Beiträge von Susannea

    Für den Personalbogen hat mich so etwas nie jemand gefragt, aber für die Rentenversicherung musste ich so etwas alles einreichen z.T. sogar bei der Steuererklärung. Und bei der Rentenversicherung wurde dann sogar teilweise nachträglich noch von jedem Semester ein Nachweis verlangt, aber ob das jeder Bearbeiter so genau nimmt, ist doch sehr fraglich.

    Du weißt doch, Mut zur Lücke (anders wirst du nie als Lehrer durch die Rahmenpläne kommen ;) )


    Was aber auf jeden Fall möglich ist - sobald du aus der gesetzlichen RV heraus bist, kannst du, wenn du unter einer bestimmten Versicherugszeit bleibst ( i.d.R. 5 Jahre), die Beiträge zurückfordern.


    Nein, das kannst du leider nicht auf jeden Fall, wenn du in den neuen Bundesländern z.B. wohnst. Die können nicht zurückgefordert werden, die sind endgültig eingezahlt. Und ich meine, es gibt noch mehr Ausnahmen. Also Achtung dabei.

    Wie wäre der Extrmatrikulationsbescheid, da stehen nämlich die Hochschulsemester insgesamt und in dem Studiengang bzw. der Hochschule drauf. Der Reicht dann, aber das Examenszeugnis sagt ja nichts darüber aus, ob du zwischendurch beurlaubt warst o.ä.

    Vorbereitungsdienst weist du mit Ernennungs- und Entlassungsurkunde nach.

    Was hättest du denn tun sollen in der Zeit, die du nun beim Arzt verbringst? Vertretung? Konferenz? Unterricht hast du doch keinen. Hättest also eigentlich auch gar nichts sagen müssen.


    Also bei uns sind immer Vertretungen zu machen in entfallenden Stunden, wenn mal keine ist, dann ist das eine Ausnahme. Und so wird es natürlich auch geplant.

    Wenn der Arzt dir auch Termine außerhalb der Unterrichtszeit anbietet und du ihm gesagt hast, du kannst, weil deine Klasse nicht mehr da ist, dann ist das etwas anderes als wenn der Termin da sein muss.
    Im 1. Fall muss der AG dich eigentlich nicht freistellen und sein Unverständnis ist berechtigt, im 2. Falle nicht.

    chilipaprika: Das ist ja dann auch wieder der Spezialfall, wenn man eurer Argumentation folgt. ;)
    Es ging darum, dass die Behauptung war, dass man nach dem Ref nur Anspruch auf ALGII hat. Und diese Aussage ist und bleibt einfach falsch!

    Und natürlich ist es mir klar, dann haben sie aber mit dem ALGI auch mehr als sie beim ALGII bekommen würden. Denn da sagst du ja gerade, da würden sie überhaupt nichts bekommen ;)
    Somit stimmt es eben auch wieder, dass sie mehr mit ALGI als mit ALGII haben.

    Das ist doch mal wieder nur ein Spezialfall. In meinem Bekanntenkreis haben nur die wenigsten Studenten bereits Kinder.


    Flipper, ich denke, dass kommt auf den Bekanntenkreis an, wenn du dann nämlich Kidner hast, ändert der sich auch meist und siehe da, da haben dann die meisten Kinder.

    Also bei uns hatten viele Studenten Kinder.

    Aber es ist wie gesagt kein Spezialfall, dass alle die Anspruch auf ALGI haben nicht weniger haben können als ALGII, weil aufgestockt wird ;)
    Und darum ging es ja, dass die Behauptung war, mit ALGI hat man weniger als mit ALGII.

    ich kanns mir auch nicht vorstellen, dass es wirklich viele studenten gibt die mehr bekommen.
    woher soll denn all die zeit kommen, wenn man noch studiert....
    ich hab auch schon viel gearbeitet... aber 1900€ brutto waren sicherlich nicht drin...

    Es reichen evtl. auch Kinder um auf diesen Betrag zu kommen (weil der Anspruch damit bei 67% liegt z.B. aber auch, weil man eben dann auch längere Zeiten nehmen darf oder gar fiktiv mit Vollzeit berechnet wird), was auch nichts daran ändert, dass sie trotzdem ALGI erhalten und aufstockend ALGII und nicht nur ALGII! ALGI hat nämlich immer Vorrang.

    Also erhalten auch diese Studenten mit weniger Verdienst ALGI.

    Fossi, du hast es also leider immer noch nicht verstanden gehabt, sie können nicht mit ALGII mehr haben als mit ALGI!

    Das wird wohl eher unüblich sein, bei mir haben sie schon Ref Berlin zu feste Stelle Berlin einen riesigen Aufstand gemacht, dass sie die nun aus dem Archiv holen müssten usw. und das es doch viel einfacher wäre, wenn ich alles inklusive Führungszeugnis ihnen neu besorge. Sah ich anders und nach langen Diskussionen haben sie die Personalakte dann auch geholt bzw. die zwei, denn die von den Vertretungsstellen war auch schon archiviert. ;)

    Sie hätten also gerne alles zum 3. Mal von mir gehabt, aber nicht mit mir ;)

    Fossi, woher hast du denn deine Weisheiten, dass es so wenig Studenten gibt, die so viel arbeiten müssen während des Studiums?

    Da ich ja viel in den Fragen berate zu irgendwelchen Gelderfragen, weiß ich eben, dass es doch eine ganze Menge Studierende sind.
    Da ja beim ALGII nur eine angemessene Miete gezahlt wird (für 45qm bei Alleinstehenden) kann die Miete in München z.B. natürlich schon bei 700 bis 800 Euro, Berlin z.B. hat dabei nur eine Miete von ca. 400 Euro, womit man dann eben bei deutlich unter 1000 Euro Bedarf liegt. Nehmen wir Gelsenkirchen, liegt man sogar unter 300 Euro angemessene Miete. Selbst Köln und Düsseldorf liegen bei unter 500 Euro. Der deutschlandweite Schnitt beim Mietspiegel liegt für die Wohnungsgröße, die angemessen ist, eben generell laut Mietspiegel nur bei knapp über 400 Euro, aber das ist natürlich dann auch wieder nicht richtig, wenn das nicht deinen Erfahrungen entspricht.

    Also wer dreht sich hier bitte alles hin?!?

    Wie gesagt, ich habe sogar mal erlebt, dass die Ernennungsurkunde verweigert wurde und erst nach Einschalten der Frauenvertretung dann doch kam. Also ja, ich kann mir vorstellen, dass das Schulamt da was macht.
    Also dem Schulamt würde ich auf keinen Fall vorher etwas sagen. In der Schule wohl auch eher noch nicht, aber das musst du selber wissen.

    Was ja wohl - ohne hier verallgemeinern zu wollen - für weit mehr als die Hälfte aller Studenten zutreffen dürfte. Und selbst wenn während des Studiums SV-pflichtig gearbeitet wurde, dann doch in den seltensten Fällen in einer Form, dass hinterher mehr ALG I rausspringt als der Hartz-IV-Satz betragen würde.
    Viele Grüße
    Fossi


    Also ich habe z.B. deutlich mehr als den ALGII Satz bekommen, waren immerhin über 1000 Euro und das durch die Arbeit während des Studiums. Außerdem würde auch dann erst der ALGI Anspruch Vorrang haben und nur aufgestockt werden.

    Nach dem, was ich inzwischen immer wieder lese, ist es schon so, dass im Gegensatz zu deiner Annahme viele, ich denke, weit mehr als die Hälfte während des Studiums arbeiten und das auch in einer Größenordnung tun müssen, dass sie sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind.

    für einen "B-Ausgebildeten" ziemlich sicher.
    Andere Schulform, andere Altersgruppe, ganz viel /fast nur Fachfremdunterricht (ohne von der ganz anderen Fachdidaktik zu sprechen)

    Genau das denke ich auch. Für jeden der in seiner Ausbildungsgruppe unterrichtet wird das wohl insgesamt dann gleich sein, nur eben anders. Für jemanden, der eben nichts als Grundlage hat, wird das ganz sicher mehr Arbeitsaufwand sein.

    Nein, das ist kein Widerspruch: FESTE Stellen für die Ewigkeit gibt es zum Halb- oder neuen Schuljahr .... mitten im Schul- bzw. Halbjahr werden v.a. Vertretungsstellen besetzt

    Doch, damit ist es eben ein Widerspruch, denn ihr Referendariat endet ja zum Halbjahr, d.h. sie würde dann nach deiner Aussage zum Halbjahr eine Stelle bekommen können. Hier war ja nicht die Rede von Mitten im Halbjahr ;)
    Achso und wie gesagt, denke ich, dass du diese Aussage nur auf NRW beziehst, hier gibt es auch feste Stellen mitten im Schuljahr über die Nachsteuerung, in Brandenburg auch.


    Also entweder es läuft so, wie Aktenklammer sagt (was den Auslandsaufenthalt ja möglich machen würde), oder irgendwas stimmt in deiner Zeitangabe nicht.


    Aktenklammer widerspricht sich ja etwas. Auskunft ist, es gibt Stellen nur zum Halbjahr oder Schuljahr du dann aber, dass es wohl nur eine Vertretungsstelle gibt, wenn die TE zum Halbjahr fertig wird.

    Aber kann mir die Stelle vor Vertragsunterschrift wieder weggenommen werden? Oder der Einsatz an einer anderen Schule erfolgen? Ich habe die Bestätigung ja schriftlich.

    Egoistisch könnte ich meinen, "ich sag erst nach der 12.ssw bescheid", aber die Schule ist echt ein Volltreffer für mich, und die Kollegen sind hoffentlich auch alle nett :D


    Ich freue mich auf eure Meinungen!

    Eigentlich darf sie dir nicht weggenommen werden, aber bis hin zur Verweigerung der Ernennung habe ich schon alles erlebt. Ich habe Stellen nicht bekommen, weil ich die Schwangerschaft bekanntgegeben habe, selbst meine Stelle in der Schule wo ich war im Ref war plötzlich nicht mehr vorhanden. Stattdessen ging für die letzten Wochen das Mobbing los.
    Jetzt bin ich an einer Schule, denen das egal war und die daraus sogar einen Vorteil ziehen konnten. Aber in der letzten Schwangerschaft wurde dann der Vertrag z.B. plötzlich bis zum Mutterschutz befristet usw.

    Also ich würde dem Schulamt das erst nach der Unterzeichnung sagen, in der Schule evtl. vorher. Das Schulamt interessiert das in der Regel nicht, wie die Schule damit klar kommt, aber sie können an den Verträgen noch etwas machen, daher würde ich es dort nicht ansagen. Mit den Leuten musst du ja auch nicht wirklich zusammen arbeiten.

    In der Schule möchtest du gerne später wieder arbeiten, also musst du dir überlegen, ob du es dort sagst. Wobei ich es ehrlich gesagt nicht mehr unbedingt vorher ansagen würde. Du musst es ja gar nicht sagen, wenn du nicht willst und ja, man muss manchmal etwas egoistisch sein, denn letztendlich interessieren die Konsequenzen, die es für dich hat, wenn der Vertrag dann anders ist oder ähnlichen ja auch keinen.

    Festanstellungen sind immer ab dem Halb- bzw. Schuljahr. Im Anschluss an das Referendariat wirst du wohl nur eine Vertretungsstelle bekommen.


    Bundeslandabhängig mal wieder.

    In Berlin gibt es die Stellen direkt an den Anschluss an das Referendariat.

    Wir haben in den Winterferien (Halbjahr) angefangen und waren in den Winterferien fertig und haben dann Verträge rückwirkend zum Vertragsende bekommen.
    Also gleich durchgängig, da wäre im schlimmsten Fall eben eine Arbeitslosigkeit von 5 Tagen dazwischen gewesen.
    In Brandenburg gabs die Stellen auch gleich für die Referendare, die fertig wurden und den Schulämtern genügend auf die Füße getreten sind.

    Mit "trockenen Tüchern" meine ich, dass man sich Kinder auch leisten können muss. Und im Studium ist weder Zeit noch Geld da.


    Wie kannst du so etwas so schön verallgemeinern?!?
    Das ist überhaupt nicht wahr. Soviel Zeit wie im Studium hatte ich für mein Kind nie wieder! Und genügend Geld hatten wir zumindest auch während meines Studiums immer, wir haben immerhin noch mit dem drei Monate alten Kind ein ne gebautes Haus bezogen,
    was wir auch finanzieren konnte und können.

    Zitat


    Und deswegen...es gibt vielleicht nie den richtigen Zeitpunkt, aber wenn wenigstens die finanzielle Lage durch eine Festanstellung geklärt ist, dann hat man ein Problem weniger.


    Außer, dass man evtl. keine Kinder mehr bekommen kann, weil die biologische Uhr abgelaufen ist.

    Sorry, aber du verallgemeinerst deine Lebenssituation mir viel zu sehr. Bei uns traf das eben z.B. alles überhaupt nicht zu und ob es das für die TE tut, ist doch auch mehr als fraglich, dazu weißt du doch zu wenig über die TE.

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