Kostenlose Software ist gar nicht gerne gesehen im öffentlichen Bereich, denn Politiker/Verwaltungsspitzen und Tech-Unternehmen müssen ja auch von irgendwas leben!
Im Verwaltungsnetz meines Schulträgers, in dem Microsoft Office "natürlich" der Standard ist, ist die Nutzung von OpenOffice u. LibreOffice nicht erlaubt - "aus Sicherheitsgründen". Auf Nachfragte erläuterte mir ein Mitarbeiter, dass der Vertrag mit Microsoft explizit die Nutzung der kostenlosen open-source Konkurrenz ausschließt.
Ist hier genau andersrum, es wird nur kostenlose Software freigegeben. In den Schulen ist Office verboten mit der Cloud-Lösung, wir sollen libre-Office nutzen. Wenn wir das nicht wollen, dann können wir doch aus unserem Schulbudget uns ein anderes Office-Paket kaufen (ähm ja, ist auch sicher Geld für da).
Also die Bedingung für einen Antrag für eine Software ist immer das keinerlei Kosten für den Träger entstehen.