich war zwei Tage vor der Geburt noch mit meinem Seminar und den "schulpraktischen" Übungen in der Schule und hatte mit meiner Gruppe die "Vorführstunde" und das ich hinterher nicht gleich hin musste lag nur daran, dass ich mir die erlaubten Fehltermien aufgehoben hatte, denn bei uns in der Uni gabs keine Regelung für Schwangere, die beschließt nämlcih jede Uni einzeln ;)

    Und wie gesagt, jeder hat das Recht auf 3 Jahre Kindererziehungszeiten, auch ALGII-Empfänger, Arbeitslose, Hausfrauen, Schüler usw. aber, Elternzeit gibt's nur für Arbeitnehmer, Selbstständige haben die auch nicht ;)

    Ja, natürlich hatte eine Schülerin nach Geburt ihres Kindes denselben Rechtsanspruch auf Elternzeit wie eine Arbeitnehmerin. Wäre auch schlimm, wenn sie diesen Rechtsanspruch nicht hätte.

    Wie dann die weitere Schullaufbahn aussehen sollte, müsste man wohl individuell mit der Schülerin abklären, z.B. wie lange sie beabsichtigt in Elternzeit zu gehen und wann sie dann wieder in den Schulunterricht einsteigen kann.

    Nein, hat sie nicht, genauso wenig, wie das MuSchG für sie gilt, sie sind keine AN. Anders sieht das bei Azubis aus!

    Genauso wie Arbeitslose ja auch keine Elternzeit haben usw. ;)

    Ich sollte alle Unterlagen mit Beginn des Mutterschutzes sofort an die Kollegen weitergeben.
    Klausuren hatte ich glücklicher Weise keine, aber die Auswertungen von den Lernstandsanalysen für die neuen Erstklässler und die habe ich natürlich zu Ende gemacht, denn jemand, der damit dann neu hätte anfangen müssen, der hätte ja auch noch ein vielfaches an Zeit von mir benötigt.

    Ich habe allerdings beim Mutterschutz davor z.B. auch erst später, nämlich zu den Weihnachtsferien mit dem Mutterschutz begonnen und damit 10 Tage mehr gearbeitet, als ich gemusst hätte.
    Bis dahin hatte ich dann einfach alles fertig gemacht, aber noch mal würde ich es so nicht machen. Man hat meist keinen Vorteil davon (manchmal als Angestellter im Bezug aufs Elterngeld noch), daher würde ich es lassen.

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