Ich beziehe mich immer auf Erhebungen, in denen der Bildungsgrad mit eingerechnet wird. Sprich Vergleiche unter Akademikern. Man kann ja schlecht eine Erhebung des Gehalts machen und dann die Studienjahre, in denen nichts reinkam, teilweise Schulden gemacht wurden, unberücksichtigt lassen (so wirds aber meistens gemacht!).
Dann stellt man natürlich fest, dass ein Lehrer etwas mehr als ein Handwerker verdient, der aber seine Lehre bereits mit 17 Jahren begonnen hat und viel mehr als ein ungelernter Hilfsarbeiter. Ich weiß nicht, Du müsstest schon die Modalitäten der Studie dazu sagen, also besser verdienend in einer Erhebung, in der auch Friseure und Pförtner mitgerechnet werden, oder eine, in der vergleichbare Bildung zugrunde gelegt wird. Im ersteren Fall kommt das mit besser verdienend anstatt durchschnittsverdienend natürlich hin, stimme ich zu, aber die Aussagekraft ist dann imho nicht so hoch.
Für mich hinkt dein ganzer Vergleich, denn für mich ist bei solchen Erhebungen nur das aktuelle Einkommen wichtig.
Denn woher weißt du denn, dass in den Studienjahren nichts reinkam oder was reinkam? Die Angaben gibts doch sicherlich in deinen Erhebungen gar nicht!
Und da liegt der Lehrer nun mal klar in der Oberschicht!