Beiträge von Susannea

    Ich nehme (ehemalige) Grundschulkinder insofern wahr, dass sie nach der 4. Klasse zu uns kommen und sehr oft nicht das leisten, was ihre
    (meist guten) Zensuren am Ende der Grundschulzeit versprechen. Ob es am häufigen spielorientierten Unterricht liegen könnte, bleibt noch zu diskutieren.


    Ganz egal, wieso sie wo sind, sollen Kinder nach aktuellen pädagogischen Grundsätzen ja dort abgeholt werden, wo sie sind, also müssten auch die SekI-Kollegen sich dann eben entsprechend nach unten begeben, wie es die Grundschullehrer ja auch schon seit eingier Zeit tun mussten.

    Wenn man das nicht tut, dann hat man in Pädagogik einfach in letzter Zeit einen gewissen Wandel verpasst!

    Es mag solche wie Dich und solche wie mich geben, und man sollte allen Lerntypen gerecht werden! Mir ist schon klar, dass es auch Menschen gibt die eben nicht von sich aus tief in die Materie einsteigen wollen und deshalb hat auch mal eine 1x1 Motivationsgeschichte ihren Platz. Das sehe ich schon ein! Aber man sollte eben nicht ständig und zu jeder Gelegenheit so einen Aufwand treiben.


    Du erzählst doch aber, dass es beide Lerntypen gibt, also muss ich für einen ordentlichen differnzierten Unterricht, der für jeds Kind sein Material hat, immer so einen Aufwand betreiben, denn das ist dann eben dasMaterial, was einige brauchen ;)

    Ich jedenfalls habe in meiner Schulzeit gelernt, dass Lernen (ohne zu Spielen) Spaß machen kann und dass der selbstgemachte Erkenntnisgewinn sehr befriedigen kann.


    Auch dazu gibts natürlich Untersuchungen, denn "kann" ist das wesentliche, es sind nicht viele, denen es so geht.

    Es wird einfach ein Abgleich mit den Punkten zwischen Spielen und Lernen durchgeführt und da spricht eben sehr sehr viel dafür, dann zu "Spielen".
    Sei es z.B. das Spielen etwas ist, was bei den Menschen vo geburt an vorhanden ist, während Lernen erst erlernt werden muss.

    Aber ich denke, damit gehen wir hier einfach viel zu tief ;)

    Hilft trotzdem leider nicht und Berlin will keine hessischen L1-Absolventen für's Ref.


    Wie Berlin will die nicht. Hast du in Hessen deinen Master gemacht? Oder was? Und eigentlich nimmt Berlin momentan eigentlich alles, denn es fehlt an allen Ecken und Enden.

    Und ja, es heißt immer noch mit Lehramtsoption im Studiengang, nur im Abschluss kommt das nicht zum Vorscheinen!

    Vielleicht guckst du mal, wie sich bei euch das ref überhaupt entwickelt, Berlin hat nun seit Anfang des Jahres z.B. auch das Ref Modularisiert, es gibt keine Examensarbeit mehr usw.
    Da sieht das nämlich evtl. schon ganz anders aus.

    Da ja als Arbeitszeit bei Lehrern nicht nur die UNterrichtsstunden zählen, sondern auch noch Vor- und Nachbereitung in mindestens gleicher Anzahl dazu kommt und auch Ferienzeiten keine Urlaubszeiten sind, geht das natürlich nicht. Sie soll sich mal zeigen lassen, wo das steht. Gibts dazu nicht schriflichliches (und davon gehe ich aus), kann das natürlich nicht so geregelt werden.

    Ich danke dir, die Idee gefällt mir.
    Mal sehen, ob wir davon etwas umsetzen, denn meistens kommt es anders als man denkt.

    Kurz bevor ich heute in der Schule war, hatte eine Kollegin, die ebenso wie ich es jetzt sollte, nach den Herbstferien eine andere Klasse übernommen und da sie noch nie Jahrgangsübergreifenden Unterricht gemacht hat, plant sie momentan eben drei Mal "normalen" Unterricht pro Stunde und geht daran natürlich kaputt.

    Wir werden nun also gucken, dass wir die Klasse gemeinsam gewuppt kriegen und die 9. JÜL-Klasse bleibt noch weitere 3 Wochen aufgeteilt.
    Ich habe so den Vorteil, dass sie schon etwas geplant hat und die Klasse schon etwas kennt und wir auch gemeinsame Team-Sitzungen im Plan mit eingebaut haben. Mal gucken, was wir daraus machen und sie erhofft sich von mir gerade in Material-Auswahl, PLanung usw. Hilfe.

    Da haben sich ja die richtigen beiden wieder gefunden. Ich habe mich ja lang und breit mit Spielpädagogik und Spielen im Unterricht in meiner Bachelor-Arbeit auseinander gesetzt und würde euch auch einiges an Literatur dazu vorschlagen, dann wüßtet ihr wenigstens, warum man ´so etwas macht (wobei vielleicht werfe ich mal bloß kurz ein, dass erwiesener Maßen Lernen mit Freude und Spaß effektiver ist, als ohne).

    Wahrscheinlich wird man dann auch meinen, dass jemand der keinen "Master of Education" hat gar kein richtiger Lehrer sein kann... Warte es einfach einmal ab.


    Das sollte aber schwierig werden, weil ja der "Master of Education" erst noch als 1. Staatsexamen anerkannt werden muss, bevor du ins Ref darfst. ;)
    Ich glaube also nicht, dass man da einen Unterschied erkennen kann.

    In Deutschland kansnt du damit wirklich wenig anfangen, zumindest momentan, obs anders wird, bin ich nicht sicher.
    Unterrichten kannst du ja auch ganz ohne Abschluss ;)
    Es gibt mit nur mehr Geld.

    Mit dem Lehramtsbachelor kannst du aber in anderen europäischen Ländern, z.B. Österreich, ganz normal in den Schuldienst gehen.

    Ich bräuchte mal eure Hilfe.
    Ich bekomme ab Montag eine JÜL-Klasse. Ich habe aber bisher keinerlei Ahnung, was die gemacht haben und da die Klasse 2 Monate lang auf 5 Klassen verteilt war, werden sie auch alle unterschiedlich weit sein. Was für Materialien da sind, ist mir bisher auch nicht bekannt.

    Heißt also, ich muss Montag von den Schülern erstmal rauskriegen, was sie wie gemacht haben und dafür dann für alle 20 Schüler Wochenpläner erstellen.
    Da das ja ein ziemliches Chaos geben wird und die Schüler ja auch beschäftigt werden müssen, dachte ich ein Sachunterrichtsprojekt vielleicht vorzubereiten, was sie in der Zeit bzw. in der nächsten Woche bearbeiten können, was mir etwas Zeit für die Wochenpläne verschafft.

    Hat jemand eine Idee, was für diese Klassenstufen ohne Material aus der Schule für Möglichkeiten bestehen?
    Wahrscheinlich biete sich Gruppenarbeit an, damit mindestens ein Kind immer dabei ist, was Schreiben und Lesen kann.

    Was muss ich noch beachten, was fällt euch noch dazu ein?

    Danke für eure Hilfe.

    DAnn hast du doch aber schon vorgegeben, was gemacht werden soll. denn eigenltich bist du natürlich auch für Arbeit zu Ahuse krank geschrieben.
    Also sollen die ruhig dann mit dem weiterarbeiten und dann dürfte dir der Stoff ja auch nciht fehlen. Und wenn du länger ausfällst wird eben auch eine Vertretung eine Klassenarbeit machen müssen o.ä. wenn es sie denn gab.
    Das sollte aber nicht dein Problem sein!

    also ich würds mir überlegen.. wenn ich wählen könnte würde ich das kind lieber direkt nach dem ref bekommen:-)
    aber im endeffekt muss es jeder für sich selbst entscheiden.


    DAs ist aber finanziell gesehen die ungünstigste Variante, denn dadurch dass man im Ref ja im Beamtenstatus ist, entstehen einem KOsten ohne ENde, man bekommt keine Mutterschaftsgeld, keine ALGI und sammelt auch auf diese Dinge keine Ansprüche, wenn man mit Kidn zu Hause belibt. DAnn lieber erst in den Job einsteigen (wobei da ja auch eine KV reicht).

Werbung