Beiträge von Susannea

    Kostenlose Software ist gar nicht gerne gesehen im öffentlichen Bereich, denn Politiker/Verwaltungsspitzen und Tech-Unternehmen müssen ja auch von irgendwas leben!

    Im Verwaltungsnetz meines Schulträgers, in dem Microsoft Office "natürlich" der Standard ist, ist die Nutzung von OpenOffice u. LibreOffice nicht erlaubt - "aus Sicherheitsgründen". Auf Nachfragte erläuterte mir ein Mitarbeiter, dass der Vertrag mit Microsoft explizit die Nutzung der kostenlosen open-source Konkurrenz ausschließt.

    Ist hier genau andersrum, es wird nur kostenlose Software freigegeben. In den Schulen ist Office verboten mit der Cloud-Lösung, wir sollen libre-Office nutzen. Wenn wir das nicht wollen, dann können wir doch aus unserem Schulbudget uns ein anderes Office-Paket kaufen (ähm ja, ist auch sicher Geld für da).

    Also die Bedingung für einen Antrag für eine Software ist immer das keinerlei Kosten für den Träger entstehen.

    "hättest du ein langes T-Shirt getragen und kein kurzes, wärst du verschont geblieben" ist deine Schlussfolgerung und die ist falsch

    Meine Schlussfolgerung ist das sicherlich nicht und wo du das immer her interpretierst ist und bleibt mir ein Rätsel, denn nein, es ist nicht das Opfer schuld, das habe ich klar gesagt.

    Nochmal, gehört dazu, Mädchen bestimmte Kleidungsstücke auszureden, weil sie damit leichter Opfer sexueller Gewalt werden könnten? Das war die Aussage einiger User*innen, auf die du dich bezogen hast.

    Warum ausreden, darauf aufmerksam machen, dass es eine Gefahr sein könnte.

    Und nochmal, für die die es immer noch nicht verstanden haben:

    Jemand, der keinen Fahrradhelm trägt, ist damit nicht unbedingt an dem Unfall schuld, aber die Gefahr einer Verletzung ist nun mal geringer mit Helm. Also macht man das Kind darauf aufmerksam und versucht es damit etwas zu schützen, genau so ist es mit der Kleidung oder mit den Gegenden oder oder oder.

    Leute!

    Sexuelle Übergriffigkeit findet überall statt. Es geht ja nicht ausschließlich um das Extrem "Vergewaltigung", sondern der Übergriff fängt mit Blicken, Worten oder Hinterherpfeifen an und geht mit diversen Bewegungen und Antatschen weiter. Wenn wir hier über "reizende" Kleidung von Schulkindern sprechen, reden wir doch nicht über daraus folgende Vergewaltigungen. Um sie geht es - zum Glück - nicht vorrangig. Im öffentlichen Raum finden sie nämlich eher selten statt.

    Die anderen anzüglichen sexuellen Belästigungen hingegen meistens.

    Genau das und die zitierte Psychologin bezieht sich auch auf Vergewaltigungen.

    Es gab dazu ein schönes Beispiel, dass ein einfacher Rock zu bösen, anzüglichen Blicken usw. führte. Auch das ist sexuelle Gewalt und genau da spielt eben die Kleidung schon eine Rolle bzw. die Interpretation der Kleidung.

    Ich bin jetzt auch verwirrt. Eigentlich fand ich ihren Standpunkt eindeutig und klar.

    Aber gerade eben hat sie geschrieben, dass sie nicht sagen würde, dass "Kleidung ... bei sexuellen Übergriffen keine Rolle" spielen würde.

    *kopfkratz*

    Das habe ich doch deutlich geschrieben, dass zumindest bei uns hier dann die Kinder als Freiwild betrachtet werden. Natürlich ist die Kleidung oder das Kind nicht Schuld für die Denkweise, aber die Kleidung spielt natürlich schon eine Rolle.

    hast eine Idee, woher die männlichen Wesen in eurer Gegend diese Fehlvorstellung haben?

    Natürlich, das hat viel mit der Kultur zu tun. Da haben Frauen eben eh immer noch nichts zu melden bei einem Großteil der Familien, die eben nicht deutscher Herkunft sind.

    Und dagegen anzugehen kann man natürlich immer wieder versuchen, ist aber ein Kampf gegen Windmühlen, solange es immer noch Zwangsehen, Blutrache usw. in diesen Kulturen gibt, ist das eines der geringsten Probleme, genau wie das Fasten bei Kindern oder oder oder.

    Die Mehrheit der sexuellen Übergriffe findet durch vertraute Personen statt und damit oftmals im eigenen Zuhause.

    Und es geht hier auch nicht darum, wo solche Übergriffe häufiger stattfinden, es reicht ja, dass sie auch außerhalb des Zuhauses stattfinden.

    Ich wollte nur darauf hinweisen, dass man aufpassen muss, bei dem Thema keine Schuldumkehr zu betreiben. Schuld an sexuellen Übergriffen ist immer die sexuell übergriffige Person.

    Wie kommt man denn darauf so etwas daraus zu interpretieren? Natürlich sind die übergriffigen Personen Schuld, ändert aber nichts daran, dass gerade in unserer Gegend die männlichen Wesen der Meinung sind, wer so rumläuft, der will es. Das diese Schlussfolgerung unsinnig ist, wissen wir, aber das hilft den Kindern auch nicht.

    Sie setzen sich also einer Gefahr aus, die man verhindern könnte, genauso wie man sich einer Gefahr aussetzt, wenn man bei rot über die Ampel läuft oder ohne Fahrradhelm fährt oder oder oder.

    Kann man alles verhindern bzw. minimieren die Gefahren und dazu gehört eben nicht ganz so freizügig sich in bestimmten Gegenden zu bewegen.

    Susannea was ist daran komisch?

    Tja, du kannst die ja mal die Berliner Lösung und vor allem die zur Verfügung stehende Software angucken, da kann man über passende nur laut lachen.
    Die Landesweit installierten Boards können jedenfalls nicht über ihre Software verbunden werden, weil die das Land nicht zulässt zu installieren. Muss erst jede Schule einzeln beantragen und dann wird darüber entschieden, ob es sinnvoll ist die kostenlose Software installieren zu lassen.

    Also die Ideen und Vorschläge sind einfach nur lustig, die hier gemacht werden, dass sowas in der Schule funktionieren soll, wobei man könnte vermutlich auch darüber weinen.

    Man kann ja auch zu allem berechtigt sagen, dass es einem nicht gefällt. Das ist dann eben Geschmackssache. Sorgen um dir Sicherheit würde ich mir dann aber eher wegen Jungs machen, die sexistische und übergriffige Verhaltensweisen vielleicht schon in der Schulzeit zeigen.

    Naja, die Kinder müssen ja auch zur Schule kommen und auch bei uns in der Grundschule mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, da ist die Sorge um die Sicherheit schon berechtigt.

    Aber erst dann und bis dahin haben die Kinder schon Spießrutenlaufen. Da gab es bei uns ganz andere Sachen, die für die Kinder nicht nett waren. Aber wie gesagt, das kann man eben nicht mit großen Kindern nachvollziehen, denn in 5/6 ist das eher weniger ein Problem (wobei auch da werden viele das nicht ertragen), guckt man sich doch schon mal das an, was ihr hier heute macht, wie viele der Grundschüler würden das aushalten? Sicherlich nicht mal die Hälfte.

    Und die andere Hälfte der Eltern interessiert Schule eh nicht, also warum sollten sie da irgendjemanden verklagen.

    Schreitet die Schulleitung da nicht ein?

    Nein, warum sollte die Schulleitung da einschreiten, das tun schon die Lehrer, wenn sie es denn mitbekommen, aber das bekommen sie eben auch nicht immer mit.

    Wenn daraus ein mobbendes Umfeld entsteht, wäre mein nächster Schritt eine andere Schule.

    Na wenn das so einfach wäre, dann kann man doch gleich gehen, wenn einem die Hausordnung nicht passt und nicht mit Grundrechten argumentieren. ;)

    sondern wohl eher als Ruhmestat des gallischen Widerstands gegen scheinbar übermächtige Lehrkräfte

    Sicherlich nein, denn auch diese Eltern sorgen dafür, dass ihre Kinder Gesprächsthema sind, ich vermute das Problem kann man bei einer Schule mit größeren Kindern einfach nicht nachvollziehen/verstehen.

    Warum sollten Kinder das wegen des Wegfalls eines Bekleidungverbots für sie selbst und ihre Mitschüler: innen machen, eh sei denn, sie würden von Erwachsenen dazu angestachelt werden?

    Oh da gibt es sicher genug Eltern die dazu anstacheln, also zumindest bei uns an der Schule, wegen jedem Mist. Der ist noch Referendar, deshalb kann der Unterricht nicht gut sein. Der hat das falsche Fach studiert usw.

    Die Eltern sind das und das von Beruf usw. usw. da überlegt man sich als Eltern sehr gut, ob das Absetzen einer Mütze/eines Caps das Risiko für das Kind wert ist.

    Was soll das denn bitte bedeuten? Mal ganz abgesehen davon, dass Kinder nicht per se grausam wären, auch wenn sie es natürlich- genau wie Erwachsene- sein können, aber warum sollte irgendein Schulkind sich ernsthaft von sich aus darüber aufregen, dass die Familie eines anderen Kindes ein Mützenverbot in einer Hausordnung zu Fall gebracht hat? Oder ist das etwas, was du als Elternteil an der Stelle deinen Kindern einreden würdest, dass sie zu Mobbing greifen sollen als Revanche für deinen Verdruss?

    Der Grund ist doch meist völlig egal, aber da stehen dann Kinder auf dem Hof und zeigen mit dem Finger auf andere und sagen "die Familie" hat die Schule verklagt. Den Grund und die Bedeutung interessiert dabei vermutlich wenig und wird von den meisten Kindern auch nicht begriffen.

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