Beiträge von Susannea

    Wenn ein Erzieher nur eine halbe Stelle hat, entstehen aber nicht die Hälfte der Kosten, da ja die andere Hälfte der Stelle auch noch aufgefangen wird. Und meines Wissens sind 2 Halbe Stellen im Endeffekt teurer als 1 Ganze Stelle. Und die heilpädagogische tagesstätte hat die Stadt Münster auch nicht geschlossen, so dass die personalkosten da sinken mögen, aber trotzdem doppelte Kosten für die Schule UND die Tagesstätte entstehen.
    Ich wage zu bezweifeln, dass die Kosten wirklich sinken. (Wenn dem so wäre, hätte NRW das ja auch schon flächendeckend umgesetzt.)


    Wieso 2 halbe Stellen? Jede Klasse hat nur eine Halbtagskraft als Erzieher! Und die Kosten der Tageststätte wachsen ja mit jedem Kind, daher sind die Kosten dann natürlich geringer! Sie hätte sonst evtl. mehr heilpädagogische Tagesstätten ahben müssen, als aktuell!

    Problem bei den Sonderpädagogenkräften bleibt aber weiterhin, dass dann eine Sonderpädagogin mit FS Lernen für die Inklusions-Kinder einer Klasse zuständig ist.


    Genau da ist aber das Prinzip der Inklusion ein anderes! Der Sonderpädagoge ist nicht für die "etikettierten" Schüler zuständig (Inklusionskinder gibts ja nciht ;) ) sondern für die komplette Klasse!

    http://www.ggs-bergfidel.de/

    --> Rund um die Schule --> Mitarbeiter

    Wer bezahlt das ganze Personal? Ist das eine normale staatliche Schule? Mit rund 200 Schülern und insgesamt 44 Mitarbeitern?


    In dem Buch des Schulleiter Reinhard Stähling: "Du gehörst zu uns" hat er es ganz gut beschrieben. Zum einen ist viel Personal eben kein "volles" Personal, die Erzieher haben alle nur halbe Stellen, die Honorarkräfte sind zumeist Studenten, die ein Teil als Praktikumszeit dort ableisten müssen usw.
    außerdem erhält die Schule neben den Geldern des Landes NRW noch Gelder der Stadt Münster, die als Kommune die heilpädagogischen Tagesstätten, die viele Kinder sonst besuchen würden, finanzieren müsste. Durch den Ganztagsbetrib (8-15.30 Pflichtschulzeit in der Regel) entfällt dies aber.
    Es ist also nur eine Umschichtung von finanziellen Mitteln, es entstehen keine höheren Kosten, eher wohl geringere.

    Danke, IxcaCienfuegos, für diesen Beitrag , denn genau aus diesem Grund lehne ich viele Ideen aus diesem Thread hier ab! Ich habe ein Leben neben der Schule, das neben Schlaf übrigens noch einiges mehr beinhaltet, und darum unterstütze ich nicht jede wilde Idee, die von oben kommt und nicht jedes Ideal, das in der päd. Literatur formuliert wird.


    Warum wollen das eigentlich nur die SekI -Lehrer? Ich würde behaupten wollen, die Grundschullehrer auch und nein, die haben hier nicht unbedingt weniger Klassen, denn die Grundschule geht ja bis zur 6. klasse, es ist Fachunterricht vorhanden, selbst in einer 4. Klasse habe ich 5-7 Lehrer (je nachdem, ob man Förderlehrer und Religionslehrer dazuzählt) Unterricht haben, dementsprechend viele Klassen hat jeder auch.

    und daran sieht man, dass ist doch sehr Shculleitungsabhängig und nicht davon abhängig, ob SekI oder Grundschule, in der SekII sieht das wieder anders aus.

    Hier muss aber in der SekI z.B. auch jedes Fach unterrichtet werden, genau wie in der Grundschule, egal, was man studiert hat!

    Da kann ein Gymnasialkind natürlich nicht in dem Maße gefördert werden, wie an einem Gymnasium und seien die Grundschullehrerinnen auch noch so gut.
    (Wer anderes behauptet sagt dann ja quasi, man bräuchte die Schüler gar nicht mehr auf die Schularten aufzuteilen und könnte munter bis zum Abitur alle bunt gemischt unterrichten ein einer allumfassenden Gesamtschule)


    Ja, die Idee ist gar nicht so schlecht und ist ja schon öfter im Gespräch gewesen, weil es eben sehr erfolgreich in anderen Ländern praktiziert wird. Nur die Umsetzung an den Gesamtschulen, zumindest was ich erlebt habe, ist bisher dazu mehr als mangelhaft gewesen, denn auch da war eben wieder ein selektives System drin.

    ich würde sie nicht mit "wir", sondern mit "ich" formulieren.


    Die Kidner sollen sie ja formulieren und das nur ein Beispiel sein und wenn die Kinder sie in der Gruppe formulieren, dann tun sie dies häufig in "wir" Form, wenn man sie ihnen nur vorsetzt, dann ist das natürlich wieder etwas anderes, aber zum unterschreiben als Gruppe ist "wir" auch schöner.

    Susannea hat einen Bachelor in Erziehungswissenschaften und unterrichtet als Aushilfskraft seit geraumer Zeit an verschiedenen Schulen. Deshalb hat sie sicherlich neben ihrem jugendlichen Enthusiasmus durchaus auch Praxiserfahrung. Sie ist keine Lehrerin, weil man diese Berufsbezeichnung erst nach dem 2. StEx führen darf, hat auch noch nicht das Referendariat gemacht, weil sie z.Z. erst an der Masterarbeit in Erziehungswissenschaften sitzt.


    Danke, dass du dies für die andern so schön zusammengefasst hast, auch wenn es unvollständig und nur z.T. richtig ist, deshalb werde ich es mal ergänzen.


    Ja, ich habe einen Bachelro, aber nicht Erziehungswissenschaften, sondern einen Bachelor auf Arts in Grundschulpädagogik und Biologie, zusätzlich ein erfolgreich abgeschlossenes Studium in Mathematik, Deutsch und Sachunterricht. Ich unterrichte als Lehrkraft an verschiedenen Schulen.
    Die Bezeichung heißt ja hier korrekt auch nicht Lehrer, sondern Lehrkraft in den Arbeitsverträgen und diese trage ich genauso wie jeder andere, kann mich also genauso mit der Berufsbezeichnugn Lehrer, die in Deutschland nicht gesetzlich geschützt ist betiteln und werde vom Ag auch so betitelt!
    Und nein, ich schreibe meine Masterarbeit wieder nicht in Erziehungswissenschaften, sondern in Grundschulpädagogik.


    Deshalb kann ich nachher auch nur den Grundschulleuten mit den Ergebnissen damit evtl. weiterhelfen, wenn dies denn überhaupt gewünscht ist, eines kann ich aber den Sekundarschulkollegen schon sagen, dass alle positiven Beispiele ganz klar sagen, ohne entweder vorher Gesamtschule gewesen zu sein oder aus einer mindestens integrativen Grundschule heraus zu entstehen, hätten sie keine Chance gehabt.

    Also ist euer Geschrei evtl. nicht so ganz unberechtigt, evtl. sollte man erst einmal gucken, wie man die Schüler bis zur 6. KLasse bzw. bei vielen nur bis zu 4. überhaupt inklusiv unterrichten kann, bevor man mit dem 2. Schritt anfängt.

    Na denn mal Butter bei die Fische, wie lange hast du denn Erfahrung mit inklusivem Unterricht? Wie genau sieht denn deine Praxiserfahrung damit aus?
    Wie gesagt, zum Studienlesen und eigentlich auch zum sinnlosen Posten fehlt mir hier die Zeit. Ich will etwas von Leuten aus der Praxis zum Thema Inklusion lesen!


    DAzu ist wohl schon alles gesagt worden, wenn dir dazu die Zeit fehlt die Antworten zu lesen, schade.

    Aber ja, nicht jeder Unterricht war inklusiv, gerade das macht es ja aus, dass man dies gegenüberstellen kann.

    gingergirl: Glücklicher Weise denken viele Schulleiter anders als du, zumindest hier, sie holen sich lieber die jungen Kollegen um sich eben bei diesen Sachen, die für die älteren neu sind und die jungen im Studium hatten von denen helfen zu lassen.

    Denn da können eben auch jüngere mehr Erfahrung mit haben.

    Ich habe im Ref viel gelernt ... von erfahreren Lehrern, die mir viel beigebracht haben. Bis heute profitiere ich davon.
    Ich will hier nichts von Leuten hören, die ein paar nette Studien gelesen haben, sondern von Praktikern profitieren. Wenn ich an der Schule ein Problem habe, gehe ich auch zum Kollegen X, der schon seit 30 Jahren im Geschäft ist und nicht zu Aushilfskraft Y, die ein paar Stunden unterrichtet und ansonsten noch studiert. Also Susanna, ich will von dir einfach nix mehr zum Thema hören!


    Entschuldige, aber das ist doch ganz schön anmaßend, denn wie gesagt, Erfahrungen habe ich genaug, weil ich nicht als Aushilfskraft zähle, sondern genauso wie jeder hier voll als Lehrer eingesetzt werde und da kein UNterschied gemacht wurde und so ist es auch zu verstehen!

    Wenn du nicht einkommenssteuerpflichtig bist (d.h. außer deinem Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit keine weiteren steuerpflichtigen Einnahmen hast), dann sollten zwei Jahre problemlos sein (vielleicht wurde die Frist mittlerweile verlängert?). Unter diesen Bedingungen sollten Erklärungen für 2010 und 2011 bis Ende 2012 noch problemlos möglich sein. Für 2009? --> Nachfragen, notfalls direkt beim Finanzamt anrufen.

    Gruß !


    Seit 1.1.2008 sind es 4 Jahre. Also ist auch 2009 kein Problem. Solltest du zwischendurch umgezogen sein, dann ist trotzdem dein jetziges Finanzamt für alle Erklärungen der Abgabeort.

    Nein, da ist all das, was ich geschrieben habe richtig.

    Nur weil in Berlin die wöchentliche Arbeitszeit im ö.D. / für Beamte bei 42,5 Stunden liegt (ist das so?), muss das nicht in jedem Bundesland so sein.


    Du schriebst aber nicht vom öffentlichen Dienst in NRW, sondern vom öffentlichen Dienst, also interessieren auch andere Bundesländer und das war ja nur eine Beispiel!

    Und selbst im chronisch klammen Berlin sollte dieser Urlaubsanspruch für langjährige Mitarbeit des ö.D. eher bei 30 als bei 20 Tagen liegen.


    Die Länge der Mitarbeit hat dort gar nichts zu sagen, generell für Angestellte übrigens nciht. Nach TV-L interessierte noch bis vor kurzem das Lebensalter. Und 30 ist der der Höchstanspruch für die älteste Altersgruppe, man hat sich auf weniger geeinigt, wenn alle gleichv iel Urlaub bekommen, war ja doch klar!

    Und das mit den "45 Minuten Pausenzeit" während eines regulären Schulltages glaubst du doch wohl selber nicht.


    Nein, glaube ich nicht, interessiert aber das Arbeitsrecht nicht, dass zieht auch in anderen Berufen, egal wie viel Zeit du arbeitest und wie viel du Pause machst (und das gerade im öffentlichen Dienst) ab 8 Stunden Arbeitszeit dir 45 Minuten Pause ab. SOmit bleibt er bei unter 8h am Tag und du merkst ja, zu Hause wird eben nicht gearbeitet, dass das in den Ferien anders ist, wird hier nicht erwähnt.

    Der Kollege barmeliton mit seinen 8,6 Stunden pro Tag liegt also gar nicht einmal so schlecht, wenn man annimmt, dass die "komplett arbeitsfreien Ferien" eine Illusion sind.


    Da er ja aber davon spricht zuhause nicht zu arbeiten und da dir ja nur 4 Wochen Urlaub im Jahr wirklich zustehen, die Arbeitszeit in Berlin z.B. bei 42,5 Stunden liegt usw. dann liegt er da doch sehr schlecht!
    Und nicht zu vergessen, von seinen 8,6 Stunden pro Tag bitte die vorgeschriebe Pausenzeit von 45 Minuten noch abziehen, also arbeitet er täglich weniger als 8 Stunden!

    Damit will ich sagen: Bei der wöchentlichen Belastung von 43 anwesenden Std.pro Woche im Durchschnitt kommt man nur gut klar wenn man sich mit Türklinkenpädagogik rettet. Wer diesen Job mit all den oben beschriebenen Anforderungen ernst nimmt und sich auch noch um seine Familie (evtl. mit Kleinkind) kümmern will KANN diesen Job am Ende nur mittelmäßig machen.
    Die Konsequenz: Zuhause wird nicht mehr viel gemacht, denn die Aufzählung der Stunden im Handy beweist. Es ist schon genug gearbeitet worden in der Schule. Die Pflichtstundenzahl ist erfüllt.


    Wenn du das so siehst und zu Hause nicht arbeitest, dann trifft aber auch dieser Mythos vom Lehrer der viel zu viel Urlaub hat zu.

Werbung