Der Beruf der Grundschullehrerin hat ein hohes gesellschaftliches Ansehen, wird (und wurde) deshalb von einer großen Zahl Abiturientinnen angestrebt. Es besteht für den Arbeitgeber somit keine Veranlassung, durch finanzielle Anreize Menschen für diese Tätigkeit zu gewinnen - es existiert ein Überangebot. Weil viele Grundschullehrerinnen zudem in Teilzeit arbeiten und über Ehepartner bereits finanziell abgesichert sind, ist in diesem Bereich auch eine geringere gewerkschaftliche Organisationsdichte vorhanden, die zur Durchsetzung höherer Lohnabschlüsse notwendig wäre.
Da möchte ich korrigieren, dass betrifft nur einige Bundesländer, bezahlt wird aber in allem nach dem System, auch z.B. in Berlin, wo Grundschullehrer deutlich fehlen!
müssten z.B. die Dinge, die eine empirische Wissenschaft ausmachen (z.B. Statistik) auch als Pflichtteile ins Studium.
Hm, bei uns war Statisktik eine Pflichtveranstaltung und kam auch in den Psychologie und Pädagogik Vorlesungen vor udn hat einigen viele schlaflose Nächte bereitet, aber das nur mal am Rande.