Beiträge von jotto-mit-schaf

    So, im fünften Jahr im Schuldienst habe ich nun endlich ein System für mich gefunden, das zumindest für Kopiervorlagen für mich nun schon seit mehreren Monaten funktioniert.

    Meine Papier-Kopiervorlagen sind nach Einheiten sortiert.
    In einer Klarsichhülle habe ich die Vorlage, eventuell eine Folie für den OHP, einen Zettel mit Lösungen, Hinweisen, eventuell Verweisen auf Videos (...), die dazugehören. Die Klarsichthüllen sind mit so einem Ding zu Einheiten gebündelt: [Blockierte Grafik: http://www.nova-handel.ch/images/600/608225.jpg]
    Alle Einheiten, die ich aktuell brauche (habe viele Klassen doppelt, deswegen nur 3x Mathe und 3x Bio) habe ich in einem großen Ordner immer bei mir.
    Am Abend ziehe ich die Kopiervorlagen heraus, die ich am nächsten Tag brauche, lege sie in eine Sammelmappe, damit ich gleich alle Kopien machen kann.
    Wenn ich dann Luft habe, sortiere ich die Zettel gleich wieder an ihre Stelle in diese Klarsichthüllensammlung, sollte ich es nicht schaffen, landen sie am Abend in den Sammelkisten, die Alias verlinkt hat und werden später (am Wochenende, oder wenn´s ganz schlimm kommt, in den Ferien) wieder in ihre Hüllen gestopft. Eventuell werden die ABs, wenn´s nötig ist, nochmal überarbeitet und dann abgeheftet.
    Wenn eine Einheit um ist, dann kommt das gesammelte Ding in einen Jahrgangsordner, bis es wieder gebraucht wird (also Bsp. Klasse 9 Bio).
    Ich schleppe tatsächlich immer alle Einheiten mit mir, weil ich so auf zusätzliche Stunden (Vertretung oder so) gleich mit vorbereitet bin.
    Und wenn ich mal was ergänzen will, geht das auch prima, einfach ne neue Hülle dazwischen heften.
    Ist Anfangs recht umständlich und auch ´ne Materialschlacht (wegen der Hüllen), aber jetzt habe ich es im Griff, und die Hüllen werde ich ja noch ewig weiterbenutzen können.
    Auf dem Rechner versuche ich gerade, das Chaos zu sortieren. Kann sich nur um Jahre handeln. Aber wenigstens ist das Papier gebändigt.

    Zitat

    Original von florian.emrich

    Und da willst du gerne problemlösendes Denken und Transferaufgaben integrieren? Klingt ein wenig nach Mathematik ...

    Einspruch, auch in Sachkunde (oder halt Bio, mein Fach) soll nicht einfach abgeprüft werden, ob die Kinder etwas auswendig lernen können, sondern ob sie es verstanden haben und anwenden können.

    Beispiel: Es wurde eine Nahrungskette in der Hecke besprochen:

    Pflanze > Insekt > irgendein Nagetier > Fuchs

    Dann wäre eine passende Aufgabe: Stell dir vor, auf einem Feld bei dieser Hecke wird ein Insektizid benutzt, das das Insekt abtötet. Erläutere anhand deines Wissens um die Nahrungskette / das Nahrungsnetz, wie sich das Insektizid auf die anderen Lebewesen auswirkt.

    Und daran kann der Schüler zeigen, dass er sowohl gelernt als auch verstanden hat.

    Eigentlich sollte ein Großteil (zumindest in Sek I, in Sek II wohl erst recht) eines Tests aus solchen Aufgaben bestehen.


    edit: Ich weiß ja nun nicht, für welche Klassenstufe das gedacht ist, man kann es halt noch umformulieren. Das war jetzt nur mal so losgetippt.

    Zitat

    Original von florian.emrich

    Und da willst du gerne problemlösendes Denken und Transferaufgaben integrieren? Klingt ein wenig nach Mathematik ...

    Einspruch, auch in Sachkunde (oder halt Bio, mein Fach) soll nicht einfach abgeprüft werden, ob die Kinder etwas auswendig lernen können, sondern ob sie es verstanden haben und anwenden können.

    Beispiel: Es wurde eine Nahrungskette in der Hecke besprochen:

    Pflanze > Insekt > irgendein Nagetier > Fuchs

    Dann wäre eine passende Aufgabe: Stell dir vor, auf einem Feld bei dieser Hecke wird ein Insektizid benutzt, das das Insekt abtötet. Erläutere anhand deines Wissens um die Nahrungskette / das Nahrungsnetz, wie sich das Insektizid auf die anderen Lebewesen auswirkt.

    Und daran kann der Schüler zeigen, dass er sowohl gelernt als auch verstanden hat.

    Eigentlich sollte ein Großteil (zumindest in Sek I, in Sek II wohl erst recht) eines Tests aus solchen Aufgaben bestehen.

    Ich stimme meinen Vorrednern zu. Ich habe nach dem Ref zwar nur eine Vertretungsstelle mit 15 Stunden bekommen, es war ein Hungerlohn und ich hatte jede Menge Freistunden, die nicht wirklich sinnvoll zu nutzen waren. Mit meiner vollen Stelle danach war´s sicher anstrengender, aber man gewöhnt sich dran und finanziell ist das wirklich das Sinnvollste.

    Nana, wer fragt, kriegt Antworten.
    War doch gar nicht wertend, nur Fakten. :P
    Außerdem sind wir hier doch im Berufungsthread.

    /ontopic:
    Wollte Bio studieren, Lehramt kam mehr oder weniger zufällig dazu. Und es ist genau mein Job. Könnte mir nichts anderes vorstellen (bis auf Möbeltischler *g*), sehe aber nicht ein, dass mein Leben nur um den Job kreisen sollte. So, wie´s Rauscheengelsche beschrieben hat, kann ich´s auch komplett unterschreiben :)

    Zitat

    Original von laaady

    Leider nicht. Habe in der Klausur nie über diese schlechten Noten gesprochen,dachte ich bin im Recht und wusste auch nicht so genau,wie ich vorgehen soll.

    ´

    Es ist eigentlich schon alles gesagt worden, mich würde aber interessieren, ob du Quereinsteiger bist oder ein Referendariat durchlaufen hast.

Werbung