Beiträge von Piksieben

    Ja, und was gibt es dann zu nölen von angeblich sinnlosen Maßnahmen, state of trance?

    Viele Leute in Großraumbüros arbeiten übrigens viel remote und in vielen Betrieben bleibt das auch so. In der IT-Branche zum Beispiel.

    Damit hat die Energiekrise auch eine schöne Seite: Neue tolle Wörter!

    Kurzfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung

    Krass. Da kann man sich ja die Abkürzung schon nicht mehr merken.

    Und natürlich immer gleich auf die Schwimmbäder :explodier:

    Trotzdem. Vielleicht ist es auch diesmal so, dass einige Sachen bleiben. Warum müssen Schaufenster mitten in der Nacht beleuchtet bleiben? Denkt wirklich jemand, dass da nachts Partyheimkehrer Kaufentscheidungen treffen? Es gibt so unendlich viel Energieverschwendung und auch unabhängig von der Kriegssituation können wir uns das eigentlich schon lange nicht mehr leisten.

    Und die Leute hamstern Heizlüfter :hammer:Damit es dann wirklich zum Blackout kommt, wenn alle die gleichzeitig anstellen :schreck:

    Über das Schmerzensgeld hinaus steht dir doch auch ein Ausgleich des Verdienstausfalls zu (nach 6 Wochen). Dann muss die Krankenkasse nicht einspringen. Deshalb ja bei jeder Krankmeldung die Frage, ob es ein Unfall mit Fremdverschulden war.

    Du hast getan, was du jetzt aktuell tun musstet, du hast dich umgehend krank gemeldet und die gerichtlichen Schritte sind auch schon auf dem Weg. Alles andere wird sich nach und nach finden. Nach einer längeren Erkrankung hat man ein Recht auf Wiedereingliederung, aber das ist ja im Moment auch noch nicht akut.

    Ich weiß von einigen Angestellten, die ernsthaft und lange erkrankt waren und über eine Wiedereingliederung wieder in den Beruf gefunden haben. Auch Lehrer. Am besten sprichst du baldmöglichst mit der Schulleitung, das wird dich auch beruhigen. Man wird dich nicht einfach rauswerfen.

    Ich kann mir gut vorstellen, wie schwierig es ist, sich mit dieser plötzlich so stark veränderten Situation, für die du überhaupt nichts kannst, zurechtzufinden. Aber irgendwie findet man die Kraft und den Weg. Keiner kann einem genau sagen, wie. Aber ich bin mir sicher, auch die Schule wird dich unterstützen.

    Gute Besserung!!!

    Ich hoffe, ich komme aus der Nummer raus, ohne groß bei der SL auftreten zu müssen. Ich fliege derzeit sehr gern unterm Radar und mache einfach nur meinen Job....

    Ich sehe hier gar nicht das Problem mit der privaten Nummer. Die gibst du nicht raus, das ist ja jetzt klar. Die Schülerin kommt nicht zum Unterricht, bringt keine Atteste (oder?), ist aber in der Lage, nachmittags um 3 zur Schule zu kommen und reagiert nicht auf andere Gesprächsangebote außer dich privat anzurufen?

    Bist du Klassenlehrerin? Ist sie schulpflichtig? Davon hängt doch ab, was zu tun ist. Wenn sie unentschuldigt fehlt: Der erste Schritt wäre eine Anmahnung des Schulbesuchs. Schriftlich. Wenn sie Atteste bringt, dann ist sie eben krankgeschrieben. Was soll denn ein privates Gespräch bringen? Dass sie weiter ohne Attest fehlen darf? Wenn sie schulpflichtig ist, kommt auch noch ein Mahnverfahren in Betracht.

    Für mich klingt es so, als wollte sie dich in irgendeiner Weise für ihre Zwecke einspannen. Darauf solltest du dich nicht einlassen.

    Ich lese sie später und habe dann das Gefühl, ich hätte eher reagieren müssen.

    Sissymaus, ich verstehe dich sehr gut :troest:

    Der Subtext unter Nachrichten, die um 6:20 oder freitags um 20 Uhr oder sonntags um 11 kommen, ist: "Schau her, wie fleißig ich arbeite/wie überlastet ich bin/wie engagiert ich mich um alles kümmere..."

    Man darf das nicht so lesen, klar, tut man aber irgendwie doch. Ich möchte am liebsten antworten: "Ich schlafe noch/trinke gemütlich meinen Morgentee/mach mir gerade einen Knabberteller fürs Fernsehen/bin im Garten und bestimme Wildpflanzen... und überhaupt, lass mich bitte in Ruhe, ich habe frei", aber das tue ich natürlich nicht. Ich schweige, weil, ich antworte ja dann am Montag zu Dienstzeiten. Ich will nämlich auch keinen Stress verbreiten.

    Ist wohl tatsächlich auch eine Frage des (Dienst-)Alters. Unter den Dienstälteren ist irgendein Traffic während des Wochenendes maximal privater Natur. Schulleitung übrigens natürlich eingeschlossen.

    Was Bolzbold mit der Rosinenpickerei anspricht, ist wirklich zentral wichtig. Wie soll man in diesem Land Geld verdienen, wenn man nicht mit Frauen zusammenarbeiten will?

    Vielleicht ist es ein längerer Prozess, aber der junge Mann sollte unbedingt darüber nachdenken, wie er sich das so vorstellt. Er muss sich doch auch von Lehrerinnen etwas sagen lassen! Wo ist denn da der Unterschied? Was möchte er später beruflich machen - und wie will er verhindern, dass er dabei mit Frauen gleichberechtigt umgehen muss?

    Ich würde das vermutlich mit Kolleg*innen diskutieren und schauen, wie wir den Schüler gemeinsam in die Spur bringen.

    Beim Ringen finde ich auch, dass es etwas anderes ist. Ich mochte es noch nie, im Sportunterricht mit verschwitzten Körperteilen anderer in Berührung zu kommen. Tanzen Hand in Hand fand ich echt gruselig, ganz ohne religiösen Hintergrund.

    Also ihr trinkt alle nur ganz selten Alkohol? Echt jetzt? Ich erinnere mich an einen anderen Faden, da wurde nur bei dem Thema nur gescherzt und geprostet, als gäbe es Alkoholprobleme überhaupt nicht.

    Mal gucken was jetzt passiert

    :prost:

    Habt ihr bei der zuständigen Schule für Kranke schon nachgefragt, wie in solchen Fällen verfahren werden kann? Oder kommt das Kind grundsätzlich zur Schule, wenn es nicht in der Klinik ist und es geht um Nachhilfe? Die müsste doch grundsätzlich finanzierbar sein? Seid ihr mit den Eltern im Kontakt?

    Ich glaube, der Kontakt zur Schule und der Klasse ist besonders wichtig. Also dass das Kind nicht "vergessen" wird und regelmäßig Kommunikation stattfindet, auch wenn das Kind in der Klinik ist. Das sollte auch den Eltern signalisiert werden.

    5*vormittags und 2*abends würde es bei uns nicht geben. Für einen Abend bekommen wir einen freien Vormittag. Ich fände es völlig nachvollziehbar, wenn du dich freundlich beschwerst.

    Und ja, es gibt die ganze Bandbreite zwischen stinkfaul und total übermotiviert.

    Ich glaube, das ist auch überall so. Nichts Lehrerspezifisches.

    Ich wurde vor der Blutentnahme sinngemäß gefragt, ob ich mir am abend vorher die Kante gegeben hätte. Weil das wäre dann ein bisschen schlecht. Hörte sich an, als hätte sie mich dann an einem anderen Tag einbestellt.

    Mach dir keine Sorgen.

    Da kann man auch gleich "Essen Sie Marzipankartoffeln?" fragen. Das ist als ja/nein-Frage ebenso unbrauchbar. Ich kenne tatsächlich eine Person, die am Tag *eine* Zigarette raucht. Ist sie Raucherin? Klar.

    Was hat das mit dem Rollenbild zu tun? Ich beobachte, dass zunehmend auch die Väter in Elternzeit sind, wegen ihrer Kinder ausfallen und dann auch noch so tun, als wäre das völlig selbstverständlich und man müsse jederzeit dafür Verständnis haben, weil ja irgendwie auch der Staat zuständig ist ...

    Ich habe natürlich Verständnis, weil ich weiß, wie es ist, wenn Kinder krank sind, und dass Berufstätigkeit mit Kleinkind anstrengend ist. Aber dieses Modell: Zwei Eltern in Vollzeit, Kind 1 Jahr alt, ist höchst problematisch. Wir haben diesen Versuch sehr schnell abgebrochen, weil es für das Kind nicht gepasst hat. Das hatte nichts mit "Loslassen können" zu tun. Jungen Eltern einzureden, dass es superklasse ist, wenn man sich in keiner Weise durch ein Kind einschränken lässt, finde ich fahrlässig. Denn wenn es nicht so klappt, fühlt man sich schnell unfähig.

    Ich würde mir viel mehr Gelassenheit und Freude am Kind wünschen, statt immer nur über Betreuungprobleme zu diskutieren und mit globalen Anwürfen wie "antiquiertes Rollenbild" hantieren zu müssen.

    So ist es. Du wirst dir doch etwas dabei gedacht haben, als du angefangen hast, zu studieren. Dass Unterrichten dazu gehört, wird dir schon klar gewesen sein, oder?

    Einerseits ist es schlimm, sich ein Leben lang verbiegen zu müssen und deshalb muss man gut überlegen, auf welchen Beruf man sich einlässt. Andererseits wächst man mit seinen Aufgaben, und gerade was das Sprechen (oder Singen) vor Gruppen angeht, das kann man wirklich lernen. Auch das energische Auftreten und das Beraten von Eltern. Aber ob dir das leichtfallen wird - keine Ahnung. Anstrengend sind sowohl Kinder als auch Eltern, Leute sind überhaupt anstrengend, sobald man etwas von ihnen will.

    Introvertiert sein ist erst mal kein Hindernis. Mal abgesehen davon, dass es da natürlich Abstufungen gibt: Niemand hindert uns Lehrkräfte daran, nach dem Schultag die Tür hinter sich zu zu machen und seine Ruhe zu haben. Manche finden es tatsächlich erholsam, in ihrer Freizeit noch Sportgruppen zu leiten und Vereinen vorzusitzen. Für mich ist das nix, ich fände das gar schröcklich.

    Und ruhig sein ist schon gar kein Hindernis. Weder laut sein noch hektisch-nervös sein qualifiziert einen für den Lehrberuf. Im Gegenteil.

    Dieses "ruhig" sein wird introvertierten Menschen gern von außen zugeschrieben. Wer weiß eigentlich, was in mir vorgeht, wenn ich mal nichts sage? Dafür kann es alle nur erdenklichen Ursachen haben.

    Da bin ich absolut deiner Meinung. Plötzlich ist es aber zu aufwendig, Kolleginnen hinzuzuschalten, was vor Kurzem noch einfach möglich war.

    Das ist bei uns leider auch so. Ich musste mich einmal krank melden für eine kurze Zeugniskonferenz, an der ich von zu Hause aus online aber hätte teilnehmen können, was auch sehr sinnvoll gewesen wäre.

    Da hat man mit so viel Aufwand alles auf die Beine gestellt, um digitaler zu werden und dann nutzt man es nicht mehr. Seufz. Dabei hat es ziemlich gut geklappt.

    Das mit den Eulen- und den Lerchenkursen finde ich auch ausgesprochen charmant. Man könnte ja sogar noch weitergehen und die Klassen gleich so einteilen, dass sie zeitversetzt anfangen. Wo es geht. Das würde auch die Situation mit den Schulbussen entzerren.

    Oder eben Gleitzeit, klar.

    Wobei ich glaube, damit werden die wesentlichen Probleme eben doch nicht gelöst. Bocklosigkeit zum Beispiel :schlafen:

    Das ist aber ein süßer Film, und das ist super erklärt. Danke fürs Einstellen!

    Aber für jemanden, der das nicht gerade studiert hat, geht es natürlich viel zu schnell. Die beiden Diagonalargumente in den Tabellen muss man sich ganz in Ruhe noch einmal anschauen.

    Das ist halt die Frage: Kann man mit solchen Filmen wirklich erklären, um was es geht? Wir haben die natürlichen Zahlen, die ganzen Zahlen, die Brüche. All diese kann man in eine Reihenfolge bringen und nacheinander "produzieren". Sogar bei den Zahlen, die durch Wurzelziehen (genauer: als Nullstellen von Polynomen) entstehen, funktioniert es noch. Es hört auf, wenn man die transzendenten Zahlen hinzunimmt. Das sind die angesprochenen Kombinationen aus a und b, die unendlich lang sind, und zwar alle davon. Prominentes Beispiel ist pi. Das hört nicht auf und hat keine Wiederholungen und verhält sich überhaupt "verrückt".

    (Irgendwie ist pi auch "natürlich", es kommt ja im Kreisumfang vor, und der lässt sich ganz einfach darstellen, indem man eine Ziege an einem Pflock anbindet und im Kreis laufen lässt.)

    Ich finde übrigens das Reißverschlussprinzip auf der Autobahn für die Darstellung der Abzählbarkeit anschaulicher. Das verjüngt zwei Spuren zu einer. Und irgendwie fahren auf der Autobahn ja unendlich viele Autos, weil der Strom niemals abreißt. Da spielt es gewissermaßen keine Rolle, ob es doppelt so viele (2 Spuren) sind, die müssen sich nur einfädeln, dann kommt jeder durch die Baustelle. Das Prinzip kann man fortsetzen genauso wie das bei den Bussen gezeigt wurde. Jeder kommt dran. Dauert halt.

    Dieses Abzählen, Aufzählen oder auch Berechnen ist natürlich ganz elementar für die Informatik. Die Turingmaschine (Computermodell) besitzt ein unendliches Schreib- und Leseband. Nächste Folge ...

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