Beiträge von Piksieben
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Hoffentlich nicht zu Lasten der Vollzeitkollegen. In meiner Schulform sind zwei Klassenlehrer recht normal, da wird dann auch gerne mal ein VZ und ein TZ-Kollege zusammengesetzt, und der Vollzeitler darf sich dann teilweise anhören, was der Teilzeitler nicht machen möchte, weil er ja nicht Vollzeit ist und das man selber bitte einen größeren Anteil machen soll. Nur weil ein Kollege Teilzeit wählt, will ich nicht dessen Arbeit kostenlos übernehmen
Erlebe ich genau anders herum. VZ-Kollege hat immer viel mehr Termine und weniger Zeit ...
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Da ist jetzt aber doch eine Paywall nach einigen Abschnitten.
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Das soll die Realität abbilden?
Bestimmt. Mäuse gehen mit Hasen und Igeln in einen Kindergarten. Macht hundertpro Sinn. Dazu reiche man ein Brot mit Bärchenwurst drauf.
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Nun ja, der Lehrer*innenrat wirbt auch bei uns damit, dass man Dinge auch anonym mitteilen darf. Manches kommt in der Tat nur so zur Sprache. Passend zu den verstummenden Gesprächen. Manches muss die SL auch nicht wissen. Manche Leute haben einfach Angst, sich unbeliebt zu machen.
Ich finde, da solltest du dich auch selbst fragen, welchen Teil du daran hast, dass sich jemand nicht traut, seine Beschwerde direkt an dich heranzutragen. Aber du weißt ja auch den Grund nicht, ist vielleicht noch eine junge/unsichere Kollegin, die Nachteile befürchtet. Ich glaube, das unterschätzt du etwas. Ich bin auch manchmal erstaunt, dass gerade Beamte so rumlavieren und sich nicht trauen, mal zu sagen: Mach ich nicht, find ich doof. Oder so.
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Der Basistarif ist eine Notlösung, wenn dir die PKV zu teuer ist und du nicht mehr in die GLV zurück kannst. Einfach mal googeln.
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Ja, man kann nur hoffen, dass sich da noch etwas bewegt.
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Ich würde mir die Hefte und Bücher der Schülerinnen und Schüler zeigen lassen und daran anknüpfend etwas üben. Oder fragen, wo es denn klemmt. Du glaubst jetzt wahrscheinlich gar nicht, wie viel Bedarf da ist, einfache Dinge wie Dreisatz und Prozentrechnung zu wiederholen. Da würde ich mir keine Sorgen machen. Ansonsten gibt es tatsächlich für Mathe beliebig viel Material, das findet sich mit der Zeit.
Es ist verständlich, dass man gut vorbereitet auch in eine Vertretungsstunde gehen will, aber das flexible Reagieren auf aktuelle Situationen kann man als Lehrkraft gar nicht früh genug üben.
Wirst du denn tatsächlich nur in Vertretungsstunden eingesetzt? Nicht für ein halbes Jahr oder so?
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Hey Wichtelmann, liest du noch mit? Lass dich nicht verrückt machen. Natürlich geht Gesundheit vor. Ich überlege mir jedes Jahr, wie viele Stunden ich machen möchte. Ich habe anfangs der Kinder wegen reduziert, später, weil ich merkte, dass die Schule mein Gehirn zu sehr besetzte, da schien sich alles im Kreis zu drehen.
Das Schöne ist ja, man kann es jedes Jahr wieder neu überlegen. Paar Stunden mehr oder weniger. Einfach ausprobieren. Ich merke: Ja, es ist sinnvoll. Definitiv. Und ob und warum man sich das leisten kann, geht ja niemanden etwas an. Und tatsächlich ist es ja nach Schulform, Schule und Person im Einzelfall zu betrachten.
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Ob man passend behandelt wird, hängt nicht so sehr von der Versicherung ab als vom Arzt. Klar gibt es da die Gefahr der Überversorgung - Maschinenpark in der Praxis muss ausgelastet werden, hat man den Eindruck - aber die Arztwahl ist ja schließlich frei. Ich lese immer aufmerksam meine Rechnungen und bin manchmal überrascht, was die da als Diagnosen finden und wofür sie den 8-fachen Satz berechnen. Und es gibt erhebliche Unterschiede nicht nur bei Zahnärzten. Sowas kriegt man nicht mit, wenn man die Rechnungen nicht sieht, und das finde ich eigentlich fatal und frage mich, warum das in der GKV nicht anders geregelt wird. Ich wechsle den Arzt, wenn ich nicht zufrieden bin. Was allerdings nicht überall so einfach möglich ist.
Bei der PKV kann man im Alter in den sogenannten Basistarif wechseln, der dem GKV-Tarif angeglichen ist. Was aber ein merkwürdiger, bei Ärzten unbeliebter Tarif ist, aber es gibt ihn. Aber auch innerhalb der PKV-Tarife kann man wechseln, man muss sich nur ein bisschen bemühen.
Am besten bleibt man gesund. Aber da steckt man nicht drin, manche Leute meinen ja, alles bleibt für immer, wie es ist, aber man altert und kränkelt nun mal irgendwann.
Versicherungen sind ja gerade für Sachen, die man nicht planen kann.
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Es ist ja auch nicht nur das. Vielleicht braucht manch einer nur ein bisschen Zuspruch, um die Weiterbildung fortzusetzen. Das hat nichts mit "Betteln" zu tun, das ist das normale Klassenlehrergeschäft. Manchmal sieht man, dass es aussichtslos ist ("du kannst nicht alle retten"), aber den persönlichen Kontakt sollte man doch einmal herstellen.
Psychische Probleme gibt es in allen Schulformen. Leider.
Der Rest sind in der Tat Luxusprobleme. Hohe Fluktuation hat ja durchaus auch Vorteile. Vielleicht überlegst du mal, woher deine Unzufriedenheit wirklich kommt.
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OT: Warum haben die denn immer solche Angst, dass die S-Zahlen in den Keller rauschen bzw. vor dem Landesrechnungshof? Ich meine, warum ist man Beamter auf Lebenszeit. Sollen die WBKs doch geschlossen werden, was juckt es mich? Geh ich eben woanders hin bevor ich den Studierenden in den Allerwertesten krieche mit geschönten Noten oder ihnen hinterhertelefoniere etc.
Ich weiß nicht, warum es eines solchen Tons bedarf ... und warum du nicht selbst das Gesetz kennst.
Also, du muss nicht. Wenn du es trotzdem tust: Du musst ja auch nicht drum betteln, dass die Leute wieder kommen. Es genügt, dass du sagst, dass man sich bitte abmelden und die Bücher zurückbringen soll. Oder du versuchst anzurufen und schreibst, falls das nicht gleich klappt, eine Mail. Das hat mit dem was du da beschreibst so gar nichts zu tun.
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... hey, kennt ihr das nicht: bei zuen Türen, runteren Rolladen und ausem Licht abbe Knöpfe annähen ... gibt's bestimmt einen Podcast zu

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Ich. War ich schon, bevor ich Lehrerin wurde. Und die Entscheidung ist wie bei allen Angestellten: Schwierig.
Es sind die üblichen Pros und Cons.
Schnellere Termine, manchmal kürzere Wartezeit, mitunter bessere Behandlung, manchmal Überversorgung. Beitragsrückerstattungen, wenn man gesund ist. Man hat das Gedöns mit den Abrechnungen - aber dafür sieht man auch, wofür sich die Ärzte so bezahlen lassen.
Auf der anderen Seite wird es immer teurer - aber von den Kostensteigerungen sind die Gesetzlichen immer auch betroffen. Bei mir ist es aktuell immer noch günstiger als gesetzlich. Aber da steckt man nicht drin.
Ist die Frage, was du damit machst, wenn dir hier jemand sagt: Finde ich super, oder auch: Tu's nicht. Hängt auch davon ab, ob du Risikozuschläge bezahlen müsstest (Vorerkrankungen?).
Ja, es ist interessant für dich. Aber es ist keine einfache Entscheidung. Ich war zwischenzeitlich auch gesetzlich versichert, das war auch ok.
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Ich höre immer gern das Philosophische Radio (WDR 5). WDR Zeitzeichen auch (Radio selbst höre ich kaum noch, da regt mich das Gequassel tatsächlich auch auf), Hörsaal (Deutschlandfunk Nova), sehr schön ist auch "Werner Seuken liest" und "Sternstunde Philosophie". Und "Aktenzeichen XY" gibt es auch als Podcast, das ist auch sehr gut gemacht.
"Michael Köhlmeier erzählt Shakespeare" (habe ich bei Audible, weiß nicht, wo es das sonst noch gibt) ist auch toll, endlich mal erfahren, worum es bei Hamlet und dem Sommernachtstraum so geht, ohne sich die ganze Plage mit dem Lesen machen zu müssen

Was waren das noch für Zeiten, wo man mit dem zugefallenen Buch und annenem Licht eingeschlafen ist. Sleeptimer an, Hörbuch, einschlafen ...
wunderbar. Auch das Aufräumen geht viel leichter, wenn man dabei unterhalten wird. -
tim123 kann man zitieren, wenn man zeigen will, was gerade so für Gerüchte kursieren. Seite + Zugriffsdatum sind so das Übliche.
Wenn es tatsächlich um Fachliches geht und tim123 hat dazu etwas zu sagen, dann würde ich gucken, auf welche Quellen er sich bezieht, wenn er behauptet, dass etwas "in Studien" oder "wissenschaftlich" nachgewiesen wurde.
Hat tim123 dazu Angaben gemacht, gucke ich mir die Quellen an, überprüfe sie auf Seriosität und zitiere ggf. die.
Hat tim123 keine Angaben gemacht, sondern hat einfach nur eine Meinung, dann verwende ich das jedenfalls nicht als Beleg.
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Was machen denn Eltern, wenn ihr kleines Kind (sagen wir mal ein bis zwei Jahre alt) in der Betreuung sehr unglücklich ist und die ganze Zeit weint?
Grundsätzlich scheint dies nicht vorzukommen - weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Bei uns kam es vor und war schrecklich. Vor allem wird ein unglückliches Kind schnell krank und dann wird es erst recht schwierig. Und kluge Ratschläge zur Lebensführung, Organisation und Gleichberechtigung helfen dann am allerwenigsten. Mehr will ich dazu nicht schreiben.
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Mutter-Kind-Kur: Never Ever!
Wenn ich eine Auszeit durch eine Kur bekomme, dann natürlich OHNE Kinder! Ist doch sonst keine Auszeit.
EDIT: Eine Auszeit für mich wäre dann tatsächlich die Vater-Kind-Kur!
Mutter-Kind-Kur ist dafür, dass die Mutter sich erholen kann und das Kind versorgt wird.
Wir hatten eine Familien-Reha. Heißt: Alle hatten ihren eigenen Terminplan. Trotzdem waren wir als Familie zusammen.
Das hat uns in einer schwierigen Situation sehr geholfen. Das war auch anstrengend. Reha heißt eben nicht, dass man herumliegt und einem jemand Kräutertee reicht.
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Wie komme ich an Motivation für das Studium und wie komme ich dazu, meine Wohnsituation zu akzeptieren? Oder soll ich doch wieder nach Hause?
Naja. Grundschullehrer werden händeringend gesucht. Ist das nicht ein gutes Gefühl?
Und nein, nicht nach Hause. Such dir ggf. eine andere WG. Ich bin im Studium 3 mal umgezogen, was ich nicht weiterempfehlen würde - aber das war irgendwie nötig, um all diese WG-Erfahrung zu machen, die mir klar machte, dass ich es auch allein ganz gut aushalte. Die letzten zwei Jahre in der winzigen Bude, die trotzdem so gemütlich war, waren die schönsten.
Kopf hoch!
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